Haben Frauen Schwierigkeiten mit MGTOWs?

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Feminismus, Frauen, Männer, Politik

Eigentlich will ich mich ja aus sozialen Netzwerken fernhalten. Um aber gewisse Dinge bekannter zu machen, kommt man leider nicht daran vorbei, sich hin und wieder in diesen Netzwerken aufzuhalten. Ich mache dann natürlich auch den Fehler und gehe Kontakte mit Menschen ein, was relativ gefährlich für mich ist, da ich Äußerungen von Menschen zu Gewicht gebe. Die Menschen lesen ja auch, was sie lesen wollen und nicht das, was dort geschrieben steht.

In einem Posting auf Facebook z. B. kam wieder eine populistische Aussage über „Kinderschänder“ usw. Ich kann dann natürlich nicht die Klappe halten und habe geschrieben, dass viel mehr Kinder durch Gewalt in Familien sterben, als dass Kinder missbraucht werden würden. Schon bin ich als Kindesmissbrauchsleugner bezeichnet würden, der den Kindesmissbrauch schön redet. Bullshit. Ich habe lediglich angedeutet, dass die Schwerpunkte anders liegen sollten, wenn einem das Wohl der Kinder am Herzen liegt. Ich möchte gar nicht wissen, was los gewesen wäre, wenn ich mich konkrekt geäußert hätte.

Wie dem auch sei, ich habe dann zufüllig in einer Gruppe bei Facebook eine Frau kennengelernt, die aus der Nachbarstadt meiner ehemaligen Heimatstadt kommt. Wir haben uns dann recht nett unterhalten, einige Gemeinsamkeiten festgestellt usw. Es war ein nettes Gespräch. Dann aber habe ich am Ende erwähnt, dass ich ein MGTOW (men going their way) sei. Also kurzgesprochen ein Mann, der keine Frau sucht oder eine Beziehung eingehen will. Bei den meisten Männern schließt dies Sexualität nicht aus, bei mir spielt Sexualität außerhalb einer Beziehung aber aus „biologischn Gründen“ keine Rolle. (Meine Beschneidung ist hier ursächlich.) Ich sagte ihr also eindeutig, dass ich an ihr als sexuelles Wesen kein Interesse habe. Damit verabschiedeten wir uns dann für diesen Tag. (Sie mit lustigen Grafiken von küßenden Hunden. – Hätte mir schon zu denken geben müssen.)

Am nächsten Tag – ich hatte mich schon auf eine freundliche Unterhaltung gefreut – ist sie dann tierisch abgegangen. Zunächst kamen Fragen, wie ich sie denn als Frau finden würde, ob sie den „hot“ für mich sei usw. Ich wäre ein Lügner, wenn ich sagen würde, dass ich rein optische Reize nicht bemerken würde. Ich lasse diese Reize aber nicht mehr über mein Verhalten gegenüber einer Frau bestimmen. Ich möchte halt nicht mehr, dass eine Frau allein aus sexuellen Gründen eine gewisse Macht über mich erlangt. Es ist nämlich tatsächlich so, dass die Macht, die angeblich wir Männer über Frauen hätten, eher durch die sexuelle Macht der Frau über uns geprägt ist.

Wie dem auch sei, ich habe ihr dann den gefallen getan und ihr gesagt, dass sie recht hübsch sei. Alles allerdings nicht in einer Art und Weise, wie sie es sich erhofft hat. Es wirkte so, als würde sie eher platte Sprüche über ihr Aussehen erwarten, wie scharf sie doch sei usw. Den Gefallen konnte und wollte ich ihr aber nicht tun. Dann ging sie ab…

Sie hatte erwähnt, dass sie wegen ihrer letzten Beziehung seit Monaten psychisch krank geschrieben sei, auf eine Therapiestelle warten würde und viele Bücher über Psychologie gelesen habe. Daraufhin habe ich erwähnt, dass ich dafür Verständnis hätte, weil ich Erfahrungen mit einer Borderlinern habe. Das und mein sexuelles Desinteresse war dann wohl der Auslöser für einen verbalen Amoklauf der guten Dame. Sie bombardierte mich Äußerungen, dass ich ja ganz dringend eine Therapie bräuchte und ich mit Hilfe einer Therapie ja wieder richtig lebensfähig werden würde usw. Sie fand kein Ende.

