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Verständnis von Worten und Reaktionen

Momentan ist das Klima in Deutschland im Arsch.
Ich wähle diese Worte, weil genau diese Worte treffend sind. Das Klima in Deutschland ist kaputt. Es gibt nur noch Gut und Böse.

Man ist schneller einkategorisiert als man gucken kann. Es wird wie in einem Suchalgorithmus lediglich beschränkt auf das Vorkommen bestimmter Ausdrücke sortiert.

Derzeitig arbeitet man daran, eine für manche sehr unliebsame Existenz zu zerstören. Man muss mit dieser Existenz nicht einer Meinung sein. Ein jeder aber verdient es, dass man sich mit den Worten, für die man ihm „einen Strick drehen“ will beschäftigt. Diese Grundsätzlichkeit erspart man sich mittlerweile in Deutschland.

Ich war bisher der Ansicht, dass dies fast ausschließlich im Feminismus der Fall ist. Mittlerweile sehe ich aber, dass sich dies durch weite Teile der Bevölkerung zieht – ohne ein schlechtes Gewissen oder überhaupt ein Bewusstsein dafür zu haben, sich genau der faschistischen Methoden zu bedienen, die man vorgeblich kritisiert.

Nun ein paar kurze Gedanken, die ich in einem asozialen Netzwerk teilen wollte. Ich will diese Gedanken aber lieber bei mir.


 

Bei Buchhändlern und -verlagen kann man davon ausgehen, dass diese mit Worten umzugehen verstehen. Man nimmt doch an, dass sie gesprochene oder geschriebene Worte verstehen, interpretieren und einordnen können.

Wenn diese Händler und Verlage aber nun aufgrund von Worten radikalste Dinge vornehmen, die man aus der Vergangenheit kennt, muss man sich doch Fragen, ob dies unbewusst geschieht, weil die Worte nicht verstanden worden sind, oder ob es absichtlich trotz eines korrekten Verständnisses der Worte geschieht.

Beides ist schlecht:
In einem Fall ist es Dummheit, im anderen Fall ist es reine Bösartigkeit.

meinung01


 

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8 Gedanken zu „Verständnis von Worten und Reaktionen

  1. Feminismus ist nur ein Segment in diesem verlogenen Spiel. Man sollte sich jedoch klar darüber sein, dass alle Hetzer, Verleumder und Lügner im Fall Pirrinci auch stramme Feministen sind, die für diese Ideologie genau so über Leichen gehen.

    Es verschieben sich im Moment lediglich die Prioritäten. Gender-Feminismus ist nicht mehr die ideologische Nr. 1. Daraus aber ergeben sich für Feministinnen neue Bedingungen. Seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, sind sie es gewohnt, dass alles nach ihrer Pfeife tanzt und ihnen sämtliche Resourcen zur Verfügung stehen. Jetzt ändert sich das.

    Für die schreibende Zunft der Antifeministen, stellen diese neuen Bedingungen einen interessanten Einblick dar. Hadmut hat vor kurzem geschrieben, dass er diese Leute betrachtet, als wären sie Laborexponate. Das sehe ich ähnlich. Dieser Blickwinkel mag überheblich erscheinen, ist er aber keineswegs. Denk mal drüber nach. 😉

        1. Vor allem ist Feminismus nicht mehr als ein Werkzeug kulturellen Marxismus. Hätte eigentlich schon früher auffallen müssen, dann sähe es momentan vielleicht besser aus. Vielleicht haben einige Leute auch einfach zu viel am Grundwasser genascht. Weil wegen Östrogen und so.

          1. Zur Zeit läuft der Feminismus hier bei uns sowieso eher auf Sparflamme. Die werden gerade genauso überrannt.

            Aber mal sehen, wann deren Freude in die Hose rutscht.

  2. Das hier

    http://www.heise.de/tp/artikel/46/46385/1.html

    ist ein sehr guter Artikel zu Akif Pirincci. Klar: Schlimm, was er gesagt hat. Mich hat vieles von dem, was er in dieser Rede gesagt hat, an den „Stürmer“ erinnert, so z.B. das mit dem „Moslemsaft“.

    Wenn aber der Buchhandel sich komplett sperrt, seine Bücher zu verkaufen, selbst seine Romane, dann erinnert das auch an Zeiten und Methoden, die wir eigentlich schon lange hinter uns haben müssten.

    1. Ich sammele gerade einige Artikel über das Thema „moderne Inquisition“.

      Es ist unertrüglich. Man kann von Meinungen halten, was man will. So manches ist aber bewusste Zerstörung eines Menschen. Was ist da schon ein KZ-Vergleich gegen?

    2. Monate vor dem kleinen Akif wurden in einer Bibliothek in Bad Dürheim 3200 Bücher zerstört, weil diese nicht mehr „zeitgemäß“ waren. Alles ohne das Wissen der Beurlaubten Bibliotheksleiterin. Sich über die Verlage nun zu echauffieren erscheint etwas…merkwürdig.

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