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Emotionen sind anstrengend.
– Verlorenes.

Ich denke mittlerweile wird man bemerkt haben, dass Emotionen ein großer Teil meiner selbst sind. Heute habe ich wieder einiges in mir provoziert, indem ich in alten Erinnerungen – Fotos, Briefen und Videos – gestöbert habe. Daraufhin bin ich auf ein sehr seltenes Foto gestoßent, das zeigt, dass ich tatsächlich mal so etwas wie eine Familie hatte.

Familie

Bilder wie diese gibt es so gut wie keine. So richtig glücklich waren wir ja nie, was ihrer Borderline-Erkrankung geschuldet war. So richtig glücklich wirkt sie schon auf diesem Bild nicht. Damals hatte ich eine Familie, sie war aber niemals das, was ich mir erwünscht hatte. Schon in meiner Kindheit habe ich mir eine glückliche Familie gewünscht; ich sollte sie niemals haben. Ich habe genug über häusliche Gewalt und Borderline hier geschrieben.

Diese Dinge möchte ich jetzt auch an dieser Stelle nicht verlinken; denn wir hätten eine glückliche Familie sein können. Wäre nicht dieses „Borderline“ gewesen.

Außerdem habe ich noch ein weiteres Bild von Sinnie gefunden. Sie konnte aussehen wie ein Engel. Dieser Engel ist durch ihre Erkrankung immer ausgetrieben worden.

Sinnie

Sie ist nun 6 Jahre tot und ich denke immer noch täglich an sie. Genauso denke ich aber auch an meine letzte Herzensdame: meine Sonne. Für mich sind tiefe emotionale Empfindungen immer sehr dauerhaft. Daher bin ich auch so unendlich traurig, dass ich das Gefühl haben muss, dass systematisch an der Zerstörung der Familie durch diesen ganzen Gender- und Feminismuswahn gearbeitet wird. Es wäre für meinen Sohn (und auch seine Halbschwester) so unendlich schön und gewinnbringend, wenn er in einer intakten Familie groß werden könnte. Das soll aber nicht sein.

Man lernt etwas erst zu schätzen, wenn man es nicht mehr hat oder auch niemals hatte und es bei wenigen anderen betrachten kann. Wir sollten alle dafür kämpfen, dass unsere Kinder in gesunden Familien aufwachsen können. Das soll extrem gut für die Psyche sein, habe ich mir sagen lassen.

Ich denke oft an Sinnie und feiere auch noch ihren Geburtstag – was ich nicht immer online dokumentieren muss.

21 Gedanken zu „Emotionen sind anstrengend.
– Verlorenes.

  1. Ein sehr intimer Artikel, der berührt. Danke für den Mut deiner Offenheit in dieser Sache.

    „So ganz geht man nie“ – in diesem Satz liegt eine Menge Wahrheit und Erkenntnis. Ich denke, jedem Papa, der (eine) Trennung(en) mit Kindern hinter sich hat, kann nachempfinden, was du da sehr persönlich ge- und beschrieben hast. Für mich ist es immer wieder erstaunlich, wie sehr auch andere Väter (und Männer) darunter leiden, wenn der Wunsch nach Familie zerbricht *klirr*.

    Erschreckend ist aber, wie die Öffentlichkeit darauf reagiert und mit Negationen über Väter redet, von denen Unterhaltspreller noch mit die harmloseste ist.

    Mein aufrichtiges Beileid (meine ich wirklich so), dass du eine Familie mit einer Borderlinerin gegründet hast. Ich hatte einmal so etwas hinter mir (ohne Nachwuchs, zum Glück) und kann nur ahnen, wie man sich als Mann fühlt, wenn auch noch Kinder involviert bzw. verbindend da sind.

    Alles Gute dir und euch

    1. Danke. 🙂

      Mich überwältigt halt hin und wieder einmal etwas. Es ging mir auch darum zu zeigen, dass in unserer Beziehung ja nicht nur Gewalt geherrscht hat. Wir haben uns ja auch tatsächlich einmal geliebt.

      Ihre Krankheit hat sie halt unerträglich gemacht. Ich habe ja zusätzlich noch ein paar Notizen von ihr gefunden, in der sie therapeutisch ihre Gedanken herunter geschrieben hat. Au weia. Das konnte niemals gut gehen.