Meine Zwischenfragen, wie sie darauf komme, warum sie eigentlich jetzt mir diesen Vortrag hielte, sie sei doch momentan eher mit psychischen Belastungen „gesegnet“ und andere mehr, wurden ignoriert. Sie war in einem tatsächlichen verbalen Amoklauf. Sie bezog sich auf Bücher, die sie gelesen habe und schien tatsächlich zu glauben, das einfache Lesen von Büchern mache einen zum Psychologen und die eigenen Probleme seien nicht mehr existent. Irgendwann habe ich das Ganze dann beendet und sie auch aus meinem „Freundeskreis“ wieder herausgeschmissen, da ich mich einfach nicht mit psychisch kranken Menschen beschäftigen kann, die mir einreden wollen, ich bräuchte eine Therapie.

Was mich allerdings stutzig gemacht hat:

Die gute Dame hat erst auf einen Therapiebedarf bei mir geschlossen, nachdem sie festgestellt hat, dass ich zwar heterosexuell, aber absolut nicht an ihr als sexuelles Wesen interessiert bin. Nachdem ich erwähnt habe, MGTOW zu sei, hat sie mich ja direkt gefragt, inwieweit sie mich sexuell ansprechen würde. Die Frage, ob sie „hot“ sei, sagt ja alles. Nachdem ich mich nach wie vor als nicht-interessiert dargestellt habe, ging es dann mir den Feststellungen los, dass ich ja eine Therapie bräuchte.

Ich frage mich also nun:

  • Ist der Anspruch der Frau an den Mann tatsächlich so, dass er ständig auf die Frau als sexuelles Wesen anspringen muss?
  • Ist es tatsächlich so, dass so manche Frau auch keinerlei Schwierigkeiten hat, sich ab einem gewissen Punkt zum Objekt zu machen?
  • Sind also die Dinge, die der Mann vorgeworfen bekommt, nicht tlw. im Plan und im Verhalten von Frauen fest installiert?
  • Wird man von Frauen als therapiebedürftig erkannt, wenn man sich als sexuell uninteressiert darstellt?
  • Hat man selbst als MGTOW keine Ruhe? 😀

Die gute Dame hat mich ja nur in allen Dingen, warum ich kein Interesse mehr an der Beziehung zu einer Frau habe, bestärkt. Vielleicht mag es bei ihr eine Rolle spielen, dass sie momentan psychische Probleme hat. Das wiederum würde mich ebenfalls bestätigen: Ich habe u. a. keine Lust auf eine Beziehung mehr, weil ich grundsätzlich Frauen mit psychischen Problemen anziehe.

Die Hauptfrage allerdings ist:

Gilt man bei Frauen als psychisch krank, wenn man sich dem Spiel um Beziehungen entzieht?

Wenn dem so ist, dann sollten Frauen lieber nach den Gründen suchen, warum immer mehr Männer keinerlei Lust mehr auf Bindungen und Familie haben. Die schuld liegt nicht bei uns Männern. Schade nur, dass vieles von lesbischen Feministinnen verursacht wird. 😛


 

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20 Gedanken zu „Haben Frauen Schwierigkeiten mit MGTOWs?

  1. Hallo Wolle,

    es ist alles nur so gut, wie SIE es gerade haben möchte: http://www.pickupforum.de/topic/57707-es-ist-alles-nur-so-gut-wie-sie-es-gerade-haben-moechte/?p=648533

    Eine Frau ist stets bereit, das Verhalten eines Mannes so zu deuten, wie es ihr gerade in den Kram passt:

    Ist sie scharf auf ihn aber er nicht auf sie, ist er natürlich sexuell gestört. Wie könnte er es denn sonst wagen, solch eine „Traumfrau“ wie sie abzuweisen?
    Ist er scharf auf sie aber nicht sie auf ihn, ist der Mann ebenfalls sexuell gestört. Er wird schlicht als notgeiler Penner abgetan, der es halt „bei jeder“ probiert. Aber sie geht darauf nicht ein… sie ist ja was Besonderes und würde sich mit „solch einem“ niemals abgeben.

