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Ein kleines, schlichtes Gedankenspiel:
„Frauen und Männer sind gleich!“

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Manchmal rennen meine Gedanken. Sie sind manchmal auch sehr schlicht. Manchmal sind Realtiäten aber auch schlicht. Daher habe ich mir heute mal in einer stillen Sekunde folgende Frage gestellt:

Wie erklären sich die Genderpfeifen eigentlich die Sexualtitäten?

  • Wer sich schon einmal gestapelt hat, der weiß, dass es so gut funktioniert; weil Männer und Frauen eben unterschiedlich, aber kompatibel sind.
  • Wer schwul ist, weiß, warum er eben nicht heterosexuell ist. Er weiß, dass ihn etwas bestimmtes am Mann und eben nicht an der Frau anzieht.
  • Wer lesbisch ist: s. o. nur halt auf das weibliche Geschlecht bezogen.
  • Selbst bei bisexuellen habe ich vernommen, dass sie Sex je nach beteiligten Geschlechtern unterschiedlich empfinden.

Das reicht mir als Beweis, dass die Geschlechter unterschiedlich sind.

Dafür muss ich noch nichtmals sportliche Leistungen – Leichtathletik, Fußball und sogar beim Schach 😛 heranziehen.
Diese Gleichmacherei dient doch nur dazu, gesellschaftlich gewachsene Einrichtungen, Voraussetzungen usw. ad absurdum zu führen und zumindest dem EINEN Geschlecht anzupassen. Es handelt sich auch nur um das EINE Geschlecht; denn für das andere Geschlecht wird zumeist nichts getan. Die Dinge werden eher verschärft.

TrollfaceDa es ja keine Unterschiede gibt, muss das ja durch unangepasste Voraussetzungen in Frage gestellt werden. Daher werden Ansprüche bei der Bundeswehr, in der Studienzulassung, der Polizei, der Feuerwehr usw. halt einfach herabgesetzt. Würde es ein Geschlecht schlechter über diese Hürden schaffen, wäre das ja ein Widerspruch zu der Theorie, dass Männer und Frauen so schrecklich gleich sind. Daher werden die Ansprüche angepasst, damit bloß keine Widersprüche zu dieser  Theorie, bestehen bleiben. Die Realtiät wird der feministischen Theorie angepasst.

Nun ja, denkt einfach mal darüber nach. Ich finde es völlig absurd, auf die Idee zu kommen, dass Frauen und Männer so unwahrscheinlich gleich sind.

Nebenbei:
Wisst ihr, warum ich mich so gerne in meinem Leben gepaart habe? (Fieser Ausdruck – ich weiß…)
Na, weil Frauen eben so anders sind. Weil ich mich auf die Frau einlassen musste, mich austauschen musste, reagieren musste. Kurzum: weil mich die Frau eben durch ihre Andersartigkeit fasziniert.

Leider machen Feministinnen diese Faszination immer mehr kaputt. Nicht nur bei mir.

18 Gedanken zu „Ein kleines, schlichtes Gedankenspiel:
„Frauen und Männer sind gleich!“

  1. Warum? Mein bescheidener Versuch einer Erklärung: Weil es schlicht zu einfach wäre. Versteh mich richtig: Ich seh das ganz ähnlich wie du, aber sag das mal den gendersens -.-*

    1. Du hast mir den Link ja eben schon geschickt und ich habe den Artikel auch artig gelesen. Allerdings habe ich keinen bemerkenswerten Inhalt gefunden.

      Wäre schön, wenn ich mit Inhaltslosigkeit auch mal Geld verdienen könnte. 😉

      1. Ich kann alternativ gerade nur die US-Version von Let’s Dance im Fernsehen schauen… insofern hoffe ich, Du (Wolle) freust Dich mehr über viele Kommentare…

        Zum Artikel von Frau Berg:

        >> Irgendwann werden sogar Vollpfosten sich daran gewöhnt haben, dass es kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt.

        Ein ad hominem als Einleitung. Schön. Retoure: Dumme Kuh. Wer bist du nochmal?

        >> Sibylle Berg ist Schweizerin. Ihre 12 Romane und 13 Theaterstücke wurden in über 20 Sprachen übersetzt.

