Wir sind eigentlich Feministen ;)

Ist mir gerade mal eben so in den Sinn gekommen:

Eigentlich sind wir ja die wirklichen Feministen, weil unser Humanismus für beide Geschlechter gut ist – für Männer und für Frauen.

Wenn es Männern schlecht geht, wird es auch irgendwann den Frauen schlecht gehen. Ist einfach so. Das raffen manche halt nur nicht, wenn sie den Kuchen für sich alleine wollen.

Nur mal eben so. Also ich möchte ja nicht so wirklich in Menschenrechte eingreifen. Ich möchte halt nur, dass Menschenrechte für beide Geschlechter gelten. Ich will mich nicht mehr ständig als Frauenfeind beschimpfen lassen. Mein Sinnen und Streben ist ja für ein friedliches Miteinander, bei dem beide Geschlechter die gleichen Rechte haben.

Es ist aber einfacher jemanden als Frauenfeind zu verorten, damit man nicht mehr wirklich mit ihm vernünftig diskutieren muss.

Ich denke gerade nur wieder… 😉

Bald habe ich auch wieder Zeit und schreibe mit mehr Sorgfalt. 🙂

Edit:

Reflektierter und überlegter hat es der Mensch mit dem Senf überlegt:

Ich bin also Feminist.

Dankeschön! 😉

20 Gedanken zu „Wir sind eigentlich Feministen ;)

  1. Momentan habe ich ja auch nicht wirklich Zeit. Wir haben ja alle zumeist auch noch andere Dinge zu tun. Die andere Seite ja manchmal offensichtlich nicht. *UPS*

    Ja, ein paar Ideen habe ich noch übrig und hoffe bald wieder mit mehr Mühe dran zu gehen. 😉

  2. Ähm sind männliche Feministen nicht eigentlich nur Allys und du darfst aus feministischer Sicht dich nichtmal selber als solcher sehen sondern die Feministin legt fest, ob du als (hellhäutiger, heterosexuelller) Mann das überhaupt bist, ob du willst oder nicht?

    1. Ich unterteile ja in Feminismus und NEOfeminismus, um mir eine Unterscheidung leichter zu machen. Wenn diese Unterteilung nicht offiziell ist, ist mir das relativ egal. Sie dient ja mir zur Vereinfachung.

      Deine Theorie ist aus dem Neofeminismus, den ich absolut und völlig daneben finde. Er befindet sich jenseits alles Vernunft.

      Ich aber spreche vom Feminismus gegen den man als Humanist eigentlich nichts haben dürfte. 😉

      1. Nachdem ich letztlich lesen durfte, dass sich Frauen sexuell belästigt fühlen, wenn man ihnen die Tür aufhält, bisher dachte ich, anderen die Tür aufzuhalten wäre höflich, stehe ich dem Feminismus sehr kritisch gegenüber. Nach dem Motto, jede noch so gedankenlose, ungeschickte Äußerung und Handlung wird solange gedeutet und gedreht, dass sie möglichst unangenehm für den Mann wird. Ich bin der Meinung, wenn die Frauen Gleichbehandlung wollen, sollen sie sie kriegen, dann will ich aber auch keine Beschwerden hören, das die Sache nicht so läuft wie geplant.

        Streckenweise habe ich den Eindruck, es werden Extrawürste eingefordert und wenn man dann durch den Fleischkonsum dick und krank geworden ist, fühlt man sich ungerecht behandelt, weil die anderen nur Salat hatten und daraus das beste gemacht haben.

        (Das Extrawurstbeisbiel soll nicht auf deinen Vegetarismus anspielen oder meine Vorliebe für Fleisch)

        Ich bin für Gleichberechtigung und Gleichbepflichtigung, nur habe ich zuletzt den Eindruck gewonnen, damit bin ich nicht teil des Feminismus und ich komme streckenweise zu der Meinung, der Feminismus wollte auch keine gleichen Rechte und Pflichten. Aber das kann auch daran liegen, dass ich in letzter Zeit zunehmend menschenfeindlich und zynisch werde. (Noch mehr als sonst)

