EmotionenFeminismusMännerÖkoPolitikPrivatVegan

„non-feminist vegan straight edge“ und maßlose Wut

Veröffentlicht

Männerstreik hat mich darauf aufmerksam gemacht:

„Hör mal. Du erzählst doch immer, dass Du vegan bist, keinen Alkohol trinkst, nicht rauchst oder andere Drogen zu Dir nimmst und so… Warum sagst Du nicht direkt, dass Du straight edge bist?“

Straight_edge_tattoo2Äh… Ja. Stimmt eigentlich. Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir „harten Jungs“ die straight edger damals gehasst haben. Wir waren ja die „richtigen“ Jungs: Wir haben geraucht, wir haben gesoffen und wir waren hinter den „Weibern“ her. Das mit den Mädels hat zwar bei mir nicht so geklappt, wie ich es wollte, mittlerweile bin ich allerdings froh darüber – mir ist einiges erspart geblieben. Nun ja, erspart geblieben ist mir eigentlich nichts. Die häusliche Gewalt in einer Beziehung, der Kampf um einen gemeinsamen Sohn, Schulden durch eine Beziehung usw. warteten ja noch auf mich.

Ich habe mich allerdings immer mehr – aus Versehen 😀 – meinem alten Feindbild „straight edge“ angenähert. Mein Musikgeschmack ging immer mehr in diese Richtung, ich habe aufgehört zu kiffen, zu saufen und zu rauchen, bin Vegetarier und kurz darauf Veganer geworden. Damit sind alle grundsätzlichen Eigenschaften für straight edge gegeben. Man sollte es nur irgendwann bemerken.

Was ich früher gehasst und verurteilt habe: Ich bin es auf einmal selbst. Nun ja, etwas spät vielleicht, aber ich muss ja nicht überall der Erste sein. Ich glaube, ich spare mir jetzt die langen Worte und erzähle etwas von straight edge. Dann muss ich halt danach reden und erklären.

Allerdings weiß ich noch nicht, wie meine Einstellung zum Feminismus aufgenommen werden würde. Allerdings hat sich bei mir die ganze Einstellung unabhängig von einer Gruppe entwickelt. Daher werde ich mich auch nicht in diesen Kreisen aufhalten. Notfalls bin ich halt non-feminist vegan straight edge. Klingt jut, wa? 😉

Gut, dann habe ich mich da jetzt eindeutig positioniert.

Nun zu meinen eher peinlichen Ausfällen von gestern. Sie sollten mir vielleicht peinlich sein. Sie sind es aber nicht. Durch diese peinlichen Beiträge habe ich einen recht hohen Erkenntnisgewinn. Mir haben einige Menschen, die wieder einmal die richtigen Worte zur richtigen Zeit gefunden haben, wieder zurück auf den Weg geholfen. Ich darf und werde nicht wegen ein paar Idioten meinen Weg verlassen. Es geht nicht nur um mich. Es geht vor allem um die Zukunft unserer Jungs und auch unserer Mädchen.

Unsere Jungs werden immer untergebuttert und diskriminiert. Soll die Gesellschaft bei Leuten wie mir enden, die sich auf keinerlei Beziehung mehr mit einer Frau einlassen wollen? Bei Leuten, die sich vielen Spielen einfach nicht mehr unterwerfen wollen, weil sich alles nur noch um das Seelenheil der Frau dreht? Weil die Frau grundsätzlich nur noch das arme verfolgte Opfer des bösen Mannes ist?

Nein, meine Wahrnehmung von mir und anderen Männern ist eine ganz andere, realistische Wahrnehmung. Männer haben die Welt nach vorne gebracht. Die größten Humanisten sind Männer und eben keine Frauen. Und wir sollen jetzt wegen einer kleinen Elite von feministisch Verblendeten auf dieses Potential verzichten? Nein. Soweit soll es nicht kommen.

Es gibt noch 1000 andere Gründe, warum ich weitermachen muss und nicht ruhen darf. Ich muss halt nur versuchen, meinen Panzer, den ich damals durch den Alkohol hatte, irgendwie wieder anzulegen. Daran arbeite ich dann. In mir schlummert allerdings eine maßlose Wut über gewisse Leute, die sich übler Methoden bedienen. Diese Wut will ausgeglichen werden.