    FAZIT: Egal was du machst, es kann immer so ausgelegt werden, wie sie es gerade haben möchte. Deswegen sollten wir Männer uns das auch so angewöhnen. Fangen wir an, an weiblichem Verhalten rumzunörgeln und herumzudeuten wie es UNS gerade passt. Drehen wir den Spieß um. 😉

    1. Meine Erziehung sagt mir gerade etwas anderes als mein Gefühl und mein Verstand.

      Meine Erziehung sagt sowas Komisches wie: „Du sollst nicht Gleiches mit Gleichem vergelten!“ und solche Dinge. Mein Verstand und mein Gefühl sagen mir aber, dass Du vollkommen Recht hast. Männer werden an jeder Stelle so behandelt, wie viele Frauen es gerade für richtig für SICH SELBST empfinden. Warum sollte es der Mann nicht ebenso tun?

      Wenn ich ehrlich bin, ich denke, dass mir der Ausflipper dieser Dame gezeigt hat, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich muss nicht jeder Frau den Bauch pinseln, dass sie so unendlich sexy und begehrenswert ist. 😉

      Ja, drehen wir den Spieß doch einfach um. 😀

  2. „Hat man selbst als MGTOW keine Ruhe?“

    MGTOW ist für Frauen was Unheimliches. Einerseits wollen sie zwar keine Objekte sein, aber wenn man(n) sie dann wirklich so behandelt, also sie nicht mehr unter sexuellen Aspekten sieht, dann werden sie grantig, weil sie ihre sexuelle Macht verlieren. Und das Selbstbewusstsein, eine attraktive Frau zu sein.

    Wie man(n) es macht, ist es falsch.

    Stimmt, was maennlichermensch schreibt.

    Ist er scharf auf sie, aber nicht umgekehrt, kommt der #Aufschrei über seine „geilen Blicke“ und das ewige Klagelied über die schwanzgesteuerten Männer.

    Ist er aber ein attraktiver Mann wie George Clooney, dann muss er geil auf sie sein, um nicht in Ungnade zu fallen.

    Die Damen könnten in dem Punkt deutlich zivilisierter sein.

    Aber der Feminismus hat ihnen beigebracht, ihr eigenes Verhalten gar nicht mehr zu hinterfragen und pauschal als richtig anzusehen, während der böse Mann immer alles falsch macht.

    Hier

    http://www.tagesspiegel.de/wissen/brutale-drohungen-im-internet-hetze-gegen-genderforscherinnen/10318416.html

    bekommt in den Kommentaren die Genderideologie das, was sie verdient.

    1. Schlimm zu diesem Artikel fand ich den Beitrag von Genderama dazu.

      Anstatt den Artikel als das zu werten, was er ist, packt Hoffmann die Keule gegen Pirincci aus. Da musste ich dann was zu schreiben.

      Hoffmann dreht immer mehr am Rad. Er verspielt sich so langsam seine Reputation.

      Ja, die Dame hat mir gezeigt, was sie davon hält, ihre sexuelle Macht zu verlieren. Sie hat es mir gezeigt, indem sie bissig wurde. 😉

      1. Arne schreibt :

        „Wenn ich in den Genderstudien arbeiten würde, würde ich den Pirincci-Zauseln auch auf Knieen dafür danken, dass es jedem derart einfach macht, sinnvolle Kritik in den Ruch des Durchgeknallten und Kriminellen zu rücken.“

        Man muss dazu sagen: Okay, das versuchen sie, die Femis und Gendersens. Man sieht aber an den Kommentaren, dass es ihnen nicht gelingt.

        Prirncci spielt für mich keine Rolle. Hab ich noch keinen einzigen Text von gelesen. Bin ich noch nicht zu gekommen.

        1. Pirincci ist für mich tlw. ein Problemfall. Manche Dinge, die er schreibt, sind arg vereinfacht. Die meisten Dinge, die er schreibt, gefallen mir meistens vom Tonfall her nicht. Eins muss man ihm aber lassen: Er sagt oft Dinge, die wahr sind. Er gibt zumindest Denkanstöße.

          Ich finde, dass ein Staat, in dem angeblich Meinungsfreiheit herrscht, solche Leute braucht, damit wir alle daran erinnert werden, dass es theoretisch möglich ist, seine Meinung frei zu äußern. Aber selbst in der Männerrechtler-Szene wird man aufgrund eine absichtlichen Falschaussage von Genderama angefeindet, geblockt und beschimpft.

