Feminismus ist anstrengend.

Das sage ich als NICHT-Feminist. 😀

Wenn ich Feminist wäre, wäre alles halb so wild, weil ich ja berufsempört wäre. Ich hingegen mache das alles freiwillig und nicht aus Berufung. Ich glaube, ich mache es auch eher aus Bestrafung. Irgendwas habe ich in irgendeinem Leben falsch gemacht; denn es gibt ja bekanntlich viel schönere Dinge auf dieser Welt, um die man sich kümmern kann.

Ich würde meine Zeit sooo gerne mit meinem Heavy Metal Blog verschwenden. Ich komme aber leider nicht mehr dazu. Ich wollte heute einen Beitrag über eine Ikone des Feminismus schreiben, die u. a. unter einer psychischen Erkrankung litt und ihr gesamtes Umfeld terrorisiert hat. Herausgekommen ist ein recht wirrer Artikel “Feministische Stolpersteine“, der zeigt, wie schnell man sich bei der Recherche zu feministischen Themen verlaufen kann. Daher habe ich auch leider keine Energie mehr hier einen richtigen Artikel zu schreiben.

Das Treffen der NICHT-Feministen am Sonntag will auch noch einigermaßen vorbereitet werden. Wir scheinen aber schon mit den NICHT-Feministen ein wenig Aufmerksamkeit zu erregen. Mal sehen, was das alles so gibt. Am Sonntag können wir hoffentlich ein paar Neue begrüßen.

So, wollte nur Bescheid sagen, dass ich nicht faul oder eingeschläfert worden bin. 😀

Es ist nur tatsächlich sehr anstrengend, sich täglich über einige Stunden mit dem Feminismus zu beschäftigen. Ich kann meinen Sohn aber nicht in eine feministische Welt herein wachsen lassen.

 

8 Gedanken zu „Feminismus ist anstrengend.

  1. Feminismus ist nicht nur anstrengend, sondern oktruyiert den Menschen jeden Tag etwas auf, was sie weder wollen, noch brauchen.

    Anstrengend ist eher, denen entgegenzutreten und u.a. ich, würde wohl lieber einen Blog zum Thema Kochen oder Fotografie betreiben. Allerdings bereitet mir das Zerlegen der immer schriller werdenden Absurditäten dieser Ideologie dann doch zuviel diebisches Vergnügen, als dass ich es seien lassen wollte ..

    Wie auch immer, mach doch, so als Ausgleich, dein “Heavy Metall” Ding und schick’ die Mädels mit ‘flotter Kurzhaarfrisur’ und Hornbrille kurzerhand auf den “Highway to Hell”.

    Du könntest ihn ja z.B. so nennen: “Flash” aka
    Femismus lügt allemal & sehr heftig

    Und dann schön mit Videos ärgern 😉

    Wie auch immer – Good Luck für euer Projekt in der Bundeshaupstadt. Toll, dass ihr es über alle politischen und ideologischen Grenzen hinaus angeht.

    1. Wie auch immer – Good Luck für euer Projekt in der Bundeshaupstadt. Toll, dass ihr es über alle politischen und ideologischen Grenzen hinaus angeht.

      Danke! 🙂

      So langsam fängt es anscheinend richtig an. Ohne Unterstützung aus einem gewissen Umfeld, das uns unsichtbare Freunde unterstellt hat und das wir Treffen vortäuschen würden. Da können wir trotz aller Anfeindungen aus dem angeblich “eigenen Lager” auch sehr stolz drauf sein.

      Ich sehe mittlerweile auch kaum noch nach rechts und links und habe mir Scheuklappen aufgesetzt. Es verschiebt sich ja momentan einiges aus dem Netz in die Welt da draußen. Wir haben auch noch einiges vor. Hoffentlich klappt das alles so, wie wir uns das vorstellen.