 

16 Gedanken zu „„non-feminist vegan straight edge“ und maßlose Wut

  1. Ich bin gerade im Urlaub, sonst hätte ich eher was geschrieben, aber meine Lust und der bei 40° nervende Notebooklüfter haben mich davon abgehalten…

    Ich bezieh mich erstmal auf „aufhören“ vor 2 Tagen… fände ich schade. Man muss dabei natürlich bedenken, dass einem ein Engangement in der Opposition von den Herrschenden (Feministen) durch jede mögliche Sanktion unschmackhaft gemacht wird und irgendwelch Mitläufer sich daher sehr anbieten (und anbiedern), einen Kanal für falsche Opposition zu bieten, was eine Menge Leute sammelt, die man dann irgendwie zu beeinflussen versucht… insofern ist jede echte Stimme etwas wert, und wenn sie nur ein paar Leute erreicht. Weswegen ich es schade fände, wenn Du aufhörst. Kritisieren würde ich das nicht, ich blogge ja auch nicht, demonstriere nicht, verteile keine Flugzettel… bin aber ernsthaft am überlegen, ob es nicht Zeit für ein Rewrite eines Bestsellers wird, dessen Copyright bald ausläuft.. Titel wäre „Mein Feminismus“. In Frakturschrift. Subtil-subversiv eben.

    Aber gut, anderes Thema: Was mir in den Kommentaren zu dem alten Artikel auffiel, war das Thema „victim blaming“. Das Problem an victim blaming ist nicht das victim blaming an sich – wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Das ist sehr altes, sehr vernünftiges victim blaming. Victim blaming ist nicht per se schlecht, und ich finde auch, dass man das öfter mal sagen sollte. Deswegen mache ich das.

    Nächstes Thema: „straight edge“ musste ich googlen, aber mal ganz ehrlich: Wenn Punks per se Nonkonformisten sind, und „staight edge“-Punks eher bürgerlichen Idealen anhängen; ist das dann nicht vergleichbar mit „gemäßigten Männerrechtlern“, also quasi Punks, die die zentrale Punk-Ideologie nicht vertreten, so wie Männerrechtler, die sich für Frauenrechte einsetzen? Nur mal so; ich war bis Mitte 20 nicht politisch, ich höre bei Lyrics nicht „zu“ und kann da echt nicht mitreden… aber könnte es nicht sein, dass sich Deine Einstellungen nur geändert haben, weil Du (1) älter (2) reifer und (3) Vater geworden bist? Plus die Erfahrungen…?

    Denk doch mal an die typische Feministin – nimm die Würgedrossel. Anfang 20, Studentin, keine Ahnung von nichts. Auch die wird irgendwann eigenständig leben müssen – und das geht als Feministin nur, wenn man einen absoluten Vollidioten findet, der das bezahlt, und sei es der Staat. Leider gibt es staatliche Finanzierungsmöglichkeiten für Feministinnen (Tausende), aber alle arbeitenden Menschen werden irgendwann mit der Realität konfrontiert und dann vernünftig…

    In einer Gruppe von H4-Empfängern wird die Theorie, dass man für Geld was tun sollte, sicher nicht sehr enthusiastisch aufgenommen; in einer Gruppe Jungunternehmer hingegen eher umgekehrt… Das sit das perfide am Sozialismus: man schadet nur der Mittelschicht. Deswegen zahlt der Chirurg ja auch brav seinen Unterhalt – hat ja noch genug übrig, der kleine Arbeiter auch – hat ja seinen Stolz. Welche Basis für eine Veränderung gibt es da?
    Ich höre jetzt mit Politik auf, ich bin seit Montag in Urlaub (theoretisch; ich bin heute mit der Arbeit fertig geworden, meine Frau braucht noch…) und lese gerade Heinlein, das ist politisch immer sehr zum-Schmunzeln-bringend… aber ein Zitat darf ich aus dem Kopf wiedergeben: „Females reach conclusions on even fewer data and in less time than even the best computer – except they are not very logical“.

    1. Oh, nein. Du bist nicht auf die Begriffsverteilung hereingefallen. Hatte auch gar nicht darauf geachtet, wer da schreibt. 😉

      Die straight edger sind schon vom Bürgertum einen Schritt entfernt. Ich will mich auch keiner Gruppe anschließen. Das ginge auch gar nicht. Ich bin seit 30 Jahren „Metaller“ – also Metalfan -, seit zwei Jahren vegan, alleinerziehender Vater und eigentlich zu alt für eine Subkultur. 😉

      Männerstreik hat halt nur Recht, wenn er sagt, dass ich mit meinen Eigenschaften theoretisch in die „Straight-Edge-Schublade“ passe. Mehr steckt da nicht hinter. Ich suche mir kein neues Umfeld oder neue Ideologien. Meine Ideologie ist sehr auf die Rechte von Lebewesen bezogen. Zuerst kommt der Mensch, dann das Menschenkind, der Menschenmann und die Menschenfrau, die von Rechten genug hat, kommt dann. Irgendwo dabei sind dann noch die Tierrechte. Die möchte ich aber nicht über die Menschenrechte stellen.

