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…mal einfach…
…irgendwas schreiben…
reissue

Hatte den Beitrag mangels Mut wieder herausgenommen. Hier ist er nochmal. Manche Sachen MUSS ich einfach sagen.

Mir geht so einiges schwer auf den Sack.

Es geht mir auf den Sack, dass die allermeisten Frauen total in lieb und in Ordnung sind, aber einige wenige Feministinnen so einen Scheiß veranstalten, dass es gefährlich wird und ich meinen Blog zumüllen muss. Das Schlimme daran ist ja, dass viele gar nicht erkennen, was los ist. Aber gut, eigentlich wollte ich ja heute gar nicht mehr über DIESES >> Kotz-und-Rotz-Thema << schreiben.

Eigentlich will ich ja mal wieder einfach nur so drauf los schreiben – auch wenn es niemanden interessieren wird. Hauptsache ich habe es mal wieder fließen lassen.
Ich frage mich gerade, warum die Welt immer so viele Themen, über die ich mich ärgern und nachdenken kann, breit hält. Es mag daran liegen, dass ich das Gefühl habe, in manchen Dingen einfach schon ein paar Schritte weiter zu sein als andere. Ich stehe z. B. für totale Gleichberechtigung. Ich bin Vaskulist – auch wenn keine Sau außer mir weiß, was das ist. 😀 Eigentlich bin ich auch Öko. Aber alles das ist total egal. Man hört mir nicht zu. Warum das so ist, kann ich mir nicht erklären. Wahrscheinlich habe ich einfach zu wenig Geld.

Dabei wäre es keine Fehler mir einmal zuzuhören. Ich habe einiges erlebt und daher auch einiges zu erzählen. Auch wenn die meisten Dinge negativ waren, bin ich trotz allem – in der Theorie – immer noch ein Menschenfreund. Gut, Auge in Auge mag ich die meisten Menschen vielleicht nicht – das hindert mich aber nicht daran, für die meisten Menschen Rechte einzufordern. (Okay, bei manchen Menschen fällt es mir schwer: Aber hey… Ein jeder Mensch hat die Rechte verdient, die als Menschenrechte festgeschrieben sind.)

Ich stehe auch immer noch auf absolute Gleichberechtigung. Ich meine jetzt sowas wie: Man teilt zwar die Aufgaben in der Beziehung auf, aber nicht nach „althergebrachten Geschlechterrollen. Ein jeder bringt sich so in die Beziehung ein, wie er es am besten kann. (Gut, wenn der Partner unbedingt etwas tun will, obwohl ich es vielleicht besser kann: Das ist doch auch okay.)

Ich muss allerdings sagen, dass meine Beziehungen eher negative Erfahrungen mit sich gebracht haben. In meinen Beziehungen sind meine Partnerinnen nie damit klar gekommen, dass ich mich nicht so benommen habe, wie es Männern seit Ewigkeiten nachgesagt wird. Ich hatte immer das Gefühl, sie seien damit nicht klar gekommen, eben nicht bevormundet zu werden. Aber das sind meine subjektiven Erfahrungen. Diese Erfahrungen haben nichts an meiner Einstellung zu Beziehungen und Frauen verändert.

Gut, so richtig heilig bin ich ja nun auch nicht. Wahrscheinlich habe ich für einige Fauen den totalen #Aufschrei!-Humor. Mir rutscht ab und zu ein Machospruch heraus, den ich absolut lustig finde, weil solche Sprüche so ziemlich unmöglich sind. Hinter einigen Sprüchen steckt allerdings auch „ansatzweise“ Wahrheit. Frauen und Männer unterscheiden sich halt und das ist nicht nur der Erziehung geschuldet. Ich bin alleinerziehender Vater eines Sohnes und habe auch einige Jahre mit seiner Halbschwester verbracht. Diese Jahre haben in mir die Erkenntnis reifen lassen, dass sich Jungen und Mädchen grundsätzlich von den Ansätzen her unterscheiden. (Was jetzt nicht heißen soll, dass sie es müssen. Ausnahmen blablabla)

Diese ganze eklige Genderforschung – wobei der Begriff Forschung in diesem Zusammenhang total lächerlich ist – führt zu nichts und ist absolut schädlich für das Zusammen- und Miteinanderleben von Mann und Frau, Man könnte ja fast schon auf homoerotische Beziehungen neidisch werden – oder gibt es auch dort Bestrebungen, das Zusammenleben so kaputt zu machen, wie bei uns Heten?