        Ich bin Deutscher. Meinen Roman hat niemand übersetzt, dafür hat er einen besseren Verkaufsrang bei Amazon als alle von Sybille Berg. Pah.

        >> ratlos werde ich, wenn jemand infrage stellt, dass die beste aller Welten die wäre, in der jeder sein kann, wie er will, es keine Hierarchien des Geschlechts gäbe, keine Diskriminierung und all die Wörter, die uns so zum Hals raushängen

        „uns“. Der Pluralis Idiotalis. Mich kann sie ja nicht damit meinen, dass ich in einer dystopischen Gesellschaft ohne jegliche Ordnung (Hierarchie) leben möchte… oder? Mir hängen aber auch die Wörter zum Hals raus. Vor allem, wenn sie von Leuten wie Frau Berg kommen, die die Wörter extra dazu erfinden, um mir auf den Geist zu gehen.

        >> Keiner nimmt sich die Stunde Zeit, die es benötigte, um sich vorzustellen, er wäre eine Frau, wenn er zum Beispiel ein, sagen wir, Mann ist.

        Hm… doch.

        >> Es wäre eine Stunde, in der er alles einmal durchspielen könnte: die Angst in der Nacht

        Ich habe im Dunkeln keine Angst mehr, seit ich etwa 8 Jahre alt bin. Ich fühlte mich aber in NYC sehr unwohl, als eine Gruppe Afroamerikaner auf mich zukam. Ich habe nach der Begegnung auch meinen noch latent vorhandenen Rassismus abgelegt, als ich einen Dollar für die Zigarette bekam, die der nette Mann wollte (und ihm die Schachtel für 5$ überlassen).

        >> die blöden Sprüche

        Wie „Vollpfosten“? Dazu muss ich keine Frau sein. Echt nicht.

        >>die ständigen Diskussionen, wie eine Frau sich zu verhalten habe

        Sind die anders als die ständigen Diskussionen, wie sich Männer zu verhalten haben? Ach ja, Frauen dürfen alles, Männer nicht. Ich kann mich da gut reinversetzen: Gott wäre das schön.

        >> Ob sie zu dick oder zu dünn ist

        Ich bin zu dick. Als Mann. Wäre ich eine Frau, wäre ich auch zu dick. Learning?

        >> und in welcher Form ein Kind herzustellen sei

        Lebendig wäre schön.

        >> und warum gibt es eigentlich keinen weiblichen Shakespeare

        Das kann ich nur aus männlich-praktischer Perspektive beantworten: Weil Frauen lieber Schundromane schreiben.

        >> All dieser kurzgedachte Scheiß, den er nach einer Stunde psychischen Genderchanges beantworten könnte.

        Echt jetzt? Gefallen dir meine Antworten, Sibylle?

        >> Frauen stellen sich allerdings auch nicht vor, wie es ist, ein Mann zu sein.

        Dochdoch, die Feministen machen das. Die finden das toll.

        >> Ein Mann mit Macht natürlich.

        Deswegen.

        >> Irgendwelche Männer haben Macht, die meisten aber nicht.

        Wusstet ihr, das Sibylle in der griechischen Mythologie eine Phophetin ist, die ungefragt irgendwas voraussagt?

        >> Die [meisten Männer] haben Angst. Davor, alles falsch zu machen, vor Frauen, vor den Kollegen. Angst vor dem Versagen, vor dem Infarkt, vor Verantwortung und Krebs.

        Um das zu prüfen musste ich erstmal einen Rotwein trinken und eine rauchen. Mein Fazit: Nein, stimmt nicht.

        >> In der Welt der Zukunft gäbe es all diese ermüdenden Zuweisungen und den Hass nicht mehr, dann wäre man eben einfach ein Mensch. Und mehr oder weniger klug, bekloppt oder genial. Unabhängig davon, ob man sich gerne Röcke anzieht oder Bärte wachsen lässt.

        Äh… das ist man heute auch schon. Ich bin beispielsweise sicher mehr klug als du, Sibylle. Und das liegt nicht daran, dass du keinen Penis hast, sondern daran, dass du gehaltlosen Blödsinn schreibst.

