Bildungspläne – was zu lesen

Auf den Seiten der GEW-Baden Würtemberg  (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) findet man folgendes:

Sexuelle Vielfalt im Bildungsplan

 Toleranz gegenüber sexueller Vielfalt soll in den Bildungsplan. So hatte es die Landesregierung für die Bildungsplanreform vorgesehen. Eine Online-Petition richtet sich dagegen und sorgte für viel Diskussion. Die GEW steht hinter den Plänen der Landesregierung.“

Wie dieses „hinter den Plänen“ stehen aussieht, kann man in diesem __P D F__ lesen. (Edit: Wurde gelöscht – Backup hier.) Man sollte sich Seite 20 zu Gemüte führen. Danach darf man sich Gedanken machen, ob Kritik an den Bildungsplänen nicht evtl. doch seinen Sinn hat.

Edit:Wo es mit den Bildungsplänen hinführen kann, hat Genderama gerade gezeigt:

Politiker reagieren geschockt auf Sexbericht

 

24 Gedanken zu „Bildungspläne – was zu lesen

  1. Ich nehme mal an, du meinst diese Fragen:

    1 Woher glaubst du, kommt deine Heterosexualität? (Die is natürlich von meinen pösen Eltern anerzogen)

    2 Wann und warum hast du dich entschlossen, heterosexuell zu sein? (Mich entschlossen? Also alles nur konstruiert, ja nee is klar oder wie sagt der Fachmann)

    3 Ist es möglich, dass deine Heterosexualität nur eine Phase ist und dass du diese Phase überwinden wirst? (Wer weiß… und wenn schon, was geht es die an?)

    4 Ist es möglich, dass deine Heterosexualität von einer neurotischen Angst vor Menschen des gleichen
    Geschlechtes kommt? (Oh ja!)

    5 Wissen deine Eltern, dass du heterosexuell bist? Wissen es Deine Freundinnen und Freunde? Wie haben sie
    reagiert? (Reaktion: Ganz toll, ich bin so stolz auf dich!)

    6 Eine ungleich starke Mehrheit der Kinderbelästiger ist heterosexuell. Kannst Du es verantworten, deine
    Kinder heterosexuellen Lehrer/innen auszusetzen? (Sind Kinderbelästiger nicht Peter-File (english ausgesprochen)? Wäre das nicht deren Sexualität? Und Priester mit kleinen Jungen sind hetero?)

    7 Was machen Männer und Frauen denn eigentlich im Bett zusammen? Wie können sie wirklich wissen, wie
    sie sich gegenseitig befriedigen können, wo sie doch anatomisch so unterschiedlich sind? (Bei Schwulen weiß ich das nicht, hab aber von bisexuellen Frauen oder halt Frauen die einen WWM-Dreier gemacht haben, gelesen, dass Männer wohl im Schnitt besser beim Lecken sind, da sie mehr auf die Frauen eingehen und Frauen eher so nach dem Motto „ich weiß ja wohl wie das geht“ lecken. Hab das aber keine eigenen Erfahrungen und das nur an 2-3 Stellen mal gelesen)

    8 Obwohl die Gesellschaft die Ehe so stark unterstützt, steigt die Scheidungsraten immer mehr. Warum gibt
    es so wenige langjährige, stabile Beziehungen unter Heterosexuellen? (Hab letztens irgendwo im Patriarchat gelesen, dass die Scheidungsrate bei Schwulen um ca. 50% (oder so) und bei Lesben um 167% höher ist, als bei Heten. Finde den Link aber gerade nicht. Also wenn hier suggeriert werden soll, dass die Homosexuellen in langjährigeren Beziehungen leben, stimmt es nicht. Ansonsten: Gut Frage!)

    9 Laut Statistik kommen Geschlechtskrankheiten bei Lesben am wenigsten vor. Ist es daher für Frauen wirklich sinnvoll, eine heterosexuelle Lebensweise zu führen und so das Risiko von Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaft einzugehen? (Stimmt wohl laut Statistik, aber wie bei allen, sind die ohne Verhütung auch nicht sicher: http://www.medica.de/cipp/md_medica/custom/pub/content,oid,3638/lang,1/ticket,g_u_e_s_t/mcat_id,7872/local_lang,1, am Besten gar keinen Sex mehr haben, wie in 1984!)

    10 In Anbetracht der Übervölkerung stellt sich folgende Frage: Wie könnte die Menschheit überleben, wenn alle heterosexuell wären? (Zuerst nicht verstanden, aber es sollen mehr Leute Homo werden (weil man das ja einfach so aussuchen kann, wie man auch die Socken aussucht) um die Erde vor Überbevölkerung durch schreckliche neue Kinder zu schützen… ja diese selbstlose Tat unterstüze ich natürlich!)

    11 Es scheint sehr wenige glückliche Heterosexuelle zu geben; aber es wurden Verfahren entwickelt, die es dir möglich machen könnten, dich zu ändern, falls du es wirklich willst. Hast du schon einmal in Betracht gezogen, eine Elektroschocktherapie zu machen? (Es SCHEINT…jo! Umerziehungsschulen? Ist das nicht Nazikram? HILFE, beim GEW sitzen Nazis, schickt die Antifa-Corps los!)

