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Frage an meinen Sohn:
Transsexuelle und weibliche Superhelden?

Genderama gehört ja zu meiner täglichen Lektüre. 😀

Heute gab es direkt mehrere Artikel, die mich beschäftigen und ein wildes Gedankenchaos in meinem Kopf auslösen. Solange aber etwas in meinem Kopf ausgelöst werden kann, ist es ja gut. 😀

Ein Artikel ging über

Mehr „Diversity“ für Superhelden?

Edit:
Es mag sein, dass ich es nicht so auf dem Schirm habe, dass Comics und Superheldenn in den Staaten vermehrt auf Erwachsene ausgelegt sind. Dafür bin ich aber zu viel mit meinem Sohn in den Superhelden-Welten drin. 😀 Vielleicht habe ich deshalb den Artikel auf Genderama ein wenig in „unsere“ Richtung interpretiert. 😉

Ich finde ja schon den Begriff „diversity“ im Zusammenhang mit Superhelden sehr absurd. Ja, in dem Bereich bin ich unverbesserlicher Macho und ewiges Kind. Was meint ihr, wie sehr ich meinen Sohn mit all seinen Spielen, Comics und Spielfiguren usw. verstehen kann? Auch ich stehe nach wie vor auf Superhelden. Ich stehe auf männliche Superhelden. Das ist auch ganz asexuell. Genau wie bei meinem ACHTJÄHRIGEN Sohn.

Superhelden stehen für Personen, die sich heldenhaft gegen das Böse stellen und mitunter auch ihr Leben riskieren. Natürlich liegt es da für mich als Mann nah, mich eher mit einem Mann als mit einer Frau zu identifizieren. Natürlich liegt es meinem Sohn nah, sich mit einem Mann zu identifizieren.

Ich habe mich eben mit meinem Sohn über dieses Thema unterhalten. Wisst ihr was passiert ist? Er hat mich fast ausgelacht. Er hat mich fast ausgelacht, weil es für ihn total irreal ist, dass er auf einmal weibliche Superhelden toll finden soll. Klar, er kennt Catwoman, Wonderwoman, Supergirl usw. – das sind aber alles Charaktere mit denen er sich nicht wirklich identifiziert.
Und mal so nebenbei: Die Teenage Mutant Ninja Turtles sind männlich und wer zum Teufel will weibliche Schildkrötenhelden sehen? Meister Splinter ist eine Ratte. Ich glaube nicht, dass der heutige Feminismus es toll fände, wenn eine wichtige Figur eine weibliche Ratte wäre. 😀

Ich habe meinen Sohn auch gefragt, was er davon halten würde, wenn es einen transsexuellen Superhelden gäbe. Da hatte ich dann ein Problem. Er wusste nicht, was transsexuell ist. Ich musste es ihm erklären, ohne in psychologische Tiefen abzudriften, die ich nicht verstehe. (Man muss nicht alles verstehen, um es zu tolerieren und zu aktzeptieren. Ich kann mich da einfach nicht hereinfühlen oder denken.)

Ich finde es absurd, Kindern etwas vorzusetzen, was sich noch gar nicht verstehen können. Es ist absurd, Kindern eine Weltanschauung über Superhelden indoktrinieren zu wollen. Ich finde es absurd, wenn man Kindern indirekt über transsexuelle und gleichgestellte Superheldinnen einen Teil ihrer unbeschwerten Kindheit nehmen und ihnen eine bestimmte Ideologie indoktrinieren zu wollen. Da bin ich dann ausnahmsweise ganz Macho.

Hallo?

Es geht hier um Superhelden? Das ist kein Spaß! 😀

Es ist auch kein Zufall, dass ein solches Thema gerade zu diesem Zeitpunkt hochkocht. Ich habe es gestern in meinem Artikel Homophobie angedeutet und es wird momentan an vielen Stellen im Web diskutiert. Es wird diskutiert, was von den Plänen in Baden Würtemberg zu  halten ist, schon im Vorschulalter mit einer „Aufklärung“ bezüglich der Geschlechterverhältnisse anzufangen. Eine sehr gute Diskussion findet sich zum Beispiel hier:

Aktionsplan “Für Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-Württemberg”

Es ist langsam bedenklich, dass feministische Ideologien jetzt schon in unsere Kinder programmiert werden sollen. Ich bin z. B. froh, dass mein Sohn noch recht asexuell bezüglich seines Trieblebens ist und ihm Sex noch total egal ist. Nun soll er aber bereits in der Grundschule mit Homosexualität, Transsexualität und Intersexualität konfrontiert werden? Oder aber über Superhelden? Ich habe die Ausdrücke Transsexualität und Intersexualität erst spät kennengelernt als ich schon mit Sexualität etwas anfangen konnte. Selbst in dieser Zeit musste ich mich gewaltig in diese anderen „Spielarten der Sexualität“ versuchen einzudenken.