      Ich denke, durch ihren Tod ist ihr eine Menge Leid erspart worden und mein Sohn hat jetzt auch mehr Möglichkeiten, sich zu entwickeln. Das ist leider so.

      Außerdem hat mich die ganze Geschichte humanistischer werden lassen. Ich hatte ja selbst Vorurteile gegen Männer. Die feministische Erziehung in der Schule hat halt auch bei mir gegriffen. Nach meinen Erlebnissen habe ich meine Perspektive ändern müssen.

      Da Du nicht der erste bist, der mir erzählt, er hätte ebenfalls unter einem Borderliner gelitten, denke ich mittlerweile, dass das Problem weitgehend unterschätzt wird.

      Leider werden auch nach wie vor die Angehörigen bzw. Partner/Ex-Partner der Borderliner extrem vernachlässigt. Man kümmerst sich zumeist ausschließlich um die Borderliner, was falsch ist.

    1. Oh. Der Gunnar! Ich danke Dir. Ja, manchmal stürze ich mich halt in Emotionen. Genau das zeigt mir aber, dass ich noch lebe. Daher ist alles gut.

      In mir kommen dann halt viele Gedanken hoch, dass die Gesellschaft noch viel lernen muss.

      Danke nochmal!

  2. Moin Pelz,
    was Du hier schreibst geht mir nah, ich kann es ungefähr nachvollziehen.
    Ich habe ähnliches erlebt.
    Aber nicht ganz.
    Das erste, was mir zu Deinem Bild auffiel war, dass Du kleiner bist als sie.
    Und dann, dass Männer sonst immer kleinere Frauen suchen.
    Und dann, dass ich, wenn ich kleiner und schwächer als meine Ex gewesen wäre, ich sicher auch so manches mal eine gefangen hätte.
    Es war einige male kurz davor, aber sie hat sich dann doch nicht getraut.
    Nur einmal, als wir bereits geschieden waren, ist ihr der Kragen geplatzt, und sie ging auf mich los. Ich hab sie nur von mir geschubst.

    Hm … Wenn ich an mein Elternhaus denke, da gab es fast keine Gewalt, aber wenn, dann ging sie von meiner Mutter aus. Onkel, Tanten, gleiches Schema.
    Der langen Rede kurzer Sinn : Vielleicht suchen sich Männer kleinere Frauen, weil das sicherer ist.

    Gruß, Torwine

    1. Kann ich nicht beurteilen, wenn ich mir eine kleinere Frau suchen müsste, müsste ich nach Lilliput ziehen. 😉

      Ich glaube nicht, dass meine Körpergröße das Problem war. Ich bin immer sehr auf „Dinge auf gleicher Augenhöhe klären“ aus. Damit kommen viele Frauen nicht klar. Das scheint einfach so zu sein. Zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht.

      Die Sichtweise auf Gewalt ist allgemein etwas getrübt. Ich glaube insgesamt nicht mehr an das empathische Wesen Frau. Die Unterschiede sind in dieser Hinischt marginal, wenn sie nicht sogar umgedreht entgegen der allgemeinen Darstellung sind. Ich weiß es nicht. Da ich ja hypersensibel kann ich das auch nicht so wirklich beurteilen, da ich ja nur meine männliche Gefühlswelt kenne und die ist krass.

      Ach so: Danke für Deinen Kommentar! 😉

      1. „Kann ich nicht beurteilen, wenn ich mir eine kleinere Frau suchen müsste, müsste ich nach Lilliput ziehen.“

        Wie groß bist Du denn? Ich selbst bin 1,94 m groß. Meine Ex ist 1,60m. Und wiegt nur 49 kg. Gewalttätig wurde sie nie. Wenn ja, wäre sie aber gefährlich geworden. Das ist halt eine Polizistin, kampfsport-erprobt und entsprechend wild. Außerdem hätte sie im Konfliktfall dann noch mehr Recht gekriegt als eine normale Frau. Zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit.

        Die Familie ist glaub ich bei ganz vielen Menschen ein ganz wunder Punkt, leider. Einmal das Elternhaus, dann später die eigene Familie oder das Nichtvorhandensein einer eigenen.

