8 Gedanken zu „Atomenergie ist soooo günstig.
Verdammte Sch…, aber auch!

  1. Natürlich ist Atomstrom, auf der Rechnung, billig. Die Atomindustrie wird ja nicht umsonst so umfangreich subventioniert. Selbst ohne Störfall kostet der Rückbau eines Meilers ein Vermögen. Die zuständige Betreibergesellschaft ist im Regelfall dann aber insolvent. Gezahlt wird also nicht über die Stromrechnung sondern über das Steueraufkommen.

    Davon abgesehen ist Atomenergie so sicher, dass das Risiko eines Gaus nicht einmal versichert werden kann! Haften darf wie in Fukushima der Staat. Den die Schäden sind zu umfangreich um von den Betreibern bezahlt zu werden.

    1. Ey!

      Atomenergie ist billig! 😉

      Das ist wie mit dem GENDER PAY GAP – man muss es nur oft genug wiederholen… …dann plappert es irgendwer schon nach….

      Ach so? Ist schon so? Oh….. 😉

    1. Ohne genaue Zahlen hat Dein Kommentar leider keine große Aussagekraft, da „sehr teuer“ keine vergleichbare Größe darstellt.

      Außerdem gibt es noch Energien neben der „konventionellen Energie„. Es stellt sich zudem die Frage, wie weit könnten alternative Energien schon sein, wenn man sie zeitig genug gefördert hätte?

      Was ich an der ganzen Diskussion eigentlich völlig daneben finde:
      Hier wird mit Geld gerechnet und vergessen, was wir den nachfolgenden Generationen für eine Sauerei und Probleme hinterlassen. Kann man das überhaupt in Geld messen?

      Kann man das Leid, dass durch Tschernobyl und Fukushima entstanden ist, überhaupt in Geld messen?

      Allein aus humanistischen Gründen spricht recht viel gegen Atomenergie. Ja, ich weiß, ich labere wie ein Öko. 😀

      Wahrscheinlich bin ich auch einer… 😉

  2. @pelz

    „Außerdem gibt es noch Energien neben der “konventionellen Energie“. Es stellt sich zudem die Frage, wie weit könnten alternative Energien schon sein, wenn man sie zeitig genug gefördert hätte?“

    Sicher, und wie weit wäre die Kernfusion, wenn wir alles darauf gesetzt hätten?
    Die Grundlast wird meines Wissens nach mit konventioneller Energie (die ihre eigene Umweltpropematik hat) auch nicht geleistet werden können.

    „Kann man das Leid, dass durch Tschernobyl und Fukushima entstanden ist, überhaupt in Geld messen?“

    Ich glaube das Leid durch Fukushima wird gar nicht so groß sein, aber wir werden sehen.

    Gegenfrage ist natürlich: Kann man das Leid, dass durch den Klimawandel entsteht, überhaupt in Geld messen?
    Einige Südseevölker und Länder wie Holland werden da wahrscheinlich nein sagen.

    „Hier wird mit Geld gerechnet und vergessen, was wir den nachfolgenden Generationen für eine Sauerei und Probleme hinterlassen“

    Das läßt sich bei CO2 natürlich genauso sagen. Zumal etwas Strahlung nichts ist gegen die damit verbundenen Umwandlungen.

    Es wird Zeit, dass wir die Kernfusion hinbekommen. Wird aber noch etwas dauern.

    1. Sorry, da fehlen mir gerade die Worte.

      Ich glaube das Leid durch Fukushima wird gar nicht so groß sein, aber wir werden sehen.

      Aua!

      Sorry, da fehlen mir gerade wirklich die Worte. Klar, kann man einem schön an Statistiken zeigen: Es sind viel mehr durch den Tsunami auf den ersten Blick umgekommen…

    2. Ich glaube das Leid durch Fukushima wird gar nicht so groß sein, aber wir werden sehen.

      Tschernobyl war vor gerade mal 28 Jahren. Die Folgen sind heute noch, auch in einigen Regionen Deutschlands, deutlich zu spüren. Die Gegend um den ehemaligen Meiler ist noch völlig unbewohnbar.

      Eine ähnlich genaue Bewertung von Fukushima wird also erst in so 25 Jahren möglich sein.

      Es wird Zeit, dass wir die Kernfusion hinbekommen. Wird aber noch etwas dauern.

      Ich bin kein Freund der aktuellen Umlage nach EEG. Ironischerweise zeigt aber gerade die rasant steigende Höhe wie erfolgreich die EE eigentlich ist. Der Strommarkt ist im Grunde zusammen gebrochen. Was fehlt sind Speichermöglichkeiten und keine Kernfusion.

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