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Ein schöner Rundumschlag
gegen #Aufschrei & Co.

Heute habe diesen sehr schön formulierten und durchargumentierten Beitrag auf Twitter gesehen. Mir kommt der Beitrag wie ein richtiger Rundumschlag gegen z. T. vorherrschenden Wahn unter Feministinnen vor. 😉

Ich musste diesen Beitrag einfach konservieren.

Marie Kuhn @_Marie_Kuhn schrieb innerhalb einer Diskussion auf Twitter am
2nd August 2013 über TwitLonger:

Da du im Verlauf unseres Gesprächs die Frage stelltest…Nur einige, der möglichen Gründe, warum manche Männer den Hashtag „übernehmen“ wollten..

— A —

Bei #aufschrei wurden strafrechtliche Übergriffe mit Vergewaltigungen sowie erfolglosen Flirtversuchen vermischt. Dies beeinflusst manche Männer, welche ohnehin Problem haben, eine Frau kennen zu lernen und wirft diese mit Strafttätern in einen Topf. Zudem werden damit die Gefühle von Menschen, denen wirklich schlimme Dinge geschehen sind mit Füssen getreten.

Wenn es dann auch noch z.b. so einen #aufschrei gibt:
„Der grauhaarige Kioskbesitzer, der mich anzwinkert und mir sagt, ich könne alles von ihm haben. #aufschrei“

Und die gleiche Dame vorher postet:
„Heute gehe ich wieder zum schnuckeligen Arzt, da knöpf ich mir doch noch ein paar Knöpfe mehr auf.“

Muss der „Mann“, der sich das durchliest, sich die Frage stellen: Muss ich reich und schön sein und sonst die Klappe halten?
Oder ein Obama, der einer Frau neben ihrer Qualifikation auch das gute Aussehen lobt? Sterile Gesellschaft?

Ja, ich weiss … Männer sollen sich nicht so anstellen. #mimimi

— B —

#aufschrei wird mitunter als Platform mißbraucht, die Frauenquote oder gar die Gleichstellung durchzudrücken. Gerne wird hierzu dann auch das „Erfolgsmodell“ Schweden oder Norwegen als Beispiel genannt, von Menschen die alles nur aus Google kennen ohne wirklich Informiert zu sein. Dabei wird die Schuld für die niedrigen Gehältern sowie den Mangel an weiblichen Vorstandsposten den Männern zugeschrieben.

Da ich beruflich mit verschiedenen Unternehmen zu tun habe und im Bewerbungsprozess eingebunden – also weiß, wie Bewerber und Firmen ticken -kann ich dazu folgendes Sagen:
( Ich wiederhole dazu Auszüge aus meinem früheren Tweet. )

Ja! Die gesellschaftliche Macht liegt überwiegend in Männerhand. So ca. bei 3% der Männer. Die restlichen 97% der Männer müssen genauso mit deren Entscheidungen umgehen wie die Mehrheit der Frauen.

Ja! In den Führungspositionen des Managements von Männern gegründeten Unternehmen befinden sich nahezu nur Männer. Was hindert uns Frauen nun genau daran, selbst erfolgreiche Unternehmen zu gründen?

Ja. Schweden dient als Leuchtfeuer und hat eine hohe Frauenquote. Die Abgabenquote ist enorm und belastet Hauptsächlich die Arbeitsplätze der Männer, da dort direkte Steuern abgezogen werden, die den großteil ausmachen.

Ja. Norwegen dient als Leuchtfeuer & hat eine Frauenquote von 40%. Dies hatte nachweisbar verheerende Effekte auf den Buch- und Marktwert von Unternehmen. ( = verschlechterte Entscheidungsqualität, die im nunmehr zu 40% aus Frauen bestehenden Aufsichtsrat getroffen wurden. ) Damit sage ich nicht, dass wir per se schlechter sind, aber eine Quote dafür sorgt, dass bei Frauen „gerne mal“ ein Auge zugedrückt wird um eben die Quote zu erfüllen.

