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Empörung über einen
ehrlichen Politiker…

Im Artikel

Grünen-Politiker sorgt für Empörung in Beschneidungsdebatte
„Wetzt das Messer, singt ein Lied . . .“

geht es um einen Politiker der Grünen, der sich ehrlich mit seinen Ansichten über die Beschneidung äußert.

Ich gebe dem Mann vollkommen Recht. Es ist allerdings mal wieder typisch, dass in Deutschland angebliche politische Korrektheit vor Ehrlichkeit und Wahrheit geht. (Allerdings frage ich mich, was daran politisch korrekt sein soll, Beschneidungen zu befürworten und zu ermöglichen…)
Ich finde diesen Mann vorbildlich und mutig. Es traut sich doch kein Politiker mehr gegen den anscheinend „gesetzlich vorgeschriebenen Kurs“ anzugehen. Anders ist der Gesetzesentwurf ja auch nicht zu erklären. Die Mehrheit der Deutschen steht zumindest nicht hinter diesem Entwurf.

Typisch ist auch, dass man direkt Antisemit ist, wenn man gegen die Beschneidung von Jungen ist. Ist es nicht an der Zeit, endlich mal diese ewigen „Antisemit!“-Rufe zu unterbinden? Darf man denn nie wieder seine Meinung kund tun, nur weil diese evtl. konträr zu einer Meinung (vielleicht auch DER Meinung) von Juden steht?

Moslems lassen ihre Kinder im übrigen auch Beschneiden.

Und nochmal:

Beschneidungen sind niemals wieder gut machbare Körperverletzungen
– es sind Verstümmelungen.

Seit wann darf man nochmal Kinder verletzen bzw. verstümmeln? Eigentlich gar nicht oder?

…und auch hier wird wieder ein Geschlechterproblem offenbar:
Ginge es um Mädchen, würde man die Diskussion komplett anders führen und diesen besch…. Gesetzesentwurf hätte es nie gegeben.

Bevor es auch über mich Gemeckere gibt:
Ich habe nichts gegen Juden. Ich finde Antisemitismus dumm und kann ihn nicht nachvollziehen. Ich bin allerdings dem israelischen Staat gegenüber Kritisch. Aber der israelische Staat ist nicht DIE JUDEN. „Die Juden“ sind einfach nur Anhänger einer bestimmten Glaubensrichtung. Glaubensfreiheit ist ein hohes Gut, das ich niemals wagen würde anzuzweifeln.

 

 

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