        1. Ich war zunächst versucht zu schreiben:
          “Ja, und? Was ist jetzt das Neue?”

          Was meinst Du, warum ich den ganzen Sch… hier mache? Weil der ganze Mist der Neofemistinnen ungerechtfertigter, unfairer, menschenverachtender Dreck, der zu enormen Ungerechtigkeiten führt, ist. Ich schreibe das alles hier ja nicht, weil alles so zuckersüß für uns Männer geworden ist.
          Was meinst Du, wie ich mich fühle, wenn ich mir die Welt so ansehe und mich frage, wohin das alles noch für meinen Sohn gehen soll. Wenn jetzt nur noch ein paar Punkte überschritten werden, wird es ganz schwierig werden zurückzurudern. Dann haben wir etwas, was uns Frauen unterstellen: Die Herrschaft eines Geschlechts und die Unterdrückung des anderen. Es gibt schon ganz viel Unterdrückung des männlichen Geschlechts…

          1. Das ist ja das Problem, es ist nicht neu. Du unterscheidest ja zwischen Neo und normalen Feminismus. Blos war der klassische Feminismus auch nur auf gleiche Rechte aus (was ich unterstütze) nicht aber auf gleiche Pflichten. Die Feministinnen der letzten Jahrhundertwende wollten Wahlrecht, aber Wehrpflicht wollten sie nicht leisten. Die Frauenbevorzugung ist schon im klassischen Feminismus angelegt. Oder was verstehst du unter dem klassischen Feminismus?

            1. Die Frage ist wohl die, welchen Zeitraum innerhalb des Feminismus man betrachtet. Ich bin kein Feminismusexperte. Will ich auch gar nicht sein. Ich hinterfrage eine Wehrpflicht übrigens allgemein. Ich finde, kein Geschlecht sollte zum Dienst an der Waffe gezwungen werden.
              Das man die Wehrpflicht nicht leisten will, kann ich verstehen. Nicht nur aus Gründen der Bequemlichkeit, sondern gerade aus Gründen der Moral und Ethik.

              Ich bin mir mit der “Frauenbevorzugung” da nicht sicher, ob es nicht zunächst einmal um Wahlrecht, Studienplätze, das Recht arbeiten zu gehen usw. ging.

              Vielleicht verkläre ich das alles aber für mich. Das folgt dann aber aus meiner humanistischen Sichtweise auf die Dinge. Wenn ich ehrlich bin: Ich möchte meine Einteilung so für mich bewahren, weil ich dann – für mich – einen deutlichen Respekt vor den Rechten der Frauen habe. Leider treten viele Frauen einer bestimmten Elilte mittlerweile die Rechte der Männer mit Füßen.

  3. Ich will dir nicht deine Meinung nehmen. Ich finde es gut, das Frauen, sich ihr Recht erkämpft haben, zu Wählen, Studieren und Arbeiten. Nur hatten Männer nebenher noch die Pflicht, Wehrdienst zu leisten und im Zweifel die Fehler der Wahlentscheidung auszubaden, zumindest in einem weit stärkeren Maße als die Frau. Ich rede hier von der 1. Hälfte des 20, Jh. wo auch westliche Armeen noch recht hohe Todesraten in den recht häufig geführten Kriegen hatten. Wären die Wahlergebnisse andere gewesen, wenn eine 50% Frauenquote in Dien Bien Phu, in Korea oder an den Stränden der Normandie gewesen wäre.

    Ich finde es immer interessant, wenn in Kriegsfilmen und Western ein Rekrutierungsoffizier in die Stadt kommt und die unwillgen MÄnner rekrutieren will und er erst erfolgreich ist, wenn eine Frau die große Lippe riskiert im Stile von: Was seid ihr für Jammerlappen, wenn ich kämpfen dürfte/ein Mann wäre, ich würde mich melden.

    1. Ja, Frauen sind sehr schnell damit, Männer als Jammerlappen zu bezeichnen. Das können sie ganz gut. Zuerst fordern sie vom Mann, er soll sensibler usw. sein und dann beschimpfen sie ihn als Jammerlappen. Dieser “male tears” Mist zeigt doch alles.
      Nebenbei: Ich empfinde Männer mittlerweile oftmals als viel sensibler als Frauen. Das ist meine Wahrnehmung. Vielleicht kenne ich die anderen ja nicht. Ich habe oft das Gefühl, dass Frauen dann sensibel sind, wenn es speziell um ihre Angelegenheiten geht. Dann aber benehmen sich einige Exemplare davon gegenüber Männern wie der sprichwörtliche Elefant im Porzelanladen.
      Wie sonst sollten einige Tatsachen entstanden sein? Richtig schlimm finde ich es, dass viele Jungs/Männer sich das Leben nehmen, weil auf ihre Belange überhaupt keine Rücksicht genommen wird.