    12 Möchtest du, dass dein Kind heterosexuell ist, obwohl du die Probleme kennst, mit denen es konfrontiert würde? (Das Leben ist kein Ponyhof! Aber beschützt lieber eure Kinder vor der Wirklichkeit, damit sie die schwiergien Fragen später selbst klären müssen!)

    Ich weiß nicht was du hast?

    1. Ich nehme an, dass soll den Kindern zeigen, mit welchen Sprüchen Homosexuelle so konfrontiert werden.

      Das ist aber totaler Quatsch.

      Oder hat hier irgendjemand mal einen Schwulen oder eine Lesbe mit Elektroschocks bedroht?

      Es ist auch perfide, darauf aufmerksam zu machen, dass Lesben von Geschlechtskrankheiten am wenigsten betroffen sind. In der Kombination mit der Darstellung von Geschlechtskrankheiten im Detail, kann man hier ganz tolle Ergebnisse erzielen.

      Sorry, aber das ist alles Umerziehung. Es wird auch durch das Deckmäntelchen der Toleranz nicht besser. Bisher war ich tolerant.

  2. „…mit welchen Sprüchen Homosexuelle so konfrontiert werden.“ – Okay, hab jetzt nur schnell die Fragen gelesen und nicht im Zusammenhang mit dem Rest. Aber auch unter diesen Geschichtspunkt machen Fragen 1 – 5 nur Sinn. Der Rest legt einem schon nahe, dass es besser ist homosexuell zu sein, wegen Übervölkerung und so.

    Über die GEW hatte ich bei sciencefiles mal was gelesen, die produzieren wohl viel Unsinn.

  3. Seite 6: „Lesbische Mädchen werden doppelt diskriminiert. Zu der Abwertung als Lesbe kommt die Diskriminierung von
    Frauen in einer patriarchalischen Gesellschaft hinzu.“

    Den ihr Unterrichtsentwurf richtet sich an Klasse 4 – 7. Wissen die Kinder da überhaupt schon, dass sie in einem Patriarchat leben das Frauen, Mädchen und Lesben doppelt unterdrückt? Oder wird denen das dann beigebracht?

    Was das wohl später für Kinder werden?

    1. Achtung:
      Jetzt bist du aber homophob. 😉

      Wie sehr mich das ankotzt, dass man nicht mehr ordentlich argumentieren darf, ohne dieses Wort an den Kopf geworfen zu bekommen.

      Deine Bedenken teile ich alle. Ich habe ja schon mehrfach gesagt, dass es sich um Gehirnwäsche seitens der „Gendermafia“ handelt.

      1. Klar. Wie soll man solche haltlosen Vorwürfen begegnen? „Ich bin homophob und das ist auch gut so. Deal with it. Stupid!“?

        Davon abgesehen trage ich eigentlich ganz gerne zueinander passende, also gleiche, Strümpfe.

  4. Vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme durch Gender Mainstream bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes (Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent (Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa).
    Die einseitig theoretisierende Gender Mainstreaming-Ideologie begeht den fundamentalen Irrtum, die als entscheidende menschliche Gegebenheit vorliegenden neurophysiologischen Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann völlig auszuklammern bzw. fälschlicherweise zu behaupten, diese festgelegten Gegebenheiten um– bzw. dekonstruieren zu können.
    [Einzelheiten bezüglich unüberbrückbarer Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann und über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014 nachzulesen]

    1. Ich sehe auch ganz üble Folgen der unterdrückten Männlichkeit in spätestens 30 Jahren auf uns zukommen. Die geplanten Entwicklungen im Namen der Toleranz, um kritische Äußerungen zum Thema zu unterdrücken, haben nicht nur bei den Mädchen üble Folgen.

      Es sollen staatlich Ideologien durchgedrückt werden, die nur von einer Minderheit gutgeheißen werden und die sich ganz übel auf unsere Gesellschaft auswirken werden. Ich frage mich nur, warum Eltern nicht viel stärker dagegen angehen. Sie müssten es doch an ihren Kindern beobachten können, was an diesen Plänen offensichtlich falsch ist. Ich kann es an meinem Sohn beobachten, dass diese Bildungspläne schlecht für seine Entwicklung wären bzw. sind.

      1. Ich frage mich nur, warum Eltern nicht viel stärker dagegen angehen. Sie müssten es doch an ihren Kindern beobachten können, was an diesen Plänen offensichtlich falsch ist.

        Fehlende Sensibilisierung. Das Perfide an dem ganzen Gedöns ist ja, dass es den Anspruch erhebt für Geschlechtergerechtigkeit zu sorgen. Wer möchte den bitte etwas gegen Gerechtigkeit sagen?