        Das Nichtvorhandensein ist zwar keine gute Lösung, aber die risikoärmste.

        Es dürfte für junge Männer immer scheiriger werden zu entscheiden, ob sie die Gründung einer eigenen Familie planen sollten. Bei vielen nimmt ihnen dann das Leben die Entscheidung ab, oder sie sind selbst nach entsprechenden Erfahrungen zu kaputt dazu, um noch eine Familie zu gründen.

        Irgendwann gibt es fast nur noch Singles. Und dann?

        Es gibt im Supermarkt immer mehr Produkte für Single-Haushalte. Da fängst es an – aber da kommen noch ganz andere Folgen auf uns zu.

        1. Ich bin sage und schreibe 156 cm – also eine Riese unter den Hobbits.

          Ansonsten muss ich Dir bei allen Dingen Recht geben.
          Bis auf die Sache mit dem Supermarkt. Das ist mir bisher nicht so bewusst geworden. Da habe ich also keine Ahnung.

          Ich glaube, nur wir Westeuropäer, Australier und Nordamerikaner sind so frustriert, dass wir langsam immer weniger Lust auf eine Beziehung haben. Genau das war aber das Ziel der radikalen Feministinnen in den USA der 60er Jahre.

          Ich recherchiere da gerade.

          1. 1,56m? Na, dann hat wenigstens de Pumpe nit so viel zu tun. Ist doch was! Und Du stößt Dir nicht den Kopf am türrahmen und passt in jedes Auto hinten rein…

            Na gut, wird auch alles seinen Preis haben (?).

            „Ansonsten muss ich Dir bei allen Dingen Recht geben.“

            Danke!

            „Bis auf die Sache mit dem Supermarkt. Das ist mir bisher nicht so bewusst geworden. Da habe ich also keine Ahnung.“

            Naja, früher haben die einen an der Brottheke nicht gefragt, ob sie das Brot schneiden sollen. Da denke ich mir: Eine Familie hat eh eine Brotmaschine. In Single-Haushalten muss es das nicht unbedingt geben. Oder: Ganz klein abgepackte Butter. Vielleicht vertue ich mich, aber ich meine, sowas hätte es vor vielleicht 20 Jahren nur in der Kantine gegeben, nicht im Supermarkt. Oder dann abgepackte Kartoffelsalate mit vielleicht 200 g Inhalt. Und dann diese Kaffeepads und die Maschinen dafür – sowas ist eigentlich nur für Singlehaushalte geeignet. Wobei auch ein Single dabei erheblich mehr Geld für Kaffee ausgibt, als wenn er sich normalen Filterkaffee macht.

            Wie auch immer.

            „Ich glaube, nur wir Westeuropäer, Australier und Nordamerikaner sind so frustriert, dass wir langsam immer weniger Lust auf eine Beziehung haben. Genau das war aber das Ziel der radikalen Feministinnen in den USA der 60er Jahre.“

            Genau. Wir werden immer mehr zur Single-Gesellschaft, und der Aufschrei bleibt aus. Und es kapiert kaum einer, dass der Feminismus einer der großen Gründe dafür ist.

            Aber das Thema wird zwangsläufig ein großes Thema werden, dauert auch nicht mehr lange.

            „Ich recherchiere da gerade.“

            Das klingt gut!

            1. Über meine Größe habe ich mir vor über 20 Jahren Gedanken gemacht. 😉

              Vorteile? Ich weiß es nicht. Für die Ressourcen dieser Welt wäre es besser, wenn alle mein Format hätten. Ich stehe aber unwahrscheinlich auf große Frauen – so rein optisch. Die würde ich schon vermissen… 😀

              Der Aufschrei bleibt aus, weil nur die Feministinnen sich das Recht für den Aufschrei reserviert haben. Es ist ja ihr Ziel gewesen. Die tanzen nackig Samba auf ihren Femiparties…

              Ich weiß aber nicht, wann ich dazu komme, den Artikel zu schreiben. Ich habe die letzte Zeit soviel Material bekommen, das ich eigentlich noch sichten muss…

              Um die Gruppe in Berlin kümmere ich mich ja auch noch…

  3. @Matthias

    Ich persönlich finde es ganz gut das die ganze „Beziehungskiste“ auf den Prüfstand kommt. Seit Jahrtausenden ( soweit ich das beurteilen kann ) ist der ausschlaggebende Punkt für die Frau ( Achtung, grobe Verallgemeinerung ) eine langfristige Beziehung einzugehen die materielle/Status Situation des Mannes.

