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Feministisches Märchen: Die weibliche Toleranz

Marc Bolan

Nur ganz schnell im Vorbeiflug, ich muss nachher einen sehr ausführlichen Artikel über ein Treffen gegen Linksradikalismus schreiben.

Heute habe ich mich allerdings aus kurzfristiger Langeweile bei Feministen auf Twitterprofilen umgesehen. Jahahaaaa! Ich stalke! Zwar selten, aber ab und zu… 😀

Dort ist mir der folgende Clip begegnet, den man als Beispiel für weibliche Toleranz sehen kann, in dem eine Transe die gemeinsame Toilettenbenutzung mit Frauen fordert:

Ich will jetzt gar nicht über dieses Thema diskutieren. Es ist viel zu unwichtig. Der Clip zeigt aber dennoch eins ganz deutlich:

Während Männer nur kurz doof gucken, wenn ein eher merkwürdig aussehendes Wesen die Männertoilette mitbenutzt, scheint es bei den angeblich so toleranten Frauen etwas strenger und gewalttätiger zuzugehen, wenn eine Transe die Toilette mitbenutzt.

Ist nicht immer die Rede davon, dass es um so viel friedlicher auf dieser Welt wäre, wenn es nur Frauen gäbe?

Ist es nicht vielleicht doch endlich an der Zeit, sich einzugestehen, dass Frauen und Männer in Bezug auf Gewalt und Gewaltbereitschaft nicht viele Dinge unterscheiden?

Lustig aber ist, dass Feministen gar nicht begreifen, dass sie mit dem Clip einen Clip verbreiten, der ihre Märchen in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Ja, natürlich ist es tragisch, dass die „Hauptakteurin“ Gewalt erlebt hat und ein Auge verloren hat. Allerdings ist es auch tragisch, wie viele Männer täglich sterben, nur weil sie Männer sind.

Wer sich durch den Ausdruck Transe gestört fühlt: Ich bin einfach zu ahnungslos was Transsexualität anbelangt. Zu unbedeutend ist diese Erscheinung für die Gesellschaft.

 

4 Gedanken zu „Feministisches Märchen: Die weibliche Toleranz

  1. Lustig, wo es doch unentwegt FeministInnen sind, die behaupten, sie würden sich ja ach so sehr für mehr Toleranz gegüber Transgender-Menschen und Homosexuelle einsetzen. In Wirklichkeit setzen sie sich aber nur insoweit für Transgender und Homosexuelle ein, wie diese auch Frauen sind. Da können die Furien und Pudel noch so sehr mit leeren Phrasen und Worthülsen um sich schmeißen; am Ende bleibt es doch dabei: Feminismus setzt sich ausschließlich für Frauen(interessen) ein; Gleichberechtigung ist denen insgeheim ein scheiß wert und zu nichts anderem als einem gänzlich unreflektierten Kampfbegriff verkommen…

    1. Das Video hatte eine Feministin bei Twitter getweetet. Ihr ist gar nicht aufgefallen, dass sie damit „ihrem“ Feminismus praktisch ein Eigentor schießt. 😀

      1. Ja, das ist immer wieder unterhaltsam (wenngleich auch schmerzhaft weil misandrisch) mit anzusehen, wie diese Menschen sich vor lauter (Selbst-)Verblendung in geradezu ignoranzverliebter Manier als Heuchler mit tiefsitzender Doppelmoral offenbaren und quasi selbst vorführen 😀 Das tun FeministInnen aber nahezu ständig. Wie bspw. wenn sie von einem Patriarchat (aka den omipräsenten, allmächtigen „Penis-Illuminati“) oder der rape culture blubbern, bei der angeblich die gesamte Gesellschaft eine misogyne Grundeinstellung gegüber Frauen internalisiert – ja sogar anerzogen – bekämen, es aber den politischen Tod einer jeden Person bedeuten würde, als frauenfeindlich abgestempelt zu werden und es zudem die liebste Immunisierungsstrategie von FeministInnen darstellt alle Menschen, die ihnen widersprechen oder es doch tatsächlich wagen Kritik entgegen zu bringen, alsgleich Frauenfeindlichkeit zu unterstellen (was allein schon ausreicht, um sie mundtot zu machen und ihnen gleichzeitig jegliches mediale wie politische Gehör zu entziehen). Wenn Frauenfeindlichkeit wirklich so akzeptiert, prävalent, internalisiert und tief in der Gesellschaft verwurzelt wäre, wie von FeministInnen ständig propagiert, wieso ist es dann (mit) die rufschädigenste Unterstellung schlechthin?

