Politik

Auf ein Bier mit der AfD…

Veröffentlicht

Auf ein Bier mit der AfD…

…und schon nimmt die deutsche – hier die Berliner – Presse die entsprechenden Personen in Sippenhaft. Man hat sich entschieden, dass die zweitgrößte Oppositionspartei den Status der Ausgrenzung inne hat. Daher steht auch unter Beobachtung, wer mit der AfD in der Kantine speist oder trinkt. Wird jemand mit der AfD erwischt, wird dies in die linksgerichtete Leserschaft hinaus verkündet.

Aus dem heutigen Newsletter des linken Tagesspiegels aus Berlin:

Die FDP hat’s als kleinste Fraktion im Agh nicht leicht – und dann hat sie auch noch den Abgeordneten Marcel Luthe: Mit seltsamen Auftritten und dem Massenabwurf von Parlamentsanfragen (aktueller Stand: 513 seit Beginn der Legislaturperiode am 27.10.16) nervt er die eigenen Leute inzwischen so sehr, dass sie oft nicht einmal mehr applaudieren, wenn er im Plenum spricht. Dafür springt die AfD ein, ihr gefällt Luthes Ton offenbar. Am Rande der Sitzung vergangene Woche kam‘s dann auch zur Verkumpelung in der Kantine: Während die Mitglieder anderer Fraktionen den Kontakt mit der AfD aufs Nötigste beschränken, saß Luthe in trauter Runde mit Pazderskis Leuten fröhlich scherzend beim Bier. Na dann: Prost Mahlzeit.

Wie weit will die Presse in Deutschland eigentlich noch sinken?

Bei einer solchen Darstellung über den Umgang mit der AfD muss man sich nicht wundern, wenn es das linke Kleingeist als Orientierungshilfe für den Umgang mit der AfD nimmt. Hier legt man dann auch schon einmal eine Schüppe drauf und zeigt sich nicht nur in der Ausgrenzung, sondern wird aktiv:

Farbanschläge auf Häuser von AfD-Politikern, attackierte Informationsstände der AfD oder auch Sahnetorten auf Beatrix von Storch.

Interessant ist auch, dass das parlamentarische Mittel der Anfragen als Argument gegen den FDP-Politiker Marcel Luthe verwendet wird. Wenn ein Politiker seine Arbeit macht, verwendet man dies also gegen ihn?

Der ‚Tagesspiegel beteiligt sich an einer Stimmungsmache in der „allerbesten“ Stasimanier.

(…) Andererseits war die Stasi eine Art „Ideologiepolizei„. Sie sanktionierte die aus Sicht des SED-Staats „falschen“ Meinungen. Ihr zentrales Anliegen war, Ansehen und Existenz von Partei und DDR zu schützen und die Öffentlichkeitswirksamkeit von Oppositionellen zu verhindern. Daher überwachte sie die eigenen Bürger/innen, schüchterte Meinungs-Abweichler ein und nahm Einfluss auf Lebenswege.Bundeszentrale für politische Bildung: Die Angstmacher: Stasi – was war das?

Ideologiepolizei – diese Tätigkeit übernimmt hier der Tagesspiegel. Wer zusammen mit der AfD ein Bier in der Kantine trinkt, widerspricht dem ideologischen Konzept von Regierung und Presse. Wie sehr das Ansehen und die Existenz des merkelschen Wir-schaffen-das-Systems gestützt werden sollen, konnte man an der beständigen Lüge der Hetzjagden von Chemnitz sehen.

Die Öffentlichkeitswirksamkeit als Organ der Presse ist gegeben.

Die Protokollierung, wer wann mit wem ein Bier trinkt, stellt eine Überwachung dar. Solche Dinge gab es aber nicht nur in der DDR. Im 3. Reich wurde ebenfalls überwacht.

Aufgaben des SD

Eine der wichtigsten Aufgaben des SD war die Beobachtung von politischen Gegnern, Parteien und Strömungen – aber auch die Überwachung und Bekämpfung oppositioneller Bewegungen innerhalb der NSDAP. Sobald die Gegner enttarnt waren, begann dann die Geheime Staatspolizei (Gestapo), diese mit allen Mitteln zu bekämpfen. Heydrich, der schnell auch Chef der Gestapo wurde, sorgte dafür, dass diese von Himmler klar definierte Arbeitsteilung unter den beiden staatlichen Terrorinstrumenten reichsweit funktionierte.

mdr: Der SD – Sicherheitsdienst der SS

Georg Pazderski über Propagandakanäle, Demokratie und mehr

Ein Gedanke zu „Auf ein Bier mit der AfD…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.