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Die Grenzen des Sexismus
liegen woanders

Eigentlich habe ich gar keine Lust zu diesem überflüssigen Thema noch einmal Worte zu verlieren. Aber der Aufstand einiger weniger Frauen und ihren feministischen Zuarbeitern in Form von Männern, die sich ja als so modern und gleichberechtigungsstrebend empfinden und sich Frauen auf widerlichste Art und Weise anbiedern, zwingt mich praktisch dazu.

Was mir zunächst einmal aufgefallen ist:
Es geht auf einmal um Sexismus vom überwiegenden Teil der männlichen Bevölkerung, der Frauen ja soooo fies und sexistisch behandelt… …und zum anderen werden nur Umfragen unter Frauen herbeigezerrt. Fragt irgendwann mal jemand auch nur einen Mann, ob er sexuell belästigt wird/wurde? Vielleicht ist mancher Sexismus auch nur durch übertriebene Feministinnen herbei gebetet? Was würden diese Frauen dann bloß tun, wenn ihnen das eine von zwei Themen abhanden kommt?

Mal als Anmerkung:
Ich habe Gewalt durch Frauen in fast ALLEN meiner Beziehungen erlebt. Gewalt habe ich z. B. auch durch meine Mutter erlebt. Zwar nicht häufig, aber sie war dennoch da.

Im letzten Jahr bin ich in einem sozialen Netzwerk auf das Übelste durch eine Frau sexuell belästigt worden. (Mir war das zuerst gar nicht aufgefallen, mich musste erst eine Frau darauf bringen, dass es sexuelle Belästigung war. Frauen sind halt geschulter, darauf zu achten.)

Jene Dame schrieb mich zunächst ganz harmlos an. Aber schon mit der 3. Nachricht, wurde ich angesprochen, wie ich denn „deutlicher“ aussehen würde, dass ich doch (angeblich) recht sexy sei und ob ich nicht ein paar Bilder von mir schicken könne usw. Außerdem ging es immerzu um Sex. Wie ich denn zu Sex stehen würde, wie ich ihn praktizieren würde usw. Die Dame übrigens war nach eigenen Aussagen, fleißige Swinger-Club-Besuchern. (Etwas, das ich nie wissen wollte.)

Ich fühlte mich zunächst nur belästigt, weil ich über etwas reden sollte, über was ich mit dieser Dame nicht reden wollte. Als ich es einer guten Freundin von mir erzählte, sagte mir diese: „Du weißt aber, dass das sexuelle Belästigung ist?“

Warum erzähle ich das jetzt hier?
Zum einen, um festzustellen, dass „sexuelle Belästigunggeschlechtsunabhängig ist und nicht nur der böse Mann den afro-amerikanischen Peter hat und zum anderen, dass Männer „sexuelle Belästigung“ anders wahrnehmen und anders werten. Mir ging einzig und allein die Beharrlichkeit auf den Nerv. Ich fühlte mich aber keineswegs gedemütigt oder etwas in dieser Richtung. Gedemütigt hat sich die Dame doch selbst, wenn sie keine weiteren Themen zu Verfügung hat. Mein Fehler – nämlich der klassische – Fehler war es, nicht deutlich zu sagen: „Hey! Jetzt ist es aber mal gut!“

Ach so: Die Geschichte wurde dann aber noch ätzender, weil die Dame sich übelst gerächt hat, nachdem sie gerafft hat, dass sie bei mir abblitzt: Sie hat mich in jenem sozialen Netzwerk in meinen Beiträgen auf das übelste beleidigt, provoziert und auch denunziert. (Das ist genau das, was FeministInnen uns Männern immer unterstellen :P)
Leider war es in diesem sozialen Netzwerk nicht möglich andere User so zu blocken, dass sie Kommentare von einem nicht mehr sehen können. Daher musste ich das soziale Netzwerk verlassen.

Auf jeden Fall führt die aktuelle Diskussion jetzt zu etwas, womit jene Frauen nicht gerechnet haben:
Journalistinnen werden durch diverse Politiker nun ausgesperrt, Männer wollen z. T. nicht mehr mit Frauen alleine sein, weil sie Falschbeschuldigungen befürchten usw.. (Siehe diese Meldung über den Politiker Kubicki: Konsequenzen gezogen: Kubicki will sich künftig vor Journalistinnen hüten)
Wenn man also nun befürchten muss, dass unbedachte, lustig oder auch charmant gemeinte Äußerungen, nach fast einem Jahr dazu führen, dass man öffentlich bloßgestellt und als sexistischer Macho geoutet wird, habe ich auch keine Lust mehr, mich in bestimmten Situationen überhaupt noch mit Frauen zu unterhalten.

Noch was:
Ich habe ja Justiz(fach)angestellter gelernt und in diesem Job auch noch nach der Ausbildung ein Jahr lang gearbeitet. Dort ist man als Mann so ziemlich alleine unter Frauen. Darf ich Euch verraten, dass auch Frauen anzügliche Sprüche und Witze drauf haben? Darf ich das? Bin ich jetzt wieder Sexist? 😛

Zurück.

Eine Dame, die mittlerweile beim Spiegel arbeitet, schüttet besonders viel Öl ins Feuer. Leider nur hat sich dieselbe Dame während ihrer Arbeitszeit bei der Bild nicht gerade mit Ruhm bekleckert und ist im Bezug auf eine Schauspielerin übelst über das Ziel hinaus geschossen.
(Siehe: Problematische Doppelbedeutung)

Gewisse Kommentare zur Diskussion werden auch von vorneherein unterdrückt bzw. ausgefiltert:
Siehe Betoniert gute Gewissen, oder: Wie ich einmal versuchte, einen Artikel bei Spiegel-Online zu kommentieren

Und nochmal ganz deutlich:

Ich mag Frauen sehr. Ich unterhalte mich lieber mit Frauen als mit Männern, weil mir Frauen zumeist andere Perspektiven aufzeigen können. Manche Frauen sollten aber langsam mal bemerken, dass ihre Männerfeindlichkeit so langsam an ihre Grenzen stößt.

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