    Nach Briffault: Wenn keine Vorteile gegenüber dem Weibchen aus einer Interaktion/Beziehung erwächst, findet keine solche statt.

    Ich denke auch nicht das der Feminismus Ursache sondern Symptom einer Niedergehenden Gesellschaft ist. Man lese Tacitus und erkenne ähnliche Kulturkritiken welche wir von Konversativen kennen.
    Der Punkt an dem wir uns jetzt befinden ( als Zivilisation ) ähnelt der Römischen und Osmanischen Endzeit/Niedergang. Die Ressourcen bündeln sich an der Spitze der „Verdienenden“, was zur Folge hat das sich die Frauen an der Spitze der „Verdienenden“ bündeln. Oder warum haben Vermögende wenig Sorgen eine „tolle“ Sexualparterin (jung/hübsch/etc.) zu finden während der Obdachlose eher wenig Chancen hat.

    Wir ( als Zivilisation ) haben nun die Möglichkeit etwas zu ändern. Frauen sind nicht mehr von Männern abhängig ( was ich gut finde ) und Männer fangen zart an ihrerseits die Abhängigkeit abzustreifen. Mal sehen wohin das führt, aber ich bin vorsichtig Otimistisch, denn mit Einsamkeit kommen Männer wesentlich besser klar als Frauen. Und das sehen immer mehr Frauen ein. Sogar die ehem. TAZ-Chefin hat erkannt das ältere Damen „unsichtbar“ werden. Nun muss sie nur noch eins und eins zusammenzählen, mal sehen wie lange ihre Ideologie sie daran hindert.

    Alles Gute.

    1. Wenn wir irgendwas retten wollen, müssen Feministinnen irgendwann einsehen, dass man auch einfach mal nett sein kann. Da der Feminismus aber sehr stark von Lesben dominiert wird, können wir auf eine Freundlichkeit gegenüber dem Mann wohl vergeblich warten.

      Die feministische Elite macht leider nur die Gesellschaft für beide kaputt – für die „normalen“ Männer und die „normalen“ Frauen.

      Es scheint aber tatsächlich alles ein Symptom der Zeit zu sein. Wir könnten in vielen Dingen so weit sein, sind wir aber nicht und wir werden eher zurückgeworfen.

      Es wird knallen.

      1. Das blöde an der Situation ist das Männer, als Funktionsträger der Gesellschaft, sich ihrer Wirkmächtigkeit nicht bewusst sind/nicht sehen wollen. Wenn Männer allgemein aufhören würden Materielles nach Frauen zu schmeißen, in der Hoffnung erwählt zu werden, und statt dessen, wie „die“ Schwulen, Leihmutterschaften als Reproduktion der Wahl ansehen würden wäre ein großer Hebel geschaffen.

        Der Lesbo-Feminismus wäre da wo er hingehört, und zwar bei den misandrischen Lesben, die „Normalen“ beider Geschlechter würden schnell wieder da weitermachen wo ihre Biologie „gestoppt“ hat und alle wüssten wieder was die Stärken und Schwächen der jeweiligen Geschlechter sind. Momentan jedoch ist ein öffentlicher Diskurs über diese Thema nicht möglich ohne die üblichen Schmähungen/Diskreditierungen. Der Mensch bleibt nun mal ein Sozialwesen. Deshalb ist die einzige Möglichkeit die mir einfiel Verweigerung. Leistungsentzug meinerseits trifft den Staat, welcher sich der gynozentrischen Doktrin verschrieben hat und die Femisnistas/Genderistas die den Staat als Vehikel nutzen um wie die Made im Speck zu leben. Kein Schreien, Beschweren, Empören und Wüten kann meiner Meinung nach effektiver sein als ein – „Leckt mich doch, ich geh nach Haus‘. Wenn noch was ist schreibt mir nen‘ Brief auf der unsichtbaren Schreibmaschine“-.