Da fällt mir gerade auf, dass einige Feministinnen es soweit treiben, dass man sich selbst ganz primitive Feindbilder a la „verdammte lesbische Feminazis“ – ich betone hier aber ganz deutlich, dass ich nichts gegen Lesben habe. Lesben sind Frauen und ich mag Frauen und die Sexualität ist mir total scheißegal. Bei jedem Menschen, jeden Geschlechts. (Damit habe ich jetzt auch Transsexuelle eingeschlossen.) Und gerade, da ich gerade dabei bin, fällt mir auf, dass dieser ganze Geschlechterwahn so ziemlich anstrengend ist. Reichen nicht irgendwie 3 Geschlechter? Mann, Frau und Transsexuell? Okay, Transsexuell könnte man rein theoretisch unterteilen, aber irgendwie ist das nicht so wirklich meine Welt. Ich lasse mich in dieser Beziehung gerne von jemandem überzeugen, der Ahnung davon hat.

Wo war ich stehen geblieben? 😀 Meine Gedanken rennen mal wieder…

Ich glaube, ich war bei Themen, die mich ärgern. Mich ärgert z. B. wie man das gemeine Volk mit dem ganzen Strommist und der Atomenergie verarscht. Wer glaubt denn eigentlich noch, dass Atomenergie eine soooo unendlich billige Art der Stromerzeugung ist? Doch nicht wirklich irgendjemand mit einem kleinen bisschen Hirn im Schädel oder? Es ärgert mich, dass der Mensch so viel strahlenden Müll produziert, dass es für die nächsten 1000 Jahre und mehr reicht. Natürlich tauchen dabei auch keine Lagerungskosten auf. Natürlich nicht. …und deshalb ist Atomenergie so günstig. Sicher ist sie natürlich auch noch… Manchmal frage ich mich, warum sich das Volk so verarschen lässt.

Was ich ja auch öfter einmal angeschnitten habe: Die durch Deutschland aufgezwungenen Sparpakete für unsere verschuldeten „Südstaatler„. Diese Sparpakete sind absolut tödlich für die Wirtschaft betroffener Staaten. Aber Kaiserin Merkel und ihr freundlicher Scherge Schäuble scheinen ja schon ganz Europa zu regieren. Es gibt im übrigen Zahlen, dass das deutsche Volk weniger Eigentum als die Bevölkerung der ärmsten Staaten Europas hat.

Deutschland ist mittlerweile so asozial, dass wir gar nicht mehr befürchten müssen, dass es illegale Einwanderungen aufgrund der tollen Verdienstmöglichkeiten in Deutschland gibt. Belgien hat schon gegen Deutschland geklagt, weil wir mit unseren Dumpinglöhnen die Konkurrenz aus den Nachbarstaaten kaputt machen. Ich frage mich, warum dat Kaiserin Merkel unter wachsendem Applaus des deutschen Michels auf ihrem Kurs des Exportüberschusses beharrt. Unsere Kaiserin kann tun und lassen. was sie will, ihrer Beliebtheit tut nichts Abbruch.

Der/die/das Deutsche schafft es noch nichtmals auf die Rücktritte von einzelnen Ministern des Kabinetts zurückzublicken. So viele Skandale gab es bisher eigentlich noch nie – soweit ich mich erinnere. …und immer steht dat Kaiserin da wie eine Heilige.  Okay… ..lassen wir das.

