MännerPolitik

Die Dinge sind am Boden.

Ich bin momentan ein wenig genervt. Genervt von einer Szene, in der

  • es zumeist um Frauenthemen geht, obwohl der Mann eher endlich mal im Mittelpunkt stehen sollte,
  • eine Bachelorarbeit gefeiert wird, als seien die Ergebnisse in ihr neu und weltbewegend,
  • wichtige Stimmen mit Rufmord bedacht werden und
  • Beiträge gegenseitig hin und her verlinkt werden und alle nahezu dasselbe sagen,
  • überall dieselben Kommentatoren auftreten,
  • die eigene „Blase“ gelebt und als humanistischer Impulsgeber gefeiert wird.

Wo sind die Aktionen?

TrollfaceNatürlich ist es toll, dass es immer mehr Blogs zum Thema gibt. Wenn aber in allen Blogs nahezu das selbe steht und Stimmen abseits der „maskulistisch-feministischen Meinung“ ignoriert und mundtot gemacht werden, was hat man von diesen Blogs? Die einzigen, die etwas von diesen „maskulistisch-feministischen Blogs“ haben, sind die Feministinnen. Es werden Energien, die sinnvoll eingesetzt werden können, blockiert. Sie sind zudem kontrollierbarer, weil  es schon gelungen ist, den Maskulismus mit Feminismus zu unterwandern.

Ich sage es nochmal deutlich:

Es wird eine Bachelorarbeit gefeiert.

B A C H E L O R .

Welche Bedeutungen haben Bachelorarbeiten gemeinhin? Welche neuen Erkenntnisse werden präsentiert? Aber hey: Hier greift der Frauenbonus! Eine Frau hat diese Arbeit geschrieben!

Nicht, dass man mich falsch versteht: Ich finde es ja toll, dass eine Frau ein Problem sieht UND erkennt. Eine Bachelorarbeit aber so quer durch alle Blogs derartig abzufeiern zeigt, wo wir stehen: Ganz unten am Boden.

Ihr dürft mich wieder hassen. Denkt aber darüber nach. Vielleicht finden wir ja Wege, wie wir außerhalb unserer Blase mehr vernommen werden und wir auch Meinungen berücksichtigen können, die weniger angesagt sind. Vielleicht werden uns dann auch „News“ von „sabbernden, hechelnden Frauen“ erspart.

 

10 Gedanken zu „Die Dinge sind am Boden.

  1. Also wenn ich mir die Kommentarsektionen in FAZ, TAZ, Spiegel u.s.w anschaue muss ich sagen das der „Filterbubbleeffekt“ nicht so ausgeprägt ist. Der Gynozentrismus als solcher wird zwar noch zu wenig diskutiert, aber grundsätzlich stößt der Staatsfeminismus auf immer mehr Widerstand. Vor zehn Jahren hätte ich das nicht gedacht.

    Und noch ein song für die Stimmung; https://www.youtube.com/watch?v=-v67LpSz6Ck

    Kopf hoch, du hast wenigstens Nachwuchs den du mit Schlauheit füllen kannst. Chirio!

    1. Ich bin ja wegen der ganzen Sache hier nicht schlecht drauf.

      Jobtechnisch bekomme ich momentan das Kotzen. 😉 Das hat sich aber bald erledigt.

      Ja, das fällt mir in den Kommentaren auch auf. Man muss auch bedenken, dass die ganzen Medienpfeifen auch nicht jeden Kommentar stehen lassen.

      Es gibt auch tlw. Artikel, da darf man gar nicht kommentieren. Hauptsache aber, es steht erstmal so zu lesen da. Hat schon tlw. etwas von Geschichtsverfälschung.

      Das mit dem Staatsfeminismus:
      Das wird ein hartes Stück Arbeit bei vielen Dingen zurückzurudern. Das ist dann so wie bei Steuern: Sind die erstmal eingeführt, werden sie so schnell nicht wieder abgeschafft.

