Freiheitklare Gedanken

Gastbeitrag:
Leben im Wahnsinn? Der schmale Pfad der Gegensätzlichkeiten in sich.

Veröffentlicht
Ich bin die letzte Zeit mehrfach gebeten worden, Gastbeiträge zu veröffentlichen. Dann versuchen wir das doch einfach.
Hier der erste.

 

Leben im Wahnsinn? Der schmale Pfad der Gegensätzlichkeiten in sich.

Ich habe mir heute beim Weg nach Hause darüber den Kopf zerbrochen, was eigentlich Wahnsinn ist. Dabei sind mir viele Sachen über den Wahnsinn aufgefallen. Unter anderem, dass ich persönlich schon Jahre lang wahnsinnig bin.

Ich bin kein Psychologe, also von daher kein „Experte“ dem das gemeine Volk folgen würde, nur weil eben jener „Experte“ einen Doktortitel besitzt. Sowas müsste man studieren an einer Uni, dass es aber ein Selbststudium gibt, indem man einfach nur beobachtet und nach reiner Logik gehen kann, hat heutzutage wahrscheinlich jeder Mensch vergessen…

„Als Wahnsinn oder Verrücktheit wurden in der Geschichte des Abendlandes bis zum Ende des 19. Jahrhunderts bestimmte Verhaltens- oder Denkmuster bezeichnet, die nicht der akzeptierten sozialen Norm entsprachen.“ (Wikipedia)

So definiert Wikipedia den Wahnsinn. Nun, ich will sie dafür nicht verurteilen, denn für Wahnsinn findet man in unserer Wissenschaft kaum Worte. Viele behaupten, es wäre unwichtig, sich mit Wahnsinn zu befassen, doch das tun sie nur, weil sie es nicht verstehen wollen, da es ihnen entweder zu hoch oder zu komplex ist, denn der Wahnsinn besteht aus vielen kleinen Gegensätzen und beschreibt eigentlich, wenn man ihn verstanden hat, das Leben an sich.

Da kommen wir an dem Punkt, an dem man sagen kann, „Das Leben jenes Menschen ist Wahnsinn.“. Und Ja! Tatsächlich stimmt es sogar! Ich wurde Jahre hinweg gemobbt und war ein kleiner, untalentierter und unwichtiger Junge. Heute bin ich Musiker, Dichter, Schauspieler, Veranstalter und Kampfsportler. Wiederum muss ich sagen, dass wenn man Wahnsinnig ist und es wirklich merkt, Herz, Hirn und Unterbewusstsein kommunizieren und man bekommt es mit.

„Wahn ist ein Krankheitssymptom im Rahmen psychischer Störungen und anderer Erkrankungen. Der Begriff bezeichnet ich-syntone, unkorrigierbare Fehlwahrnehmungen und/oder Fehlbeurteilungen der Wirklichkeit, die unabhängig von persönlichen Erfahrungen auftreten können und an der auch angesichts von gegenteiligen Beweisen mit absoluter subjektiver Gewissheit festgehalten wird.“ (Wikipedia)

Diese „Stimmen in meinem Kopf“ sind also etwas ganz normales… oder auch nicht, denn der Großteil der Bevölkerung hakt es als Unsinn ab. Nun Trollfaceseien wir mal ehrlich, ‚Wahn‚ ist doch nur dann schlecht, wenn die Logik der Wissenschaft es nicht erklären kann. Auf einmal ist es eine Krankheit, gar eine psychische Störung. Der letzte Satz von Wikipedias Definition von ‚Wahn‚ gefällt mir ganz besonders, was ist, wenn ich einem Feministen das vorlese. Bin ich dann auf einmal ein Schwerverbrecher?

Wir kommen also auf den Schluss, dass Feministen unter Wahn ‚leiden‘, doch ich leide z.b. nicht unter Wahn, ich leide gar nicht, da ich WahnSINNig bin. Da haben wir einen Widerspruch schon allein IM WORT, was den Wahnsinn auch schon erklärt. Ich will es einfach mal an ein paar charakteristische Merkmale von mir zeigen.

Ich bin ein sehr liebenswürdiger Mensch (zu meinen Freunden), aber ein sehr aggressiver, gewaltbereiter Mensch (gegenüber Leuten, die mich oder meine Freunde in Gefahr bringen). Da sagt man „Och, des is ja menschlich!“, gehen wir aber weiter. Ich bin ein kreativer Kopf (beim Gestalten von Logos, Bildern, Flyern usw.); allerdings liebe ich auch die Logik (Papyrus, CSharp, HTML, CSS, PHP, Python usw. mag ich sehr gern fürs Programmieren), ich kann z. b. auch kein Hip Hop hören, ehrlich gesagt HASSE ich diese Musikrichtung. Trotzdem gehe ich bei Unterhaltungen sehr sachlich heran und auch bei Musiktheorie befasse ich mich damit gern.

Wir kämen nun zum Punkt, dass Wahnsinn menschlich ist und in jedem Menschen steckt, da Wahnsinn eigentlich Leben ist. Du werter Leser interessierst dich für eine Sache sehr, wahrscheinlich bist du auch ein Metaller wie ich. Aber sei mal ganz ehrlich, selbst du hast dich mit Dingen, die du nicht leiden kannst, beschäftigt. Sonst würdest du sie doch nicht leiden können, wenn du nicht wüsstest, was es wäre! Wenn ich dir sagen würde, Fischtorte ist megalecker, würdest du mir sicher den Vogel zeigen, weil du Torte (süß) + Fisch (…fischig? Ich weiß gerade nicht wie man den Geschmack beschreiben soll :D) einfach nicht kombinieren kannst oder dir dabei übel wird.

Probier‘ mal Fischtorte, die ist ganz lecker aber gar nicht die Art von Torte, die man beim Kaffeekränzchen essen könnte wie Schwarzwälder Kirsch oder wie sie nicht alle heißen aber ich schweife ab. Wesentlich ist nur, dass der Wahn und der Wahnsinn sich ziemlich unterscheiden. Wahn ist das, was mehr auf Feministen, Borderlinern, sture Frauen und so weiter zutrifft und WahnSINN ist das, was auf Menschen zutrifft, die Interessen besitzen aber in dem Thema ihrer Interesse etwas nicht interessiert.

Meine Definition vom Wahnsinn wäre also mindestens 2 Zeilen lang.
Der Wahn ist der Sinn des Wahnsinns und der Sinn der Wahn am Wahnsinn, welcher als charakteristische Grundlage eines jedem Menschen vorhanden ist. Je ausgeprägter diese charakteristische Grundlage ist, desto „abnormaler“ wird dieser Mensch von der Gesellschaft angesehen.

Mit wahnsinnigen Grüßen

Dezi

8 Gedanken zu „Gastbeitrag:
Leben im Wahnsinn? Der schmale Pfad der Gegensätzlichkeiten in sich.

            1. Es ist aber doch wahnsinnig wahnsinnig, einen Beitrag über Wahnsinn von einem Wahnsinnigen zu lesen, der einen wahnsinnig macht mit seinem wahsninnigem Wahnsinn. Wahsninnig lustig, nicht? 😀

  1. Wie gesagt: Das prallt alles an meinem mir eigenen Wahn völlig ab. 😛

    Mal sehen… Vielleicht schreibe ich ja mal…

    Ach ne, momentan ist die Schreiberei sehr anstrengend für mich.

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