        >> Die Zahl der Männer, die sich heute als Feministen bezeichnen, was vermutlich nur meint, dass sie eine gerechte Welt wollen, wächst.

        Die Anzahl der völlig verblödeten, medial indoktrinierten Personen in unserer Gesellschaft steigt. Das hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun, das ist traurig.

        >> Frauen, die Verständnis für Männer als normale Mitleidende in diesem enttäuschend kurzen Leben aufbringen, gibt es nicht sehr viele.

        Willst du mir ernsthaft erzählen, dass Frauen widerlich sind?

        >> Und wenn, dann haftet ihnen der Geruch des Irrsinns an.

        Ah. Nein, nur verrückt. Ok, das rekurriert auf obiges „sich vorzustellen, er wäre eine Frau“. Das ist offenbar ohne eine Lobotomie schwer, zumindest, wenn man sich vorstellen soll, man wäre Sibylle Berg.

        >> Wir sind nur Frauen, darum treten wir im Rudel auf, damit wir nicht erschossen werden.

        Es ist historisch enormst selten, dass Frauen erschossen werden. Männer werden erschossen. Frauen werden idR verbrannt oder gesteinigt.

        >> Ich habe den Gedanken aber nicht zu Ende gebracht

        Schade. Vielleicht wäre dir dann aufgefallen, dass du besser nichts geschrieben hättest?!

        >> Ist der Weg zu einer besseren Welt nur möglich, wenn sich Frauen in männerfreien Zonen bewegen?

        Nein. Und das musst du mir glauben, Sibylle. Ich weiß es nämlich besser, ich bin ein Mann.

        >> Ich finde es auch amüsant, dass Firmen, die Wert darauf legen absolut politisch korrekt zu sein, jetzt wie verrückt nach Mitarbeiterinnen suchen. Huch, wir brauchen noch ein paar Gliedlose. Und irgendwann wird der Krampf dazu führen, dass sich sogar Vollpfosten daran gewöhnt haben, dass es kaum Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt.

        Ah, das ad hominem vom Anfang. Nenene, Sibylle. So funktioniert das bei Menschen, die ihr Gehirn benutzen, nicht. Gliedlose Frauen auf Teufel komm raus einzustellen wird nicht dazu führen, dass die „Vollpfosten“ sehen, dass die gliedlosen Frauen genauso scheiße sind wie die dummen Kollegen, sondern dass sie sehen, dass jetzt dumme, Quatsch labbernde und emotionale Frauen ihre dummen, quatsch labbernden, aber wenigstens halbwegs vernünftigen Idioten von Chefs ersetzt haben. Ich glaube nicht, dass die „Vollpfosten“ das toll finden.

        >> Bis dahin ist es vermutlich auch wichtig, dass Frauen sich zusammenschließen, wie Männer es ohne darüber nachzudenken schon immer getan haben.

        Männer kooperieren, um gemeinsame Ziele zu erreichen, die allen etwas nützen; sie denken also sehr wohl darüber nach. Auch mit Frauen. Welches Ziel, welchen Kampf, liebe Frau Berg, hast du Männern anzubieten?

        >> gegen Idioten

        Ah. Ok, da bin ich dabei. Ich unterstütze gerne jede Frauengruppe, die dafür eintritt, dass Idioten wie Frau Berg nicht mehr bei Spon schreiben sollten.

        1. >> und in welcher Form ein Kind herzustellen sei

          Lebendig wäre schön.

          😀 Der war gut.

          So, sorry, muss den ganzen Kommentar morgen nochmal lesen. Habe bis gerade rumadministriert. Mein Schädel ist jetzt hohl und leer.

  2. Vorweg: Frauen und Männer sind genausowenig gleich, wie alle Menschen gleich sind. Das Gegenteil zu behaupten ist eine linke „Utopie“ und für denkende Menschen schlicht entsetzlich.

    Den Punkt mit „kompatibel“ würde ich zu „komplementär“ erweitern. Kompatibel ist ein Kopfhörer mit 3,5mm Klinkenstecker mit einem Android-Smartphone. Komplementär ist, wenn der eine ohne den anderen nicht kann, wie das Lenkrad zum Auto.