      Ne, ich bin auch zu eigen für eine Subkultur. Es ist halt nur unterhaltsam, dass das, was ich früher gehasst habe, auf einmal ein großer Teil meiner selbst geworden ist. Das finde ich irgendwie aufschlussreich.

      Politik: Ich bemerke, dass ich momentan auch immer mehr konservativen Werten anhänge. Früher wäre ich wahrscheinlich für die Bildungspläne gewesen. Toleranz! Die ist soooo wichtig! Das wäre aber in einer Zeit gewesen, bevor ich gesehen hätte, dass Kinder diese Art der aufgezwungenen Toleranz nicht brauchen und auch nicht wollen. Ich sehe z. B. eine riesengroße Gefahr in den Bildungsplänen.

      Ich sehe auch, dass die klassische Familie an vielen Stellen als überholt und überflüssig dargestellt wird. Homosexuelle Partnerschaften werden hingegen hochgejubelt ohne Ende. Das ist totaler Bullshit. Kinder entstehen in zweigeschlechtlichen Partnerschaften und nicht in homosexuellen Partnerschaften.

      Sogar auf Genderama wird das Bild der besseren Partnerschaftsform „homosexuelle Lebensgemeinschaft mit Kind“ propagiert. Das alles könnten Feministinnen nicht besser in die Welt setzen.

      Ich muss mich mal auf die Suche nach dem Zitat begeben. Könnte etwas für das andere Projekt in den Zitaten sein. 😉

      1. Im Original ist es schwerer verwendbar…:

        Robert Heinlein, The Moon is a Harsh Mistress, bei 15%:

        [Computer]
        „Man, this is a not-stupid?“

        [Man(nie)]
        „For a girl, yes. Girls are interesting, Mike; they can reach conclusions with even less data than you can“

        Der Rest kommt aus einem anderen Dialog…

        Zum Rest: D’accord. Die größte „Gefahr“ bei den „Bildungsplänen“ ist, dass sie Schulen von Bildungsinstitutionen zu Indoktrinationsinstitutioenn machen. Meine Frau und ich wollen eigentlich mit 30 Kinder (~ sie vor 3 Jahren). Das war dann so das Zünglein an der Waage (damals gab es gerade sciencefiles, die über pseudo-„bildungs“-Unmöglichkeiten berichteten.). Wir haben jetzt ein Boot; nicht vergleichbar; ich weiß – aber billiger.

        1. Ach weißt Du… Ich finde es mittlerweile völlig in Ordnung, wenn die Leute sich darum kümmern, dass Sie selbst ein schönes Leben und eine Rente haben, von der man einigermaßen im Alter leben kann.

          Meine Alterversorgung ist im Arsch. Ich habe jahrelang keine Arbeit gefunden, weil ich nur in Teilzeit hätte arbeiten können und jetzt ist meine Qualifikation nicht mehr so, wie sie mal war.

          Überall spricht man nur von Altersarmut alleinerziehender Mütter – für mich ist es noch schlimmer. Die Teilzeitstellen gab es nur für Frauen. Daher: Kümmert Euch darum, dass es Euch gut geht. Diese Welt voller Genderwahn, der Diskriminierung von Jungs und Bildungsplänen ist auch nicht wirklich eine Welt, in die man Kinder setzen sollte.

          Hinzu kommt, dass man an jeder Stelle schlimmer als zu Stasizeiten ausspioniert wird usw.

          1. Ich mach das kurz:

            > Ich finde es mittlerweile völlig in Ordnung, wenn die Leute sich darum kümmern, dass Sie selbst ein schönes Leben

            Ich auch.

            > und eine Rente haben, von der man einigermaßen im Alter leben kann.

            Hahaha. Gesetzliche Rente hat für Männer negative Rendite, für Selbständige fast -2%. Private ist besser, aber unsicher und trotzdem dumm. Gut, ich habe eine Immobilie (und ein Boot, aber Boote sind – nicht wertlos, aber relativ), und der Rest wird ausgegeben. Meine Maxime: Sein Leben leben so lange man kann; solange man es kann. Ja, ich hatte Glück; weiß ich. Meine „Altersversorgung“ wird trotzdem problematisch, wenn ich älter als 75 werde. Sehr problematisch. Darauf zünde ich mir jetzt eine Zigarette an. Das soll helfen.