Das ist absurd und es ist eine nicht legitime Gehirnwäsche unserer Kinder. Mein Sohn wächst so auf, dass er jeden Menschen so akzeptieren soll, wie er ist. Das gelingt mir bis jetzt ganz gut. Ich muss ihn dann auch nicht mit Details belasten, die er noch gar nicht verstehen kann. Es reicht, wenn er jeden Menschen nimmt, wie er ist.

Und eins noch:

Lasst unsere Superhelden in Ruhe! 😀

Diesen Artikel darf man gerne als Diskussionsgrundlage sehen. Alles ist fließend, ihr wisst schon… 😉

50 Gedanken zu „Frage an meinen Sohn:
Transsexuelle und weibliche Superhelden?

  1. Hast du mal dran gedacht, dass sich vielleicht auch Mädchen mit Superhelden identifizieren wollen? Und das mit männl. Figuren nicht funktioniert?

    1. Es bleibt den Machern von Comics überlassen eigene Comicreihen für Mädchen zu machen. Das heißt noch lange nicht, dass man den Jungs ihre Comics verwässern muss.

      Hast Du Dich denn gefragt, ob Transsexuelle für Mädchen zur besseren Identifizierung genügen oder pädagogisch wertvoll sind?

    2. Supergirl, wonderwoman, catwoman… alles da. Und Dass Batman was mit Robin hat ist doch auch altbekannt. Ich hätte auch nix dagegen, wenn Catwoman was mit Supergirl hätte scnr 😀

      1. Batman HAT NICHTS mit Robin. Das ist eine misandrische Unterstellung aus einer Zeit, in der man Comics noch auf Scheiterhaufen geworfen und sie für den Untergang des Abendlandes verantwortlich gemacht hat von einem Menschen, der Superhelden sowieso für Nazis hielt.

        1. Du erzeugst gerade Fragezeichen bei mir… Ist es Misandrie, wenn man zwei Comicfiguren ein homoerotisches Verhältnis unterstellt?

          Welcher Nazi hat Comics auf den Scheiterhaufen geworfen? Okay, vielleicht will ich das ja gar nicht so genau wissen. Es reicht zu wissen, dass die gerne Bücher verbrennen…

          Batman und Robin wurden für den Untergang des Abendlandes verantwortlich gemacht? Wegen ihrer Beeinflussung der Jugend und Kinder?

          Ist Dein Beitrag eine einzige Satire? Och manno… Ich bin doch so schlicht… 😉

          1. Es ist misandrisch anzunehmen, zwei männliche Personen könnten kein innig-intimes Verhältnis zueinander haben, ohne dass Sex im Spiel ist (Ich schreibe „männliche Personen“, denn als diese Vorwürfe erstmals aufkamen, war Robin noch ein Kind, geschätzt 12, 13 Jahre alt. Selbst wenn es dieses Verhältnis gegeben hätte, wäre es also nicht schwul, sondern pädophil gewesen.). So ähnlich, wie wenn man dir Missbrauch unterstellen würde, nur weil du deinen Sohn in den Arm nimmst.

            Was Ende der 40er/Anfang der 50er in den USA in Bezug auf Comics und Superhelden ablief, liest sich heute in der Tat wie Satire. Es kam aber tatsächlich immer wieder zu Protesten gegen Comics, extrem befeuert schließlich durch Fredric Wertham, einen leidenschaftlichen Comicgegner, der in seiner viel gelesenen, 400seitigen Hetzschrift „The Seduction of the Innocent“ eben diese Unterstellung gegen Batman und Robin aufbrachte, nebst einigen anderen. So glaubte er eben auch, Superhelden wären faschistisch und würden sich Nazi-Symboliken bedienen.
            In dieser Zeit kam es zu Comicverbrennungen, Senatsanhörungen, Gesetzesinitiativen etc.pp., weil die sogenannte konservative Wende dieser Zeit sich gegen alles richtete, was als Jugendkultur angesehen wurde – selbst gegen Comics, die sich eindeutig an Erwachsene richteten. Dies gipfelte schließlich im Comics Code, einem Regelwerk zur freiwilligen Selbstkontrolle, faktisch Selbstzensur, der bis vor wenigen Jahren in Kraft blieb und Autoren in einer Weise einschränkte, wie es in kaum einem anderen Medium der Fall war oder ist.

            1. 😀

              äh… …ja… So tief war ich gar nicht in der Materie drin. 😀 Ich habe es alles lediglich aus meinem naiven Blickwinkel betrachtet. Was allerdings alles wieder zeigt, welche Macht Comics haben. Comics können erwachsene Menschen zu Idioten machen. Dass es mein Bild der USA leider festigt, steht auf einem anderen Blatt.

