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Lesbische Vergewaltigung, weiblicher Kindesmissbrauch und ein abgeschnittener Penis –
Samstag morgens

Ich weiß schon, warum ich oft so völlig neben der Spur und emotional aufgewühlt bin. Ich muss mich da gar nicht wundern. Wer sich die folgenden Links schon am Samstagvormittag antut, muss sich da auch gar nicht wundern. Irgendjemand muss es aber leider tun. Viele Dinge kommen in unseren feministisch-verseuchten Medienlandschaft gar nicht bei uns an, weil sie vorab aussortiert werden.

Der bösartigste Link, der mir als erstes heute Morgen begegnet ist, kommt zum Schluss. Nach diesem bösartigen Link begegnete mir ein Link, der trotz der o. g. feministischen Zustände, den Weg zu mir gefunden hat. Es geht um etwas, dass es gar nicht gibt.

Es geht um Kindesmissbrauch bzw. sexuelle Belästigung durch eine Frau:

Mysteriöse Attacke auf Kelheimer Kind

Polizei sucht falsche Jugendamtsmitarbeiterin, die sich illegal Zutritt verschafft und ein Kind sexuell belästigt hat.

Besorgniserregender Vorfall: Bei einer Familie in Kelheimwinzer hat sich eine unbekannte Frau als Jugendamtsmitarbeiterin ausgegeben und so Zutritt zum Haus verschafft. Damit nicht genug: Um angebliche Missbrauchsvorwürfe gegen die Familie zu überprüfen, musste sich die Tochter nackt ausziehen und auf blaue Flecke untersuchen lassen.

In einem weiteren Link zu dem Thema wird dann allerdings mitgeteilt, dass das Kind zumindest nicht angefasst worden ist. Da es sich im Kleinkindalter befindet, ist anzunehmen, dass es diesen Übergriff schadlos überstehen wird.

Attacke auf Kind: Polizei verfolgt Spur

Eine Familie aus Kelheimwinzer hatte am Montagvormittag unangemeldet Besuch von einer Unbekannten erhalten, die vorgab, Missbrauchsvorwürfe überprüfen zu müssen. Wie die Polizei bestätigte, musste die Tochter, die noch im Kleinkindalter ist, nackt ausgezogen werden, damit die Frau sie untersuchen konnte. Das Kind sei von der Frau begutachtet, aber nicht berührt worden. Zudem inspizierte die Unbekannte das Haus und machte sich dabei verschiedene Notizen.

Solche Geschichten erwartet man in unserer Gesellschaft nur mit einem Mann als Täter, da eben dieses Bild auch medial erzeugt wird. Kindesmissbrauch ist männlich. Da hilft es auch nichts, wenn es immer mehr Studien und sogar hin und wieder Berichte über weiblichen Kindesmissbrauch gibt. Parallelen zur häuslichen Gewalt dürfen ruhig gezogen werden. Auch dort gibt es Gewalt in der öffentlichen Wahrnehmung ausschließlich durch Männer. Wenn man nun weiter hin zum fantasierten gender pay gap schließt, ist das durchaus legitim. Denn auch hier werden Dinge dargestellt, die so nicht existent sind.

Der nächste Link ist über etwas, dass es aus feministischer Perspektive ebenfalls gar nicht gibt: Vergewaltigungsvorwürfe gegen eine lesbische Frau. Aus radikalfeministischer Sicht, ist der einzig wahre, gute Sex ohne Vergewaltigung lesbischer Sex. Aus der Sicht von Radikalfeministen ist jedes Eindringen als Vergewaltigung zu sehen. (Heterosexueller Sex ist zumeist mit einem Eindringen verbunden, daher gilt er unter Radfems per se als Vergewaltigung.)

Im folgenden Artikel geht es um eine Frau, die eine andere Frau mit Gewalt zum Sex zwingen wollte.

Lesbian tried to force woman to have sex with her then threatened victim with a knife when she refused because she had a boyfriend

(Lesbe versuchte Frau dazu zu zwingen, Sex mit ihr zu haben und bedrohte ihr Opfer dann mit einem Messer, als die Frau den Sex verweigerte, weil sie einen Freund hat. – So meine dürftige Übersetzung.)

