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Feministin Jasna Strick und das Versagen feministischer Netzwerke

Jasna Strick wird momentan eingeholt von der „patriarchalen Realität“ – das Leben ist eben kein feministisches Wunschkonzert. Es gibt ein Leben neben dem feministischen Aktivisimus. Die selbsterwählte Bubble mit all ihrem Hass auf Männer ist wohl doch nicht alles. Man muss auch Geld für seinen Lebensunterhalt verdienen. Dass dies mit einem abgeschlossenen Germanistikstudium ein Problem sein kann, beweint Jasna Strick nun in den beiden Artikeln:

Armut, Angst und Aufstiegslügen – (Über)leben im System

und

Master mit 1,6 – Leben mit Hartz IV

Bereits am 21. Januar 2015 hat sie im Artikel „Armut, Angst und Aufstiegslügen – (Über)leben im System“ hat sie offenbar festgestellt, dass es da draußen eine Realtiät neben Twitter und Vorträgen vor einem rein feministischen Publikum gibt. Ein wenig selbstverliebt geht sie dabei zur Sache und träumt das Märchen von dem Arbeiterklassemädchen, dass sich mühsam „hocharbeitet“.

Seit meinen Großeltern bin ich die erste, die einen Studienabschluss hat und die erste von uns, die einen in Deutschland gemacht hat. Für sowas wie Stolz ist weder Zeit noch Raum. Ich arbeite schon seit dem Studium selbstständig, aber kann davon nicht leben und habe deswegen das zweifelhafte Vergnügen mit dem Jobcenter. Das ist nicht mein erstes Zusammentreffen mit Hartz IV, ich bin damit aufgewachsen.
Ich habe schon vor zwei Jahren darüber geschrieben, wie es ist, als Tochter aus einer Hartz IV-Familie aufs Gymnasium und zur Uni zu gehen.

Wenn ich ehrlich bin: Ich bin der erste in meiner Familie überhaupt, der studiert hat. Es spielt aber keine Rolle, da mein Leben ein wenig anders verlaufen ist, als geplant. Dafür stoße ich an Decken, die Feministen bei Frauen „feststellen“. Das soll aber jetzt hier nicht das Thema sein.

Ich finde schon, dass in diesem Absatz ein wenig selbstverliebtheit mitklingt. Sie unterliegt aber genau dem Bild, dass der Staat in uns alle einpflanzt: Es soll, wenn es nach dem Staat geht, ein Makel sein, von Hartz IV leben zu müssen. Hier folgt sie genau diesem Bild.

Am Ende meines Artikels schrieb ich damals, dass bei mir die Angst, nach dem Studium in Hartz IV zu fallen, vermutlich größer ist als bei anderen. Hartz IV traumatisiert. Menschen haben derzeit zwar Anrecht auf Existenz, aber nicht auf lebenswerte Existenz. Welche Folgen das Aufwachsen mit zu wenig Geld und unter staatlicher Überwachung hatte, kann ich an mir selbst sehr gut sehen: Armut macht krank. Ich suche erst seit Herbst einen Job, aber habe jetzt schon schlaflose Nächte und niedergeschlagene Tage, wie sonst oft Langzeitarbeitslose.

Bei weiblichen Feministen führt grundsätzlich ALLES zu einem Trauma. Das muss so sein: Oferabo!

Darf ich aber feststellen, dass das Gerede von der „lebenswerten Existenz“ einer rechtsradikalen Schrift entliehen sein könnte? Ein Mensch, der von Hartz IV lebt führt also keine lebenswerte Existenz? Das ist übelste Nazirhetorik. Es wird aber immer wieder festgestellt, dass die ganzen linksradikalen Feministen eine extreme Nähe zum Faschismus aufweisen.

Was ist das für eine Unterscheidung? Lebenswerte und nicht-lebenswerte Existenz?

Das ist ganz üble Rhetorik. Eine empathische Frau mit einem Germanistik Abschluss müsste dies eigentlich erkennen und vermeiden. Sowohl im eigenen Kopf als auch als Veröffentlichung im weltweiten Netz. Die Frage ist hier auch, wie sie die Gefühle von Langzeitarbeitslosen kennen will. Feministen können das wohl.

Der Rest des Artikels ist dann eine einzige Heulorgie, die mit den Worten

Ich bleibe cool. Ich kann nicht ständig zusammenbrechen.

schließt. Nein, Faserpiratin oder Tugendfurie, Du bleibst eben nicht cool. Du  heulst voller Selbstmitleid. Ich könnte Dir mal eine Geschichte über jemanden, der studiert, zwei Berufsausbildungen hat und keinen adäquaten Job bekommt, weil er keine Überstunden leisten kann, weil er alleinerziehender Vater ist, erzählen. Das würdest Du aber als „male tears“ abtun, weil es von einem Mann käme.

