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Gewalt durch Männer ist systematisch
– die durch Frauen nicht? (reissue)

Gewalt durch Frauen wird durch Feministinnen immer als vernachlässigbares Übel, das halt einfach passiert dargestellt. Die Autorin des Artikels „Männer, die auf Brüste starren„, Merle Stöver äußerte sich auf Twitter am 07.08.13 ähnlich:

Dies gibt der weiblichen Gewalt eine ganz andere Wertung als der Gewalt durch einen Mann. Während die Gewalt durch einen Mann als systematisch, zielgerichtet – also als geplant! – dargestellt wird, wird die Gewalt durch eine Frau lapidar als eher zufällig und anscheinend vernachlässigbar dargestellt. Immerhin bezeichnet Merle Stöver die Gewalt durch eine Frau als unfair. „Unfair“ klingt für mich in diesem Zusammenhang eher nach der Äußerung eines kleinen Mädchens zum Thema. „Das ist aber unfair!“. Damit wird Gewalt gegen den Mann auf eine ganz andere Ebene gestellt als sie eigentlich gehört.

Während die Gewalt gegen ein Frau systematisch ist, ist die Gewalt gegen einen Mann einfach nur „unfair“. Aha.

Die angebliche Systematik der männlichen Gewalt dämonisiert den Mann erneut als Gewalttäter, der geplant Gewalt gegen Frauen einsetzt. Diese Sicht hat einzig und allein das Ziel Wertigkeiten von Mann und Frau zu zementieren. Was für mich wiederum eine Systematik offenbart. Nämlich eine Systematik durch Feministinnen.

Um einmal auf meine Erfahrungen mit der Gewalt durch Frauen zu sprechen zu kommen:

Ich habe es erlebt, wie eine Frau Gewalt systematisch gegen mich eingesetzt hat. Sie wurde immer wieder gegen mich und meine Gegenstände in der gemeinsamen Wohnung gewalttätig, weil sie ja wusste, dass ich mich als Mann nicht wehren konnte. Hätte ich mich gewehrt, wäre direkt die Polizei auf ihrer Seite gewesen und hätte mich wahrscheinlich aus der Wohnung entfernt – was mir ja auch später als Opfer passierte.

Ich habe mehrfach versucht die Gewalt gegen mich anzuzeigen, damit diese Gewalt endlich mal ein Ende hat. Schließlich waren wir eine Familie, es waren auch Kinder im Spiel. Bei der Polizei hat man mich allerdings mehrfach ausgelacht. Bis ich eines Tages mit einer üblen Platzwunde über dem Auge auf der Wache „aufgeschlagen“ bin. Dann endlich wurde eine Anzeige aufgenommen, die allerdings sehr schnell wieder durch die Staatsanwaltschaft eingestellt wurde.

Vorher bin ich durch den reinen Horror gegangen, da sie mich in ihrem Bekanntenkreis – zumeist Männer – als Gewalttäter dargestellt hat. Dieser Bekanntenkreis startete nun eine Hetze gegen mich. Ich war also auch nicht vor Gewalt durch Dritte sicher.

Das nenne ich systematische Gewalt.

Zunächst wird das System – das leider auch wegen des negativ geprägten Bild des Mannes mit Männern besetzt ist – ausgenutzt, um nahezu täglich Gewalt gegen den Mann auszuüben und dann wird eben dieses System in Form der Staatsanwaltschaft ausgenutzt, die Verfahren einfach so einstellt, weil das Opfer noch im gleichen Haushalt wohnt. (Ich musste im gleichen Haushalt verbleiben, da ich mir um die Kinder sorgen machen musste!)

Aber dieses System ist ja noch viel perverser:
Als ich es dann geschafft hatte, die Reißleine zu ziehen und mich endlich zu trennen, ging es um das Aufenthaltbestimmungsrecht für meinen Sohn vor Gericht – das Mädchen der Beziehung war nicht von mir. Als ich dort die ständige Gewalt durch die Mutter meines darstellen wollte, wurde ich durch den Richter verlacht und konnte diese Dinge nicht wirklich schildern, es verblieb im Ansatz. Die psychisch kranke Mutter meines Sohne – zum Zeitpunkt der Aufenthaltsbestimmungsverhandlung – war sie durch das Jugendamt veranlasst wegen ihrer Borderlineerkrankung in einer Tagesklinik.