    Die Komplementarität sieht man biologisch daran, dass Penisse sehr gut in Vaginas passen (meistens). Und auf gedanklicher Ebene ist die eher emotionale Tendenz der Frauen ein Reflexionspunkt für die eher rationale Denke der Männer. Das, und das ist mein Problem mit den Gleichmacherei, hilft aber nur Männern. Der emotionale Standpunkt mag sich ja „richtig“ und „gut“ anfühlen, aber er scheitert immer an der Realität, die man eben besser rational als emotional erfasst, will man nicht gegen die Wand fahren („Da kommt ein Zug, ich warte am Bahnübergang“ ist sinnvoller als „Oh, so ein schöner Zug, der hat bestimmt einen netten, einfühlsamen Fahrer, der sicher für mich bremst“).

    Der Versuch, die Realität an die feministische (oder, wenn wir dabei sind, jegliche Linke Gleichmacherideologie) anzupassen kann also nur scheitern – an der Realität.

    Natürlich ist es für manche Menschen verlockend, zu denken, dass eine Gesellschaft durch Regeln geprägt ist, und sich diese Regeln nach Belieben ändern lassen. Das ist auch insofern zutreffend, als (a) eine Gesellschaft durch Regeln geprägt ist und (b) sich diese Regeln ändern lassen. Nur das „beliebig“ ist falsch. Warum sollte eine Gesellschaft sich Regeln unterwerfen, die nicht für nahezu jeden in der Gesellschaft positiv sind?

    Der Denkfehler der Sozialkonstrukteure ist, dass die Gesellschaft die Regeln macht. Dem ist aber nicht so; die Regeln machen die Gesellschaft. Das ist ein Bottom-Up-Prozess, kein Top-Down-Prozess. Natürlich lässt sich da durch geschickte Demagogie und kontinuierliche Propaganda viel verbiegen, wie das in jedem totalitären Regime passiert ist. Aber alle totalitären Systeme haben eines gemein: Sie sind an der Realität gescheitert. Der Kommunismus an Unproduktivität und mangelnder Subsistenz, der Nationalsozialismus an der Tatsache, dass die deutsche Rasse doch nicht besser war als der Rest der Welt, und wenn wir weiter zurückgehen die katholische Inquisition an der Aufklärung, die Gottkaiser an ihrer Sterblichkeit (meist durch Attentäter) etc. pp. Ist halt das Problem mit der Realität, auch wenn es „nur“ eine soziale Realität ist.

    Btw. ist es nicht so, dass die Realität einem Geschlecht angepasst wird. Die Extrawürstchen für Frauen sind kein neues Phänomen; als die ersten Intelligenztests gemacht wurden, schnitten Frauen signifikant schlechter ab als Männern. Dem wird heute mit „angepassten“ Tests, aber auch mit geschlechtergetrennter Normierung auf 100 als Mittelwert begegnet (siehe für den Einstieg en.Wiki). Das ist das Orwell’sche Doppeldenk des 20. Jahrhunderts: Es kann nicht sein, was nicht sein darf, und deswegen ist es nicht so, auch wenn es so ist. Juhuu.

    tl;dr: Ich bin anders als andere. Ich habe nur ein Leben. Ich möchte mein Leben leben, nicht das von Anderen, nicht das „Normleben“, sondern meines. Das dürfen andere auch. Aber Andere dürfen dafür nichts von mir erwarten, was ich nicht von ihnen erwarten kann (das ist mehr oder weniger Kants kategorischer Imperativ und eine wundervolle Maxime).

    PS: Meine Motivation zur Interaktion mit Frauen waren anfangs eher Brüste. Dann die Sache mit dem Penis und der Vagina, und mit der richtigen Frau ist da sogar noch was geistiges zu holen…

    1. Schön, dass Du meine Schlichtheit so durch Deinen gelungenen Kommentar erhöhst. 😉

      Ich muss allerdings „bekriteln“, dass Du leider dem Fehler unterliegst, dass Du Dinge als „links“ ansiehst, weil angeblich Linke behaupten, sie seien „links“. Das sehe ich ja nicht.

