Maskus: Hört auf zu Gendern.

Es ist mir heute vermehrt aufgefallen:

Auf “Maskublogs” wird gegendert, was das Zeug hält. Es wimmelt vor “Feministen und FeministInnen” und auch “Bürgern und BürgerInnen” – von mir aus auch einfach nur “Feministen und Feministinnen“, also mit kleinem i.

Es ist egal. Sprachlich ist es falsch. Es reicht völlig aus von Feministen zu sprechen, wenn man beide Geschlechter meint. Wenn ihr selber schon solche Feministen seid, dass ihr auf Teufel komm raus gendern müsst: Warum nehmt ihr dann nicht direkt das ganze Paket? Wer soll Euch da noch ernst nehmen?

Nein, ich spreche hier keine Blogs konkret an. Fühlt Euch alle erwischt oder hasst mich. Mir doch egal. Ich habe Recht. Mit mir gibt es diese Sprachverhunzung nicht mehr. Ich bin aber auch kein Masku.

 

22 Gedanken zu „Maskus: Hört auf zu Gendern.

  1. Ich benutze das Binnen-I nur manchmal bei dem Wort “TäterInnen” in der Hoffnung eine Irritation auszulösen;-) Sonst bin ich ganz ab davon und zwar u.a. aufgrund Deiner Blogposts! Also ein herzliches “Weiterso” von mir…

    1. Oh. Nett. 😉

      Weißt Du, es ist nämlich so:
      Ich kenne mehrere Schriftsteller, die ihr Geld mit dem Schreiben verdienen. Denen nimmt man das, womit sie ihr Geld verdienen: Man nimmt ihnen die Sprache. In dieser feministischen Sprache, die logisch auch völlig falsch ist, kann man nämlich keine Literatur schreiben. Literatur von Radfems? Das einzige, was Radfems schreiben, sind Hetzschriften. …und wir lassen uns unsere Sprache kaputt machen.

      Letztens habe ich eine Rede vom SPD-Gabriel gehört, die fing mit Bürgerinnen und Bürgern an, ging dann über zu Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern usw. Es war unerträglich. Mit Bürgern sind alle gemeint. Mit Steuerzahlern sind auch alle gemeint. Wenn man Täter sagt, sind normalerweise auch alle weiblichen Täter mitgemeint.

      Das wurde erst zerstört, nachdem einige Feministen Sprache nicht verstanden haben. Wenn jetzt auch noch alle Maskus anfangen zu gendern, zeigt das nur ein: Sie tappen in die Fallen, die ihnen Feministen aufgestellt haben. Ich habe jetzt z. B. von Feministen geschrieben. Damit meinte ich tatsächlich auch beide Geschlechter, so wie wir es in der Schule alle gelernt haben. Modern ist ja “Feministinnen und Feministen”. Früher meinte man mit einem Begriff beide Geschlechter, heute muss man zwei Ausdrücke verwenden bzw. es wird erwartet. Feministen haben also keine Annäherung der Geschlechter gebracht, sondern haben die Geschlechter weiter von einander entfernt. Feminismus spaltet. Das erkennt man schon an der Sprache.

      Was ich nicht begreife: Wofür brauche ich zwei Ausdrücke, wenn ich EINE Kategorie ansprechen will? Wegen des Artikels? Sollen wir Männer uns jetzt darüber aufregen, wenn “die” benutzt wird? Ne, so hirnlos sind wir hoffentlich nicht. 😉

            1. Müsste es bei Dir nicht: Lollinas und Lollitos heißen? 😀

              Schau Dich mal um, ganz in Deiner Nähe ist jemand, der auch so eine Gendervergewaltigung der Sprache verbrochen hat. 😛

                1. 😀
                  Mir ist die Wortähnlichkeit gar nicht aufgefallen….

                  Jetzt… ….schon….!

                  Pädophil… Das ist doch das mit dem man von häuslicher Gewalt gegenüber Kindern ablenken will, oder?

    1. Richtig! Hier wird zurecht auf das allgemein extrem vernachlässigte Thema der transsexuellen Hähne hingewiesen.

      Danke!