Ein System wäre aber kein richtiges System, wenn das Jugendamt nicht noch mitgespielt hätte. Das Jugendamt hat mir mit den Worten – „Wir unterstützen Sie vor Gericht! – den Prozess um das Aufenthaltsbestimmungsrecht nahegelegt, um mir dann vor Gericht in den Rücken zu fallen und der Mutter meines Sohnes eine positive Prognose auszustellen, obwohl dies bei Borderline kaum möglich ist. Vor allem ist dies nicht durch eine Mitarbeiterin des Jugendamtes möglich.

Ich bekam das Aufenthaltsbestimmungsrecht also nicht. Das alles, auch die Tatsache, dass ich an einem Abend der Gewalt der Wohnung für zwei Wochen als Opfer durch die Polizei verwiesen worden bin („Das wird hier so gehandhabt!“) zeigt mir ganz deutlich, dass weibliche Gewalt systematisch ist. Sie wird ausgenutzt, um den Mann physisch und psychisch anzugehen. Es ist ja nichts zu befürchten. Sämtliche Organe des Staates unterstützen die Frau. Zudem ist eine Gewalt gegen Männer ja praktisch nicht existent in den Augen der Bevölkerung.

All dies hat zur Folge, dass der Mann weiß, wie chancenlos er in diesem Bereich ist.

Die Gewalt durch die Frau ist systematisch.

Ich frage mich allerdings nur, wie lange Feministinnen noch gegen Männer in dieser Art und Weise hetzen dürfen. Warum Frauen Gewalt gegen Männer lapidar als unfair und gegen Frauen als systematisch darstellen können. Zynisch könnte man sagen, dass die Gewalt gegen Frauen aufgrund der körperlichen Gegebenheiten unfair ist. So richtig pervers ist aber, wie Frauen Gewalt gegen Männer nutzen. „Falschanschuldigungen“ im Bekanntenkreis habe ich ja angesprochen. Desweiteren gibt es noch die systematische Falschanschuldigung vor dem Gesetz – siehe Kachelmann.

Ich hoffe, diese Hetze und das Schlechtmachen des Mannes hat bald ein Ende. Dafür müssen aber auch einige Männer aufwachen.

Man kann sich hoffentlich vorstellen, dass man in einer Beziehung zu einer Borderline-Betroffenen nicht nur körperliche Gewalt, sondern auch sehr viel psychische Gewalt erleben kann. In anderen Beziehungen mit Frauen ohne Borderline habe ich dies auch feststellen dürfen. Psychische Gewalt wird ebenfalls sehr gerne durch Frauen gegen Männer eingesetzt.

UPDATE:
Ich frage mich nur, ob Merle Stöver sowas hier: „Lucknow: Four girls sexually exploit hostel inmate for days, woman staff supply liquor to girls“ auch als „unfair“ abtut. Mal sehen, was sie auf Twitter dazu sagt, dass mehrere Frauen eine Frau tagelang vergewaltigt und psychisch gequält haben.


Mein Sohn ist allerdings nun bei mir, da seine Mutter recht kurz nach dem Prozess um das Aufenthaltsbestimmungsrecht verstorben ist.

17 Gedanken zu „Gewalt durch Männer ist systematisch
– die durch Frauen nicht? (reissue)

  1. Es gibt keine Gewalt durch Frauen, weil sie alle Engel sind und durch das Patriarchat unterdrückt werden und so dazu gezwungen werden, Gewwalt auszuüben. /Zynismus off

  2. Genau das wollte ich eigentlich ausdrücken.

    Kam das nicht heraus? 😛

    Der Feminismus bedient sich des Patriarchats, um das Opferabo der Frau zu festigen.

    Dieser Satz hat mir schon beim Schreiben Spaß gemacht, wenn ich dran denke, wie eine Feministin drauf reagiert. Die haben halt Pech, dass ihr Verstand schon viel zu viel indoktriniert ist.

    Durch dieses Opferabo können sie dann begründen, dass Gewalt durch Männer systematisch ist und Gewalt durch Frauen „unfair“ und womöglich nur eine Reaktion auf die ständigen Gewalt und Sexismuserfahrungen durch Männer ist.

    Das ist so plump und einfach, man könnte kotzen.