              Ich glauben Deinen Ausführungen jetzt einfach mal und stelle fest, dass Comics offenbar für die Zementierung von Ideolotigen in sämtliche Richtungen verwendet werden. Die Frage ist nun, wie und in welchem Umfang sich welche Comicreihe benutzen lässt.

              1. Das kannst du mir auch ruhig alles glauben – ich schreibe meine Examensarbeit darüber und könnte dir aus dem Stegreif 20 Texte (Monographien und Aufsätze) dazu liefern.

                Leider verstehst du das genau falschrum. Die Comics indoktrinieren nicht schon ewig – der Vorwurf der Indoktrination ist nur schon uralt. Wie rief Goebbels doch einst, als es darum ging, Superman im Deutschen Reich zu veröffentlichen? „Superman ist ein Jude!!“

                Insofern befindest du dich in bester Gesellschaft.

                1. Es scheint sich um eine Wechselwirkung zu halten.

                  „Dies gipfelte schließlich im Comics Code, einem Regelwerk zur freiwilligen Selbstkontrolle, faktisch Selbstzensur, der bis vor wenigen Jahren in Kraft blieb und Autoren in einer Weise einschränkte, wie es in kaum einem anderen Medium der Fall war oder ist.“

                  Zeigt doch, dass es anscheinend ideologische Vorgaben gab. Daher verstehe ich es nicht ausschließlich falsch herum.

                2. Aber schön, dass Du mich zum Goebbels ins Boot setzt. Völlig daneben. Völlig.

                  Ich finde gerade nur die Taz als Beleg für die Goebbels-Sache und die TAZ ist „ideologisch verseucht“.

              2. Es waren vor allem Vorgaben aus dem konservativen Lager, die fast zur völligen Vernichtung des Mediums geführt hätten. Interessanterweise war auch die Darstellung von Homosexualität verboten. Hier die deutsche Übersetzung (Homosexualität fiel damals unter „sexuelle Perversionen“):

                http://www.splashcomics.de/php/specials/seiten/69

                Wenn du also Indoktrination in älteren Comics verdammen willst, dann ist es Indoktrination in deinem Sinne. Wobei Autoren immer einen Weg gefunden haben, Comics nicht zu den lächerlichen moralinsauren Bilchenheften für evangelikale Musterschüler verkommen zu lassen, wie es gefordert war.

                Was denkst du, warum Menschen wie du selbst heute noch glauben, Comics wären nur für Kinder. Da hat die Indoktrination der ComicGEGNER ganze Arbeit geleistet.

                1. So, ab jetzt kannst Du Dir Deine Worte hier wieder sparen.

                  Du setzt mich zu Goebbels in ein Boot. Du behauptest, eine zu verurteilende Indoktrination sei in meinem Sinne – Du unterstellst mir also wieder einmal Dinge.

                  Wenn Du hier ordentlich gelesen hättest, würdest Du nicht behaupten, ich würde denken, Comics seien nur für Kinder. Du nöchtest also nur wieder herumprollen. Ich weiß schon, warum ich Dir die automatischen Kommentarrechte entzogen habe.

                  Ich beende hier wieder erneut etwas. Ich muss mir solche Dinge nicht unterstellen lassen und jemanden mit Goebbels zu vergleichen, ist völlig daneben. Ich möchte jetzt nicht noch deutlicher werden müssen.

    1. Du vergisst dabei aber, dass es bei den Mangas nicht um die Indoktrinierung von Jungs in der Form gehen kann, wie es bei den „normalen“ Superhelden der Fall ist.

      Mangas werden auch sehr viel von Mädchen konsumiert. Es geht um die Gehirnwäsche bei Jungs. Man kann mich aber eines besseren belehren. 😀

  2. Afaik gibt es gemischtgeschlechtliche Teams, Defenders of the Earth, Captain Planet, Power Rangers, Thundercats, Galaxy Ranger und Saber Rider und für die Transfans die Transformers. Weiblich wäre noch Xena.

    Sorry wenn ich nicht weiterhelfen konnte, ich bin bei Superhelden eher der Film/Serienfan.

      1. Meines Erachtens ist die Hauptideologie von Comics Geld verdienen für den Herausgeber/Texter/Zeichner. Und nebenbei noch ein paar Leser bespaßen.

  3. Naja, Wolle, es gibt schon Mädchen, die Superheldencomics gerne lesen würden, wenn sie darin irgendwo eine Identifikationsfigur als Heldin fänden.

    Was die Transsexuellen etc. angeht, sollte man vielleicht erklären, dass Superheldencomics in den USA längst nicht mehr nur für Kinder gedacht sind, sondern gezielt auch für z.B. Über-30jährige geschrieben werden. Das geschieht zu einem großen Teil aus wirtschaftlichen Gründen: Man will die Leser nicht verlieren, sobald sie älter werden, und Kinder können sich viele Comics zu 3$ pro Stück gar nicht leisten.