      Antifas handeln z. B. faschistisch, was in meinen Augen einen totalen Gegensatz zu einer „linken Gesinnung“ steht. Das sind aber Dinge, über die man nahezu ewig diskutieren könnte. Die Linke – als Ausrichtung, nicht die Partei, die Partei hat ebenfalls einige Probleme in diesem Bereich – hat halt das Problem, dass sie sich endlich klar von vielen Strömungen absetzen muss.

      Leider sind diese Strömungen in der Überzahlt.

      Ansonsten: Danke für den Kommentar! Wegen solcher Kommentare hat sich der Artikel schon einmal gelohnt.

      1. Danke.

        Ich halte die gesamte „Links/Rechts“-Einteilung v.a. in Bezug auf die aktuell etablierten Parteien für ziemlich verkehrt und von den Tatsachen ablenkend, die da wären, dass (nahezu) alle Parteien irgendwie Individualrechte ohne jeglichen rationalen Grund einschränken (wollen) und dafür „ihrer“ Klientel irgendwas versprechen. Ich bin politisch für „lasst mich in Ruhe“, das wäre die in UK angedachte „none of the above“, und die Sitze bleiben dann leer (die Quora bleiben aber bestehen). Wir brauchen keine neuen Gesetze, wir brauchen dagegen viele abgeschafft.

        Zur praktischen Illustration: Ich wollte bei der Europawahl AfD wählen, da die die einzigen waren, die aktiv gegen „mehr EU-Regulierung“ waren (und auch sonst, im Vergleich zu allen anderen Parteien, den wenigsten groben Bullshit im Programm stehen hatten). Ich habe nichts gegen die EU per se (Zollfreiheit, Reisefreiheit), ich habe nur was gegen Normierungen, Regeln, Verbote etc., die bestenfalls fragwürdigen oder meist keinen Nutzen haben. Ich habe dann aber, nachdem die es auf meinen Wahlzettel geschafft haben, DIE PARTEI gewählt, und bin sehr glücklich darüber, dass Herr Sonnenborn es geschafft hat. Wenngleich die Pressemitteilung über das „Rotationsprinzip“ wohl schnell unterging, das waren mir meine Steuergelder wert – die Sockenpuppen in Brüssel als das vorzuführen, was sie sind: schmarotzende Clowns. Ich hoffe sehr, dass der Mann wenigstens eine Rede hält.

        Insofern: Sorry. Ich wollte nicht die „Linke“ per se diskreditieren; aber das sind für mich die mit „alle Menschen sind gleich“. Ich kann auch gerne 10 Seiten darüber schreiben, warum alle existenten „Rechten“ strunzdämlich sind (z.B. finde ich es doof, „Zuwanderung in Sozialsysteme zu unterbinden“, da das nur dann Sinn macht, wenn man zugleich die „Sozialsysteme“ kritisiert, da die (offenbar) anfällig für Opportunisten sind, und die Opportunisten nach Herkunft zu diskriminieren ist halt wieder irgendwie verlogen… nichts gegen Sozialsysteme, aber wenn die für auch nur irgendwen „besser“ sind als „Arbeiten“, sind die anfällig für Opportunisten. Das führt aber dann wieder zu der (von „Linken“ berechtigt getätigten) Feststellung, dass es einfach nicht genug Arbeit für alle gibt, und das Problem kann ich auch nicht lösen… Arbeitslager sind ja sehr „außer Mode“… lassen wir das, ich wollte nicht wirklich politisch werden und die Realität ist halt grausam…).

        1. Auf jeden Fall lieferst Du viel Diskussionspotential. Das können wir hier aber leider nicht ausschöpfen.

          Vielleicht haben wir ja in 500 Jahren Zeit dazu, wenn sich das mit den Geschlechtern endlich mal reguliert hat. 😉

        2. Natürlich sind nicht alle Menschen gleich, egal ob hinsichtlich des Geschlechts oder anderer Faktoren. Ich denke, dass der Leitsatz „Ein jeder nach seinen Bedürfnisse, ein jeder nach seinen Fähigkeiten“ zusammen mit Würde und Respekt eine gute Basis für eine humanistische Gesellschaft wären.

