Eine maskulistische Rechtfertigung

Mich erreichen die letzte Zeit immer häufiger Kommentare über meinen Blog. Das sind Dinge wie z. B. das erinnere oftmals alles an Verschwörungstheorien, ich würde mir Feindbilder suchen, ich solle mir ein Hobby suchen usw.

Ich möchte dazu mal sagen, dass mir viele Dinge einfach anders auffallen – vielleicht nehme ich sie einfach auch nur anders wahr – als vielleicht andere Menschen. Mein Wahrnehmung von Dingen, die gesagt werden, die getan werden usw. haben bei mir eine intensivere Färbung als bei vielen Menschen. Ich bilde mir auch ein, dass ich Dinge anders einordne. Dass ich viele Dinge in einen globaleren Rahmen packe. Diese Dinge müssen dann halt raus und dafür nutze ich meinen Blog.
(siehe hierzu: http://de.wikipedia.org/wiki/Hochsensibilit%C3%A4t)

Mein Blog hat keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Er dient mir dazu, Dinge, die mein Hirn nahezu zum Platzen bringen, herauszulassen und dabei anderen Leuten evtl. Denkanstöße zu geben. Dabei mag es vorkommen, dass ich verbittert herüber komme. Das mag ich in dem Moment vielleicht auch sein. Aber genau deshalb lasse ich es auch heraus, um eben die Gedankenflut aus meinem Hirn zu bekommen.

Es ist nicht schön, wenn man als alleinerziehender Vater den ganzen Tag von Gedanken gequält wird, die einen davon abhalten, ordentlich auf seinen Sohn einzugehen, ihm zuzuhören, kurz: Mit seinem Sohn zu kommunizieren. Ich denke auch, dass ich trotz allem nach wie vor eine nette Person bin, auch wenn ich nicht sehe, wo in meinem Blog fiese bösartige Dinge versteckt sein sollen, aber wenn man mich auf  gewisse Dinge auf gewisse Arten anspricht, muss dem wohl so sein.

Ich weiß auch, dass Frauen hier die letzte Zeit sehr viel abbekommen. Wer sich diesen Schuh aber anzieht, ist es selbst schuld. Es geht hier doch nur um “moderne Feministinnen der Berliner Schule”. Damit meine ich doch nicht Euch, die ihr nett und vernunftbegabt seid. Ihr seid ja sogar nett zu mir. 😉

Ich zeige doch nur auf, dass einige Wege, die eingeschlagen werden, die Falschen sind. Beispiele sind doch diese “Designermösen“, die Wehrpflicht für Frauen, die Finanzpolitik in Bezug auf Griechenland usw.  Das sind Beispiele, dass es mir eben nicht krampfig nur um diesen kaputten Feminismus geht. Frauenrechte liegen mir doch auch noch am Herzen. Frauen sind doch eine Teilmenge der Menge Mensch und ich bin Humanist.

Nebenbei: Manche Worte, die ich wähle sind tatsächlich absichtlich so gewählt, wie sie da stehen. Aber vielleicht fallen nur mir diese Worte auf, weil ich sie geschrieben und eine andere Wahrnehmung von Worten habe. 😉

Ihr könnt ja mal an einem kurzen Abriss eines Tages von mir teilhaben, was mich den ganzen Tag so “nebenbei” beschäftigt:

Nehmen wir einmal den heutigen Tag. Heute war irgendwie Schwedentag.
Schweden gilt ja als Vorzeigeland in Sachen Feminismus und Gleichschaltung – äh – Gleichberechtigung.

In Schweden gibt es zwar eine sehr extrem durchgesetzte feministische Prägung, die allerdings nicht wirklich zu den gewünschten Effekten führt. Es ist z. B. so, dass die Schere zwischen Mann und Frau in gewissen Bereichen weiter auseinandergeht, als dies bei uns (noch) der Fall ist.

Es führt aber auch zu folgenden, bescheuerten Randerscheinungen:
Schweden: Feministische Partei will Männern verbieten, beim Pinkeln zu stehen
Männern soll also das Pinkeln im Stehen verboten werden. Wir zwei Männer hier, mein Sohn und ich, sitzen sowieso dabei. Das liegt daran, dass ich die Nötigkeit von wegen Sauberkeit usw. erkannt habe. Ich halte aber dieses “stehend Pinkeln” für ein Grundrecht des Mannes, das niemand etwas angeht. – Außer vielleicht die Leute, die sich die Toilette mit einem teilen.