    Die schwulen und transsexuellen Superhelden als Hauptfiguren finden sich bislang nur in Comics, die für volljährige Leser gedacht sind und in entsprechenden Reihen wie „Vertigo“ erscheinen, die vom Mainstream der Superheldencomics getrennt sind. In den Comics für Kinder tauchen Homo- und Transsexuelle bislang nur als seltene Nebenfiguren auf. Die Kinder erfahren also nur, dass es diese Menschen gibt und dass das keine Freaks sind.

    Allerdings sind Comics wie X-Men usw., die sich also um „Mutanten“ drehen, eine kaum verhüllte Allegorie auf sexuelle Minderheiten. Schließlich sind Mutanten wie die X-Men Menschen, die von Geburt an anders sind, dieses Anders-Sein in der Regel in der Pubertät entdecken, Schwierigkeiten haben, damit klarzukommen, diskriminiert, zusammengeschlagen und von Kanzeln herab als Werkzeuge des Teufels angefeindet werden. Die Sympathie der Leser wird dabei natürlich auf die „Mutanten“ gelenkt und nicht auf die Arschlöcher. Insofern wird selbst dein achtjähriger Sohn vielleicht schon ideologisch indoktriniert, ohne dass er es merkt. 🙂

    1. Bei den X-Man gibt es Homosexualität (sogar eine Homo-Ehe). Ich habe bestimmt drei Schränke voller Comics und sooo Stereotyp, wie das gerne von (US-)Femis dargestellt wird ist das auch nicht unbedingt. Es gibt viele Heldinnen /Schurkinnen (Harley Quin – *schmacht*) und gerade die Probleme der Helden (die durchaus Männerprobleme sind!) machen sie interessant.

      „Northstar, whose real name is Jean-Paul Beaubier, is a Canadian mutant whose superhuman abilities allow him to move and fly at supersonic speeds. He’s also a professional skier, Olympian, novelist and businessman who made his debut in “Alpha Flight” #10 in 1984. He openly revealed his sexuality eight years later, in 1992′s issue #106, and officially joined the X-Men in 2002.“

      http://herocomplex.latimes.com/comics/x-men-gay-marriage-marvel-superhero-proposes-to-his-boyfriend/#/0

    2. Klar, mein Sohn wird ideologisch indoktriniert. Schon von mir. Humanistisch. 😀
      Aber natürlich auch durch die schlichten „Gut-Böse-Szenarien“, die ihm täglich in Comics, Zeichentrickfilmen usw. begegnen. Gut-Böse-Szenarien sind jetzt auch nicht wirklich das Schlimmste, solange keine politischen Ideologien verkauft werden sollen. (z. B. Moslem ist böse usw.)

      Es geht mir aber um Folgendes:
      Bei solchen Forderungen muss man sich immer fragen:

      • Wer stellt diese Forderungen?
      • Warum werden diese Forderungen gestellt?
      • Steckt eine Ideologie dahinter?
      • Wenn ja, welche Ideologie?
      • Meine Antworten sind dahingehend, dass es sich um Versuche handelt, mal wieder regulierend, gewisse Ideologien zu verkaufen.

        Ja, Comics sind mittlerweile auch sehr auf Erwachsene ausgerichtet. Reine Erwachsenencomics sind diese Superhelden-Comics aber immer noch nicht. Dafür gibt es andere Comics. Die gibt es sogar aninimert. 😀

        Außerdem stelle ich fest: Ich bin ein X-Men! Endlich habe ich mein Dasein als Superheld enttarnt! 😀 Ne, mal im Ernst, die beschriebenen Dinge passen auch auf mich.

        Ich finde ja auch, dass es einen großen Unterschied zwischen Homosexualität und Transsexualität gibt. Transsexualität bezieht sich auch auf das „Wohlfühlen“ im eigenen Körper. Schwule fühlen sich (hoffentlich) zumeist in ihren Körpern wohl. Daher ist es ein Unterschied, ob man einen Schwulen oder eine transsexuelle Person in ein Comic einbaut. Für mich wirkt das aber alles eher erzwungen. Erzwungen um eben gewisse Ideologien zu vermitteln.

        Ja, ich weiß sehr wohl, dass Comics mittlerweile eher den Kunstanspruch erfüllen und von Erwachsene oftmals für Erwachsene gemacht werden. Ich spreche aber eher von Spider-Man, Batman, Superman & Co.. Es wäre ein leichtes, immer wieder einmal andersartige Kriterien einzuführen. Ich befürchte aber, es soll mal wieder auf „feministische Regulierung“ hinauslaufen.

