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Geschlechterstudie – Geschlechterrollen

Ich frage mich, was die letzte Zeit los ist. Ich könnte heute über sehr viele Ereignisse bloggen. Liegt es an der Jahreszeit und die Leute wollen sich noch vor Weihnachten beweihräuchern? Ich weiß es nicht.

Bei Spiegel Online gibt es seit heute einen Artikel, der eine aktuelle Studie zum Thema „Geschlechterrollen“ behandelt. In dieser Studie wird deutlich, dass das gemeine Volk anscheinend gar nicht so viel von der Geschlechterpolitik einiger Parteien hält, sondern eher auf traditionelle Rollen steht. Ich frage mich sowieso, warum SPD und die Grünen überhaupt noch Wähler haben, wenn ich mir ihre männerfeindliche Politik so ansehe. Ich befürchte, dass eben diese Geschlechterpolitik komplett an den Wünschen von Frau und Mann vorbeigeht. Hauptsache aber die verantwortlichen Politiker können sich selbstgerecht auf die Schulter klopfen, dass sie für eine angebliche Gerechtigkeit sorgen, die kaum jemand will.

Es ist ja auch keine Gerechtigkeit. Es ist eben nicht gerecht, wenn ein Herr Trittin von Frauen als dem begabteren Geschlecht spricht. Es ist eben nicht gerecht, wenn durch Frauenquoten qualifizierte Männer gegenüber weniger qualifizierten Frauen zurückstecken müssen. Es ist eben nicht gerecht, wenn Studiengänge wegen angeblicher weiblicher Bedürfnisse verwässert werden usw.

Tragisch finde ich allerdings, dass ich hier verzweifelt Artikel gegen diese Politik schreibe und draußen in der Welt eine ganz andere Stimmung herrscht. Draußen gibt es Frauen, die Gleichberechtigung und nicht Gleichstellung fordern. Draußen gibt es Frauen, die ihre Weiblichkeit und die Männlichkeit der Männer akzeptieren, ohne von sozialen Konstrukten schwafeln zu müssen. Leider setzt sich diese Stimmung allerdings nicht in der Politik durch. In der Politik haben Neofeministen das sagen. Selbstgerechte Männer, die sich „aufopfernd und selbstgerecht“ vor wahnsinnige Frauen, die wirren Ideologien folgen, werfen. Es wird ein Weg eingeschlagen, der nur sehr schwer zu korrigieren sein wird.

Falls es mal auffällt:
Es ist schon so perfide, dass bereits in der Grundschule und im Kindergarten Jungs aussortiert werden, damit sie später keine Konkurrenz für Frauen darstellen. Jungs sind die Bidungsverlierer. Ratet doch mal, was das für Auswirkungen haben wird. Akademisch brauchen wir bald keine Frauenquote mehr, weil Jungs gar nicht erst die Chance auf einen vernünftigen Schulabschluss bekommen.

Irgendwann werden solche Studien andere Inhalte haben. Irgendwann wird auch der letzte Mann und die letzte Frau erwachen, dass es so nicht geht. Dann aber ist es für viele zu spät.

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