Die Begründung „Ich habe jetzt keinen homosexuellen Sex mit Dir, weil ich in einer heterosexuellen Beziehung stecke!“ („…weil sie einen Freund hat.“) ist hier allerdings etwas befremdlich. Man könnte vermuten, dass ein Bild vermittelt wird, dass Frauen grundsätzlich bisexuell sind. Es kann sich aber auch um „journalistisches Englisch“ handeln, damit man einen komplexeren Zusammenhang in einer Zeile bekommt. Wir wissen es nicht.

Als eher harmlos kann man den Fall nicht abtun, wenn man sich das Gewaltpotential des weiblichen Täters ansieht:

A lesbian woman beat, strangled and sexually assaulted her friend during a hour-long hostage ordeal after she refused to have sex with her.

Diesen Fall dürfte es allerdings aus feministischer Sicht gar nicht geben. Hat nicht gerade eine Feministin gefordert, Frauen gar nicht mehr ins Gefängnis zu stecken?

Ach ja! Hier, in der Washington Post war es:

We should stop putting women in jail. For anything.

Einen Artikel dazu gibt es bei Meinungen und Deinungen: Tolle Begründung für “Keine Frauen mehr ins Gefängnis”

Nun kommen wir zum ganz bösen Link. Sanfte Gemüter, die nichts über die gewaltsame Entfernung von männlichen Geschlechtsteilen lesen wollen, seien nun verabschiedet. Ich habe es mir allerdings angetan. Ganz schlimm war letztens übrigens auch ein Bild von einer männlichen Beschneidung, die gerade frisch „daneben“ gegangen war.

Kommen wir also zu dem Link. Schon der Fall „Bobbitt“ oder wie er hieß, hat damals für Furore gesorgt und Alice Schwarzer jubeln lassen, dass jetzt die Dämme gebrochen seien usw. (Beim verlinkten Artikel der englischsprachigen Wikipedia, muss man einmal darauf achten, dass der Artikel nicht allein um das Opfer geht, sondern vor allem auch die Täterin im Blickfeld ist. Ihr barbarisches Verbrechen wird in „schöner“ Art und Weise gerechtfertigt, was zeigt, wie der Blick auf brutalste Gewalt gegenüber dem Mann in unserer Gesellschaft ist. Es ist insgesamt widerlich. Man stelle sich vor, ein Mann hätte einer Frau ähnliche Gewalt angetan.)

Kommen wir jetzt also zu meiner ekligen Morgenlektüre:

Cruel aunt cuts off three-year-old nephew’s penis after he walks in on her using the loo

Mir ist es jetzt schon wieder zu heftig, daher nur grob übersetzt: „Grausame Tante schneidet den Penis ihres 3jährigen Neffens ab, nachdem er zu ihr ins Klo gegangen ist.“

Diese Sache ist an Grausamkeit nicht zu überbieten. Ein dreijähriges Kind ist für mich die Inkarnation des Begriffs „schützenswert“. Wir leben aber in einer feministischen Gesellschaft, in der schon jeder Penisträger die Wurzel allen übels ist. Der Penis wird oftmals zum Inbegriff einer Schuld, die es nur aus feministischer Sicht gibt. Ich weiß nicht, was Frauen dazu treibt, Männer und jetzt sogar schon Kinder auf diese üble Art und Weise „zu bestrafen“.

Die Empathie der Frau… Mir reicht es an dieser Stelle nun auch schon wieder. Es ist das eine, über solche Dinge zu lesen und beim Lesen abzubrechen oder auch noch darüber zu schreiben.

 


 

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2 comments to Lesbische Vergewaltigung, weiblicher Kindesmissbrauch und ein abgeschnittener Penis –
Samstag morgens

  • Dagmar Rehak

    Ich kenne eine Frau, die ihre Depressionen als Waffe einsetzt: Lasst du mich nicht mit dir kuscheln, bin ich traurig. Es scheint zwar nicht mit sexuellen Gefühlen verbunden zu sein (naja, weiß man nie), aber grauslich ist es trotzdem, unerwünschten Körperkontakt über sich ergehen zu lassen.

    • Wolf Jacobs pelz

      Ich kannte auch einmal eine Frau, die mir über Monate gezeigt hat, was für ein extremes Druckmittel es sein kann, jemanden auf „Kuschelentzug“ zu setzen. Umgekehrt musste ich dann direkt nach der Aufhebung zu allem bereit sein.

      Aber Du hast Recht: Unerwünschter Körperkontakt ist tatsächlich richtig grauslich. Daher ist es auch völlig in Ordnung, dass es da ausreichende Gesetze gegen gibt.

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