Kennt sich jemand mit einem GdB von 50 aus?

Kennt sich jemand mit der Schwerbehinderung aus?

Rechtliche Vorteile usw.? Eine Kündigung ist schwieriger und ein Mensch mit einem GdB (Grad der Behinderung) über 50 hat 5 Urlaubstage mehr im Jahr. Das ist bekannt. Zusätzlich gibt es wohl Dinge bezüglich des Rentenrechts.

Kennt sich jemand mit den “rechtlichen Vorteilen” aus? Vielleicht auch anhand der Praxis?

 

 

9 Gedanken zu „Kennt sich jemand mit einem GdB von 50 aus?

  1. Ich habe zwar 50%, aber jenseits der von Dir bereits genannten Punkte, weiß ich auch nicht mehr so genau. Aber mit diesem GdB hast Du u.a. Anpruch auf besondere Integrationsleistungen in den Arbeitsmarkt durch das Integrationsamt, z.B. auch sowas wie die Aktion5 in NRW. Bei den Stadtverwaltungen, Jobcentern etc. fndest du auch Broschüren dazu. Ich kenne nur:

    1. schwerer zu kündigen, aber uahc das geht mit Zeitverträgen etc.
    2. mehr Urlaubstage, 4 oder 5 Stück / Jahr
    3. um die 500-600 Euro Steuerfreibetrag
    4. diverse Ermäßigungen bei Eintrittspreisen etc.

    Was ich Dir empfehlen kann: Eine Mitgliedschaft im VdK.

    1. Ne, danke. Bin schon Mitglied in einer feministischen Organisation.

      Der VdK ist da auch ganz übel. Hatte da letzten einen Artikel gesehen, der auch wieder in die 23-%-Genderfuck-Kerbe schlug. 😉

      Wie gesagt: Eine Organisation, die feminismusverseucht ist, reicht. 😀

      Habe vergessen, mich zu bedanken: Danke! Eine Runde Mitleid: Ich kränkele nämlich und habe morgen meinen ersten Arbeitstag. Ist ja aufregend, wie der erste Schultag. 😀

        1. Es gibt da noch die Option mit 30 oder jedenfalls unter 50 gleichgestellt zu sein oder sowas. Aber da ich ja gleich auf die 50 gekommen war, habe ich mich damit nicht näher befasst… 😉

          1. Alles in allem bringt es einem allerdings nur etwas, wenn man seine Behinderung erst kund tut, wenn man eine Stelle hat. Arbeitgeber befürchten oft, sie müssten Arbeitsplätze umgestalten – sprich umbauen usw. – und bezahlen lieber die monatlichen Zwangsabgaben, wenn man keinen Behinderten eingestellt hat.

            Für mich muss man nichts umbauen.

            Was einen noch unattraktiver für einen Arbeitgeber macht: Mehr Urlaub und der Kündigungsschutz.

            Da Urlaub den Arbeitgeber Geld kostet, zahlt er halt lieber die Strafabgabe im Falle einer Nichtbeschäftigung von Behinderten.

            Diese “Gleichstellung” mit 30 Umdrehungen gibt es z. B. beim Arbeitsamt und dem Jobcenter. Die genauen Vorteile kenne ich nicht. Geschieht natürlich auch nur auf Antrag.

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