Neofeminismus erzeugt Sexismus

Ich stelle die letzte Zeit vermehrt bei mir fest, dass in mir immer wieder sexistische Gedanken aufflammen, seitdem ich mich vermehrt mit dem aktuellen Feminismus – ich nenne ihn für mich Neofeminismus, um ihn vom “ordentichen” Feminismus abzugrenzen – beschäftige.
Je mehr ich mich mit Quote, Professorinenprogramm, der Verleugnung von Gewalt gegen Männer, der Obdachlosenzahlen bezüglich der Geschlechter, der Sterblichkeitszahlen von Männern – Selbstmordraten, Krebs, tödliche Arbeitsunfälle – usw. beschäftige, umso mehr frage ich mich immer und immer wieder, was die Frau eigentlich sinnvolles bezüglich ihrer Forderungen zu leisten imstande ist.

Ich weiß, dass diese Gedanken falsch und sexistisch sind.

Ich bin aber müde, ständig als Mann darüber aufgeklärt zu werden, was für ein fieses Schwein ich doch eigentlich bin.

  • Ich hindere Frauen daran, ordentliches Geld zu verdienen.
  • Ich bin Teil einer Vergewaltigungskultur.
  • Die Gewalt, die ich durch Frauen erlebt habe, habe ich selbst verursacht.
  • Als Alleinerziehender bilde ich mir ein, ein Kind erziehen zu können.
  • Bei allem was ich mache und tue, kann ich doch nur wegen meines Y-Chromosoms scheitern. Sowas weiß man doch.
  • usw.

Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einer Frau, in dem mir mitgeteilt wurde, wie schlimm Männer doch ihre Frauen betrügen, dann aus ihrem Leben wegen einer Jüngeren verbannen usw. Dazu stelle ich jetzt einmal fest, dass ich nie eine Frau betrogen habe, aber Frauen mit mir durchaus ihre Partner betrogen haben. Natürlich alles unter dem Deckmantel der Liebe zu mir.

Außerdem stelle ich fest, dass ich in meinem Leben mehr Gewalt durch Frauen als durch Männer erlitten habe. Es fing recht früh mit passiver Gewalt durch meine Mutter an. Sie hat indirekt meinen Vater in seiner Gewalt unterstützt. Dass sie eine Bürste auf mir zertrümmert hat, empfinde ich aufgrund meiner restliche Erfahrungen als nicht so tragisch. Dann ging es mit mehrfacher häuslicher Gewalt durch Partnerinnen weiter. Ich schrieb mehrfach darüber.

Ich habe nicht nur körperliche Gewalt durch Frauen erlebt. Frauen sind auch durchaus in der Lage psychische Gewalt intensiv auszuleben. Die Beziehung zu einer Borderlinerin war da wohl der Höhepunkt. Gesprochen wird aber nur von männlichen Vergewaltigern, Kindesmissbrauchern, Prüglern, Mördern usw. Es gibt wohl keine Männer, die Opfer von Gewalt werden oder gar Menschenleben retten.

Meine Erfahrungen mit Frauen sind also nicht wirklich positiv geprägt. Dennoch schätze ich Frauen. Ich unterhalte mich gerne und verbringe gerne meine Zeit mit ihnen. Dieses ewige Fordern und diese ganzen Hetztiraden gegen Männer ermüden mich allerdings. Die durch meine Erfahrungen geprägten Gedanken drängen sich allerdings immer wieder in den Vordergrund. Ich möchte das nicht. Das widerspricht meinen Vorstellungen der Gleichberechtigung. Sag aber mal einem geprügelten Hund, dass er nicht schnappen soll.

Es ist alles auch so extrem beängstigend geworden. Studiengänge werden an die Bedürfnisse der Frau angepasst. Gerade im naturwissenschaftlichen Bereich wird der Wissenschaftsstandort Deutschland ruiniert. Studienzulassungsprüfungen werden an die Leistungen von Frauen angepasst. (Sie werden für Frauen vereinfacht.) Eignungsstests für die Polizei, die Feuerwehr und die Bundeswehr werden für Frauen herabgesetzt. Aber nichts reicht. Nichts. Es reicht nie.

Ich saß letztens in einer Konferenz, in der eine Gleichstellungsbeauftragte aktuelle Zahlen aus dieser Vereinigung präsentiert hat.
Kurz zu den Fakten:
Mehr als 50 % männliche Mitglieder, mehr als 50 % Posten belegt durch Frauen innerhalb dieser Organisation.
Man kann also einen deutlichen Vorteil für Frauen in der Postenbelegung feststellen. Die Gleichstellungsbeauftragte sprach aber davon, dass diese Zahlen und Fakten ja noch gar nich ausreichend wären. Die Zahlen bezüglich der Frauen seien noch zu niedrig.

Was wollen Frauen? Die Weltherrschaft? Ach ne, die hat ja schon der fiese Mann durch sein Patriarchat.

Ich stelle für mich also fest, dass der aktuelle Feminismus – der Neofeminismus, der keine Grenzen kennt – Sexismus schürt. Denn objektiv sind diese Gedanken von mir alle nicht. Ich bin froh, dass ich ein reflektierender Mensch bin und möchte mich auch für meine Auslassungen entschuldigen.

Denkt nur bitte darüber nach, wie sehr der Neofeminismus dem Humanismus schadet.

4 Gedanken zu „Neofeminismus erzeugt Sexismus

    1. Würde ich ja gerne tun. Bin nur in keinem sozialen Netzwerk, wo dies relevant wäre.

      Ich komme mit diesen Netzwerken nicht klar. 😉 Aber vielen, vielen Dank!

  1. Ich fühle mich von dem irrationalen Hass der Neo-Feministinnen einfach nur überrannt. Ich bin von einer alleinerziehenden Mutter großgezogen worden, hatte auch sonst viele weibliche Bezugspersonen in meinem Leben und alles war gut wie es ist.

    Jetzt kommen auf einmal diese aggressiven Schreckschrauben an, erzählen mir dass meine Videogames scheisse sind, dass ich in der Bahn meine Beine zusammenpressen zu habe (autsch…), dass ich geschlechtsmäßig globale Schuld in mir trage etc. … sie sind vehement, haben einen Tunnelblick und differenzieren wenig – sprich – sie erfüllen alle Merkmale von Extremisten. Aber sie sind viele und haben eine breite Lobby. Und das ausgerechnet unter den Linken, denen ich ich mich eigentlich ideologisch zugehörig fühle.

    Frauen allgemein hasse ich immer noch nicht. Wieso auch? Aber Neo-Feministinnen habe ich in der Tat gelernt zu hassen.

    1. Ich habe mich bis zu diesem Jahr auch als Linker gefühlt und war auch in der Linken Parteimitglied. Dort musste ich aber erfahren, dass diese extrem feministisch verseucht ist und dort ein Männerhass herrscht, der unbeschreiblich ist.

      Ja, der Feminismus kennt keine Grenzen. Er ist beängstigend. Männerhass ist mittlerweile als normal etabliert.

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