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Martin Schulz macht Angela Merkel alternativlos

Ich habe gestern kurz Anne Will gesehen. Martin Schulz der „designierte“ SPD-Kanzlerkandidat war da. Er wirkte profillos und populistisch, obwohl er dem Populismus den Kampf ansagt. Es ist populistisch gegen die AfD und Trump zu wettern. Es sind sichere Punkte bei einem Großteil der Bevölkerung. Mir persönlich geht das faktenlose Gebashe extrem auf die Nerven.

Da Bejahen des Flüchtlingskurses der Kanzlerin wird ihm auf die Füße fallen. Schulz ist keine Alternative für Merkel.

Wer ist Martin Schulz aber, wenn er die SPD nicht zu stärksten Kraft in Deutschland machen will?

Zunächst einmal ist er hervorragend im Einstreichen von Geldern, die der vielbeschworene Arbeiter über Steuergelder bezahlt.

Alle EU-Parlamentarier streichen üppige Gehälter ein, doch Martin Schulz ist der Spitzenverdiener. Zusätzlich zum Grundgehalt sammelt der Präsident jeden Monat rund 18.000 Euro an steuerfreien Zuschlägen an, rechnet ein Verwaltungswissenschaftler vor. Wird Schulz Kommissionspräsident, verdient er sogar noch mehr. (…)

Der Focus verliert einige Worte über den neuen „Spitzenkandidaten“ der SPD:

So sammelt Martin Schulz Zulagen für sein Monstergehalt

Zumindest aber hat er die Medien auf seiner Seite:

(…) Trotz dieser überaus ernüchternden Situation und der arithmetisch mehr als klaren Ausgangslage zeigt sich die deutsche Medienlandschaft ganz überwiegend entschlossen, den ehemaligen Bürgermeister von Würselen zum Hoffnungsträger der deutschen Sozialdemokratie, ernsthaften Herausforderer von Angela Merkel und Initialzünder eines grandioses Comebacks der SPD hochzuschreiben. (…)

Cicero: Martin SchulzDie Mär von der sozialen Gerechtigkeit

Nachtrag:

Den Ausdruck „alternativlos“ meine ich keineswegs positiv. Wir brauchen eine Alternative, die wir nicht bei den etablierten Parteien finden können.


 

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2 Gedanken zu „Martin Schulz macht Angela Merkel alternativlos

  1. „obwohl er dem Populismus den Kampf ansagt.“

    Seltsam. Eigentlich ist doch Populist die Berufsbezeichnung eines Politikers in einer Demokratie: Wenn ein demokatisch gewählter Politiker ankündigt, nicht dasjenige Mandat auszuüben, daß ihm das alle Staatsgewalt erzeugende Volk erteilt, dann ist seine Arbeit illegitim – ganz einfach.

    1. Das liegt daran, dass die Linke (Grün/Links/Establishment) sämtliche Begriffe mittlerweile falsch verwendet. Das beginnt bei Neo-Liberalismus und endet noch lange nicht beim Populismus. Mit Sprache haben die es aber nicht so –> Gendersprech usw.

      Natürlich ist Populismus zunächst einmal nichts schlechtes. Wenn aber die AfD und Trump über diesen Begriff diskreditiert werden, wird der Begriff verzerrt.

      Grundsätzlich hast Du recht. 😉

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