      Wir werden bald einiges zu erzählen haben. 😉

      Es sind auch nach wie vor immer ALLE herzlich Willkommen. Mit allzu feministischen Ansichten wird man allerdings bei uns nicht wirklich glücklich werden (können). 😀

      Zu meinem Metalblog: Ja, ich werde da auch bald wieder ein paar Sachen machen. Den Blog liest zwar überhaupt keiner, aber wenn ich meine Beiträge da lesen kann und glücklich bin, reicht mir das. 😀

  2. Das bezieht sich jetzt auf den Artikel bei nicht-feminist:

    Nachdem mich der Artikel weitestgehend irritierte, einfach nur ein wichtiger und ein Diskussionspunkt – und eine Theorie dazu…

    (1) Der wichtige Punkt: Frau Vollhorst (oder so) ist keine Grimme-Preisträgerin. Sie hat eine “Grimme Online Award” bekommen. Den Grimme-Preis bekommen Menschen wie Peter Kloeppel (2002). Den Online-Award bekommt Käpt’n Blaubär (2003). Aber zum Thema:

    (2) Du schreibst “Nicole von Horst präsentiert zum 4. Advent dem weltweiten Web erst einmal ihre Dildos, Analplugs und Fesselutensilien. Gesund ist das nicht. Es zeigt die offensive Sexualität, die Feministinnen oftmals an den Tag legen.”

    Das stimmt von hinten und vorne nicht (pun intended). Abgesehen davon, dass Du nicht erwähnst, dass das keine Advents-, sondern Grabkerzen sind (die brennen kälter; rate, wozu man das haben will), lieferte das mir eine wundervolle Theorie. Die fängt bei Freud an, der findet, dass es einen “femininen Masochismus” gibt (als Krankheitsbild beim Mann, aber egal). Ich bin nicht Freud, aber ich unterstelle mal “allen” Frauen einen gewissen Masochismus (warum wollte man sonst Kinder gebären?).
    -> Frauen sind tendenziell masochistisch
    Zur Befriedigung ihrer masochistischen Tendenzen müssen (nicht: wollen) Frauen leiden. Dafür gibt es mehrere Wege, aber ich nehme mal einen spezifischen: Das Ausleben sadomasochistischer sexueller Fantasien. Der – im Gegensatz zu anderen Wegen – eröffnet der Frau genug Leid, um für sich selbst zu beschließen, in anderen Lebensbereichen “nicht leiden zu müssen” – sie “will” ja nicht leiden. Natürlich ist es für eine Frau heute schwer, irgendwie zu leiden, da sie aber leiden muss, muss sie einen Weg finden, auch sonst zu leiden. Daher “leiden” Frauen unter Sexismus, dem Patriarchat etc… und kämpfen dagegen an, weil sie das nicht wollen (sondern müssen).

    Nun muss man an dieser Stelle psychopathologisch zwischen normalen und kranken Frauen differenzieren – “normalen” Frauen “reicht” es, darunter zu “leiden”, Frühstück machen “zu müssen”. Kranke Frauen brauchen mehr Leid, und wenngleich die Gesellschaft viel theoretisches Leid bietet (Leid ist hier “notwendig”, nicht “gut” oder “schlecht”), ist es praktisch doch nicht vorhanden und die Frau muss ihr Leid durch extremere Maßnahmen erfahren. Insbesondere ob der Anstrengungen, durch Diskriminierungen zu leiden (kann man behaupten, passiert aber nicht) oder durch “angestarrt werden” zu leiden (erzeugt kein echtes Leid) ergibt sich ein übersteigertes Leidensbedürfnis. Daher die SM-Spielzeuge.
    In der extremen Form stellt die Frau dann fest, dass kein Mann dazu bereit ist, ihr die Form des Leidens (um des Leidens willen) zu geben, die sie sich wünscht (warum? keine Ahnung, ich bin keine Frau), und wendet sich daher an andere Frauen. Da Frauen rein kategorisch weniger Mitleid (nicht: Empathie) gegenüber Dritten haben als Männer und im Gegensatz zu Männern eine emotionale Rechtfertigung für ihr Handeln als ausreichend erachten versuchen sie sich an einer sadomasochistischen, lesbischen Beziehung – das bringt aber natürlich auch nichts.

    Wenn jemand eine bessere Erklärung dafür hat, warum so viele Feministinnen Lesben sind, her damit.

