@Die_Grünen – unwählbar II

Es tut mir ja (gar nicht) entsetzlich leid, dass es die Grünen heute mal wieder erwischt, aber ich hatte noch einen alten Link offen. 😉

Unter der Überschrift

Besser Du als irgendein Kerl

werben die Grünen um neue MitgliederINNEN. “Kerle” haben die ja schon genug. Aber vielleicht streben sie ja an, dass die Zahlen nicht mehr ganz so krass sexistisch gegenüber Männer ausfallen. Siehe hier.

Und auch hier schon wieder:

Man stelle sich diese “Werbung” mit dem Wortlaut:

“Besser Du als irgendeine Tussi”

vor. Dann gäbe es wohl mal wieder einen #Aufschrei.

Alleine dadurch, dass die Grünen sich erlauben, so über Männer zu reden, macht sie unwählbar. Es scheinen sich nur “Männer” wie Herr Trittin in dieser Partei UNTER – das Frauenstatut der Partei macht die Frauen der Partei ja übermächtig – dem “begabteren Geschlecht” wohl.

“Weil die Grünen die einzige Partei sind, in der Frauen auch dank der Quote wirklich die “Hälfte der Macht” haben, und mit den Männern gemeinsam auf Augenhöhe Politik machen.” – Tja, dafür müssen die Frauen noch nichtmals 50 % der Parteimitglieder stellen. Sie werden einfach über die Männer der Partei hinweg gesetzt. Mir wird bei sowas schlecht. Das ist offener Sexismus.

Ne, liebe Leute, sobald die Männer in unserem Land aus ihrem “Dornröschenschlaf” erwachen und erkennen, was ihr für ein sexistischer Haufen seid, dürfte es wohl mit Euren Wahlergebnissen vorüber sein.

Ich werde mir die Tage mal die anderen Parteien genauer ansehen. Ist ja nicht nett, nur unsere Grünen – die ja genug mit der Aufarbeitung ihrer Pädophelie zu tun haben – einen zu verpassen. 😀

19 Gedanken zu „@Die_Grünen – unwählbar II

  1. Es gibt genug Leute, die trotzdem die Öko-FDP wählen. Das merkwürdige Rederecht und ihre Frauenförderungen/Männerbenachteiligungen ist den ihr gutes Recht, genau wie die fraueneinschränkenden Regelungen in manchen Religionsgemeinschaften den ihr gutes Recht ist. Wem es nicht gefällt, kann austreten bzw. brauch nicht eintreten. Mich stört an den Grünen am meisten, dass sie sich immer so aufführen: ” Wir wollen das Gute!” aber wenn es um konkrete Aktionen geht, blockieren sie diese. Windkraft statt Atom, aber keine Speicher, Stromleitungen oder Windräder in der Nähe. Wenn, dann am besten in der Nähe der Unterschicht. Meiner Beobachtungen tragen die Grünen jeden Mist (z.B. den Kosovo-Krieg Wie war das noch mit Friedenspartei) mit, wenn man nur neue Bezeichnungen für Randgruppen durchsetzen kann. Nicht dass man was an den tatsächlichen Problemen verringern würde. Oder mit der Quote, entweder sidn gemischt Teams besser, dann auch Männerquoten in Frauendomänen.

  2. “Öko-FDP” das muss ich näher untersuchen, wie nah viele Äußerungen an denen der FDP sind.

    Richtig, der Aufenthalt in Religionsgemeinschaften und Parteien ist freiwillig. Das Gefährliche an den Grünen ist allerdings, dass sie sehr stark die Meinungen in der Gesellschaft prägen. (“angebliche” Vorbildsfunktion von Politikern).

    Stimmt, die Grünen tragen jeden Mist mit. Es ist erschreckend. Für Fraun, die schnell ohne viel Substanz in einer Partei “groß” werden wollen, sind sie aber scheinbar sehr zu empfehlen. *kotz*

    Ich bin ja irgendwie gegen Quoten, obwohl bei Frauenthemen natürlich verstärkt Frauen zu Wort kommen sollten. Ansonsten sollte eigentlich “Angebot” und “Nachfrage” alles innerhalb von Parteien, Aufsichtsräten usw. regeln.

    Danke für deinen anregenden Kommentar! 🙂

  3. Mit Öko-FDP meinte ich eher, das beide Parteien die Besserverdienenden repräsentieren. Und die moralische Flexibilität wenn es um Macht geht.