        Das gleiche gilt für die rape culture: Wenn der gesamten Gesellschaft von grundauf anerzogen wurde Vergewaltigung von Frauen gutzuheißen, als völlig normal zu empfinden und damit als legitim zu erachten, wieso wird Vergewaltigung dann von (nahezu) allen Menschen als ein schlimmeres Vergehen als Mord empfunden? Und v.a.: Wieso wird das Wort „rape“ von FeministInnen dann so inflationär genutzt, um alle auch nur erdenklichen (als solche empfundenen) Ungerechtigkeiten zu beschreiben, wie bspw. der Fall, wenn jegliche mediale Darstellung und insbesondere das transportierte Schönheitsbild bei Germany’s next Topmodel als „Vergewaltigung“ von jungen Mädchen postuliert wird, oder gar solch banale Dinge wie „Widerworte geben“ oder ein Furz („fart rape“) als Vergewaltigung empfunden werden? Und auch hier: Wieso werden so Vorwürfe wie „rape apologist“ und „rape enabler“ mit solch einer Vorliebe verwendet, wenn ihnen nicht klar wäre, dass sie ihrem Gegenüber mit der Unterstellung ein Vergewaltigungsbefürworter zu sein, jegliche Kredibilität, Sympathie sowie Möglichkeit überhaupt angehört zu werden zunichte machen, weil alles was ein Unmensch fordert ja unweigerlich auch nur „unmenschlich“ sein kann?

        Lustig finde ich hierbei v.a. den Umstand, dass sich FeministInnen mit all ihren Verschwörungstheorien (Patriarchat, rape cutlure etc.) bei kritischer Untersuchung sogar eher noch ins eigene Bein schießen. Weil sich dann rausstellt, dass der Sachverhalt vielmehr genau umgekehrt(!!) ist; nämlich dass es nicht Misogynie, sondern Misandrie ist, welche die Gesellschaft von kindesbeinen an eingetrichtert bekommt. Und dass wir nicht in einem Patriarchat, sondern durch und durch gynozentrischen System leben! Wieso sonst bockt es keine Sau, wenn jemand als männerfeindlich bloßgestellt wird? Wieso ist es nicht rufzerstörend, wenn man männerfeindliche Kleidung („boys are stupid, throw rocks at them“) oder „male tears“-Kaffee-Tassen vertreibt/trägt, während ein Wissenschaftler wegen (angeblich) frauendiskriminierender Kleidung vor laufender Kamera dazu getrieben wird sich unter Tränen dafür zu entschuldigen, dass er das Hemd von seiner Freundin geschenkt und als symbolische Geste getragen hat, um sie an diesem Lebensereignis mit teilhaben zu lassen? Wieso werden frauenkritische Kommentare bei Online-Artikel systematisch zensiert, obwohl sie nicht mal annäherd (oder sogar gar keine) Beledigungen enthielten; ganz im Gegensatz zu den von FeministInnen geäußerten, volksvehetzenden, ja geradezu menschenverachtenden(!) Hasspredigten, welche jedoch wiederum völlig unkritisch geduldet werden? Wieso sonst wird männliches Leid und Schmerz als Belustigung empfunden (male tears, Jammerlappen etc.), ja sogar gesellschaftlich legitimiert?

        1. Ich glaube, Christian könnte Dir Deine Fragen hinlänglich aus feministischer Perspektive erläuten. 😀 Sorry, war ein Spaß.

          Deine Fragen scheinen alle rhetorischer Natur zu sein. 😉 Daher stelle ich lediglich kurz fest, dass es im Feminismus an keiner Stelle eine kontinuierliche Logik gibt, die auf etwas Beständiges, Nachvollziehbares, Sinnstiftendes, gesellschaftlich Wertvolles usw. schließen lassen könnte.

          Feminismus ist von Anfang an destruktiv. Seine Destruktivität wird momentan immer deutlicher. Leider sind noch zu viele in ihrer feministischen Erziehung gefangen.

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