            1. Ach ja. Ich konnte jetzt jahrelang nicht richtig Geld verdienen, die Mutter meines Sohnes hat mir Schulden hinterlassen, die ich jetzt endlich alle abbezahlt habe usw.

              Ich kann lauter Jammern als Du auf Deinem Boot. 😀

  2. Nachtrag – mir fällt gerade was zu politischen Einstellungen auf, nur so eine Theorie: Die meisten massenwirksamen Politiken basieren darauf, dass sie X als zentralen Punkt hervorheben, was die Anhänger unterstützen. Zu X, was alle gut finden, wird dann noch 3mal das gesamte Alphabet gepackt, was gefälligst auch zu unterstützen sei, da man sonst nicht-X ist. Das finde ich nicht OK; ich ziehe gerne mit Kommunisten an Seil X und Konservativen an Seil Y, solange mir das nützt – ich bin hedonistisch-libertär (lies: ehrlich). Insofern labele ich mich politisch, auch wenn das sicher schwer ist und ich nicht jede libertäre Ansicht, von der irgendwer behauptet, sie wäre libertär, unterstütze. Ich bitte daher darum, meine Kritik an „straight edge“ vor diesem Hintergrund zu sehen.

    Was Menschen sagen, wo sie stehen, und wo sie stehen, ist etwas grundsätzlich verschiedenes. Ich würde so gerne mal eine Feministin kennen lernen, der ich dann vorwerfen kann, dass sie damit meine Grenzen verletzt und jeden Widerspruch damit abtue, dass ich Definitionsmacht hätte als homosexuelle transgender-Diskriminierte und sie mal ihre Privilegien checken müsse. Ich bezweifle, dass „homosexuelle transgender-Diskriminierte“ rüberkommt.

    Und nein, ich entschuldige mich nicht bei allen „wirklich“ homosexuellen transgender-Diskriminierten. Bei allen fünfen nicht. Die sind mir echt egal.

    1. Ich widme mich gleich Deiner straight-edge-Kritik. Ich habe diesen Begriff gerade nur herangezogen, weil es grundlegende Eigenschaften von mir zusammenfasst. Ich befürchte, dass der gewöhnliche straight edger sowieso ein feministischer Spacken ist, der ich nicht bin.

      Politisch bin ich eher link. Mir werden viele Linke, – bzw. die, die sich so nennen –, immer unangenehmer. Jetzt bei der WM darf ich nicht zu meinem Land halten, weil ich dann ein Nazi bin, ich muss feministisch sein, ich muss sowieso gegen alles kotzen usw.

      Tief im Herzen bin ich aber eher links und habe linke Überzeugungen. Nur dieses Pseudo-Linke passt mir nicht. Ich muss auch nicht für Bildungspläne sein, wenn ich ganz genau weiß, dass sie dem Heranwachsen der Kinder schaden.

      Momentan will ich eigentlich nur noch Humanist sein, der sich für Männerrechte einsetzt, weil diese extem vernachlässigt wurden oder sogar nicht existent sind.

      So, jetzt lese ich Deinen anderen Kommentar.

      1. Ich habe es so verstanden, dass die meisten straight edger einfach Sex ohne Verantwirtung / Liebe ablehnen, da gibt es sicher auch eine große Bandbreite – vom durchscnittlichen Beziehungsmenschen bis zu dem, er erst nach der Ehe überhaupt Sex haben will etc. Das finde ich auch recht gut an diesem Aspekt unter dem Label, dass es da keine Fixierung auf eine bestimmte Richtung gibt.

        1. Ich glaube, denen geht es mehr um Treue und wahre Liebe. Keine Ahnung. Interessiert mich alles nicht mehr.

          Ich bin

          MGTOW für den Rest meines Lebens. 😉

  3. (gab essen)

    > Ich befürchte, dass der gewöhnliche straight edger sowieso ein feministischer Spacken ist, der ich nicht bin.

    Keine Ahnung. Kenne ich nicht. Letzterem Punkt stimme ich zu.

    > Jetzt bei der WM darf ich nicht zu meinem Land halten, weil ich dann ein Nazi bin

    Jaja, das sind die Seile aa bis zz, die an Y dranhängen… Tut mir nur weh, sowas auch nur zu hören; nicht dass mich Fußball interessieren würde, sondern grundsätzlich.