Der Ursprungsbeitrag findet sich hier: http://www.digitaljournal.com/article/352108

Ein weiteres “Leckerchen aus Schweden”:

In “EINE HAARIGE SITUATION” geht es darum, dass es schwedische Frauen gibt, die darum kämpfen, sich nicht mehr rasieren zu müssen – angefangen bei den Achseln. (Ich kam mit aktivitiertem JavaScript nicht mehr auf die Seite, weil sich wohl Menschen dazu genötigt gefühlt haben, Sittenpolizei zu spielen. Ich finde den Artikel harmlos.)
Wenn es für Frauen feministische Befreiung bedeutet, sich die Schambehaarung nicht mehr zu entfernen, sollen sie es doch tun. Ich würde sowieso keine mit einer solchen Einstellung anpacken. Meine Meinung zur Schambehaarung geht zwar keinen was an, aber ich mag sie einfach nicht. 😛

Eine Sache aus Schweden habe ich noch. 😀
Schwedische Feministinnen wollen uns Männern erzählen, dass unsere Art zu sitzen frauenfeindlich ist.

SCHWEDISCHE FEMINISTINNEN DIKTIEREN MÄNNERN, WIE SIE ZU SITZEN HABEN

Schwedische Feministinnen wollen Männern also durch deren Art zu sitzen, Machtgehabe und eine “Vergewaltigungskultur”welch ekliges Wort! – unterstellen. (“Meine Argumentation ist ja, dass es ein Teil der Art von Unterdrückung ist, die irgendwann dazu führt, dass Frauen vergewaltigt werden, weniger verdienen und häuslicher Gewalt ausgesetzt sind.”)
Ich werde nach wie vor meine Beine nicht krampfhaft zusammenklemmen, wenn mir eine Frau gegenüber sitzt. Mir wurde schon vor ca. 20 Jahren Aggression unterstellt als ich einer Psychologin breitbeinig gegenüber saß. Damals habe ich das ernster genommen als ich es heute tun würde. Damals hatte ich ja auch mehr Respekt vor “studierten Menschen“. Ich sollte mich vielleicht fragen, ob sich die Dame nicht einfach nur sexualisiert gefühlt hat. Vielleicht hat sie mir einfach “dahin” gestarrt und wollte mir nun Aggression unterstellen… Wer weiß. 😀

Ganz nebenbei kam mir dann auch noch ein Link zum Thema Alg II unter:
LSG Beschluss: Jobcenter muss Hartz IV Bezieher Brille als Sonderbedarf bezuschussen
(Hier ist es so, dass bei einer chronischen Erkrankung des Auges – nicht bei einer “normalen” Sehschwäche – Kosten für eine Brille übernommen werden, was die meisten nicht betreffen sollte.)

Dann ging es auch noch um den “Wissenschaftsstandort Deutschland”, der so langsam aber sicher den Bach heruntergeht. Es wird immer mehr Geld in diese schwachsinnige Genderforschung gesteckt und richtige Wissenschaften werden mit Kürzungen bedacht.
Siehe hierzu u. a.:

Nachhaltiger Konsum und das Wechselverhältnis
von kulturellen und
ökologisch – technischen Faktoren: das Beispiel
schwarzer Damenbekleidung

Edit:
Ein weiterer Artikel zur Wissenschaftlichkeit dieser feministischen Gender”forscherinnen” und ihr sinnentleertes Bla Bla:

Feministische Netzpolitik

Diese “neuen feministischen Forscherinnen”, die im Gegensatz zu wichtigen Studiengängen immer mehr gefördert werden, schaffen es mit ganz vielen leeren Worthülsen ganze Referate usw. zu füllen und damit fleißig ihr Einkommen mit einem Output, das an Substanz gegen Null geht, zu sichern, während ordentliche Forscher in Deutschland unter Kürzungen zu leiden haben. Als Frau kann man mittlerweile im Bereich “Gender” ganz billig an einen Doktortitel kommen. Aber hier hat uns ja schon Herr Guttenberg gezeigt, wie viel ein solcher Titel in Deutschland wert ist.

Letztens hatte ich auch eine kurze Unterhaltung über Alice Schwarzer. In dieser Unterhaltung hatte meine Gesprächspartnerin eine sehr positiv gestimmte Haltung zu eben dieser Frau Schwarzer. Diese Einstellung hatte ich auch einmal, bis ich mich näher mit der guten alten Dame des Feminismus beschäftigt habe. 😉

Heute ist mir diese Dame dann auch im Web wieder über den Weg gelaufen.

