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Zitate sollte man auch mal auf sich wirken lassen.

„Ich glaube, dass aktuell eine herrschsüchtige, ideologisierte Medienklasse ganz informell und ohne großen Plan zusammenwirkt mit einer opportunistischen und geistig recht wenig profilierten Politikerklasse.“

  • Was ist an diesem Zitat eigentlich verwerfllich?
  • Ist es nicht viel verwerflicher, Gegendemos gegen Dinge zu veranstalten, mit denen sich der Großteil der Teilnehmenden gar nicht erst auseinanergesetzt hat und nur demonstriert, weil – wieder einmal – eine kleine Elite sagt, es sei verwerflich und der Untergang der westlichen Zivilisation drohe?
  • Ist es nicht demokratiefeindlich, Veranstaltungen, die durch die Meinungsfreiheit gedeckt sind, zu stören und Menschen davon abzuhalten, sich ein Bild von gewissen Dingen zu machen?
  • Ist es nicht demokratiefeindlich, wenn man sich lediglich um „Kleinscheiß“ kümmert, die großen wirklich demokratifeindlichen Dinge – NSA usw. – aber nahezu völlig vernachlässigt?

Nur kurz zum Eingangszitat:
Ich bemerke immer mehr von einer Ideologie, die schädlich für unsere Gesellschaft, unsere Kinder, für Jungs und Männer ist, die sich bis hoch in die Reihen der Entscheidenden der EU zieht.

Es würde keinem von uns schaden, wenn er gewisse Dinge entweder ignoriert oder sich tatsächlich kritisch damit auseinandersetzen würde. Damit meine ich nicht die ideologischen Tendenzen, die ich an vielen Stellen bemerke. Damit meine ich, Meinungsäußerungen, die einem nicht passen, die man aber in einem demokratischen Zusammenhang ertragen können muss.

Dieses Zitat aber, dass an den entsprechenden Stellen verächtlich zitiert wird, kann und darf kein Stein eines Anstoßes sein. Auch nicht, wenn andere Äußerungen der Person mehr als kritisch zu sehen sind. Demokratisch sind Anfeindungen zu Veranstaltungen, die vom Grundgesetz gedeckt sind, aber niemals.

 

 


 

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14 Gedanken zu „Zitate sollte man auch mal auf sich wirken lassen.

    1. Mag sein. Momentan verdient halt die feministische Elite.

      Ich habe extra nicht geschrieben, von wem das Zitat ist. Von wegen „vorurteilsfrei“ und so. 😉

      Ich werde es beizeiten aufklären, daher bitte ich um Geduld oder Eigenrecherche. Es geht mir darum, gewisse Dinge zu zeigen.

  1. http://www.avoiceformen.com/feminism/eus-zero-tolerance-policy-and-the-swedish-state-the-coming-censorship/

    Passend zum Thema. Es ist eigentlich kaum zu glauben.

    Ein EU Vorgang und Dokument, dass nicht nur extrem sexustisch gegen Männer und Jungen gerichtet ist, sobdern über diesen Weg willkürlich Meinungsfreiheit beschränkt und eine damit mögliche totaliäre Diktatur vorbereitet.

    Sexualisierung über die Ideologien des Feminismus, Genderismus etc. Und hinter der damit verbundenen Maske vermeintlich angestrebter Gleichheit wird der Rechtstaat geknackt. Sie erscheinen als Vehikel.

    Das ist sehr real und passierte offenbar lichtscheu weitab vom Bürger oder wird durch die (erwähnten) Masken ggf. deflektiert – soweit.

    Warum ist so etwas Einschneidendes und grundsätzlich Wesentliches nicht in der öffentlichen Debatte?

    1. Weil sich halt alle verarschen lassen. Bei den Bildungsplänen wird die Toleranz, die es angeblich zu verteidigen gilt, vorgeschoben. Alles schreit „homophob!“ und dadurch lenkt man von der eigentlichen SAche ab: Es geht ja darum feministische Ideologien in die Erziehung der Kinder einzubauen, damit die auch später mit dem Staatsfeminismus konform gehen.