Ihr ganz besonders gutes Verhältnis zu Männern verdeutlicht sie auch in einem anderen Tweet:

„(Von Mansplaining und Mails, die mir erklären, wie ich zu fühlen habe, bitte ich abzusehen. Jobangebote nehme ich gerne)

Tips von Männern verbittet sie sich also, für Jobangebote ist sie sich aber dann nicht zu schade. Für Feministen sind sämtliche Aussagen von Männern „mansplaining“. Eine normale Unterhaltung ist daher mit Feministen gar nicht zu führen. Welcher männliche und welcher weibliche Chef möchte einen Angestellten, der sich von 50 % der Gesellschaft nichts sagen lassen möchte? In nahezu jedem Beruf hat man mit dem anderen Geschlecht zu tun und es zeichnet das soziale Wesen Mensch aus, das es grundsätzlich in der Lage ist, mit dem anderen Geschlecht ein gutes Verhältnis zu haben. Bei Feministen stelle ich diese Eigenschaft grundsätzlich in Frage.

Diesen Artikel hat sie dann noch einmal überarbeitet und bei der Süddeutschen unter dem Titel „Master mit 1,6 – Leben mit Hartz IV“ veröffentlicht. Die süddeutsche ist als feministisches Organ bekannt. Feministensternchen: Hannah Beitzer schreibt für die Süddeutsche. Dort heißt es u. a.:

Seit mehr als einem Jahr schreibe ich Bewerbungen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, als Social-Media-Redakteurin, politische Referentin und Lektorin. Bisher bekam ich immer nur Absagen. Ein einziges Mal hatte ich ein Vorstellungsgespräch und das auch nur für ein Praktikum. Alle Absagen sind immer nett formuliert, meine Bewerbungen gefallen den Leuten in der Personalabteilung anscheinend, aber sie laden mich nicht ein.

Gut: Öffentlichkeitsarbeit und Social-Media-Redakteurin. Die zwei ausgewählten Tweets aus Twitter, die man bisher hier bewundern konnte, zeigen schon einmal wie sehr sie sich für Öffentlichkeitsarbeit und als Social-Media-Redakteurin für ein gewöhnliches Unternehmen eignet: Nämlich gar nicht. Männerfeindliches Gekeife dient nicht wirklich einer erfolgreichen Vermarktung über die Social Media. Eine Öffentlichkeitsarbeit unter solchen Voraussetzungen ist überhaupt nicht vorstellbar.

Diese Beispiel-Tweets sind aber nicht alles. Sie hat sich ja auch „ein Denkmal“ mit ihrem Vortrag auf der Om13 der Piraten gesetzt. In diesem Vortrag diskreditiert sie Leute über deren Twitter-Accounts und fantasiert über Hass und Gewalt, liefert aber keinerlei Belege und zeigt, wie man einen schlecht recherchierten Vortrag schlecht vorträgt. Ich habe über diesen Vortrag einen Artikel geschrieben.

Ich habe Zweifel, ob meine Bewerbungen auf richtige Jobs erfolglos sind, weil mir Berufserfahrung fehlt. Ich war ehrenamtlich im politischen Bereich tätig, ich habe immer neben dem Studium gearbeitet. Ich blogge regelmäßig, um aus dem Schreiben nicht rauszukommen, und einer meiner Texte wurde bereits in einem Buch veröffentlicht.

Bei dem politischen Bereich handelt es sich ausschließlich um feministisches #Aufschrei-Gekreische mit männerfeindlichen Inhalten. Die #Aufschrei-Aktion hat die beiden Geschlechter weiter voneinander entfernt und hat sehr viel Wut und Aggression in so manche Frau gepflanzt. Ich würde jemanden, der für eine solche Hasskampagne mitverantwortlich ist auch nicht einstellen.

Stattdessen reise ich durch ganz Deutschland und mittlerweise auch ins Ausland, um für miese Honorare Vorträge über feministische Gesellschaftspolitik, Aktivismus und Gewalt im Netz zu halten. Ich darf neben Hartz IV 100 Euro pro Monat dazuverdienen, von jedem weiteren Euro darf ich 20 Prozent behalten. Nach zwei Jahren Vortragserfahrung bekomme ich langsam ein Gefühl dafür, was meine Arbeit wert ist. Ich korrigiere meine Honorare vorsichtig nach oben, um mich nicht unter Wert zu verkaufen und anderen nicht den Markt kaputt zu machen.

Könnte einer der Dame mal einmal erzählen, wie privilegiert sie damit ist, durch ganz Deutschland und in das Ausland zu reisen? Welcher andere Hartz-IV-Empfänger kann das von sich behaupten? Privilegien – die heißen aber nur so, wenn man sie beim Mann finden kann. Sie darf auch mehr als 100 Euro hinzuverdienen. Man sollte zumindest versuchen Schritt für Schritt zu gehen. Über die Zuverdienstabzüge müsste man aber tatsächlich einmal diskutieren. Das wäre etwas wofür sich Jasna Strick einsetzen könnte. Ihr aber ist die feministische Hetze gegen Männer wichtiger.

Aber ich verdiene trotzdem zu wenig, um davon leben zu können, und muss am Ende nur mehr ans Jobcenter abgeben.