  3. Du glaubst tatsächlich, dass es eine besondere Tiefe hat, wenn von Horst Grabkerzen nimmt? Das bezweifle ich, sie faselt von Weihnachten und Geschenke einpacken. Da ist nicht wirklich viel Raum für Tiefe. Ich habe früher Grabkerzen auch als normale Kerzen benutzt. Das war für mich als Metaller stimmig. 😉

    Frau von Horst ist übrigens nicht lesbisch soweit ich weiß. Sie hat ja auch ein Kind bekommen, soweit ich mich erinnere, ist es wohl auch ein Sohn. Der arme Kerl. Es sollte auch nicht dargestellt werden, sie sei lesbisch.

    Ich finde den Artikel von der Frau von Vollhorst nach wie vor befremdlich. Es geht um die Weihnachtszeit und Geschenke. Sie präsentiert uns Dildos, Buttplugs und Fesselutensilien. Sollen diese verschenkt werden? Wem schenkt man solche Dinge? Ach ja, was mache ich mir Gedanken darüber. Es ist nicht meine Welt… Ich weiß nur, dass man solche Dinge – so oder so – nicht unbedingt der Öffentlichkeit präsentieren muss.

    Jetzt lerne ich noch was am frühen Morgen…
    pun intended: http://de.urbandictionary.com/define.php?term=pun und http://de.urbandictionary.com/define.php?term=pun%20intended

    Da Frau von Horst keine Lesbe ist, ist ihr offener Ausdruck von Masochismus auch von weiblicher Homosexualität zu entkoppeln.

    Warum so viele Feministinnen Lesben sind? Vielleicht sollte die Frage eher lauten warum sind so viele Lesben Feministinnen? Ich glaube nämlich tatsächlich, dass der Feminismus eine Folge der lesbischen Sexualität ist. Wenn jemand von dem anderen Geschlecht sexuell nicht angezogen ist, fällt es von Anfang an leichter, dieses Geschlecht abzulehnen.Uns “Heten” wird oft Homophobie vorgeworfen. Umgekehrt passiert es selten, dass man homosexuellen Menschen Heterophobie vorwirft. Was aber ist, wenn viele Lesben eine solche Heterophobie haben und daher den Drang haben, über das andere Geschlecht so derartig schlecht zu reden und es so eklatant zu diskreditieren? Es ist ja stellenweise krankhaft, wie sehr diese Gewaltvorwürfe – rape culture, häusliche Gewalt – immer und wieder aufgebreitet und tatsächlich manisch verbreitet werden.

    Was ist, wenn lesbische Feministinnen insgesamt alle heterophob sind? Erscheinen dann diese ganzen Homophobievorwürfe nicht in einem ganz anderen Licht? Ist dann nicht der heterosexuelle Mann auf lesbisch-feministische Sicht direkt zu verurteilen? Ich entwickle gerade die Theorie, dass lesbische Feministen tatsächlich heterophob sind. Das erklärt einiges.

    Warum eine Lesbe, Lesbe ist, weiß ich nicht. Ist es in manchen Menschen biologisch kodiert? Stellenweise werden wohl auch traumatische Erlebnisse dazu führen. Diese Diskussion führt die Gesellschaft aber schon lange. Schwule sind ja so blöd und springen auf den Genderzug auf, bei dem alles konstruiert ist. Dementsprechend könnte man Homosexualität auch wieder “dekonstruieren”.

    Früher – als ich noch so richtig jung war – waren Homosexuelle ja gefühlt eher “Exoten” in der sexuellen Welt. Nun generieren sie sich praktisch als unterdrückte Mehrheit. Wehrt man sich gegen diese ganzen Tendenzen, dass Homosexualität z. B. schon in die Sexualerziehung unserer Kinder Einzug halten soll, ist man direkt homophob. Die Sache mit der Sexualerziehung kommt ja auch aus lesbisch-feministischen Kreisen. Steckt nun etwas hinter der Heterophobie von lesbischen Feministischen, wird deutlich wohin der Weg momentan geht: In eine heterophobe Erziehung unserer Kinder.

    Um Kate Millett herum, wurden solche Dinge schon sehr früh offen in einer feministischen Gruppe propagiert: Da ging es sogar um die völlige Zersetzung der Familie. Solche Dinge überzeugen mich immer mehr davon, dass das alles von einer lesbischen Heterophobie ausgeht, aus der der Feminismus eine logische Konsequenz ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.