          Deswegen alleine finde ich die Existenz von Pirincci gut. Ich sehe in ihm auch einen Kampf für die Meinungsfreiheit.

          Mag pathetisch klingen: Wenn man sich aber viele Dinge betrachtet, wie z. B. die Nazi- und Homophobierufe, die alles niederbrüllen, was nicht auf der ideologischen Linie ist, muss man mir recht geben. Zumindest sollte man darüber nachdenken.

          Hoffmann aber lässt mittlerweile keine Gelegenheit mehr aus, über Pirincci zu lästern oder seine Genderfantasien auszuleben. Ein Vorreiter in Sachen Männerrechte ist er schon länger nicht mehr.

    1. 😀

      Sorry, ich weiß gerade nicht, wie ich Deinen Kommentar auffassen soll. 😉

      Er könnte ein Kompliment sein oder aber auch satirisch gemeint sein. 😉

      Ich nehme einfach ersteres an und wünsche Dir viel Spaß beim Laufen!

      Danke für Deinen Kommentar!

  3. Ich habe diesen Artikel im Schwimmbad gelesen. Im Schwimmbad beobachte ich gerne, wie irgendwelche Fitnesstudio-Typen meiner Frau auf die Brüste glotzen, obwohl sie locker 10 Jahre älter ist als sie, während ich mich bei deren Freundinnen frage, wieso sie (a) keine passenden Bikinis kaufen können, (b) ins Fitnesstudio rennen, um sich Schultern wie ein Profischwimmer und Oberschenkel wie Lance Armstrong anzutrainieren, während der Bauch wabbelt, oder (c) was an „keine Figur“ bei Frauen attraktiv sein könnte. Aber gut, Du wirfst ein paar Fragen auf, die ich nach einem ausführlichen Gespräch auf der Heimfahrt auch vor dem Hintergrund der Meinung (m)einer Frau beantworten möchte:

    > Ist der Anspruch der Frau an den Mann tatsächlich so, dass er ständig auf die Frau als sexuelles Wesen anspringen muss?

    Ja. Wenn sie das will, natürlich nur. Anspringen ja, draufspringen nicht. Reiner Eigennutz, haben sie ja so gelernt. Das geht gar nicht, wenn das nicht funktioniert, das wäre, als dreht sich die Welt plötzlich rechtsrum (Hinweis: das tut sie).

    > Ist es tatsächlich so, dass so manche Frau auch keinerlei Schwierigkeiten hat, sich ab einem gewissen Punkt zum Objekt zu machen?

    Natürlich nicht. Das ist für alle Frauen so, nicht nur für manche. Je nachdem, was sie wollen, natürlich.

    > Sind also die Dinge, die der Mann vorgeworfen bekommt, nicht tlw. im Plan und im Verhalten von Frauen fest installiert?

    Natürlich ebenfalls nicht. Das sind _alle_ Dinge; die feministischen „Vorwürfe“ dienen nur einer völlig willkürlichen Präselektionsmöglichkeit der Frau. Deswegen haben ja attraktive Frauen nichts vom Feminismus bzw. sind dagegen opponiert – der Feminismus nimmt ihnen „natürliche“ Vorteile weg (oder will das zumindest).

    > Wird man von Frauen als therapiebedürftig erkannt, wenn man sich als sexuell uninteressiert darstellt?

    Nein. Das gilt nur für selbst therapiebedürftige Frauen. Für den Rest ist es nur seltsam – oder schwul. Man ist ja schließlich die Krone der Schöpfung als Frau.

    > Hat man selbst als MGTOW keine Ruhe?

    Hast Du denn bei Christian überhaupt nichts über „Game“ gelernt? Je weniger Du Dich für eine Frau interessierst, desto interessanter wirst Du für sie.

    Insgesamt muss man das aber positiv sehen; ich habe ab und zu den Eindruck – und ehrliches Sorry für die Formulierung – Du gehörst einfach mal ordentlich durchgevögelt.

    Wobei, natürlich, so beschnitten ist Blasen natürlich besser.

    1. Das mit dem „Du gehörst mal richtig durchgevögelt“ kommt mir bekannt vor…

      War das nicht ein Titel eines Vortrages von der liebreizenden Faserpiratin?

