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„Maskulistische Weinerlichkeit“

Maskulistische Weinerlichkeit: überlassen wir wolle

Ich nehme an, dass ich mit diesen Worten in einem Kommentar in einem anderen Blog gemeint bin.

Sollte es so sein, stelle ich nur zwei Dinge fest:

Der Kommentator stellt „Emotionen“ mit „Weinerlichkeit“ auf eine Stufe. Allein der Versuch mich über eine solche Herabsetzung verletzen zu wollen, zeigt einiges deutlich.
Es ist keineswegs dazu geeignet, mich herabzusetzen oder gar zu verletzen. Es zeugt nicht gerade von Weitblick, jemanden über eine angebliche Weinerlichkeit treffen zu wollen, wenn man sich für mehr Verständnis für Männer einsetzen will. Es ist ein Paradoxon.
Ein angekratztes Ego bringt solche Dinge aber nun einmal hervor.

Um es aber erneut festzustellen:

Ich bin kein Maskulist. Ich setze mich zwar für männliche Interessen ein, denke aber, dass es hierfür keinen besonderen Namen geben muss, der nur als Gegenbewegung zum Feminismus entstanden ist. Humanismus gibt es schon lange. Humanismus als Begriff reicht völlig aus. Man kann dem Feminismus nicht vorwerfen, er interessiere sich nur für die Interessen einer kleiner weiblichen Minderheit, wenn man es dann selbst nicht anders praktiziert.

Mein Hauptaugenmerk ist auf die Rechte des Mannes gelenkt. Dabei sollte aber beachtet werden, dass die Rechte der Frau ebenfalls berücksichtigt werden. Frauen und Männer sind und bleiben Menschen. Da ändert auch der Feminismus nichts dran.

Ach so: Nur weil ich mir eher den Begriff Nicht-Feminist auf die Fahne schreibe, heißt das noch lange nicht, dass ich zurückhaltender und „gemäßigter“ bin, was Forderungen bezüglich der Männerrechte anbelangt.

Ich weiß, dass ich mich in meinem Blog zunächst als Maskulist und dann wieder nicht mehr als Maskulist bezeichnet habe. Das ist aber meinem Willen zu Veränderungen geschuldet. Je mehr ich mich mit dem Feminismus beschäftige, umso mehr erkenne ich, dass wir die Wege des Feminismus nicht am besten damit beantworten, dass wir in die entgegengesetzte Richtung laufen.
Wir sollten uns lediglich am Feminismus als eine Bewegung der Irrwege orientieren. Nur dann, wenn wir erkennen, dass die Wege des Feminismus allesamt in eine Sackgasse führen, können wir die richtigen Wege einschlagen.

So und jetzt gehe ich heulen. 😀

 

7 Gedanken zu „„Maskulistische Weinerlichkeit“

  1. Man sollte „emotional“ argumentierende Kritiker grundsätzlich ignorieren, da das immer _kein_ Argument ist. Feministische Kritiker haben ein Standardrepertoire von „Kritiken“, die sich irgendwo zwischen „boah, bist du ein furchtbarer Mensch“ hin zu „heul doch“ bewegen. Das deckt das gesamte menschliche Spektrum ab. Damit ist es beliebig. Und wertlos.

    1. Wer argumentiert denn emotional?

      Vielleicht sind die Motive etwas zu kritisieren emotional bedingt, was aber nichts über die dann geäußerte Kritik an Wertigkeit aussagt. 😉

  2. Der Verfasser jenes Kommentars stößt anscheinend gerne mit ad-hoc-Grobheiten anderen vor den Kopf. Was verspricht er sich davon? Will er bestimmte Reaktionen provozieren? Die Diskurstauglichkeit erhöht sich dadurch meiner Meinung nach jedenfalls nicht, im Gegenteil läuft man Gefahr, so nicht mehr ganz ernst genommen zu werden.

    1. Es ist immer wieder merkwürdig, wie sehr Leute Dinge ins Web ziehen, wo sie nicht hingehören.

      Ich weiß nicht, was man sich davon versprechen kann. Wahrscheinlich dient es dazu, zu versuchen sich selbst zu erhöhen. So fällt man allerdings tiefer. 😉

  3. „Ein angekratztes Ego bringt solche Dinge aber nun einmal hervor.“

    Damit ist eigentlich alles über diese Person gesagt. Lass sie weiter hochtrabend klingende und inhaltlich lächerliche Manifeste ohne Ahnung schreiben 😀 😉

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