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Mein Problem mit
Ursula von der Leyen

Mir wurde heute ja schon unterschwellig Frauenfeindlichkeit unterstellt. Nicht direkt, aber ich bin nicht doof – hoffe ich.

Mein Problem mit Ursula von der Leyen setzt sich aus Folgendem zusammen:

  • Ursula von der Leyen waren die Alg-II-Regelsätze für Kinder immer hoch genug. Als 7fache Mutter müsste sie wissen, dass man mit diesen Beträgen kein Kind groß bekommt.
    Aber ich vergesse, dass Frau von der Leyen – achtung Feministinnenslang! – Zeit ihres Lebens priviligiert war. Sie musste ihre Kinder nie mit solchen Beträgen ernähren. Mit ernähren meine ich jetzt auch geistig nähren usw. Eine Erhöhung der Regelsätze für ein würdiges Kinderleben kam für sie nie in Frage.
  • Ursula von der Leyen war es immer egal, dass Männer vom Jobcenter häufiger diskriminiert werden als Frauen. Dieses Thema hat Frau von der Leyen erfolgreich ignoriert.
  • Frau von der Leyen ist extreme (Neo-)Feministin, was sich an ihrem Einsatz für die Quote zeigt.
  • Frau von der Leyen hat nicht umsonst den Spitznamen „Zensursula“. Das war schon keine Meisterleistung und hätte in meinem Verständnis für ein politisches Aus sorgen müssen.

Aus diesen Dingen folgere ich, dass Frau von der Leyen Menschen in zwei Klassen aufteillt:

  • Frauen, die gefördert werden müssen – Quote, weniger Sanktionen durch die Jobcenter usw.
  • Männer und Kinder. Dass sie selbst Kinder auf eine niedrige Stufe stellt, wird daran deutlich, dass die „gute“ Frau die Regelsätze für Kinder nie angezweifelt hat. Dass Männer auf einer niedrigeren Stufe als Frauen stehen, zeigt sie durch die höhere Sanktionierung von Männern seitens der Jobcenter.

In ihren Zensursulavorstößen hat sie sich für mich vollkommen ins Abseits gestellt – vielleicht ist die CDU aber tatsächlich eine reine Neuland-Partei. Das würde sie aber nicht vor meinem Urteil schützen.

Die Frage ist jetzt nicht, ob ich frauenfeindlich bin, was ich nicht bin, sondern zu fragen, inwiefern Frau von der Leyen Neofeministin ist. Für mich ist sie das eindeutig. Geht man nun einen Schritt weiter und sieht sich ihre Wertung der einzelnen „Menschengruppen“ (Frauen, Männer und Kinder) an, kommt man zu dem Schluss….

Taaaadaaaaaa!
Dass der Bock zum Gärtner gemacht wird.

Ein Mensch, der nichts von den Menschen hält, die er in den Kriegseinsatz schicken muss, wird keinerlei Schwierigkeiten haben, auch unnötige Einsätze anordnenn zu wollen. Auch werden ihr die Probleme der Männer der Bundeswehr nicht wirklich naheliegen. Wie schon gesagt: Männer dürfen nicht Gleichstellungsbeauftragte werden, aber eine Neofeministin wird zur  Verteidigungsministerin ernannt.

DAS ist mein Problem mit Ursula von der Leyen.

Man darf gerne Suchmaschinen anwerfen. Bevor man mir Frauenfeindlichkeit vorwirft, sollte man mir lieber ihre besondere Qualifikation für den Job der Verteidigungsministerin nennen.

Danke.

Edit:Was mir auch noch gehörig auf die Nerven ging, waren diese ewigen Statistikfälschereien bezüglich der Arbeitslosenzahlen. Dieses ewige Schönfärben ist absolut unterirdisch.

Noch ein Link, der mir heute auf einer anderen Seite begegnet ist, die Kompetenz der Frau „ich-lass-Euch-leiden“ bei Herrn Danisch.

Da hat noch jemand dat Ulla so richtig lieb:
Leichen pflastern ihren Weg

Die Stimmen mehren sich:
Genderama: Die große Ursula-von-der-Leyen-Show

4 Gedanken zu „Mein Problem mit
Ursula von der Leyen

  1. Was ist eine Satue?

    Mein Problem mit vdL ist, dass sie von nichts keine Ahnung hat. Sie ist mir nur aufgefallen, dass sie grosse Ankündigungen gemacht hat, und denen nichts folgte und die auf falschen Grundlagen beruhten. Stichwort KiPo in Indien, Stopschilder, „gestiegene“ Geburtenrate dank statistischer Schwankungen.

    Sie ist das, was Feministinnen gerne Männern vorwerfen, eine Inkompetente Person, die nur aufgrund ihrer Seilschaften mächtige Positionen einnimmt, und das Dank Quote macht, dann halt auch aufgrund des Geschlechts.

    Wenn man einen Papi hat, der ein hohes Tier in der CDU war, dann hilft das ungemein, in die richtigen Seile zu kommen.

    1. Eine Satue ist ein Beispiel für einen „doppelten Tippfehler“ – es sollte Sätze heißen. Jetzt heißt es halt „Regelsätze“. 😉

      Ja, Deinen Ausführungen kann ich applaudieren. 😉

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