      Wann begreift manch moderne Feministin eigentlich, dass auch sie Mutter eines Jungen sein kann? Wann begreift die moderne Feministin endlich, dass ihr Sohn nicht dazu da ist, ihn für die Töchter anderer umzuerziehen?

      1. Meiner Erfahrung nach sind bei beiden Geschlechtern VollpfostInen und nette Menschen vorhanden in einem ähnlichen Verhältnis. Mein Eindruck ist, das sich Frauen aber teilweise anders verhalten/ausdrücken als Männer. Was entsprechend für beide Geschlechter nervend ist.

        Wobei ich auch davon ausgehe, das meine MItmenschen nicht immer alles perfekt hinkriegen und sich ungeschickt benehmen. Ich sehe nicht automatisch jeden Spruch sofort als Beleidigung oder lege ihn auf die Goldwaage. Wenn ich alles als Beleidigung auffasse, was mir nicht passt und was mir gesagt wird, dann würde ich wie die Feministinnen werden, höchtwahrscheinlich spiegelverkehrt.

        1. Im Umkehrschluss könnte man aber auch sagen, dass sich Männer anders als Frauen verhalten. 😉

          Ich glaube allerdings nicht, dass es diesen aktuellen Feminismus gibt, weil sich Frauen ständig durch irgendwen beleidigt fühlen. Okay, sie benehmen sich so…

          Für manche ist das Leben neben Männern wohl per se schon eine Beleidigung. Ich weiß es nicht…

          1. Das stimmt, das ist kein Feminismus. Ich kenne fast nur nichtfeministische Frauen. Und die sind imo nicht notwendigerweise leichter beleidigt als Männer. Der Mann ist nur eher beleidigt, wenn man sein neues Handy nicht würdigt und die Frau ist eher angepisst, wenn man die neue Frisur nicht so toll findet. Jeder mag eben sein Spielzeug.

            1. Ich muss ja gestehen, dass ich eine ganz schöne Mimose bin. Mir geht es auch weniger um die Achtung eines neuen Spielzeugs von mir. DAS ist ja schließlich nur von mir. Empfindlich bin ich aber ohne Ende. Daher habe ich bis jetzt auch jedes soziale Neztwerk wieder aufgegeben. 😉

  4. Nein, laut dem Dogma der Neofeministinnen können Humanisten keine Feministen sein. Schließlich fordern Humanisten ja nicht laufend Extrawürstchen nur für Frauen und betrachten sogar Männer – igitt igitt, nur die lesbische Liebe ist doch schließlich die feminstisch wahre Liebe – als Menschen! Das muss man sich mal vorstellen, diejenigen, die laut SCUM-Manifest straffrei von Frauen umgebracht werden sollen. Also nein, als Humanisten können wir keine Feministen sein. Das wären wir nur, wenn wir uns einer feministischen Terror-Herrschaft bedingungslos unterwerfen oder uns selbst entleiben und all unsere Vermögen und “Privilegien” den ach so armen und geschudenen Feministinnen hinterlassen würden.

    1. Aufgrund der “Definitionsmacht”die ein ganz schwachsinniges Konstrukt ist – fordern Frauen ja sowieso schon straffreiheit, wenn sie einen Mann umbringen. Habe ich letztens noch irgendwo im Web gelesen. Da ich aber faschistische Seiten nicht bookmarke, verliere ich viele feministische Links wieder.

      Wenn ich Deinen Aussagen folge, sind Männer in den Augen moderner Feministinnen keine Menschen. Irgendwie war mir das aber schon vorher klar.
      Schön, wenn es andere sagen. 😉

      1. Och, auch bei nicht-feministischen Frauen hat Mann manchmal den Eindruck, dass man vorrngig ein benutz- und ausbeutbares Nutztier ist und sie lediglich ihre dämlichen Katzen wirklich schätzen und lieben. Sollen sie ruhig, zum Glück habe ich eine starke Katzenhaar-Allergie, so dass ich mit solchen Irren eh nichts zu tun habe 😀

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