  5. Lustig ist auch die Urheberschaft des Heftchens mit einer gewissen Renate Kupke in der Redaktion. Schmeisst man den Namen bei Google rein, findet man u.a. eine Lehrerin aus Stuttgart mit dem Namen, die mitunter lustig Alice Schwarzers Appell gegen Prostitution unterzeichnet hat, somit wohl glasklar feministisch ist:

    http://www.emma.de/petition-signees/311923?page=47

    Und dass Feministinnen ab einem gewissen Punkt entweder lesbisch sind oder zumindest den „weißen heterosexuellen Mann“ als Feindbild hassen und als Sündenbock für alles Übel der Welt verwursten, ist ebenfalls nicht neu. Die latente Werbung für den Lesben- und Schwulenverband fällt auch sofort ins Auge.

  6. Meine persönliche Meinung ist ja, das im Kindergarten- oder Grundschulalter Sexualität nicht oder nur extrem gering behandelt werden sollte (sowas wie, wo die Kinder herkommen und das wärs dann), ich halte die Kinder in dem Alter für zu jung und desinteressiert/nichtbetroffen an dem Thema. Natürlich können mir Experten/Eltern widersprechen bitte. Das erstmal allgemein.

    Jetzt zu dem Text im speziellen, wenn man mir zu meiner Zeit mit solchen Spielen im Unterricht gekommen wäre, hätten meine Mitschüler und ich irgendwie zwischen „Was soll das jetzt“ und „Witze reissen über das Thema“ reagiert, im schlimmstenfall wären Leute auf neue Mobbingideen gekommen um den Einzelgänger zu schikanieren.

    Btw wieso spricht dieser Text von 10% Homosexuellen, ich dachte die Rate läge bei 5%, die 10 % kämen von einer nichtrepräsentativen Fallauswahl einer Studie aus den 40ern.

    1. Ich kann Deine Meinung nur bestätigen:
      Ich merke es an meinem Sohn. Viele Themen sind ihm einfach unangenehm und er möchte gar nicht darüber reden. Wie angenehm soll denn Schule für ihn sein, wenn er dann dort ständig zu Themen gezwungen wird, die ihm unangenehm sind?

      Dinge wie „Schwule Sau!“ auf dem Schulhof sollte man individuell behandeln. Viele Dinge gehören auch einfach ins Elternhaus. Toleranz sollten die Kinder im Elternhaus lernen. Eltern wissen zumeist am besten, was sie ihren Kindern zumuten können.

      Die Dinge, die vermittelt werden sollen, sind – wie ich an jeder Stelle betone – die Ideologien von Erwachsenen und gehen vollkommen an den Bedürfnissen und der Aufnahmefähigkeit von Kindern vorbei. Hier will eine bestimmte Gruppe ihr Weltbild schon in die Kinder injizieren.

      Ich bin auch total froh, dass ich meine eigene Sexualität recht unbeeinflusst entwickeln konnte.

      1. Ich denke, dass „Schwule Sau“ eher weniger mit dem sexuellen Kontext zu tun hat, Schwul ist eher ein synonym für etwas schlechtes. In meiner Jugend hatten wir das Wort „Geil“. Wir hatten geile Autos (bzw unsere Eltern oder im Autoquartett), geile Klamotten, geile Fahrräder… aber das hatte auch nix mit Sex(wunsch) dieser Dinge zu tun bzw. mit jenen Merkmalen, die Pflanzen aufweisen, wenn sie bei Mangel an photosynthetisch nutzbarem Licht wachsen.

        Man war auch eine Schlampe, wenn man unordentlich war, halt auch nichts mit Sex.

        1. Das Wort „geil“ gibt es immer noch. Es wird auch noch in „unserem“ Sinne von wegen „toll“ und „super“ gebraucht. Dennoch klingt es in meinen alten Ohren mittlerweile anders. Da muss ich mich aber mit abfinden. 😉

          Ich denke, dass es nicht so wirklich eine Rolle spielt, wie das Wort „schwul“ jetzt gemeint ist. Es gibt halt Worte, die man in gewissen Kontexten nicht benutzen sollte. Das müssen auch Kinder lernen. Es reicht allerdings, wenn man dem Kind erklärt, dass es Menschen trifft, die eben mit jemandem des gleichen Geschlechts zusammen sind. Details kann man sich hier doch schenken. Das will das Kind auch gar nicht hören.

          Ich finde, dass dem Kind kein Zacken aus der Krone fällt, wenn es statt „Schwule Sau!“ „Du alter Vollhonk!“ brüllt. 😉

          1. Der alte Vollhonk dürfte aber dann die Senioren/ältere Mitbürger beleidigen. Ebenso wie die Schwule Sau nicht nur unsere homosexuellen Mitbürger beleidigt wie ebenso unsere leckeren Schnitzellieferanten.

            1. Mir stellen sich nun folgende Fragen:

              * Gibt es überhaupt politisch korrekte Beleidigungen?

              * Sollen Beleidigungen überhaupt koorekt sein?

              * Machen wir unsere Welt nicht zu sehr zum Maßstab für unbedarfte Kinder?

              Nach den ganzen Feministinnen, dürften sich die Kinder nur Nazi- und Maskutrollkeulen um die Ohren hauen. Alles andere wäre wohl politisch unkorrekt. 😀 😀 😀

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