  3. Diese gegenüberstellung von „unfair“ und „systematisch“ (manchmal auch „strukturell“) ist ihre Standardantwort. Benachteiligung von Frauen: systematisch. Benachteiligung von Männern: unfair. Sexismus durch Männer: systematisch; Sexismus durch Frauen: unfair. Im Zweifelfalls schiebt sie auch noch „schon mal was vom Patriarchat gehört?“ hinterher.
    Man merkt, dass sie noch keine 20 Jahre alt ist und lediglich ihr ideologisches Futter nachplappert.

    1. Oft wird ja auch die Möglichkeit des Sexismus gegenüber Männer direkt ausgeschlossen oder es kommt die „Definitionsmacht“ hinzu. Sie basteln sich ihre Welt, in der der Mann das absolut böse ist. 😉

      1. Dann gehört man zur vermeintlich bevorzugten Gruppe, die gefälligst den Rand zu halten habe. Es wird implizit unterstellt, dass man sich etwa im Falle einer beruflichen Absage dafür interessiert, ob „wenigstens“ ein anderer weißer Mann die Stelle bekommt. Was völliger Blödsinn ist, da ICH den Job FÜR MICH haben wollte.

  4. Bei solchen Aussagen kommt mir immer ein bisschen Kotze hoch. Ich saß schon mit einem völlig fertigen Freund morgens in der Notaufnahme als er am Kopf genäht wurde weil er eine Kaffeetasse an die Schläfe bekam. Von seiner damaligen Freundin. Unfair.

    Wo genau das System in „männlicher“ Gewalt steckt konnte mir bisher auch keine(*_r) nachvollziehbar erklären.

    1. Ich stand einst mehrfach verzweifelt vor der Polizeistation, weil man mich dort ausgelacht hat. Richtig: Unfair.

      Es steckt viel mehr System hinter der Taktik der Feministinnen:
      Indem man „männliche Gewalt“ als systematisch bezeichnet, verschleiert man die die gesamte Systematik der Feministinnen.

      Männliche Gewalt ist aus dem patriarchalen System heraus systematisch, die Frau ist wie immer das arme Opfer. Das geht über viele Dinge – z. B. „Gläserne Decken“ usw. weiter. Männlichkeit wird systematisch dämonisiert und die weibliche Gewalt verharmlost.

      Das zieht sich durch die Medien, politische Parteien, Vereine usw. Dadurch hält diese Systematik einzug in die Gesamtwahrnehmung.

      Diesen Artkel habe ich wiederveröffentlicht, weil ich es schade finde, wenn manche Artikel einfach so im Nirvana – oder heißt es „Nirwana“? – verschwinden. 😉

  5. Wie las ich neulich bei Facebook: Wenn die Männer oder das herbeifabulierte Patriarchat wirklich so wären wie es die Feministinnen behaupten, wären alle Feministinnen eingesperrt oder tot. Mehr muss man über die feministischen Wahnvorstellungen wie „rape culture“, „war on women“ usw. gar nicht sagen.

    1. Wenn man diese Sprüche von wegen „Männer abends auf die andere Straßenseite“ usw. berücksichtigt, könnte vom Ansatz her was dran sein. 😉

      Es ist eher ein „War on men“ und die Männer werden auf das Übelste dämonisiert.

      1. Natürlich. Bei den Gewaltstraftaten ist es ja das gleiche in Grün, Nur mal zwei Zahlen aus 2012: ca. 150.000 Mal schwere und gefährliche Körperverletzung vs. ca. 10.000 Mal sexuelle Nötigung und Vergewaltigung. Wo ist da die „rape culture“? Es ist eher die ganz normale gesellschaftliche Gewalt, die Frauen eben auch deshalb anders erfahren, weil man ja „Frauen nicht schlägt“ – da wird dann eben mal ein unflätiger Spruch fallen, gegrapscht oder im schlimmsten Fall vergewaltigt. Aber das Thema mit der Gewalt bereite ich die Tage mal bei mir auf, habe da ja zahlreiche Infos und Erfahrungen aus erster Hand.

    1. Das finde ich natürlich großartig.

      Habe es ja erlebt, wie ich als Opfer in die Obachlosigkeit durch die Polizei geschickt worden bin. Ein Männerhaus hätte mir sehr geholfen.

      Gerade auch, wenn man mir dort Unterstützung hätte zukommen lassen. Es war zum Verzweifeln: Man wird in die Obdachlosigkeit geschickt, Anzeigen werden gar nicht aufgenommen oder aber direkt wieder eingestellt usw.

      Wir brauchen das Bewusstsein, dass Männer ganz arme Schweine sind, wenn ihnen Gewalt durch Frauen begegnet.

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