      So mancher Hahn ist auch schon ohne das Bewusstsein gestorben, ein transsexueller Hahn zu sein. Gut, dass das Hähncheninnenfilet nun endlich darauf hinweist! 😀

  2. Und was ist zum Beispiel mit Innenarchitektinnen? 😯

    Selbst bei Innenarchitekten ist das innen mit drinnen. 🙂

    Jetzt bin ich völlig von Sinnen.

    Ähnlich wie die Finnen.

    So, genug Blödsinn gelabert. Aber sag’ doch mal, welche Blogs du meinst. Ist mir bisher noch nicht so aufgefallen. Ich erinnere mich nur daran, wie ich als völlig Unbeschlagener mal zufällig so um das Jahr 2005 auf der Seite von MANNdat landete. Damals hatte ich noch keine Ahnung von Männerbewegung und so, war nur kritisch drauf bzgl. Sprachfeminismus. von all den anderen feministischen Lügen wußte ich damals noch gar nichts.

    Jedenfalls hatte MANNdat damals wohl noch strikt auf Binnen-i gemacht. War richtig peinlich. Die wollten wohl nichts vermasseln und ganz korrekt sein. Erinnere mich auch an einen entsprechenden Foren-Beitrag oder Kommentar einer Frau. Aber ich glaube, der ging’s eher um’s Rumheulen von Männern als um das Binnen-i. Weiß nicht mehr genau. Jedenfalls äußerte die sich kritisch.

    Es ist doch kein Ding, die Blogs oder Seiten beim Namen zu nennen.

    Dieses Gendern ist wirklich komplett lächerlich. Wir sind da alle gehirngewaschen. Denn selbst unsereins (jedenfalls ich) blendet mittlerweile ein Stück weit aus, wie komplett krank diese Sprache ist. Ich meine, man normalisiert das halt, um nicht ästhetisch vor die Hunde und Hündinnen zu gehen. Da liegt nämlich die Häsin im Pfeffer.

    Diese Ebene hat früher kein Schwein und keine Sau interessiert. Ich erinnere mich noch daran, wie verdutzt ich war, als ich diesen Sprachtrash zum ersten Mal an der Uni zu sehen bekam. Dieses ursprüngliche natürliche Gefühl ist jetzt halt weg.

    Hier, lies: http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2014/dav_aktuelles_2014-08-31_jahrhundertevergehen.html

    1. Wen ich meine?

      Seit dieser Dreckskampagne bin ich doch so extrem vorsichtig geworden. Das haben die gut hinbekommen.

      Das machen halt so einige. Schoppe macht es, sogar Männerstreik, viele Männerrechtler bei Facebook. Die merken gar nicht, wie sehr der Feminismus schon in ihnen selbst steckt. Ich habe für meine Kritik am Genderwahn in dem Fantasybuch “Die Zwerge 5” zumeist Kritik als Applaus geerntet. Das ist echt der helle Wahnsinn, wie die Feminas ihren Wahn schon in die Köpfe der normalen Welt bekommen haben.

      Es ist mir gerade in den Gruppen bei Facebook aufgefallen. Dort waren immer alle direkt angepisst, wenn ich denen gesagt habe, dass sie doch diese Genderei lassen sollen. Anstatt sich erwischt zu fühlen, werden sie aggressiv. Ich bemerke es doch bei mir selbst: Ich gendere auch oft total bescheuert. Problematisch an der ganzen Sache ist aber, dass das ganze Romanwesen, fast die gesamt Literatur in feministischer Hand ist.

      Männerstreik wird sich jetzt wahrscheinlich angepisst fühlen, aber eine richtig übler Satz findet sich z. B. auf der Startseite von http://www.nichtfeminist.de:

      Wir sind eine Gruppe von Männern und Frauen aus dem Großraum Nordrhein-Westfalen, die sich dezidiert als Nicht-Feministinnen und Nicht-Feministen bezeichnen.

      Warum reicht hier nicht:

      Wir sind eine Gruppe aus dem Großraum Nordrhein-Westfalen, die sich ausdrücklich als Nicht-Feministen bezeichnet.

      Es ist kürzer und es zudem noch korrektes Deutsch. Mit Verlaub, das ist eine Sprache, die wir so nicht in der Schule gelernt haben, die falsch ist und die wir den Feministen zu verdanken haben.