      Ich erlebe es ja bei der Linken:
      Der Feminismus sitzt so tief und ist von allen stillschweigend angenommen worden: Ich halte die Partei für auf Dauer für tot. Die ganzen feministischen Regelungen werden so schnell nicht wieder eingestampft werden.

      Mit dem Nachwuchs:
      Ich muss aufpassen, dass er nicht zuviel von mir mitbekommt, dass er nicht draußen damit hausieren geht. Das könnte ihm ganz schnell Probleme mit feministischen Lehrerinnen einbringen.

      Er sieht halt viel bei mir auf dem Bildschirm und fragt mittlerweile auch mal nach. Er bemerkt ja auch schon eine Diskriminierung in der Schule. Das ist alles sowas von eklig.

      Ich hätte nie gedacht, dass ich als Mann einmal Diskriminierung verspüren würde. Als kleiner langhaariger Metaller bin ich das ja gewohnt. Aber als weißer? heterosexueller? Mann?

      Es geht auch ganz schnell bei Kindern:
      Gestern hatten sie noch den Kinderbonus und ganz schnell sind sie auf einmal der Feind: Der mit dem Schniepel. 😉

      Ich denke aber, dass mein Sohn schon eine ganze Menge humanistische Werte bei mir abbekommt. Schauen wir mal. 🙂

  2. Naja, ich hatte ja schon mal für Studenten vorgeschlagen, ein Paar heitere Flugblätter zu machen, und sie z.B. als Papierflieger über den Campus segeln zu lassen.

    Oder einen Stapel davon der Gender-Professorin vors Dienstzimmer zu legen. Gutes Mittel gegen zu niedrigen Blutdruck!

    Viele Männerrechtler sind einfach nicht kämpferisch genug.

    Eine Aktion wäre mal, dass wir z.B. im Rahmen einer Blogparade dazu aufrufen, dass jeder bestimmte Links einschlägiger feminismuskritischer Seiten an 3, 5 oder beliebig viele Bekannte schickt, als Empfehlung. An z.B. mindestens drei.

    So würde die Männerrechtlerszene größer.

    Und Folgendes, auch als Blogparade: Einen Artikel, in dem es heißt: „So, heute diskutieren wir mal nicht, sondern jeder sucht sich im Internet – also auf Internetseiten der Müllstrommedien – einen Artikel aus, der aktuell genug dafür ist, und nutzt die Kommentarfunktion, um bestimmte Männerrechtler-URLs zu verbreiten. Und unabhängig davon gewisse Argumente.

    Nun ja, ein gewisser logistischer Aufwand ist das schon, das so abzusprechen, dass es effektiv läuft. Aber das wären mal Projekte! Es muss auch nicht meine „supitolle Liste“ sein – man muss halt absprechen, wer was wo versucht zu verbreiten.

    Wenn wir in der Hinsicht kämpferischer wären, kämen der Feminismus und die Genderei mehr in Bedrängnis. Noch mehr, um genauer zu sein.

    Immerhin haben „wir“ ja schon einige Effekte erzielt. In den Kommentarspalten, aber auch offline – der Stadtfuchs jetzt neulich zum Beispiel. Vor 10 Jahren wären die noch ganz unter sich gewesen. Jetzt sitzen einzelne Kritiker/Gegner von ihnen in ihren Veranstaltungen.

    1. Klingt alles nach guten Vorschlägen. Sollte man mal umsetzen.

      Leider bin ich ja mittlerweile „der, dessen Namen man nicht sagt“. Daher kann ich wohl nichts über die diversen Blogs hinweg organisieren. Die Gemäßigten haben da irgendwie ganz gute Arbeit geleistet. Ach, ich verstehe die sowieso nicht. Ich habe auch gar keine Lust mehr, mich mit einigen zusammen zu tun, nachdem was alles abgegangen ist.

      Mal sehen, wie es mit dem anderen Blog läuft. Noch wird der ja auch einigermaßen ignoriert, obwohl wir mit einigen Dingen zweitweise sogar mind. einen Tag früher dran waren.

