Sprache wird mittlerweile kotiert

Denkender Mann

Sprache wird mittlerweile
kotiert

Da man seine Sprache im öffentlichen Umgang kodieren muss:

Ich empfinde eher, dass ich meine Sprache kotieren muss. Ich versehe Aussagen mit Smileys, die suggerieren, dass ich das Gegenteil meinen könnte. Dabei muss ich mich darauf verlassen, dass die Menschen meine charakterlichen Eigenschaften einzuschätzen wissen. Ich bin ein Kimmich, ein Covidiot gar. Das macht mich zur verdächtigen Person. Es schlummert ja die angebliche Verfassungsfeindlichkeit in mir. Es ist aber an mir, den Leuten nahezubringen, dass die Verfassung auf meiner Seite ist; dass ich mich in der Folge der Aufklärung sozialisiert habe. (Aus meinem Elternhaus kam da wenig.)

Es ist katastrophal, dass man viele Dinge getarnt vermitteln muss. Zu schnell gerät man

  • in Verdacht,
  • wird verurteilt und
  • direkt abgestraft.

Bereits Kinder lernen die NEUE DEUTSCHE MEINUNGSFREIHEIT. Sie gilt für Feministen (Es sei denn, sie üben Kritik an der Ideologie bezüglich der Sicht auf Transsexuelle.), für alle, die sich selbst als links bezeichnen (es aber schon lange nicht mehr sind) oder sich als grün sehen. Bereits Kinder lernen, dass der Vater ein böser Nazi ist, wenn er eine “bestimmte Partei” bevorzugt. (Auch hier: Die angesprochene Kotierung.)

Warum ist eine Kodierung der Sprache im eigentlichen Sinne eine Kotierung?

  • weil die Sprache undeutlich und
  • missverständlich wird,
  • weil es stinkt, Meinungen Aussagen verschleiern zu müssen:
    es ist weder im Sinne eines brauchbaren Diskurses,
  • noch ist es im Sinne der demokratischen Idee.

Daher macht mir das Bloggen auch keinen Spaß mehr. Ich bin beruflich nicht in der Position, dass ich mich allzu kritisch äußern könnte. Das System ist still und heimlich von ideologischen Kräften besetzt worden. Die mediale Jagd auf Kimmich dient als erschreckendes Beispiel.

Ich finde den derzeitigen Zustand Deutschlands zum Kotzen.

Mon patriotisme est mort.

 

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