      Oftmals wird auch völlig falsch gegendert. Wenn man etwas am Feminismus kritisiert, dann sind für die Kritikpunkte nicht nur weibliche Feministen verantwortlich. Viele Dinge haben wir auch männlichen Feministen zu verdanken. Die meisten schreiben aber immer Feministinnen. Das ist falsch. Was ist denn mit Rosendings und Kemper? Okay, JCK hat mich letztens fast überzeugt, dass diese ihre Männlichkeit praktisch verwirkt haben und daher als Feministinnen anzusprechen sind, darüber müsste man aber diskutieren. 😀

      Der Ausdruck Feministen trifft beide Geschlechter. Daher ist zumeist auch dieser Ausdruck zu verwenden.

      Wie gesagt: Es fällt mir in vielen Blogs auf. Einzelne Namen zu nennen, fällt da schwer.

      Schoppe habe ich genannt, weil bei Schoppe das Perfide ist, dass er als Lehrer tätig ist und auch im privaten Umfeld gendert. Das zeigt dann wohl, welche Sprache er in der Schule vermittelt. Linker Maskulismus halt.

      1. Ja, der Link ist gut. Er zeigt, wie umfassend unsere Sprache vernichtet wird. Wenn du die genauen Hintergründe der Rechtschreibreform kenntest 🙂 , dann würdest du kotzen. Es ist der gleiche Geist, der im Sprachfeminismus steckt. Die Sprache wird zu einem sozialpolitischen Instrument degradiert. Natürlich werden diese sozialpolitischen Ziele damit nicht erreicht, aber in der Ideologie der 68er meinte man tatsächlich, daß die sogenannte Deregulierung der Herrschaftssprache es Arbeiterkindern leichter mache zu reüssieren. An dem zuletzt genannten Begriffsungetüm erkennst du schon, daß da die gleiche Paranoia drin steckt wie im Feminismus. Die allerwenigsten Leute kennen leider die Hintergründe der Rechtschreibreform.

        Bei deinem obigen Beispieltext stört mich nur die Doppelnennung der Nicht-Feministen. Daß dort aber Männer und Frauen mitmachen, finde ich schon eine akzeptable und auch wichtige Information. Manchmal muß man ja tatsächlich der gehirngewaschenen Mitwelt klarmachen, daß es auch Frauen gibt, die Feminismus scheiße finden.

        Viele Leute reflektieren wohl auch nicht die Degeneration und Manipulation der Sprache.

        Ich komme wieder. 🙂

        1. Man hätte Frauen in einem Nachsatz deutilch ansprechen können. Die Frauen aber, die sich gegen den Feminismus stellen, fühlen sich aber sowieso mitgemeint. Daher sehe ich diese Notwendigkeit nicht. Eine Frau, die einen solchen Satz hinterfragt, wird sich nicht als NICHT-Feminist bezeichnen.

          Die Leute, denen man klar machen muss, dass Feminismuskritik nicht auf ein Geschlecht reduziert ist, kann man sowieso nicht überzeugen.

          Den Link habe ich weitergeleitet. Vielleicht machen wir ja etwas Ausführlicheres darüber, auch wenn ich denke, dass die Karre erst vor die Wand fahren muss.

    1. Doch keine Verschwörung linker Maskulistinnen und Maskulisten gegen uns. Hat geklappt. Wie ich es auch insgeheim erhofft habe. Du scheinst noch ein altes WordPress zu benutzen, weil die Smileys so altertümlich aussehen. Ich benutze wohl noch 3.5 und habe keinen Bock, auf 4.1 aufzurüsten.

  3. Da freut sich ein profeministischer Maskulist, oder linker Maskulist, egal … jedenfalls freut der sich an einer “Seriöse Studie über Feminismus und Maskulismus “. In der Studie wird gegendert was das Zeug hält. Der freut sich wahrscheinlich, weil seine politischen Gegner dort nicht so doll wegkommen. Die Studienmacher können jedenfalls kein Deutsch … 🙂 Merken diese Leute wirklich nix mehr?

    http://genderama.blogspot.de/2015/02/endlich-seriose-studie-uber-feminismus.html

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