  3. @pelz

    „Das mit dem Staatsfeminismus“

    Der Staat wird implodieren. Das Problem wird sich selber lösen und die Kinder der wachen Eltern werden die geistige Elite stellen ( da nicht mit Müll zugeschi**en ).

    „Ich erlebe es ja bei der Linken“

    Die implodieren einfach mit. Links-Rechts ist schon lange tot. Die meisten merken es nur nicht.

    „Mit dem Nachwuchs“

    He got to hide his powerlevel! Ja das mit der Staatlichen Infraskrutur um uns herum macht es doch schwer einige Themen überhaupt anzusprechen ohne eine Moralkeule ins Gesicht zu bekommen. Noch erschüttender ist die Tatsache das man als Schüler vor dem Lehrkörper lieber kuscht um die Noten nicht zu gefährden als eine Diskussion vom Zaun zu stoßen die allen Beteiligten nur helfen kann. Traurig aber wahr.

    „Aber als weißer? heterosexueller? Mann?“

    Das war doch schon in den 60er Jahren Thema. Jetzt ebbt das Politische der „Linken“ ab und der „Linke“ (Auto)Rassismus erhebt sein Haupt.

    Ich wünsche dir und deinem Sohn alles Gute.

    @Matthias

    Ich wäre gespannt wie lange es dauert das solchen Aktionen das Label des Hasses angeheftet wird. Aber ich gebe dir recht das sich zuwenig tut. Die Gefahr ist nur das „Unterwanderungspotential“ von Gegenkräften. Siehe Elliot Rodger. Der Öffentlichkeit wird die Männerrechtsszene anhand seiner Aktionen als hassender Chauvihaufen präsentiert obwohl keinerlei Zusammenhang zwischen den beiden besteht. Wenn man nichts tut ist man Fascho und wenn man etwas tut ist man, na was?; Fascho.

    Was ich sagen will ist das; die breite Gesellschaft wird niemals die Protektion für Frauen aufgeben. Hat sie nie gemacht und werden sie auch nicht. Gegner der Paternalisierung werden fertiggemacht. Die einzige Lösung die mir einfällt ist Aussteigen. Keine oder wenig Arbeit, größtmögliche Abschöpfung von Staatsgeldern, Kinder am besten über Leihmutterschaften bekommen, eigene Hochschulen gründen und so viel wie möglich Bummelstreik. Ohne aktive (selbstaufopfernde) Männer wird das System schneller zusammenbrechen als eine Feministin „Awairneesteam“ sagen kann.

    Ich wünsche uns allen Glück für die Zukunft! Ahoi

  4. Generell denke ich, dass auch in Deutschland und Europa die Männerrechtler weg vom PC und aus dem Internet müssen. Nein, nicht im Sinne von Zensur, sondern dass wir reale Aktionen und Kampagnen in der Offline-Welt brauchen. Dort zählt es, dort müssen wir hin. Wenn wir ein paar Tausend Leute offline erreichen, dann ist damit mehr erreicht als mit der pseudo-intellektuellen Ego-Masturbation aka dummschwätzenden Hirnwichserei des C&A-Maskulismus, der eigentlich schon ein halber Feminismus ist. Bei vielen Männer fehlt einfach noch das Erwachen bzw. das Einnehmen der roten Pille. Darum müssen wir uns zuerst kümmern.

    1. Ja, es ist bedenklich, dass in Bezug auf einige Dinge immer öfter der Begriff „Feminismus“ fällt.

      Eine Nähe zum Gendermist ist auch an einigen Stellen offensichtlich. Ich frage mich nur, warum das viele Leute nicht sehen. Dabei revolutioniert doch A. schon seit über 15 (!) Jahren die Situation für Männer! 😀 😀 😀

      Das mit dem Erwachen:
      40 oder mehr Jahre Feminismus haben sich eingefressen. Das kann man nicht so einfach per Knopfdruck ausschalten. 😉

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