        Denn wenn Männer sich beschweren kratzt das keine Sau und ich glaube auch nicht das sich das demnächst ändern wird. Aber wenn der Speck knapp wird muss man nicht lange nachdenken an wen plötzlich gedacht wird. Wir müssen unsere „Freiwilligkeit“ zur Aufopferung aufgeben und erst dann wird das Männliche Geschlecht in der Lage sein über einen besseren Deal zu verhandeln.

        Knallen wird es, aber hoffen wir das es ein reinigendes Gewitter sein wird und kein Armageddon.

        1. Es werden vor allem die Frauen umdenken müssen. Sie sind mittlerweile nahezu alle feministisch sozialisiert worden und haben das Opferabo an jeder Stelle ihres Lebens inhaliert. Da werden einige gewaltig aufwachen müssen.

            1. Die MGTOW-Bewegung wächst und gedeiht. Ob es sich eher um gesellschaftliches Unkraut handelt, ist nicht zu hinterfragen.

              Dem Feminismus wird weiter gehuldigt werden. 😉 Ja, ich bin frustriert und besorgt…

              Edit:
              Das mit der Playliste habe ich entfernt. Ich glaube mein toller/tolles Blog akzeptiert nur ein Video pro Kommentar, um den Clip direkt einzubetten….

              1. „gesellschaftliches Unkraut“

                Ein treffendes Bild. Unkraut (MGTOW) ist nutzlos für den Bauern ( Gynozentrismus ). Und Unkraut vergeht nicht. Sei das Unkraut der Gesellschaft. Nutze nicht der Gesellschaft welche dich wie dreck behandelt. Ohne die Ressourcen die Männer bereitstellen implodiert der ganze Laden und ohne die Mittel und Proxxygewalt über die der Feminismus verfügt sieht die ganze Sache gleich anders aus.

                Um militärisches denken zu bemühen: Greife den Gegner nicht dort an wo er am Gefährlichsten ist, sondern greife die Versorgung an. Femistinnen direkt anzugehen halte ich für unbesonnen, denn wie du schon sagst:“Dem Feminismus wird weiter gehuldigt werden.“ Komme was da wolle (höhöhö). Das Absurde ist ja das der Feminismus sich in die Hand(Männer) die sie Füttert(Steuern) verbissen hat und keiner sagt was. Leg die „enabler“ trocken und der Mecha-Godzilla namens Feminismus hat plötzlich keinen Saft mehr.

                1. Ich überlege mir bei Frauen mittlerweile dreimal, ob ich ihnen behilflich bin.

                  Ich lese keine Bücher mehr, die Frauen geschrieben haben, ich gucke keine Filme mehr von weiblichen Regisseuren, höre kaum Musik von Frauen – damit entziehe ich ihnen direkt die Unterstützung.

                  Okay, meine Tina Dico ist eine Ausnahme. 😀
                  Bei Emaline DeLapaix war ich letztens sehr entsetzt: Sie ist eine offenbar eine Radfem. Daher: Keine Unterstützung mehr.

                  1. Aber vergiss nicht die Heinis die den gleichen Kram abziehen. Sogenannte manginas sind eigentlich noch schlimmer. Zum eigenen Schaden zu handeln ist wirklich dämlich. Die Fems haben wenigstens was davon.

                    Das mit den Büchern ist ja auch nicht schwer, jedenfalls wenn ich in meine Biblio glotze starren mich nur Männernamen an. Bei den Filmen ist’s nicht anders. Die allgemeinen Kulturellen Leistungen von Frauen sind ja auch eher überschaubar ( mit Ausnahme des Gesangs ). Aber am Ende des Tages ist mir bei kulturellen Produkten nur die Quali wichtig, und dank des Internets meist auch kostenlos.

                    Der Punkt den ich machen will bezieht sich eher auf Makrostrukturen wie Staat/Steuer als auf einzelne Menschen. Ich zähle zwei weibliche und drei männliche Feministen zu meinem Freundeskreis, was immer wieder zu Gesprächskeilereien führt. Ein Glück das A. Schwarzer nicht recht hat wenn sie sagt „das private ist politisch. Hat uns noch nie gehindert Shadowrun ( Rollenspiel ) miteinander zu zocken.

                    Heute steht ja alles im Stern der Musik. Könnte schlechter laufen.
                    https://www.youtube.com/watch?v=_wfdLwHANi4

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