      Nein, ich gehöre nicht durchgevögelt. …und falls doch, dann nur von der EINEN.

      Von Christian habe ich nichts gelernt, von dem kann ich nichts lernen. Außer vielleicht, wie man – wie derzeitig wieder – ekelhafte Gerüchte streut.

      Ich befürchte es folgt Wortschrank-Affäre II. Was anderes kann so manche Pfeife ja nicht.

  4. Ich würde das als großen Erfolg feiern. Wenn ein Mann es schafft, körperliches Begehren soweit hintenanzustellen, dass er damit nicht mehr geködert werden kann, ist das eine hervorragende Voraussetzung, wirklich seinen eigenen Weg zu gehen. Gleichzeitig ist das irritierend bis beängstigend für Frauen – aber das ist deren Problem.

    Ich hatte das schon einmal angerissen: „Das Einbinden von Männern in eine Gesellschaft ist wichtig. Ein Mann kann stark sein und für sich alleine viel Geld/Ressourcen erwirtschaften. Ungebunden kann er mächtig und bedrohlich werden. Bisher gab es viele Rollen, die ein Großteil der Männer lieber übernommen hat als die des ewigen Junggesellen. Seitdem diese Rollen jedoch negativ konnotiert sind, ist die Motivation geringer geworden, sich gesellschaftlich zu binden. Männer, die ihren eigenen Weg gehen? Gefährlich! Wenn eine Gesellschaft einem Mann nichts mehr zu bieten hat, ist das ein Risiko, weil die Motivation für sozialen Frieden sehr gering ist.“

    Einem Mann, den man mit (Aussicht auf) Sex nicht mehr einbinden kann, muss man etwas anderes bieten. Das wäre dann die Möglichkeit, männerrechtliche Forderungen anzubringen.

    Wie MANNdat über die Lebenssituation junger Männer schrieb: „Wünschenswert wäre, wenn sich mehr Männer ihrer Gestaltungsspielräume auch im Verhalten gegenüber Frauen bewusst würden und sie erkennen, wie stark die sexuelle wie psychische und letztlich emotionale Abhängigkeit der Frauen von männlicher Zuneigung ist.

    Dies ist ein Pfrund, mit dem sich wuchern ließe – auch, um weit mehr Optionalität und Empathie für den eigenen Lebensweg und schwierige –lagen sowie die eigene Hilfsbedürftigkeit einzufordern.“

    Sprich, klar bekommen die Frauen es mit der Angst zu tun, denn sie sind nicht stark und unabhängig, sondern immer angewiesen darauf, dass man auf sie Rücksicht nimmt (soziales Zusammenleben eben). In diesem Fall zeigt die Reaktion der Frau, dass Du etwas fundamental richtig gemacht hast.

    1. Sexuelle Dinge bedeuten mir halt nicht mehr viel. Das habe ich zuletzt in meinem Artikel über die Beschneidung beschrieben.

      Du weißt aber, wie man im Geschlechterallei über mich spricht, oder? Ich habe kein wirklich gutes Verhältnis zu diesem Blog. Der Betreiber des Blogs hat sein übriges dazu getan.

      Ich bin ja „der, dessen Namen man nicht sagt“. (So hat mich einer der Autoren ab einem bestimmten Zeitpunkt immer genannt.) Dieser völlig respektlose Ton ist mir seit dieser Wortschrank-Lügengeschichte zuteil geworden. Das ist für mich völlig inakzeptabel. Einen solchen Umgang mit anderen Menschen pflegen aber die angeblich „Gemüßigten“.

      Vielleicht lege ich ja irgendwann einmal meine politische Korrektheit ab und spreche Klartext. Ich fand es z. B. gestern von ihm schon wieder völlig unangemessen, wie er mich einem Verdacht ausgesetzt hat.