        So, war ich jetzt mit dem Artikel „kontrovers“?

    3. Sorry, habe die Mädchen vergessen. Die vernachlässige ich heute so ziemlich.

      „Naja, Wolle, es gibt schon Mädchen, die Superheldencomics gerne lesen würden, wenn sie darin irgendwo eine Identifikationsfigur als Heldin fänden.“

      Ja, dann kann man halt mehr Heldinnen einführen.

      Transsexuelle empfinde ich aber z. B. als sehr konstruiert. Transsexuelle sind ja auch in ihrer Erscheinungsform recht unterschiedlich und selbst eher auf ein festes Rollenbild fixiert. Daher finde ich, dass in Comics die biologischen Geschlechter „Mann“ und „Frau“ durchaus ausreichend sind.

      Forderungen, dass eine ganze Branche sich irgendwelchen Ideolotigen anpassen sollen, gehen an meinem Empfinden von Freiheit extrem vorbei. 😉

      1. „Forderungen, dass eine ganze Branche sich irgendwelchen Ideolotigen anpassen sollen, gehen an meinem Empfinden von Freiheit extrem vorbei. ;)“
        Einfach selber machen, und schauen ob es sich verkauft. Ich glaube, der Markt produziert mindestens alles wofür es eine Nachfrage gibt.

        1. Die Sache ist ja die:
          Es wird nicht mehr danach geguckt, welche Nachfrage es gibt. Es wird geguckt, welche Nachfrage es zu geben hat. Die Nachfrage soll ja erst durch die Beeinflussung geschaffen werden.

          Der Feminismus will Meinungen steuern. Der Feminismus will Meinungen steuern bis alle gleichgeschaltet sind.

          Würde man dem Markt einfach überlassen wollen, welche Comichelden es gibt, müssten wir uns nicht über solche Forderungen unterhalten.

          Mein Artikel mag auf den ersten Blick flapsig erscheinen, ist er aber nicht.

    4. Mutanten ausschließlich als Allegorie auf sexuelle Minderheiten zu beziehen finde ich ziemlich *zentristisch. Von Geburt an „anders“ sind schließlich ebenfalls alle pränatal Behinderten, Autisten, Savants, Legastheniker und Farbenblinde (Farbenblindheit synonym für gesellschaftliche Grenzwertigkeit). Darüber hinaus ist eine genetische oder vorgeburtliche Ursache auch nicht relevant für „Andersartigkeit“. Ein Mensch mit z.B. frühkindlich erworbener Persönlichkeitsstörung kann auch nicht aus seiner Haut, selbst wenn er es noch so gerne wollte.

      Interressant ist auch, warum wir z.B. solche Figuren wie Donald Duck im Comic lieben, dieselbe Person im wahren Leben aber sozial ausgrenzen würden; Warum sexuelle Orientierung, Behinderungen jeder Art und Aussehen (inkl. Kleidungsstil u.ä. Formen des persönlichen Ausdrucks) toleriert werden müssen, aberratives Verhalten aber nicht.

      Was alle „Mutanten“ eint, ist die ablehnende Reaktion der angeblichen „Normgesellschaft“ auf die Andersartigkeit. Wobei diese „Normgesellschaft“ sich aber interessanterweise kontextuell immer wieder neu zusammensetzt und auch aus Menschen bestehen kann, die zuvor in einem anderen Kontext eben nicht dazugehört haben. In einem ihrer Blogbeiträge haben Sie z.B. die Metapher „autistische Politiker“ benutzt und damit ausdrücken wollen, das etwas bei denen „nicht stimmen“ kann. Das ist ungefähr das gleiche, als wenn ich Politiker, die ich nicht verstehe oder ablehne, als „schwul“ bezeichnen würde. Ich bin übrigens echter und diagnostizierter Asperger-Autist. Und es gibt unter Autisten und Ärzten die Diskussion, ob Autismus eine Krankheit oder ähnlich wie Homosexualität nur eine Normabweichung im Rahmen des gesamten menschlichen Spektrums darstellt. Man spricht von „Neurodiversität“. Aber ich wäre der Letzte, der anderen Menschen „Toleranz“ aufzwingen wollte. Echte Toleranz ist ohnehin eine Sache des Verstehens, nicht des Gutmeinens.