    Ebenso prägen Religionsgemeischaften in D die Meinung, z.B. christliche Kindergarten und Schulen, Religionsunterrricht und immerhin werden wir von einer Pfarrerstochter regiert und einem Pfarrer präsidiert. Starke Parteien führen das christlich zumindest im Namen. Und durch das verhindern eines Satirevideos von Frau Kebekus sieht man ebenso einen starken Einfluss auf die Medien, in dem Fall glaube ich, dem WDR.

    Es kommen auch bei anderen PArteien Frauen hoch, die ich lieber nicht in Führungsverantwortung sehen will, siehe Frau Koch-Mehrin, wobei C. Roth alles toppt. Sie ist der beste Grund, die PArtei nicht zuz wählen. Wobei Frau Leutheusser Schnarrenbergers Kritik gegen Telekommunikationsüberwachung für mich der einzige Grund wäre FDP zu wählen.

    Ich weiß es nicht, ob Quoten mehr Schaden oder Nutzen bringen. Es gibt schlichtweg gesellschaftliche Gruppe, die in verschiedensten Bereichen über- oder unterrepäsentiert sind. Z.B. sind Ostdeutsche in Daxvorständen unterrepäsentiert (es gibt schlichtweg keine im Gegensatz zu Frauen, die wenigstens im einstelligen Prozentbereich vertreten sind.) Ob das jetzt gut oder schlecht ist, will ich nicht beurteilen und ob das ein Beweis für Diskriminierung ist, folge unterschiedlicher Lebensentwürfe oder schlichtes Pech, kann udn will ich nicht beurteilen. Der geringe Frauenanteil im Straßenbau wird auch nicht als Beweis einer Frauendiskriminierung angeführt. Nur wenn jemand Quoten als Lösung sieht, sollte dieser jemand die Quoten dann für viele/alle Gruppen einfordern, nicht nur für die eigene Gruppe, das ganze bekommt sonst einen bitteren Beigeschmack.

    Ich persönlich würde natürlich nach Eignung die Posten verteilen, aber leider spielen andere Faktoren eine größere Rolle, wie Beziehungen (soziale Netzwerke , Seilschaften) oder die Fähigkeit der Selbstdarstellung und leider auch Diskriminierungen und Vorurteile. Letzteres kann man , imo, mit Quoten einschränken, ob es die beste Möglichkeit ist, kann ich nicht beurteilen.

    Sorry für evtl wirre Schreibweisen und Argumentationen, aber ich bin momentan groggy und will eigentlich schlafen, aber momentan ist es noch zu warm udn vertriebe mir etwas die Zeit mit kommentieren.

  4. Eben diesen Vergleich in inländischen Wirtschaftsfragen wäre einmal interessant zu führen.

    Für mich als Atheisten ist die Macht der Kirche natürlich auch immer noch zu groß. Religion darf sich von mir aus PRIVAT abspielen, aber sich nicht in Schule, Gesetzgebung und Justiz manifestieren. Religiöse Werte werden durch moralisch-ethische Werte viel besser ersetzt. Nur ist halt da jetzt auch wieder die Gefahr, dass dem Bürger eine Moral und Ethik aufgezwungen wird, die nicht seine ist (z. B. aktueller Feminismus, “Sicherheitspolitik” -> Prism & Co.)

    Zu den einzelnen Parteien würde ich ja gerne auch noch Artikel verfassen. Ich bin da leider etwas “parteiisch” – super Ausdruck in diesem Zusammenhang. Für mich ist es offensichtlich und zwingend, dass man z. B. die CDU, die FDP UND die SPD gar nicht wählen kann!

    Zum Thema Quoten:
    Frauen wollen ausschließlich Quoten für gut bezahlte, ungefährliche, bequeme Tätigkeiten. Dort wollen sie überrepräsentiert sein; denn es gibt momentan immer noch viel mehr männliche als weibliche Bewerber. Die Überzahlt der männlichen Bewerber wird also durch eine Quote diskriminiert. Es ist ja so, dass sogar mittlerweile Studiengänge “erfunden” werden, um Frauen leicht zu akademischen Titeln zu verhelfen. (Genderforschung, ohne wissenschaftliche Grundlage).

    Das mit den Ossis (ich darf das sagen, bin selbsterwählter Neuossi. :D) habe ich so noch nie bedacht. Ossis werden tlw. immer noch recht diskriminiert. Stimmt schon. Sollte ich meinen Blick mal darauf richten.

    Nachdem ich jetzt einigermaßen in Ruhe zum Antworten gekommen bin, muss ich feststellen, dass Du mir einige Impulse gegeben hast, meinen Horizont ein wenig zu erweitern. Vielen Dank!