      Nun zum eigentlichen Thema:
      Ja, es ist bei mir so, dass mir Sexualität erst evtl. etwas bringt, wenn ich mit einer Frau länger zusammen bin. Das besonders Schöne ist ja, dass ich immer noch die Frau trösten muss, warum ich nicht komme. „Es liegt nicht an Dir…! Ehrlich nicht!“ Dabei hätte ich eigentlich das Mitleid verdient. Gut, aber es ist nunmal so und daher finde ich Frauen zwar nach wie vor sexy, aber ich muss nicht so unbedingt nach Sex mit ihnen streben. Das erleichtert mir diese MGTOW-Sache ungemein. Ich merke auch, dass Frauen eine gewisse Macht über mich verloren haben. Ich habe das Gefühl, als würde ich einige Intentionen von Frauen schneller durchschauen. Aber vielleicht irre ich mich mal wieder in den Frauen. Soll ja vorkommen. 😉

      Ich habe zumindest immer wieder festgestellt, dass ich viel mehr emotional investiert habe als jede Frau. Das ist es mir alles nicht mehr wert. Außerdem macht es Spaß zu sehen, wir panisch und unsicher Frauen werden, wenn man ihnen ihren „Sextrumpf“ weggenommen hat. 😉

  5. Du gilst bei Frauen auch als „unreif“ oder „seiner Verantwortung nicht entpsrechend“ wenn Du der Dame klar machst, sie niemals zu ehelichen und niemals Kinder zu zeugen und ihr harte Fakten auf den Tisch haust (Scheidungsrecht / Unterhaltsrecht / Statistiken der eingereichten Scheidungen). Ich habe es sein lassen und nehme mir was mir gefällt und wie es mir gefällt.

    Das ist das typische Anspruchsdenken und sie sind ganz verwirrt, wenn DU nicht nach IHREN Wünschen folgst.

    Ich würde mich nicht als MGTOW bezeichen allerdings als unabhängig. Ich habe keine Probleme mehr mit Frauen.

    In Deinem Fall war es glasklar. Diese Frau suchte Bestätigung durch Dich und hat ihre eigenen Probleme auf Dich projeziert. Sehr einfach, wenn man(n) es durchschaut hat. Gehe darauf nicht ein und bleib männlich.

    An Deiner Stelle hätte ihr geschrieben. „Ich bin ein Mann und du eine Frau und werde dich jetzt treffen um deine wahre Schönheit zu erleben“. Ob ich ihr dann bei dem besagten Date (ich gehe davon aus, du wolltest sie auch treffen) tatsächlich meine Männlichkeit schenke, sei mal dahin gestellt.

    Salut!

    Sehr gute Seite, gefällt mir immer besser! Aufwachen Männer!

    1. Schön, wenn es Dir hier gefällt. Momentan bin ich für drei Wochen ein wenig in der Welt der Kurenden. Aber auch hier gibt es viele Dinge, die in der Welt des geschlechtlichen Aufeinandertreffens auffällig sind. Leider ist mein Internetzugang hier ein wenig stark beschränkt.

      Ich bezeichne mich auch nur als „so etwas wie ein MGTOW. Ich denke, MGTOWs schieben immer so etwas wie eine feste Einstellung vor sich her und bejubeln zu sehr den feministischen Sieg als den eigenen Sieg. Es ist in Wirklichkeit kein Sieg, wenn man keine Bindung mehr eingehen will. Ich denke, es ist die Kapitulation vor dem Feminismus. Es bleibt einem allerdings oftmals kaum etwas anderes übrig. Die Frauenwelt wird seit Jahrzehnten systematisch „verzockt“. Sie wächst ja genauso feministisch auf wie wir. Nur als „Opfer der bösen Männerwelt“ lässt es sich halt einfacher durch die Welt gehen als wenn man ständig und überall als Täter an den Pranger gestellt wird. Frauen haben daher gar nicht erst den Antrieb etwas gegen den Feminismus zu tun.

      Allerdings wird die MGTOW-Bewegung wie ein Bumerang auf die Frauen zurückkommen. Die Frauenwelt wird sich irgendwann den klassischen, weißen und heterosexuellen Mann zurückwünschen. Dann wird es aber für Generationen zu spät sein. Das ist dann alles lesbischen Radikalfeministen zu verdanken. Wir sprechen offen darüber. Wir geben also Warnzeichen. Ich lehne mich also entspannt zurück und erziehe meinen so, dass er in dieser feministischen Welt mit Stolz überleben kann. 😉

  6. Ja, es ist Erziehung. Sowie alle Menschen kulturell geprägt, gar manipuliert sind.

    Netflix! Ich frage Frauen welche Serien sie schauen und kann in wenigen Minuten einschätzen „wie sie tickt“. Da mir das aber alles zu dumm wurde, vor allem auch zu anstrengend und ließ dieses ganze psychologische Hirngef*cke sein.