Wisst Ihr aber, was mich extrem gefreut hat? Gut, bei dem Unwort des Jahres 2012 „Opferabo“ habe ich mich zuerst geärgert, weil es dieses Wort aufgrund seiner Bedeutung nicht verdient hat, als Unwort bezeichnet zu werden. Mittlerweile denke ich aber, dass es genau das richtige war, was diesem Wort passieren konnte. Dadurch hat es genau die Aufmerksamkeit erhalten, das es verdient. Liebe Frauen: Es tut mir ja leid, aber ihr habt ein Opferabo. Das durfte ich als Opfer häuslicher Gewalt am eigenen Leib erfahren. Ich wurde durch den Staat vom Opfer zum Täter gemacht. Ich wurde als Opfer der gemeinsamen Wohnung verwiesen. Ich werde meine Erfahrungen mit diesem Thema wohl demnächst einmal niederschreiben…

Ach ja: Auch das Wort #Aufschrei freut mich mittlerweile. Dieses Wort hat sich durch die peinichen Diskussionen auf Twitter selbst der Lächerlichkeit preisgegeben. Ich mag das jetzt auch gar nicht vertiefen. Falls es Euch beruhigt: Ich bin total gegen sexuelle Belästigung. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass viele Frauen mittlerweile darauf lauern, irgendetwas zu erleben, was man direkt bei Twitter unter #Aufschrei posten kann. Ich sage zu dem Thema nur eins: Ich bin vor gar nicht allzu langer Zeit extrem per E-Mail und in einem sozialen Netzwerk sexuell belästigt worden. Von einer Frau. Die können das genauso. Und darf ich Euch etwas verraten? Wir sind – zumeist – alles sexuelle Wesen. Da kann sowas schon einmal vorkommen. Eure beschissene politische Korrektheit könnt Ihr Euch rektal enführen. (Man entschuldige meine krasse Ausdrucksweise!) Aber wer eine politisch korrekte Ausdrucksweise fordert, sollte sie auch Leben. Viele Femistinnen können ganz laut ständig „#Aufschrei!“ schreien, versuchen aber das andere Geschlecht mit aller Macht zu unterdrücken – das ist doch total paradox.

Als ich in den 80er und 90er Jahren noch recht unbeschwert gelebt habe, war das Verhältnis von Frauen und Männern noch viel einfacher. Mit der aufkommenden Gesellschaftsfähigkeit mancher Flügel des Feminismus wurde es immer schlimmer. Bald spricht kein Mann mehr überhaupt auch nur eine Frau an – alles aus Angst an den #Aufschrei-Pranger gestellt zu werden. Wisst ihr, was mir gerade in den Sinn kommt? Ja, natürlich: Es ist Sex. Ich bin ja auch ein Mann! (Man möge mich mit solchen platten, sexistischen Gedanken verschonen! 😀 😀 :D) Nein, ich bin lediglich auch nur ein sexuelles Wesen. Darf ich auch verraten, dass ich von meiner Veranlagung her total auf Frauen stehe? (Nun gut, mittlerweile stehe ich nur auf eine Frau, aber das ist mein Problem, da ich nicht mit ihr zusammen sein kann.)

Eigentlich wollte ich ja über Sex reden… Da waren meine Gedanen wohl wieder schneller. 😀 Also Sex… Ja, ich denke oft an Sex mit einer bestimmten Frau. Diese Frau hat mir mit Ende 30 gezeigt, dass Sex auch ganz anders sein kann. Es war ganz anders. Tja, leider hat mich das ganze so „angefixt“, dass ich jetzt mit keiner anderen Frau mehr Sex haben will. Ist das jetzt eigentlich ärgerlich für mich? Nein, meine Emotionen sagen mir, dass Gefühle für mich in meiner kleinen Welt größer sind als für die meisten anderen Menschen.