    Ja, das mit der Müdigkeit und der Schlaflosigkeit wegen der Wärme kenne ich. Daher habe ich gestern nicht mehr ausführlich geantwortet. 😉

  5. Ich weiß ncith genau, wie ich zur Quote stehe, einerseits bin ich dafür, dass die beste Person gewinnt, aber andererseits gibt es Diskriminierung und Vorurteile, die man mit Quoten eingrenzen kann. Mich stört an der aktuellen Quotendiskussion nur, dass es sich nur gutbezahlte Posten für Frauen dreht. Auf der Sachbearbeiterebene gibt es vor allem Frauen, im Kiga und Schulbereich ebenso. Warum wird nicht auch da eien Quote für Mänenr gefordert.

    @ Ossi-Thematik
    Ich beschäfftige mich schonseit ein paar Jahren mit Feminismus und Maskulismus, wenn auch nicht sehr intensiv. Mir sind einige Dinge dabei aufgefallen, wieso ist der Verdienstunterschied zwischen Mann und Frau* in Ostdeutschland ohne das jahrzehntelange wirken des Feminismus bei ca 5 %, während er in Westdeutschland bei 25% liegt. Und im Osten gibt es auch einen höheren Anteil weiblicher Führungskräfte, während der Westen das trotz oder wegen des Wirkens des Feminismuses** nicht erreicht hat. Soweit ich es mitgekriegt habe, wird dieses Phänomen nicht diskutiert, weder bei den den Maskus nich bei den Femis. Hast du zufällig ein paar Links zu der Thematik?

    *Der Verdienstunterschied läßt sich weitgehend erklären, dass Frauen öfters Teilzeit arbeiten, weniger Überstunden leisten und sich schlicht die falschen Berufe auswählen.

    ** Es gibt nicht den Feminismus, vor allem wenn man ihn kritisiert, sondern nur verschiedenste Strömungen. Wenn man den Feminismus lobt, scheint man weniger die unterschiedlichen Strömungen hervorzuheben.

  6. Kann erst heute Abend ausführlich Antworten.

    Das mit dem “gender pay gap” ist so eine Sache. Ich halte die Zahlen im 20er-Bereich für feministische Propaganda.. 😉

    Heute Abend gebe ich mir mehr Mühe. Jetzt ist “Bengelzeit”! 😉

  7. Streng genommen ist der Einkommensunterschied keine Propaganda, nur die Behauptung, dass der bei gleicher Arbeit entsteht.
    Kurz gesagt, dass jemand mit 20 h Woche nur Halbsoviel verdient wie jemand mit ner 40 h Woche ist keine Diskriminierung. *G*

  8. Wird die Diskriminierung nicht wegen gleicher Arbeit, weniger Lohn begrründet?

    Oder verschweigen die einfach, dass die für weniger Arbeit den gleichen Lohn wollen und verarschen uns einfach?

  9. Irgendwie hab ich in letzter Zeit mehr die Aussage im Ohr, Frauen verdienen weniger, der Teilsatz “Bei gleicher Arbeit” wird in letzter Zeit weg gelassen, aber so, dass er mitschwingt.

    Ich bin momentan so desillusioniert, dass ic hgenerell glaube, dass belogen werde, von allen Seiten, Befürwortern und Gegnern und bei allen Themen.

  10. Das mit dem Gender Pay Gap ist sowieso eine große Lüge. Genauso wie eine Diskrimnierung von Frauen herbeigebetet wird.

    Desillusioniert bin ich schon lange. 😉

  11. Auf die 20-30% Gender Pay Gap kommt man auch nur, wenn man die durchschnittliche Raumpflegerin mit dem durchschnittlichen (leitenden) Angestellten im öffentlichen Dienst vergleicht. Es gibt Tarifverträge, im Beamtenwesen Besoldungsgesetze und im öffentlichen Dienst für Angestellte eine Tarifstruktur, wo nur Qualifikation, Alter, Position usw. eine Rolle spielen, aber sicher nicht, ob der jeweilige Bürostuhlwärmer Brüste oder einen Penis hat.

    Ich halte maximal 10% für realistisch und die sind größtenteils dem Umstand geschuldet, dass Frauen häufiger – auch ohne Kinder – Teilzeit arbeiten und schlechter verhandeln, wo es keine Tarifverträge gibt. Aber das sind ja sicher auch alles wieder die Männer schuld, wenn Frauen mehr Freizeit für sich beanspruchen und sich in Verhandlungen aus eigener Doofheit unter Wert verkaufen.

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