      Da man Ihnen ihre sexuelle Orientierung nicht ansieht, mir aber meinen Autismus, ich wirke auf subtile Art „komisch“ auf „Normotypische“, bin ich wohl der größere Mutant von uns beiden … *witz*

      1. Ich habe die Metapher „autistische Politiker“ benutzt? 😀 Ich erzähle so viel. Ich kann mir denken, dass ich das so gemeint habe, dass Politiker oftmals eine anders gelagerte Wahrnehmung haben. Wer hat denn noch das Gefühl, es steckt noch irgendein Rest von Realitätssinn in Politikern? Außer jetzt mal in Gregor Gysi.
        Sollten sich Autisten dadurch beleidigt fühlen: Ich wusste wohl nicht, wie ich „Wahrnehmungsverschiebung“ anders ausdrücken sollte. Ich möchte niemanden beleidigen. Beleidigungen entstehen oftmals auch durch Unwissenheit. Wenn man unwissend etwas daher plappert.
        Vielleicht war das dann bei mir keine „echte Toleranz“ gegenüber Autisten, weil ich Autismus nicht so wirklich verstehe? 😉

        „Ablehnende Reaktionen der angeblichen ‚Normgesellschaft'“ kenne ich zu genüge. Das war aber zum Glück alles noch vor Berlin. Hier in Berlin ist der Umgangston vielleicht an mancher Stelle rauher, man bekommt aber kein Messer in den Rücken. „Berlin, ick liebe Dir!“ 😉
        Ich weiß auch nicht, wie man Autismus sieht. Ich habe mich letztens mit jemanden in Berlin getroffen, der eigenen Aussagen nach Autist ist. Ich weiß also, dass er Autist ist. Ich habe ihn gesehen. Ich bin jetzt aber nicht schlauer, wie man einen Autisten denn erkennen soll. Zumal es ja auch unterschiedliche Ausprägungen gibt. Die Frage also, wer der größe Mutant ist, kann ich nicht abschließend beantworten. 😀

        Mir behagt es nicht Homosexualität und Autismus als Krankheit zu sehen. Ich habe ein Kind erlebt, bei dem sich später herausgestellt hat, dass es wohl auch Asperger hat. Es hat sich im Alter von 2 bis 4 herauskristallisiert, dass etwas an diesem Kind anders ist. Es erschien mir wie eine natürliche Entwicklung dieses Kindes. Ich glaube also, dass es sich um eine Normabweichung handelt. Normabweichungen sind mir durchaus ein Begriff. 😉

        Um nochmal zum eigentlichen Thema zu kommen:
        Der Artikel ist natürlich ein wenig überspitzt. Er sollte ein wenig kontrovers erscheinen. Es ist ja auch eine ganz gute Diskussion daraus hervorgegangen.
        Mir persönlich ist es egal, ob ein Superheld schwul ist. Je nach Darstellung dürfte es auch transsexuelle Helden geben. Ich finde, wenn diese „ganz natürlich“ eingebaut werden würden, würde es ja nur die Realität spiegeln, in der es diese Erscheinungen ja gibt. Ich bin eben nur dageben, solche Dinge zu fordern oder sie gar in irgendwelchen Grundsatzpapieren festzulegen, um Meinungen zu gestalten.

        Das hat immer etwas von verordneter Toleranz und verordneter politischer Korrektheit. Meinungsbilder wurden schon an anderen Stellen in der Geschichte „GEMACHT“. Meinungen sollten durch Diskussionen und nicht durch „Mache“ entstehen. Vorallem nicht durch „Mache“, wenn sich dahinter eine feministische Ideologie verbirgt.

        So, ich hoffe, ich bin Deinem – Du darfst mich auch duzen und ich bin der einfachhalthalber mal einfach so – Kommentar wenigstens ansatzweise gerecht geworden.

        1. Hallo Pelz, mein Kommentar war eigentlich als Antwort auf den Kommentar von Arne Hoffmann gedacht. Da du nun aber selbst eine Erklärung geliefert hast, wie man die Metapher mit den „autistischen Politikern“ verstehen könnte, bist auch du leider ins Fettnäpfchen getreten – indem du Autismus in Verbindung mit einem fehlenden Realitätssinn bringst. Du verbindest negative menschliche Eigenschaften mit einer sozialen Gruppe, deren Gemeinsamkeit der Autismus ist.

          Autisten sind auch nicht von einer „Wahrtnehmungsverschiebung“ betroffen, sondern – wenn schon – dann von einer Wahrnehmungsverstärkung, die mit dem Begriff „Detailflut“ umschrieben werden könnte. Diese Details müssen dann kognitiv und analytisch verarbeitet, gefiltert und zu einem Ganzen zusammengesetzt werden. Im Gegensatz zu Neurotypischen, die aus autistischer Sicht „nichts mitbekommen“, können Autisten Situationen oder Beziehungen nicht intuitiv „aus dem Bauch heraus“ erfassen, sondern müsen sie analysieren. Sie mögen, konkreter „können“ auch keine ambivalenten Zustände zulassen, die man auch als „Doppeldenk“ bezeichnen könnte.
          Du kannst dir jetzt ja mal selbst die Frage beantworten, wer von beiden wohl realistischer wahrnimmt und logischer denkt … und genau das macht für Autisten den Umgang mit Nichtaustisten so schwer und vice versa! Ich wil an dieser Stelle aber gewiß nicht „Autismus“ erklären, darüber sind schon genug Bücher geschrieben worden.