Maskulisten aus der Sicht von Alice Schwarzer
Hier steckt ein dickes PDF hinter, dass ich nicht ertragen konnte. Ich konnte es nicht zuende lesen. Ich konnte es gar nicht erst wirklich anfangen zu lesen. Hier wird über Menschen wie mich abgelästert und wir werden in eine Ecke gestellt, die jeden Kommentars entbehrt.

Mit Alice Schwarzer ging es dann auch weiter. Alice Schwarzer demontiert sich selbst Es werden zwei Videoclips auf youtube verlinkt, die zeigen, welches Potenzial Frau Schwarzer schon immer hatte. Diese Sache mit der Lebenserwartung ist ein richtiger Griff ins Klo. Frauen hatten schon immer – zumindest seit dem 20. Jahrhundert – eine längere Lebenserwartung als Männer.

Zu ihrer Einstellung zum Thema Beschneidung bei Jungs habe ich mich ja schon hier geäußert. Ihre Einstellung ist in diesem Bereich ist menschenverachtend und dumm.
In jenem Gespräch über Frau Schwarzer wurde mir die Benennung von Frau Schwarzer als Alice “Schwanz ab” Schwarzer vorgeworfen. Ihre Einstellung zur Beschneidung rechtfertigt diesen Spitznamen aber ungemein. 😉

Weiterhin habe ich u. a. USA: Starke Medienresonanz auf “Streik der Männer” gelesen. Ich wiederhole das Kernthema jetzt einmal nicht, weil ich dann wieder in einer Ecke gedrängt werde, die mir nicht gefällt, weil ich ureigentlich Humanist bin.

Ich drehe den Spieß auch nicht einfach um. Für mich sind weder Männer noch Frauen einfach nur Opfer. Für mich sind Männer und Frauen sowohl Opfer als auch Täter. Beide Geschlechter unterscheidet in gewissen Dingen nicht viel. Nur die Art und Weise ist zunächst eine andere. Es ist aber nicht zu bestreiten, dass momentan eine mediale Kampagne gegen das männliche Geschlecht läuft. Dies ist auch nicht erst die letzte Zeit so. Ich bin schon mit dem Gedanken, dass Gewalt ausschließlich von Männern ausgeübt wird aufgewachsen.

Mich sollte zwar ein Mädchen vor der gesamten Klasse in der Grundschule ohrfeigen, weil ich ja soooo böse zu dem Mädchen war, dass mich schon mit einer ganzen Mädchengruppe auf dem Schulhof attackiert hat, aber Gewalt geht nur von Männern aus. Blöd ist nur, wenn man dann auf einmal von einer Beziehung in die nächste rutscht, in der das liebe Mädchen einen auf einmal schlägt. Blöd nur, wenn man dann noch von Polizei, Staatsanwaltschaft und Richtern praktisch ausgelacht wird. Ist MIR alles passiert.

Es gibt viele Dinge, die zeigen, dass der Mann mittlerweile hinten an steht. Ich nenne hier ja genug Aspekte, was mir den Ruf als Frauenfeind einbringt. Nochmal: Nur weil ich aufzeige, dass der Mann besch… behandelt wird, bin ich kein Frauenfeind. Ich bin allerdings ein Feind des Berliner Feminismus.  Ich habe kein Feindbild in den Frauen gefunden. Nein, es ist doch viel eher so, dass ich Frauen auf das Heftigste mag. Kein Mann dieser Welt kann mich zu Gefühlen hinreißen, wie es z. B. eine bestimmte Sonne meines Lebens kann. In persönlichen Gesprächen höre ich auch viel lieber Frauen als Männern zu. (Bei Hörbüchern oder Musik ist es andersrum. :P)

Ja, ich schaue auch noch Frauen hinterher. Immer noch. Nur ruft es jetzt in mir “#Aufschrei!“. Pech, wa? Haben ein paar Feministen-Frauen aus dem fernen Berlin gut hinbekommen.

Ach ja… Zum Thema “#Aufschrei“:
Hier hat sich jemand die Mühe gemacht, den “Twitter Storm” einmal auseinanderzupflücken.

Ich lese dann auch Dinge über Prism, Mollath usw. Ich denke auch, dass ich immer einen gewissen “Background” an den Tag lege; mir aber Wahn, Feindbilder usw. zu unterstellen, ist nicht angebracht.

(Liebe Sonne, ich habe auch einiges von unserer Unterhaltung hier einfließen lassen, es geht aber eigentlich um andere Leute. :-*)

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