Völlig falsche Aussage. Man muss ans Jobcenter gar nichts abgeben. Man bekommt Einkünfte angerechnet und dementsprechend weniger ausgezahlt. Man muss dem Jobcenter aber nichts abgeben. Das Jobcenter zahlt aus und nimmt nichts ein. Jasna Strick hat hier eine völlig verzerrte Wahrnehmung.

Es geht in dem Artikel in dieser Art weiter.

Ein paar Kommentare, die ich so im Web zu ihren Artikeln gefunden habe, möchte ich Euch aber nicht vorenthalten. Die erste Grafik zeigt einen Ausschnitt aus einem Artikel bei Don Alphonso, der deutlich zeigt, wie aufgeschlossen Jasna Strick ist.

Bei Facebook ging es auch um den Artikel in der SZ:

„Wenn ich über Weihnachten zu meinen Eltern fahren will, muss ich einen Antrag stellen“: Im Rechercheblog zur ‪#‎ZukunftderArbeit‬ berichtet eine SZ-Leserin über das Leben mit ‪#‎HartzIV‬.“

Emmanzer zeigt in seinem Artikel >>Das “Barbie-Gate” der CSU<< warum es heutzutage gefährlich ist, Frauen zu beschäftigen, die sich den Feminismus als Einkommensquelle zunutzen machen möchten. Dies ist ja bei Jasna Strick der Fall. Bei ihr versagt aber das feministische Netzwerk, das ich u. a. im Artikel über Hannah Beitzer aufgezeigt habe. Desweiteren habe ich es im Artikel über die Partei „Die Frauen“ und einen Artikel über Gesche Joost gezeigt. Bei Nicht-Feminist gab es „Feministennetzwerke: Gemeinnützigkeit gegeben?

Die Frage ist nun, warum ausgerechnet bei Jasna Strick diese Netzwerke versagen. Ich kann für mich nur feststellen, dass mir niemand die Gelegenheit gibt, über meine Situation mit meinem Sohn zu heulen. Das bleibt Feministen überlassen. Dabei sind diese doch immer damit beschäftigt uns Männern ein „Mimimi“ und „Male Tears“ zu unterstellen.


Edit:

Bevor der Artikel in der SZ erschienen ist, hat es die Tugendfurie schon in diesen Clip geschafft:

Edit²:

Jasna Strick braucht Feminismus

“Ich brauche Feminismus, weil ich das Patriarchat zerschlagen will. Das Problem von sexualisierter Gewalt und Sexismus lösen wir nur, wenn wir die Rape Culture zu einer Konsenskultur umwandeln und allen Menschen die Selbstbestimmung über ihre Körper zurückgeben.”

jasna-strick-braucht-feminismus

Beim Emannzer gibt es mehr über EURE Lieblingsfeministin. 😉

Und auch Hadmut Danisch findet es sehr tragisch:

Vom #Aufschrei ins Dschungelcamp


 

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12 comments to Feministin Jasna Strick und das Versagen feministischer Netzwerke

  • Hätte sie mal lieber einen Master in Merseburg bei Voß gemacht, dann könnte sie sich jetzt in ein schwarzes Lederkostüm zwängen und mit einer Peitsche Geld eintreiben. 🙂

  • Hmmm….

    „Seit mehr als einem Jahr schreibe ich Bewerbungen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, als Social-Media-Redakteurin, politische Referentin und Lektorin. Bisher bekam ich immer nur Absagen.“

    Ich kann mir gar nicht vorstellen, woran das liegen könnte. Also, jedenfalls nicht, ohne Mansplaining zu betreiben. Ich nehme an, alle Leser wissen, was Aufgabe eines Lektors ist? Ja? Ok, dann weiter im Text:

    „Ein einziges Mal hatte ich ein Vorstellungsgespräch und das auch nur für ein Praktikum.“

    Zu dumm. Eine weitere vorgeblich benachteiligte Frau als dümmliche, unfähiges, selbstgefälliges Pseudoopfer entlarvt. Wer es nicht sieht: Der Satz müsste korrekt lauten:

    „Ein einziges Mal hatte ich ein Vorstellungsgespräch, und das auch nur für ein Praktikum.“

  • Wolf Jacobs pelz

    Bin ich mir nicht sicher, ob da tatsächlich zwanghaft ein Komma hingehört. Kann sein, das mit der letzten Rechtschreibreform… Ich weiß es aber nicht. Grundsätzlich hast Du aber recht.

    Sie schreibt aber auch zweifelhafte Dinge wie „selbstständig“ – also mit Doppel-„st“. Kann man machen, ist aber wohl nicht so verbreitet.

    Als Lektorin taugt sie aber allein schon nicht wegen der ganzen katastrophalen Genderei.

    Diese ganzen Großbuchstaben mitten im Satz oder Sternchen und Unterstriche… Das geht nach keiner einzigen Rechtschreibregel. 😉

  • Tu ich nich verstehen, warum so eine tolle Expertin nicht einen tollen Job bekommt. Sind denn die Arbeitsstellengeber von allen guten Geistern verlassen?

    Kann die denn nicht als Klofrau auf’m Genderklo anfangen tun?

  • […] Nachtrag [emannzer] Auch der Pelz-Blog hat sich mit Jasna Strick beschäftigt […]

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