          Damit ich selbst nicht so viel schreiben muss, verlinke ich auf zwei Dokumente, in denen auf das Thema „Diskriminierende Darstellungen von Autisten in den Medien“ näher eingegangen wird:

          1. http://autismus-kultur.de/autismus/medien/autismus-begriff-in-den-medien.html

          2. http://www.aspies.de/pdf/Erklaerung%20von%20Aspies%20eV%20zum%20Welt-Autismustag.pdf

          Es ist übrigens interressant, dass Autismus als Schmähbegriff überwiegend von grünlinken Politikern und „Journalisten“ verewendet wird. Da zeigt sich mal wieder der übliche Doppelstandard dieser „Minderheitenvertreter“ …

          Es ist halt leider so, dass in Autismus allerhand Mist hineininterpretiert und der Begriff abwertend ! gebraucht wird, und schlimmer noch als generische und angeblich nicht erklärungsbedürftige Umschreibung. Dabei weiß so gut wie niemand in der Bevölkerung, was Autismus wirklich ist und wie er sich „klinisch“ darstellt. Filme wie Rainman, in denen Savants gezeigt werden, haben ein Klischee geschaffen, das mit der Wirklichkeit rein gar nichts zu tun hat.

          In meinem RL wissen nur sehr wenige Eingeweihte von meinem Asperger-Autismus, da diese Form des Autismus keineswegs positiv besetzt ist und sogar als „Einbildung“ abgetan wird – oder eben (auch boshaft) mit Dissozialer Psychopathie verwechselt wird. Umschreibungen von genau diesem sozial abträglichen Verhalten mit dem Begriff „autistisch“ fördert das negative Klischee dann um so mehr. Dabei hat das eine mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.

          Wenn Du also jemandem “Wahrnehmungsverschiebung” unterstellen willst, dann bennene es auch einfach so und benutze keine gruppenbezogene Metapher, mit der du einen negativen Kontext herstellen willst! Es gibt einfach keine berechtigten Gründe, etwas mit „autistisch“, „schwul“ oder „männlich“ zu umschreiben, wenn man es in einen negativen Kontext setzen oder diesen verstärken will.

          Danke für´s Zuhören 🙂

          1. Nein, ich habe nicht von einem fehlenden Realitätssinn gesprochen, sondern von einen verschobenen. Leider habe ich dann daneben gegriffen, indem ich Politikern jeden Realitätssinn abgesprochen habe. 😀
            Da ich dies in einem Zusammenhang geschrieben habe, könnte man meinen, ich hätte Autisten jedem Realitätssinn abgesprochen. Nein, ich denke Autisten haben einer „andere“, eine verschobene Wahrnehmung der Realität. Es wäre jetzt eine Aufgabe herauszufinden, wer näher an der „richtigen“ Realität ist.

            Ich bin wegen der Politiker, nicht wegen der Autisten ins Fettnäpfchen getreten. Ich schließe im übrigen nicht aus, dass ich auch einmal „autistische Politker“ geschrieben habe. Daher kam auch meine Antwort.

            1. Also gut, noch einmal: Autisten haben in Bezug auf die Realität KEINE „verschobene“ Wahrnehmung! Lediglich der Prozess der Wahrnehmungsverarbeitung ist morphologisch und neurofunktional anders, was aber nicht bedeutet, dass eine Denk- oder Wahrnehmumgsstörung vorliegt und Autisten kognitiv zu anderen Ergebnissen kommen als Nichtautisten! Autismus ist keine geistige Behinderung und auch keine Psychose! Autismus ist eine neurologische Aberration und keine psychische Erkrankung!

              Wenn in Bezug auf Autismus von einer Wahrnehmungsstörung gesprochen wird, dann betrifft das nicht die Kognition, sondern die Neuro-Sensibilität. Gehirne von Autisten können Reize nicht so gut filtern wie die von Nichtautisten, sie nehmen in vielerlei Hinsicht bewußt ! mehr wahr als Nichtautisten – was einerseits sehr anstrengend und stark belastend sein kann andererseits aber eine sehr detailierte Wahrnehmung ermöglicht. Unterscheiden muss man deshalb zwingend ! zwischen den physischen Sinnen (Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Tasten, Körperempfinden [Tiefensensibilität] u.a.) und der Kognition. Nur weil ich bewußt mehr mitbekomme als andere, bin ich nicht in meinen intellektuellen Fähigkeiten eingeschränkt und meine Wahrnehmung der Realität auch nicht „verschoben“! Hat ein Neurotypischer etwa eine verschobene Wahrnehmung der Realität, weil er im Gegensatz zu einem Farbenblinden die Welt farbig und damit detailierter sieht?