    Ich lebe radikal, knallhart. Manch Eine meint ich sei kalt (dabei springe ich nur nicht nach ihrer Pfeife). Ich kann Liebe geben aber reguliere sehr stark. Im Prinzip mach´ ich es den Frauen gleich. Ich habe Frauen die mich zum Essen einladen oder gar Urlaube. Ich habe „F*ckhäschen“, welche zum plaudern. Mein kleines Harem.

    Das wunderte mich selbst. Ich sage sehr klar, dass ich unknackbar bin (keine Beziehung, keine Verpflichtungen, nichts) und im Gegensatz zu „Pick-Up-Artists“ spiele ich nicht, ich bin es bis in die Haarspitzen und es gefällt mir. Ich bin es ERST aus sehr viel Frust geworden und sehr viel Erfahrungen aber dann lernte ich meine Einstellung zu mir, zu lieben. Schon davor hatte ich viele Frauen aber wurde „weich“ oder habe diese „modernen Rollenbilder“ verkörpern wollen aber immer gespürt, das stimmt doch nicht. Das will ich nicht.

    Ich wollte einst eine Familie gründen aber wollte ich sie wirklich oder wurde es mir anerzogen? Jedenfalls lebe ich seitdem sehr entspannt und ich habe für jede dieser Frauen auch Gefühle. Der Unterschied ist: Sie interessiert mich nur im Moment. Ich lebe im jetzt und behandele die Damen ohne „Sonderbehandlung“, nicht wie es fast alle devoten „Männer“ tun. Aus einem mir nicht erklärbaren Grund macht mich das zu dem Mann. Ich denke ein Mann aus dem Mittelalter hätte alle Frauen der Stadt in kürzester Zeit, auch wenn dieser Mann hässlich, schmächtig und nach Gülle schmeckt.

    Tatsächlich höre ich vor allem auf meinen Instinkt, auf mein Gefühl. Sehr einfach! Trotz der „Härte“ (es ist nur ein JA oder NEIN ein VIELLEICHT gibt es nicht mehr in meinem Wortschatz) bin ich sehr leidenschaftlich und nehme sie mir, wie ich es will und das kann auch brutal sein. Ich nenne es animalisch. Auch bin ich ein Gentleman, weil ich es will! Ich bringe die Damen nach Hause und führe sie aus. Ich öffne Türen. Wenn mir eine sagt, dass sei unmännlich sage ich: NEIN, ich mach es, weil ich es will. Sollte sie dann anfangen zu spinnen, selektiere ich sie aus um mir zukünftigen Stress zu ersparen aber wie auf Deiner Seite bereits geschrieben, sie kommen alle zurück und werden handzahm.

    Aus diesem Überangebot an Frauen habe ich auch kein Bedürfnis mehr. Frauen sind Nebensache und ich konzentriere mich auf ganz andere Dinge. Ja, die Frauen wünschen sich diesen Mann schon jetzt wieder zurück. Ich bin ein klassisch, weißer heterosexueller Mann, mehr nicht.

    Das klingt interessant, die „Welt der Kurrenden“. Siehst Du oder besser die Leserschaft, es gibt so viel spannendere Dinge, wenn man(n) endlich versteht, dass es so viel andere Dinge gibt als eine angeblich mystische Frau.

    Deine andere Seite kenne ich auch. Mich interessiert das Thema und ich habe nur eine Handvoll männlicher Freunde, da selbst Männer dieses weibische Verhalten mittlerweile inne haben. Das brauch ich nicht, weil ich diese Männer nicht f*cken will und ich den intellektuellen Fluß nur mit richtigen Männern erlebe. Kaum eine Frau ist in der Lage einen eigenen Gedanken zu erfassen, sie käuen meist den Dünnpfiff von anderen nach. Nur eine einzige Frau lernte ich kennen, die auf meiner Höhe war bis jetzt, leider.

    Ja, mir gefällt Deine Seite auch deshalb, weil Du Dich für unser Geschlecht stark machst. Das weiß ich zu schätzen.

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