      Ein jeder will tolerant sein. „Daher müssen die Bildungspläne ja toll sein: Es geht doch um die Toleranz!“

      Ich kassiere oftmals auch Kritik von Frauen, dass ich so „böse“ den tollen Feminismus kritisiere. Die halten den Feminismus tatsächlich immer noch für etwas Gutes. Wenn ich dann frage, wie viele feministische Texte sie die letzte Zeit gelesen haben, kommt: „Keinen, abeer das brauche ich ja auch nicht. Der Feminismus ist ja doch nötig und kämpft auch so für uns!“ Die sind tlw. vollkommen unreflektiert.

      1. Also ich bin fast schon unglaublich tolerant. Bislang habe ich noch keine ideologisch verbrämten Genderistinnen physisch attackiert oder zu zur Gewalt gegen solche Personen aufgerufen – noch habe ich Dergleichen vor.

        Akzeptieren kann ich diesen unwissenschaftlichen Mumpitz hingegen nicht. Was soll man von solch ideologisch verblendeten Radikalen auch halten? In fetten Lettern »Freiheit« auf die entblößte Brust pinseln um im Nebensatz zu offenbaren welche Ansichten unerwünscht oder besser verboten sein sollen.

        Der tolle Feminismus ist offensichtlich keiner. Zur Stützung der eigenen totalitären Thesen wurden akzeptable, geradezu humanistische, Forderungen der Frauenbewegung zu eigen gemacht. Klassisch ausgedrückt also eine perfekte False-Flag-Operation.

        Den Schmarrn braucht natürlich Keiner ernst nehmen — oder vielleicht besser doch?

        1. Man muss es leider ernst nehmen. Es geht ja um Meinungsfreiheit und eine ideologiefreie Erziehung in Kindergärten, Schulen usw.

          Der Mann wird ja auch systematisch ausgegrenzt. Was meinst Du, warum es egal ist, dass Jungs in der Schule hinterhängen? Na klar, damit Frauen bildungstechnisch später Vorteile haben und die Jungs automatisch als Konkurrenz ausfallen.

          Es geht um nicht mehr und nicht weniger als ein Matriarchat.

          1. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als ein Matriarchat.

            Ich bin mir nicht sicher ob Das so einfach ist. Ich sehe nur wenige Frauen mit echtem Interesse an einer Female-Supremacy.

            Allerdings bin ich von Grund auf davon überzeugt, dass sich die absolute Mehrheit der Menschen opportunistisch verhält. Und mir fallen auch sehr wenige Gründe ein, warum Frauen sich zum Beispiel gegen die Ungerechtigkeit bei Sorgerecht-Streitigkeiten aussprechen sollten.

            Gerade beim Thema Bildung wird deutlich wie sehr sich die Wahrnehmung der Verantwortlichkeit zwischen männlich und weiblich unterscheidet. Mädchen können durch patriarchale Unterdrückung, strukturelle Diskriminierung, etc. nicht selbstverantwortlich handeln. Jungen sind ja per se privilegiert und daher grundsätzlich selber schuld.

            Von fehlender männlicher Konkurrenz profitieren nur wenige Frauen. Die große Masse wird auch künftig vergleichsweise prekärer Beschäftigung nachgehen. Da gibt es aber auch keinen nennenswerten Unterschied zwischen den Geschlechtern.

            Ironisch sind dabei nur Männer die matriarchalische Zustände ebenso begrüßen würden. Frei nach dem Motto: »Mutti richtet’s schon.« Dabei sehe ich aber weniger den Wunsch nach Unterdrückung sondern eher ein latentes Bedürfnis Verantwortung gleichberechtigt abgeben zu können.

