Update (Mediendateien):
Nach der Vater-Kind-Kur muss ich erstmal in Kur.

Oscar

Es ist momentan der Horror.

Internetzugang gibt es erst ab 19 Uhr und dann auch nur in den Räumen der Kinderbetreuung. Dort sammelt sich dann alles mit Kindern und verbrät die begrenzte Bandbreite mittels Skype, Facebook usw. Sinnvolles arbeiten ist nicht möglich. Konzentriertes Schreiben? 😀

Pellworm ist auch nicht wirklich spannend, um seine Kur zu verbringen, wenn man wert auf ein wenig Freizeitgestaltung legt. Es gibt hier drei “Sehenswürdigkeiten” – Hafen, alte Kirche, Windmühle, für die man jeweils 5 – 10 Minuten braucht.

Nahrung ist für mich auch fürchterlich, weil es Veganern hier nicht besonders leicht gemacht wird.

TV gucken am Abend? Wenn man auf N3, SuperRTL, RTL, Eurosport und KiKa steht, vielleicht. Viel mehr Sender gibt es nicht. Bücher lesen? Dafür ist der Lärm der Kinder zu groß.

Trollface

Edit:

Das klingt alles TV und Internetsüchtig. 😉 Das Internet brauche ich beruflich und TV gucke ich normalerweise Zuhause gar nicht. Die Literatur, die ich mir mitgenommen habe, ist für mich wegen des Lärms nicht zu genießen. Das Gebäude hier ist “sehr offen” architektonisch angelegt. Die Etagen gehen ineinander über. Schreit ein Kind irgendwo im Erdegeschoss, ist es überall in nahezu der gleichen Lautstärke auf der ersten Etage zu hören. In einer Vater-Kind-Kur sind viele Kinder. Es herrscht hier ständig ein Höllenlärm. Mein Sohn – 9 – findet es auch sehr anstrengend.

Der Lärm in der Internetzone klingt dann so:

Ist hervorragend, wenn man wichtige Mails u. ä. schreiben will.
Warum es nur Internet – Internet ist zu viel gesagt, es ist eigentlich nur das WWW über Port 80 (warum Skype funktioniert, weiß ich nicht, ist mir auch egal, ich bin ja zur Erholung hier.1 :D) – im Bereich des Kindertreffs gibt, das weiß nur die feministische Göttin, die über diese Klinik wacht. “Denn jede und jeder Kurteilnehmerin und Kurteilnehmer” soll sich ja hier zwangsweise erholen. Da hilft nur Öde, Lärm und fades Essen!

Als HSP sind die Essen im Speisesaal für mich unerträglich. Die ganzen Therapiedinge – Wasserbett, Massage, Sport – werden in ihrer Wirkung durch den Lärm direkt wieder ruiniert. Es sind viele hier, denen ergeht es genauso.

Am schönsten ist es, wenn man denn dann doch mal ins Internet kann und dort der Lärmpegel des Speisesaals simuliert wird. Manchmal allerdings findet auch so ein Frauen-Aerobic-Kampfsport-Ersatz-Kurs statt. Dann läuft da in tierischer Lautstärke schräg unter unsserem Appartement Techno. Musik, Getrampel und das Gejauchze (?) sind laut. Unerträglich.

Ich freue mich tatsächlich auf Zuhause. In der letzten Woche ist auch noch durchgängig bescheidenes Wetter. Sagt meine Wetterapp, wenn sie sich mal updated. 😉

Ende vom Edit.

Jippie. Ich erhole mich extrem.

Nach der Vater-Kind-Kur muss ich erstmal in Kur.

Ich mache noch einen ausführlichen Bericht über die Kur im Dr. Gabriele Akkerman-Haus in Pellworm.

1(Man sagte mir nun, dass Skype auch ausschließlich über Port 80 funktioniert.
“Minimal muss der TCP Port 80 (ausgehend) freigegeben werden. Um beste Qualität zu erreichen, solltest Du alle ausgehenden UDP ports freigeben (so dass Skype Antworten auf ausgehende UDP Pakete erhalten kann”)

 

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