Friedenspreis: Rede von Carolin Emcke – Was redet die da?

Ich habe mir die Rede komplett angetan. Ich kannte Carolin Emcke nicht. Nach der Rede weiß ich auch warum.

Sie spricht viel, sagt aber nichts außer Bessermenschengeschwafel.

Oder habe ich hier eine falsche Wahrnehmung?

Worauf bezieht sie sich genau?

Super, sie gendert vorbildlich. Ist die ganze Rede aber nicht einfach nur subjektives Empfinden projiziert auf die Gesellschaft?

Freiheit ist nichts, das man besitzt, sondern etwas, das man tut.

“Rechtlich gesehen habe ich keine Freiheit, dafür tue ich heute aber ein bisschen Freiheit.”

…damit es häufiger geschieht, dass wir alle sagen: “Wow, so sieht es also aus dieser Perspektive aus!”

Tja, das würde ich gerne tun, wenn es mir möglich wäre, diese Perspektive einzunehmen. “Diese Perspektive” geht aber in nichtssagendem Geschwafel unter. Es erklärt aber zumindest, warum ich keinen Friedenspreis bekomme.

8 Gedanken zu „Friedenspreis: Rede von Carolin Emcke – Was redet die da?

    1. Stimmt. Da gehört sie direkt zu zwei extrem unterdrückten Gruppen. Immerhin hat sie dann nun als Extrem-Unterdrückte das Recht ganz viel Müll vor einem applaudierendem Idiotenpublikum (inkl. Gauck) zu erzählen.

      Ich habe gestern dann auch einen Artikel vom Frl. Stokowski im Spiegel überhaupt nicht begriffen: Dasselbe Phänomen – viele Worte überhaupt kein Inhalt.

      Ist das Frl. Stokowski nicht auch lesbisch?

  1. Dazu habe ich keine Informationen. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass frau nicht unbedingt auch noch Lesbe sein muss, um in der Spiegelin Gendergewäsch zu verbreiten. Dazu genügt im modernen, gendergerächt reformierten “Sturmgeschütz der Demokratie” schon der Tittenbonus.

    1. Ich denke, dass mit dem Lesbisch-sein gibt einfach nur noch einen “Diskriminiertenbonus” zusätzlich oben drauf. Es gibt mittlerweile offenbar eine Rangliste. Einfach-, zweifach-, mehrfachdiskriminiert.

      Am meisten diskriminiert sind dann wohl nach Bessermenschen-Ansicht: behinderte muslimische lesbische Frauen.

      Da kommste als weißer, heterosexueller Mensch nicht gegen an: Da kannste dann auch behindert sein, wie Du willst. Du wirst auch niemals inhaltsleere Reden vor einem Gauck und dergleichen halten “dürfen” – wer will das aber?

  2. Lies mal:

    *Carolin Emcke: Der Hass der Anderen
    Tichys Einblicke, 30. Oktober 2016, Klaus-Jürgen Gadamer
    http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/der-hass-der-anderen/
    Für Emcke gibt es aber nur Individuen mit Grundrechten und Minderheiten. … Sie scheint von ihren eigenen Themen jenseits ihrer Opfer-Ideologie nichts zu verstehen.

    The European, Hans-Martin Esser, 24.10.2016
    *Hat Carolin Emcke den Preis verdient?
    http://www.theeuropean.de/hans-martin-esser/11429-friedenspreis-der-deutschen-buchhandels
    Buchpreis nicht für ihre hohe Literatur bekommen, … als Lesbe Zeugin für Intoleranz und Opfer von Ausgrenzung.

  3. “Freiheit ist nichts, das man besitzt, sondern etwas, das man tut.”

    Da gebe ich ihr recht, aber wie sagte doch Rosa Luxemburg? – “Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.” Die DDR-Führung hatte Schaum vorm Maul, als man ihnen dieses Zitat vorhielt.

    Ich kann PC für demokratiefeindlich halten und trotzdem für Minderheitenschutz (usw.) sein. Ganz ähnliches Ziel, aber ganz andere Methoden. Aber Gutmenschen haben für solche wie mich trotzdem das Wort Menschenfeind. Mindestens bereite ich aber den Weg für Menschenfeinde. Das ist’n Wort, oder? Solschenizin hatten die damals in der Sojetunion Menschenfeind genannt.

    Wie war das mit dem Ausgrenzen, Dämonisieren und so weiter? Auch im Buchhandel. War da nicht vor kurzem einer, der zwar einmal Mist geredet hatte, aber demokratisch durchaus zulässigen Mist, und den sie dann ausgegrenzt hatten, sie, der Buchhandel?

    1. Wie “tut” man denn Freiheit? Ne, da erwarte ich schon anderes von einer Schriftstellerin.

      Ja, man muss auch für die Freiheit anderer kämpfen. Ob man deren Meinung ist oder nicht. Meinungsfreiheit ist eins der größten Güter.

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