Da ich gerade beim Sex bin… Da fällt mir ein weiteres böses Thema ein.. Die Beschneidung von Jnngen. Es ist unglaublich, dass ich sehen muss, dass Beschneidungen bei Frauen auf das übelste verurteilt aber bei Jungs gesetzlich legitimiert werden. Als beschnittener Mann darf ich Euch verraten, dass eine Beschneidung eine ganze Menge des sexuellen Erlebens raubt. Wenn ich das sage, möchte ich damit andeuten, dass es z. T. sehr radikal ist, was an sexueller Empfindungsmöglichkeit geraubt wird. Ich habe gelernt, damit umzugehen und bis vor kurzem war dies auch alles total normal für mich. Dann aber habe ich Berichte von Männern gelesen, die es z. B. auf Wunsch einer aktuellen Freundin erst nach den ersten sexuellen Erfahrungen haben durchführen lassen. Die Schilderungen, wie dieses Beschneidung den Männern die Sexualität kaputt gemacht hat, war für mich erschreckend. Zumal viele Beschreibung von fehlenden Empfindungen genau auf mich zutreffen.

Und was passiert in Deutschland? In Deutschland wagen es sich Frauen bei diesem Thema mitzudiskutieren und für eine Beschneidung zu sein… …und Männer winken dieses Gesetz dann auch noch durch. SOWAS erschrickt mich. Sowas macht mir Angst.  (Es wird in Kauf genommen, dass Männern die Sexualität zerstört wird und sogar psychische Probleme bei Männern auftreten.)

Nun ja, es gibt viele Dinge, die mir Angst machen. Es macht mir Angst wie sehr die Diagnose ADHS auf dem Vormarsch ist. Wie schnell man dabei ist, zumeist Jungs mit ruhigstellenden Medikamenten ihres Charakters zu berauben. Wie schnell man dabei ist, die eigene pädagogische Unfähigkeit hinter einer Diagnose zu verstecken.

Es macht mir Angst, dass Männer eine viel kürzere Lebenserwartung als Frauen haben. (Ich bin ja jetzt zufällig Mann und möchte nicht unbedingt meinen Löffel früher abgeben, nur weil ich ein Mann bin.)

Es macht mir Angst, dass viele psychische Probleme von Männern gesellschaftlich so klein geredet werden, als würde es sie nicht geben. Es gibt psychische Probleme bei Männern; seht Euch die Selbstmordzahlen von Frauen und von Männern an.

Es macht mir Angst, dass Männer aus Winter-Tagesquartieren abends verwiesen werden, um dann evtl. doch draußen in der Nacht zu erfrieree, während obdachlose Frauen in diesen Quartieren verbleiben dürfen. (Da gibt es einen Clip bei Youtub zu – es ist eine Aufzeichnung aus einem TV-Bericht.)

Es macht mir Angst, dass eine Frau einem Mann den Penis abschneidet und sich in einer TV-Show Frauen darüber lauthals amüsieren und lachen.

Es macht mir Angst, dass die Vereinigten Staaten von Amerika einen Menschen sogar außerhalt ihres Hoheitsgebietes exekutieren lassen.

Mir machen viele Dinge Angst. Das ist halt so, seitdem ich nicht mehr saufe und ich mich alleinerziehend um meinen Sohn kümmere. Ich habe Angst vor seiner Zukunft in dieser Welt.

…und ich habe Angst vor meiner eigenen Zukunft. Ich habe Angst, dass mich dieser verdammte Feminismus zerfrisst. Ich habe Angst, dass mich die soziale Ungerechtigkeiten in dieser Welt in den Wahnsinn treiben. Ich habe Angst, dass irgendwann mein Humor erschöpft ist, dies alles zu ertragen. Ich habe Angst, dass meine eigenen psychischen Spleene einmal zu einem riesigen Problem für mich werden, weil idch das alles nicht mehr ertrage.

Warum sieht niemand die Bedrohungen in dieser Welt?

Mir fällt gerade auf, dass ich noch nicht wirklich über meinen Veganismus geschrieben habe. Ist ja auch eigentlich egal. Ich wette, bis an diese Stelle kommt sowieso niemand… 😀

Nochmal: Ich bin Vaskulist. Ich werde das demnächst einmal definieren. 😉

So, jetzt habe ich keine Bock mehr. Ich habe mir dann wohl gerade eine Therapiesitzung gespart. 😉 Wenn ich das jetzt so lese, finde ich das ja ganz schön krass, was in mir so vorgeht. 😉

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