              Die größten Schwierigkeiten im Asperger-Autismus liegen sicherlich nicht in einer verschobenen Wahrnehmung der Realität, sondern in der NONVERBALEN Kommunikation und Interaktion. Besondere Stärken bestehen dagegen in der Wahrnehmung, der Introspektion, der Aufmerksamkeit oder der Gedächtnisleistung.

              Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum du Autisten so unbedingt eine Störung in der Wahrnehmung der Realität unterstellen willst.

              1. Der einzige, der hier wirklich negative Verknüpfungen zum Autismus bringt, bist Du. Weder Arne noch ich haben die ganzen negativen Ausdrücke verwendet, die du verwendest.

                Niemand spricht von einer Störung. Ich sprach von einer Verschiebung. Ich selbst habe eine andere Wahrnehmung der Realität als der größte Teil der Menschheit. Daher bist Du gerade bei mir an der falschen Stelle mir etwas vorzuwerfen.

                „Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum du Autisten so unbedingt eine Störung in der Wahrnehmung der Realität unterstellen willst.2

                Will ich doch gar nicht. Mache ich doch gar nicht. Vielleicht spielt Dir ja Deine Wahrnehmung einen Streich und gaukelt Dir etwas vor, was Du erwartest zu lesen. Nochmal: Die meisten negativ geprägten Ausdrücke zum Thema „Autismus“ wirfst Du selbst ins Rennen.

                Nebenbei: Wegen mancher meiner Eigenschaften hat man mich schon in die Nähe von Dingen gerückt, die Dich wahrscheinlich jetzt überraschen würden. Wirf mir aber bitte nichts vor, was ich niemals gesagt habe. Da bin ich recht empfindlich.

                Nochmal:
                Der einzige, der hier Autismus mit „Behinderung“ usw. in Verbindung bringt, bist Du.

                Ich bin sehr froh über meine verschobene Wahrnehmung.

  4. Du kannst nur für dich selbst sprechen, also unterlasse doch bitte das Pluralis Majestatis und laß´ Arne aus dem Spiel. Bei ihm bin ich mir zudem sehr sicher, dass er – sofern er sich dessen bewußt ist – die Verwendung von kontextuell abwertenden Adjektiven, also Pejorationen wie „autistisch“, „schwul“ oder „männlich“, als Diskriminierung erkennt und dies nicht auch noch zu relativieren versucht – so wie du, leider.

    Schade, dass ich dir nicht vermitteln konnte, warum es falsch und diskriminierend ist, wenn man negative Eigenschaften eines Menschen mit pejorativen Adjektiven hervorzuheben versucht, die ihrerseits identitätsgebende Merkmale anderer Menschen sind.

    1. Jetzt ist es aber gut.

      Wer hat Arne ins Spiel gebracht? Du hast hier etwas ins Spiel gebracht, dass ich denken MUSSTE Du meinst mich. Sprichst aber Arne an. Jetzt sagst Du mir, ich soll Arne aus dem Spiel lassen.

      Du bist der einzige hier, der wirklich diskriminierend über Autisten spricht. Hier hat niemand die ganzen Ausdrücke verwendet, die Du du verwendest. Du wolltest Arne wegen eines Ausdrucks kritisieren und weißt nun doch alles besser. Wofür gibst Du Dir dann hier so eine Mühe den Autismus mit möglichst vielen negativen Ausdrücken zu nennen und MIR dann irgendetwas unterstellen zu wollen.

      Ich glaube, es geht los… Ich musste mir gerade einigen Ärger und böse Sätze herunterschlucken.

  5. > Allerdings sind Comics wie X-Men usw., die sich also um “Mutanten” drehen, eine kaum verhüllte Allegorie auf sexuelle Minderheiten.

    Ach – wirklich? Das halte ich für eine gewagte Behauptung. Die Sexualität ist nämlich nicht das einzige Gebiet, auf dem man „anders“ sein kann. Nerds wissen bspw. auch sehr gut, was anders sein bedeutet.

    1. „Ach – wirklich? Das halte ich für eine gewagte Behauptung. Die Sexualität ist nämlich nicht das einzige Gebiet, auf dem man “anders” sein kann. Nerds wissen bspw. auch sehr gut, was anders sein bedeutet.“

      Man hat nach mir gefragt? 😉

      Ich vereinige ja einige Minderheiten in einer Person. Daher stößt es mir gerade so übel auf, wenn man mir merkwürdige Dinge unterstellt. Ich denke auch, dass sich nicht immer alles um diese „sexuellen Minderheiten“ dreht. Das hätten sie wahrscheinlich gerne. Es ist aber nicht so. Ich kann Dir also sehr gut folgen. 😉

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