Was nun, Frau Schwarzer?

All die ganzen Jahre für die Katz. Diese bösen Frauen tanzen immer noch nicht nach Ihrer Pfeife. Während Sie missionarisch gegen die Prostitution und für eine Bestrafung der Freier wettern, wagen es doch tatsächlich Frauen, sich immer noch Männer – und dann noch mehr oder weniger nackt – ansehen zu wollen!

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Abgesehen, dass Ihr wirrer Kampf gegen die Prostitution sich nicht nur gegen die Freier, die es durchaus auch in weiblich geben soll, richtet, nein, er richtet sich auch gegen die Selbstbestimmung der Frau, die einer solchen Tätigkeit nachgehen möchte. Aber das haben Sie bestimmt schon oft genug zu hören und zu lesen bekommen die letzte Zeit. Es wird nur halt nicht ankommen. Zu wirr erscheinen Ihre Windungen, Frau Schwarzer.

Richtig gemein ist es allerdings von diesen bösen Frauen, dass sie zu solchen Veranstaltungen gehen, bei denen tatsächlich das gehasste Objekt Mann mehr oder weniger nackt zu sehen ist. Dabei haben Sie sich doch die letzten gefühlten 3.500 Jahre so viel Mühe gegeben, ihren Männerhass in der Welt zu verbreiten. Sie wollten es doch zum weiblichen Messias schaffen. Die ganze Arbeit hat zu nichts geführt. Sie sollten sich darüber Gedanken machen, ob man nicht Striptease-Veranstaltungen oder gar Männer direkt komplett verbieten sollte.

Vergleiche mit vergangenen Zeiten in denen man derartig über andere Bevölkerungsgruppen sinniert hat, sind ja zum Glück aus politisch korrekten Gründen verpönt. Ausdrücke wie “faschistische Tendenzen” darf man ja sowieso nicht im Zusammenhang mit Feminismus benutzen. Vielleicht schaffen Sie es ja doch noch, ihren neuen Weg der weiblichen Befreiung durchzusetzen. Eine Befreiung, die ein Weg sein wird, der strenger als der Katholizismus ist. Eine Befreiung, die keine ist. Eine Befreiung, die 1000 Schritte zurück ist und keinen Schritt nach vorne in eine moderne, gleichberechtigte, friedliche und vor allem frei Welt. Aber das war ja sowieso nie Ihr Anliegen, Frau Schwarzer. Ihr Weltbild ist zu sehr von Ihrer eigenen Wahrnehmung eingeschränkt. Gedanklich sind Sie nie aus Ihrer eigenen Welt des Hasses herausgekommen.

Daher habe ich mich heute morgen richtig über dieses Plakat an der Straßenbahn-Haltestelle – in Berlin sagt man “Tramhaltestelle”, wa? – gefreut. Es zeigt mir, dass es noch eine normale Welt gibt da draußen. Auch wenn ich mir rein gar nichts aus Strippern mache, es zeigt mir, dass es noch Freiheit gibt.

Die Gedanken an einen Herrn Zimmermann, NSA usw. habe ich jetzt einmal spontan verdrängt. So,  das waren meine Gedanken am Montag Morgen. Jetzt muss ich was für meine Kompetenz tun. 😉

15 Gedanken zu „Was nun, Frau Schwarzer?

  1. Diese Männer beuten doch die Frauen aus, indem sie an die romantischen Gefühle der Frau appellieren und dafür Geld verlangen. Und besonders perfide ist, dass die Männer für die Ausbeutung noch nichtmal vernünftige Kleidung tragen und die Frauen dadurch noch mehr erniedrigen.

  2. 😀 😀 😀

    Jetzt bist Du meine LIEBLINGSFEMINISTIN des Monats! 😀

    Deine Argumentation ist perfekt und nachvollziehbar! Danke! Ich bekenne mich schuldig im Sinne aller folgenden Anklagen! 😀

    1. Ich finde deine Art sehr sexistisch. Das Wort Lieblingsfeministin unterschlägt alle meine Geschlechter, einschließliech der Geschlechter, für die ich mich noch nciht entschieden habe. 🙂

  3. *knurrrrr* Bin zu blöd für mein neues Spielzeug, das hat geraden einen Kommentar vom Jens auf ewig gelöscht. Muss ich rekonstruieren…


    Jens:

    Ich finde deine Art sehr sexistisch. Das Wort Lieblingsfeministin unterschlägt alle meine Geschlechter, einschließliech der Geschlechter, für die ich mich noch nciht entschieden habe. 😀

      1. Wir können ja mal unsere ganzen Weisheiten sammeln. 😀

        Habe letztens einen interessanten Beitrag über Skespeare und seine Werke gesehen/gehört – so genau weiß ich das nicht mehr. Man weiß nicht besonders viel über den guten Mann und fragt sich tlw. ob seine Werke nicht alle unter einem Pseudonym erschienen sind. Man bezweifelt die Authentizität der Identität “Shakespeare” – aber das war nur ein Bericht. Habe ich nicht weiter verfolgt. Vielleicht verbreite ich hier ja nur eine urban legend. 😀

          1. Ich mag eigene Weisheiten sowieso lieber als nachgeplapperte. 😉

            Homer – ich habe tatsächlich zuerst an den alten Griechen gedacht – würde allerdings doch hier passen wie die Faust ins Gesicht – oder wie man sagt. Wir nehmen uns zwar ernst hier, aber nicht bierernst. 😀

        1. Dein Personengedächtnis hat aus “von Horst” ein “Vollhorst” gemacht. Obwohl das eine das andere ja an Wahrheit übertreffen würde. 😉

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