    > Politisch bin ich eher link[s]
    Ich eher nicht. Ich bin aber für alle politischen Vorschläge als „ihr gebt irgendwem ohne Sinn, Verstand und Grund _mein_ Geld“ offen (ich zahle gerne Steuern, damit Dein Sohn eine ordentliche Bildung bekommt).

    > Ich muss auch nicht für Bildungspläne sein, wenn ich ganz genau weiß, dass sie dem Heranwachsen der Kinder schaden.

    So drastisch muss man das nichtmal sehen: ich bin gegen die „Bildungspläne“, weil sie zu der „Bildung“ von irgendwem keinerlei produktiven Beitrag leisten – Schau; dein Sohn könnte irgendwann, wenn er groß ist, wasauchimmer entwickeln, was mir evtl. etwas nützt. Daher investiere ich meine Steuern gerne in seine Bildung. Dein Sohn könnte auch homosexuell werden, irgendwann, wenn er groß ist. Das wäre mir aber echt egal und nützt mir nichts; selbst dann nicht, wenn ich plötzlich homosexuell würde. Äh… ich möchte diesen Gedanken ehrlich nicht weiterdenken.

    1. Glaube mir:
      Mit den Bildungsplänen werden Schamgefühle der Kinder verletzt. Es gibt Psychologen, die sprechen von sexueller Belästigung der Kinder. Was ich auch so empfinde. Ich spreche mit meinem Sohn über solche Dinge und wir kommen ganz schnell an einen Punkt, an dem er einfach nicht mehr wissen will.

      Bekommt er diese Dinge nun in der Schule aufgezwungen und auch noch ein Bild vermittelt, das nicht der Realität entspricht – homosexuelle Beziehungen sind zwar „natürlich“, aber nicht normal – dann schadet das eher, als dass es etwas bringt. Es geht um die Vermittlung einer lesbisch-feministischen Ideologie.

      Ich habe nichts gegen Homosexuelle. Mein Sohn kann auch schwul werden, wenn es so ist. Aber über sexuelle Aufklärung eine Indoktrination einer Ideologie per Gesetz einzuführen, geht gar nicht. Es wird tatsächlich vor einer sexuellen Belästigung der Kinder durch die Bildungspläne gewarnt. Diese Dinge werden aber als homophob niedergebrüllt.

      Deine politische Grundeinstellung ist mir grundsätzlich egal, weil ich merke, dass wir beide miteinander reden können. Nimmt man unsere Ansichten und trifft sich irgendwo ist doch alles gut. 😉 …und da sehe ich ein Problem vieler Linker: Sie meinen immer, der bessere Mensch zu sein, was ich völlig daneben finde.

      Mit den Steuern finanzieren wir alle momentan unproduktive Genderstudies. Richtige Professorenstellen werden abgebaut und Genderstudies und Professorinnenstellen für schlechter qualifizierte Frauen gefördert. Lustig, ne?

      1. Ich hatte mal meine Mutter gefragt ob sie sie es akzeptieren würde, wenn ich Schwul wäre. Ihre Generation kann das noch nicht so ganz :-/ Mir wäre das persönlich auch total egal. Solange er nicht ein Klischeschwuler wird.

        1. Ich glaube, meine Eltern wären da auch nicht drauf klar gekommen. Meine Mutter würde mich wohl therapieren wollen und mein Vater hätte den Kontakt abgebrochen, was ich dann getan habe.

          Nun ja, ich kann ihn ja nicht mehr fragen. Er ist jetzt ein Jahr tot.

          Klischeeschwule sind anstrengend. Die gibt es aber wohl zumeist nur in Film und Fernsehen. Den letzten Schwulen, den ich kennengelernt habe, war ein super Typ. Selten jemand kennengelernt, mit dem ich mich auf Anhieb so verstanden habe. Da spielte sein schwul sein nur insofern eine Rolle, dass er mir andere Perspektiven vermittlen konnte. Solche Dinge schätze ich an anderen Menschen, wenn sie mir zeigen, dass meine Perspektive „vielleicht“ ein wenig eingeschränkt sein könnte. 😉

          Allerdings muss ich deswegen auch nicht alles bejubeln, was schwul ist. Es gibt ja auch noch fragwürdige Gestalten a la… Ihr wisst bestimmt einen, den ich meinen könnte. 😀

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.