Das oft aufgeführte Hauptargument ist natürlich nicht zu verheimlichen: „Nur bei GLEICHER Qualifikation kommt aber doch die Quote zum Einsatz.“

Dieses Argument ist totaler Schwachsinn! Die Unternehmen werden in die Bringschuld genommen, zu beweisen dass der Mann tatsächlich besser Qualifiziert war als die Frau. Eine Frau wird sich nicht damit abfinden, wenn sie eine Absage bekommt. Ich führe selber Bewerbungsgespräche genug um sagen zu können, dass im Hintergrund ganz andere Sachen ablaufen, die mit einer Quote deutlich schlimmer werden, da Frau drauf rumreiten kann und wird. Sie tut es nicht direkt od. bewirbt sich erneut sondern wendet sich vll. an die Presse o.ä.

Diesen Ärger werden Firmen gerne vermeiden wollen. Zudem würden diese die Quote gerne schnell erfüllen, um aus dem Schußfeld zu geraten und eben daher eher mal eine Frau nehmen. ( Positive Presse ) Die Frau wiederum muss sich dann im Posten noch mehr Anstrengen um zu beweisen, dass sie tatsächlich keine „Quotenfrau“ ist, sondern gemäß ihrer Qualifikation den Job doch zu Recht hat ( = noch mehr Druck ).

Der geringere Anteil von Frauen in Führungspositionen des Managements, erklärt sich außerdem auch in nicht geringen Teilen über die Selektion der Studienfächer. Welche mit einer Position im Top-Management überhaupt nicht vereinbar oder dienlich sind.

Dann haben wir noch das Bewerbungsverhalten: Wenn sich ein Mann bewirbt, so tut er dies bei einer Absage immer und immer wieder. Wenn sich eine Frau bewirbt, tut sie es i.d.R. bei einer Absage nicht erneut. Weniger „Biss“ = weniger Chancen.

Also sollten vll. auch mal wir Frauen darüber nachdenken, welches Verhalten wir an den Tag legen, um eine Stelle zu bekommen und nicht Anfangen, die Gesellschaft umzugestalten, weil viele von uns sich u.U. falsch Verhalten.

— C —

Bei #aufschrei werden Fotos von Männer veröffentlicht und als #breitmachmacker diffamiert. Männer werden also mutwillig diskriminiert von Menschen, die keine Ahnung von Biologie haben und nicht wissen, dass es für einen Mann recht unbequem/ungesund ist sich mit geschlossenen Beinen hinzusetzen. Ich habe übrigens einen Kunden, der speziell Stühle für Männer und Frauen herstellt – aufgrund der biologischen Unterschiede. Um nur die signifikanten zu nennen:

1. Das Becken eines Mannes besteht aus einem engen V. Der Beckenboden einer Frau hingegen ist weit…u.U. weil sich dort ein Geburtskanal befindet?
2. Der Schwerpunkt eines Mannes ist höher, als der einer Frau.
3. Männer setzen ihr Fett Hauptsächlich am Bauch an. ( Dies in Kombination mit 1 und 2…na du weisst schon )
4. Männer haben – Trommelwirbel – Ihre Geschlechtsorgane aufgrund der Temperatur aussen liegen.
— Ja ich weiss, wenn Männer grade keine Kinder wollen, sollten diese die Beine schliessen. Sehr freundlich. 🙂 Und wir Frauen dürfen uns die Brust abklemmen, weil wir grade keine Babys stillen.

Das einzige, was diese Aktion nun hervorgebracht hat, ist – ausser den Unmut der männlichen Fraktion – die Gegenaktion breitmachmackerin.
Erst mal Gratulation und danke für dieses Ergebnis.

Sonderbar ist, dass – obwohl Frauen ja aufgrund ihrere Biologie ihre Beine besser schliessen können – dies dann ein creepshot ist. Selektive Wahrnehmung?

Ja, ich weiss … Männer sollen sich nicht so anstellen. #mimimi

— D —
Bei #aufschrei werden Menschen Stellenweise in Ihrem Kaufverhalten bevormundet. Beispiel Barbie bzw. alles was irgendwie Rosa ist. Dabei wird dann vergessen, dass wir in einer Demokratie leben und jeder selbst Entscheiden kann was er kauft und nicht. Dass die Demonstration vor dem Barbie Dreamhouse bei #aufschrei dann noch teilweise gelobt wird – wo vor kleinen Kindern Puppen angezündet wurden und Kinderwagen umgestossen – wirft ebenfalls kein gutes Licht auf #aufschrei.

