Politik

R2G in Berlin, selbst der Tagesspiegel mault

Berlin - Rot-Rot-Grün - pelzblog

Rot-Rot-Grün ist wohl doch nicht das Gelbe vom Ei. Na ja, wäre dann ja auch Rot-Rot-Grün-Gelb.

Selbst der linke Tagesspiegel poltert im heutigen Newsletter.

Guten Morgen,

heute mal ein Zitat zum Wachwerden. „Meine Versuche, einen arbeitsfähigen Senat zu erhalten, sind gescheitert. Im Interesse der Stadt und ihrer Bürger habe ich mein Amt als Regierender Bürgermeister zur Verfügung gestellt. Damit ist auch der Senat von Berlin zurückgetreten.“
Soweit die Erklärung von Regiermeister Heinrich Albertz, die genau 50 Jahre her ist.

Die verlinkte Twittermeldung dazu

#Berlin vor 50 Jahren: Regierender Bürgermeister Heinrich Albertz tritt zurück. „Große Partei – was nun?“ @tagesspiegel #OTD 1967 pic.twitter.com/NSa7pd3wG5

— Stephan Wiehler (@stevanwyler) 27. September 2017

Es geht weiter im Newsletter:

Nach diesem Koffein-Ersatz geht’s munter weiter zu den Berliner Aktualitäten.

Im Abgeordnetenhaus werden sie heute fliegen, die Fetzen: CDU und FDP wollen einen Antrag zum Luftverkehr einbringen, bei dem R2G die Düse gehen dürfte. Die sieben Forderungen an den Senat: Widerruf der TXL-Betriebsgenehmigung widerrufen, Landesplanung mit Brandenburg ändern, Aufhebung der TXL-Planfeststellung widerrufen, Lärmschutz planen und im Haushalt absichern, das Nachnutzungskonzept sonstwo umsetzen, „ganzheitliches Flughafenkonzept“ entwerfen und „zügig“ eine U-Bahn zum Terminal bauen. CP-Karrieretipp: Fachanwalt für Verwaltungsrecht ist für die nächsten 10 Jahre krisensicher. Und der Moment, endlich in dünn besiedelten Gefilden einen geeigneten Ort für einen Flughafenneubau zu suchen, war nie günstiger als jetzt.

Innerhalb der rot-rot-grünen Koalition ist die Stimmung allerdings auch gerade auf U-Bahn-Niveau, zumal das Wahlergebnis die Laune beim sog. großen Partner nicht gehoben hat. Wenn sogar die Grünen-Landeschefin Nina Stahr den Regiermeister Müller auffordert, „dass er seine Führungsrolle stärker annimmt“, scheint noch viel Luft nach oben zu sein. Von Schicht im Schacht ist aber keine Rede. Stattdessen klingt angesichts diverser angefangener, aber kaum umgesetzter Projekte von überall der Ehrgeiz durch, als Bündnis voranzukommen, statt sich zu beharken. Das machen die Grünen bekanntlich (CP von gestern) besser intern.

Ich habe kurz nach den katastrophalen Wahlergebnis mit einem Vertreter der bösen Partei gesprochen. Der war frohen Mutes, dass sich die damals zukünftige Koalition schon während der Regierungsperiode zerlegen wird. Könnte sein.

Ich sammele zumindest fleißig Links zum Thema, die ich bei Gelegenheit raushauen werde.

 


 

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