            1. Ich spreche immer von einer „kleinen Elite“. Es sind beileibe die wenigsten Frauen, die sowas anstreben. Ich war auf einer Veranstaltung, auf der eine „Gleichstellungsbeauftragte“ Zahlen über die Repräsentation der Frauen zum Besten gegeben hat. Frauen hatten dort überall mehr als 50 % der Plätze. Die Gleichstellungsbeauftragte sagte dann aber: „Das reicht noch nicht.“ Das war deutlich. Aber auch sie gehörte zu jender Elite, die nicht genug bekommen.

              Die meisten Frauen wollen ja wirkliche Gleichberechtigung. Daher spreche ich auch immer von der kleine Elite, die etwas von den Quoten hat. Die Verkäuferin oder die Friseurin hat gar nichts von Quoten in Führungspositionen.

              Ja, die Männer, die das ganze unterstützen, weil sie ja so modern und gleichberechtigt denken, sind die größten Idioten für mich in dem Spiel.

              Beim Thema Bildung merke ich gerade an meinem Sohn, wie sehr das Bildungssystem an den Jungs vorbei geht. Es scheint kaum eine Lehrerin – Pädagogin! – in der Lage zu sein, sich mit Jungs ordentlich auseinanderzusetzen.

              Der Feminismus ist mittlerweile eine Bewegung für die obere Klasse – für die „Bildungselite“.

              1. Der Feminismus ist mittlerweile eine Bewegung für die obere Klasse – für die “Bildungselite”.

                Und genau an dem Punkt stelle ich mir die Frage ob wir es überhaupt mit einem Geschlechterkampf zu tun haben oder mit Zersetzung im Klassenkampf nach Marx.

  2. Wenn dieser Tage Zitate verteilt werden, ohne Ross und Reiter zu nennen, kann es sich ja eigentlich nur um Herrn S. handeln, oder? Gerade wenn prominente Personen aus dem BILD-ungsbürgertum, ich vermeide bei diesem Herrn absichtlich den Begriff Persönlichkeit, Kritik an Massenmedien simulieren, bekomme ich Kopfschmerzen. Wie auch immer. Es gilt: Auch schlaue Menschen können und dürfen dummes Zeug reden. Und selbstverständlich funktioniert das im aktuellen Zitat des Herrn S. auch umgekehrt.

    1. Ich wollte lediglich zeigen, wie Zitate wirken können, wenn die Herkunft nicht deutlich ist.

      Herr S. erzählt tatsächlich eine Menge Müll. Ich finde es allerdings schlimm, wenn Leute auf Gegendemos gehen, ohne sich überhaupt über die Äußerungen des „gegendemonstrierten“ schlau gemacht zu haben. Was ich völlig daneben finde: Man kann sich tierisch über ein unbedeutendes Buch aufregen. Über die Ausspionierung durch die Geheimdienste anderer Staaten und wahrscheinlich auch durch unseren Staat regt sich kaum jemand auf.

      Kindesmissbrauch und Sarrazin. Dagegen demonstriert man gerne. Auch wenn man sich über beide „Problematiken“ überhaupt gar nicht wirklich bewusst ist.

      Herr S. hat ja auch das Recht seine Ansichten – auch in Büchern – kund zu tun. Das ist auch gut so. Es wird allerdings daran gearbeitet, dass das bald nicht mehr geht.

    2. Ich will hier auf keinen Fall in der Ecke der S.-Fürsprecher landen.

      Es ging mir lediglich darum, bestimmte Dinge zu zeigen. Aber ich sehe, dass bei vielen Personen, direkt eine objektive Wahrnehmung aussetzt. Vielleicht wollte ich ja gerade genau das zeigen.

      BILD-Niveau findet sich übrigens auf beiden Seiten.

      Warum kann man Sch… nicht einfach einmal das sein lassen, was er ist… Nämlich Sch…

      Warum kann man sich nicht auf die wichtigen Dinge konzentrieren?

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