— E —
Bei #aufschrei wurden Männer – welche ihrerseits einen #aufschrei meldeten – beleidigt, ausgeschlossen und darauf hingewiesen, dass diese aufgrund ihrer Privilegien nicht diskriminiert bzw. sexuell belästigt werden können. Aha. Dabei ist bekannt, dass auch viele Männer in ihrer Beziehung unter Frauengewalt leiden und bei einem Sorgerechtsstreit idR den kürzeren ziehen.

Es wird dann stellenweise gerne mal auf Valerie Solanas verwiesen, über alte grauhaarige Männer gelästert und dergleichen …

Ja, ich weiss … Männer sollen sich nicht so anstellen. #mimimi

— F —
#Aufschrei wurde Stellenweise von Individuen dazu benutzt, die Definitionsmacht in den Fokus zu stellen. Über die Folgen muss ich ja einen intelligenten Menschen sicher nicht aufklären. Es sei nur gesagt, dass auch – wenn man es selber nicht sieht – Frauen Männer falsch beschuldigen können um z.b. beruflich voran zu kommen. Mein ehemaliger Chef stand kurz vor der Entlassung, weil eine Mitarbeiterin ihn anzeigte, weil er sie sexuell genötigt haben soll. Glücklicherweise wurde es auf Kamera aufgenommen und es kam heraus, dass die Dame ihm Avancen gemacht hatte und er sie zurückwies. Mit Definitionsmacht sähe dies wohl anders aus.

Ja, ich weiss … Männer sollen sich nicht so anstellen. #mimimi

Vielleicht führt – in grossen oder kleinen Teilen – dieser ganze Kram dazu, dass manche Männer einfach mal die Schnauze voll haben.

5 Gedanken zu „Ein schöner Rundumschlag
gegen #Aufschrei & Co.

  1. glaub mir Männer haben die Schnautze voll, ich als Mann habe Angst davor was passiert wenn wir Männer uns zusammen tun, ich liebe Frauen über alles und ich achte Sie als Mensch aber ich will auch nicht mehr als der bBse dastehen der ich nicht bin

  2. Ich habe auch so langsam die Schnauze voll. Vorgestern bin ich noch ohne Grund von so einer Feministin beleidigt worden ohne Unterlass. Auch hier konnte ich mir nicht verkneifen, das hier zu veröffentlichen.

    Ich finde diese Hetze, die diese Damen betreiben, absolut ekelhaft. Viele von denen beißen ja zudem auch noch die Hand, die sie füttert. Sprich: Sie arbeiten an Unis usw., die in der Hauptsache von Männern finanziert werden.

    Schön war auch als ich gestern als „vergewaltigungsfreundlich“ bezeichnet worden bin, weil ich mich darüber lustig gemacht hatte, dass eine von den Aufschrei-Initiatorinnen sich wegen „Kussgeräuschen“ belästigt gefühlt hat. Wenn ein Mann also an einer Frau vorbeigeht und Kussgeräusche macht, hat er sie schon vergewaltigt. Der böse Mann aber auch! Ne, so langsam reicht es. Die Damen sollten aufpassen, dass sich das Blatt nicht so langsam wendet.

    Eine Dame hat sich auch über meine Erfahrungen mit häuslicher Gewalt durch Frauen lustig gemacht. Rate doch mal, wie ich mich dabei gefühlt habe. Der Mann ist ständig Täter, aber kann kein Opfer sein.

    Weibliche Gewalt gegen Männer ist ein richtig großes Thema.

    1. Danke für den Link, auf der Seite war ich schon einmal, habe aber den Link verloren. 😉

      Wenn ich ehrlich bin: Diese ganzen Frauen kommen mir wir kleine,, verwöhnte Bälger vor. Leider geben wir ihnen viel zu viel Raum für ihren Müll. Genderforschung wird z. B. mehr gefördert als manch richtiges Studienfach.

      Ja, die Seite hätte besser „feministisches Alltagsgeheule“ heißen müssen. 😉

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