          1. Der (Marx’sche) Leitsatz „Ein jeder nach seinen Bedürfnisse, ein jeder nach seinen Fähigkeiten“ ist genau das, was ich meine: Das ist für diejenigen, die „mehr“ Fähigkeiten haben, nicht nützlich, es sei denn, man berücksichtigt auch ihr „mehr“ an Bedürfnissen, wo der Kommunismus schändlichst versagt (hat). Der zweite Teil des Satzes „ein jeder nach seinen Fähigkeiten“ ist purer Kapitalismus (und inhärent für jeden fair: leistest du was, bekommst du was, leistest du nichts, bekommst du nichts). Der erste Teil „ein jeder nach seinen Bedürfnissen“ ist hingegen Sozialutopie. Ich habe als Student von deutlich weniger als Hartz4 gelebt (trotz großzügiger Eltern und Nebenjob; Wohnungen in München sind (und waren) teuer). Der Knackpunkt ist „seinen“. Ich beispielsweise fahre gerne obere Mittelklasse von einem ordentlichen Hersteller und mache Urlaub auf meinem eigenen Boot. Ich finde nicht, dass ich von der Gesellschaft erwarten kann, dass sie mir diese, „meine Bedürfnisse“ erfüllt. Ich denke auch nicht, dass eine wie auch immer geartete Regulierung der unendlichen Vielfalt der menschlichen Bedürfnisse gerecht werden kann. Wolle hier hat sicher andere Prioritäten, z.B. einen Kitaplatz für seinen Sohn.

            Nun ist das eigentliche Problem ein Verteilungsproblem, aber in der angegebenen Situation ist das sogar halbwegs fair geregelt: Die Privatschiffahrt in D wird staatlich mit zu über 95% der Kosten vom Staat getragen, das ist bei den Kitaplätzen prozentual sogar viel niedriger. Nun hab ich mein Boot nicht in D, sondern im Ausland, und da wird nix subventioniert, was mich entsprechend kostet, aber das ist es _mir_ wert… die Frage bleibt, was „umzuverteilen“ ist und was nicht. Kinder? Klar. Bildung? Grundsätzlich ja, aber wir sind eines der wenigen Länder, wo höhere Bildung „kostenfrei“ = verteilt finanziert ist. Wir liefen damit gut; aber die Bildungssysteme werden kaputt gemacht (seit Bologna). Ich find das enorm schwer zu beantworten…

            Menschenwürde und Respekt sind dann noch zwei meiner Problemthemen… Respekt muss man sich verdienen. Würde kann man verwirken. Ja, ich möchte meine Persönlichkeit entfalten dürfen, aber nicht auf Kosten von Dritten. Und umgekehrt.

            Wie aber Wolle schon sagte: viel Diskussionspotential. Ich glaube aber nicht, dass es 500 Jahre dauern wird, bis das mit den „Geschlechtern reguliert“ ist. Das ist schon viel, viel länger als 500 Jahre geregelt, und das kann man nicht „regulieren“, weil an der Realität scheitern wird. Oder tut, um genau zu sein.

            1. Ich wollte mit meinem kleinen Einwurf nur darauf hinweisen, dass Gleichheit, Gleichwertigkeit, gleich an Würde und Freiheit etc. Dinge sind, die in der feministischen und genderistischen Gleichmacherei nicht vorkommt. Da geht es nur darum, Feministinnen und sexuellen Minderheiten Garantieplätze auf dem Sonnendeck der Gesellschaft zuzuschanzen.

            2. Ich sage ja: Diskussionspotential.

              Ich finde ja nicht, dass man sich Respekt verdienen muss. Jedes Lebewesen hat grundsätzlich einmal von Geburt auf an Respekt verdient. Die Frage ist dann allerdings, wie man Respekt definiert. 😉

              Die „natürliche“ Regulierung wird in meinen Augen allerdings auch schon seit längerer Zeit durch Feministen pervertiert. Bei denen kann man sich Respekt irgendwie auch nicht verdienen. Zumindest nicht, wenn man ein Y-Chromosom hat.

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