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Ein Jahr nach #Aufschrei:
Reines Gewissen!

Ein jahr nach dem unsäglichen, hochgepushten #Aufschrei äußert sich nun Rainer Brüderle zur damaligen „Affäre“ (Brüderle hat ein reines Gewissen).

Einige Dinge analysiert er treffend, andere Dinge überschätzt er an anderer Stelle. Er überschätzt in meinen Augen, die Rolle der FDP in diesem Spiel, wenn er sagt:

Das Magazin habe die FDP und ihn nachhaltig beschädigen wollen, was auch gelungen sei.

Dann wiederum trifft er mehrere Nägel aber verdammt auf den Kopf:

Auf die Frage, warum er bisher zu den Vorwürfen geschwiegen habe, antwortete der frühere Bundeswirtschaftsminister: „Ich bin heute noch überzeugt, dass ich die politische Debatte anders nicht überstanden hätte.“ Man komme mit der Wahrheit nicht weiter, „wenn Frauenrechtlerinnen wie Alice Schwarzer im Kampfmodus sind.“

Es sind ja nicht nur Frauenrechtlerinnen wie Alice Schwarzer. Es ist ja mittlerweile eine ganze Generation wildgewordener Furien, die sich keinen Meter darum scheren, ob ihre Vorwürfe überhaupt nachvollziehbar sind. Es geht nur um eins: Die Frau muss als Opfer wahrgenommen werden. Genau das ist es aber, was die Frau an keine Stelle vorwärts bringt.

Das ist aber halt so mit Feministinnen. Hin und wieder muss man halt dann auch mit ungerechtfertigten, unbegründeten und vor allem unbelegten Vorwürfen leben. Reiner Brüderle hat das fiese Spiel dem viele Männer mittlerweile unterliegen klar erkannt und benannt.

Respekt. 😉

 

Ein Gedanke zu „Ein Jahr nach #Aufschrei:
Reines Gewissen!

  1. Obwohl ich Brüderles politische Einstellung nicht teile (bzw. zu einem kleinen Teil) scheint mir diese Einsicht doch schon sehr nahe an der Wahrheit zu liegen. Im jetzigen Medienklima ist es sinnlos sich als politische Person (Mann) gegen solche Vorwürfe zu verteidigen, jede Aktion wird ausgeschlachtet werden und man kann nur verlieren. In einem solchen Szenario ist es wohl am besten man hält den Mund und läuft einfach weg.

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