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Frauenhass vs. Männerhass

Frauenhass (Misogynie) und Männerhass (Misandrie) – stehen sie in einem direkten Zusammenhang?

Männer werden oftmals durch feministische Frauen der Misogynie beschuldigt. Männerstreik machte mich auf die Videos von Fidelbogen aus Kanada aufmerksam. Er erklärt in einem Video den Zusammenhang der Vorwürfe, dass Männer Frauen hassen würden, sobald sie sich kritisch über Frauen äußern und den eigentlichen Ursachen dieser Vorwürfe. Er verdeutlicht, dass der eigentliche Hass auf der anderen Seite liegt.

Es ist auch zu einfach, die männliche Seite mit „Misogynie!“-Rufen zum Schweigen zu bringen. Ähnliches wird mit den ganzen Homophobie- und Nazi-Rufen praktiziert. Jede Art der Kritik wird duch solche Vorwürfe niedergebrüllt. Sind aber nicht viele Feministinnen mit ihrem Gerede über weiße, heterosexuelle Männer nicht viel eher in Nazinähe? Ist für viele Feministinnen nicht alles homophob, weil sie ein krankhaftes Verhältnis zur normalen Sexualität haben?

Denkt einmal über einige Dinge nach. Es sind die Feministinnen, die jede Kritik durch Brüllen gewisser Stichworte zum Schweigen bringen wollen. Es sind Feministinnen, die den Mann als ewigen Täter darstellen. Herrscht nicht eher der Männerhass (Misandrie) auf der anderen Seite? Denkt einmal darüber nach, wie die vermittelte Botschaft über den Mann und die vermittelte Botschaft über die Frau ist.
Der Mann wird als ewiger Täter verunglimpft. Vergessen wird, dass Männer liebende Väter, Polizisten, Feuerwehrmänner, Ärzte, politisch-engagiert, Müllmänner, Köche, Friseure… sind. Aus der Sicht vieler Feministinnen ist gerade der weiße, heterosexuelle Mann für alles Unheil dieser Welt verantwortlich.

Auf welcher Seite ist nun der Hass zu verorten?

Hier ein Clip von Fidelbogen zu dem Thema:

They Call You a Misogynist Because They Hate Men

28 Gedanken zu „Frauenhass vs. Männerhass

  1. Wenn es um einfache Feindbilder geht, sind Feministinnen mit ihrem WHM-Geschwafel in der Tat auf einer Ebene mit Nazis, die Juden, „Kanaken“ etc. zum Fiendbild auserkoren haben. Alle drei Eigenschaften – weiß, hetero und männlich – sind angeboren und lassen sich nicht mal eben ändern wie es die Gender-Spinner so gerne behaupten. Generell geht es beim Gender-Gemurkse daraum, Chaos zu stiften, um von anderen Dingen abzulenken.

    1. Das ist richtig. Damit haben sie diese Ebene erreicht. Dieser umgekehrt „positiv“ verabreichter Segregationstrieb ist tatsächlich nichts anderes als der übliche Rassismus, der nichts anderes ist als sich legitimiert über andere Menschen zu stellen und sich zu bedienen, bei Widerstand zu brechen und ggf. Genozid-artig zu vernichten wie derzeit noch ambivalent halbernst „humorvoll“ kolportiert.

      Eigentlich kaum zu glauben. Dennoch sind Leut tatsächlich so ernsthaft unterwegs.

      Unangenehm. Das das in Form von Feminismus gerad‘ von weibliche Seite der Begierlichkeit mit männlichen Trittbrettfahrern kommt. Warum aber sollten sie auch menschlich anders sein. Genauso gut aber auch schlecht.

      1. Deswegen fordert der gesunde Mensch ja auch eine Gleichberechtigung im Sinne der Gleichbehandlung und keine Gleichstellung im Sinne der Bevorteilung der Frau. Gibt es ja keinen Grund dafür. 😉

  2. So wie du „die Feministinnen“ sagst, verallgemeinerst du aber auch ganz schön… es ist eben nicht so, dass nur weil man für Frauenrechte eintritt gleich „männerhassend“ ist. Du hast total Recht damit, dass Männer (genauso wie auch Frauen) mit Rollenbildern, Stereotypen und Vorurteilen (z.B. „der ewige Täter“) zu kämpfen haben, aber es stimmt einfach nicht, dass Feministinnen per se „männerhassend“ sind. Das stimmt einfach nicht. Lustigerweise habe ich mich gerade mit einem schwulen Freund zu diesem Thema auseinander gesetzt – ich will hier keine Eigenwerbung machen und spare mir daher jetzt nen expliziten Link, aber kannst gerne mal bei mir auf der Seite vorbeischauen.

    1. Warum sparst Du Dir den Link? Jetzt muss ich doch wieder recherchieren. 😉

      Ich habe mir früher die Mühe gemacht und zwischen Feminismus und Neofeminismus unterschieden. Bis ich gesehen habe, dass es dem Feminismus nie um eine Gleichberechtigung – was z. B. gleiche Pflichten beinhalten würde -, sondern immer um eine Gleichstellung ging. Also gleiche Ergebnisse mit weniger Pflichten. Das wird an den Forderungen deutlich, Führungskräft in Teilzeit zu gleichem Gehalt haben zu wollen, damit es keinen angeblichen „Gender Pay Gap“ mehr gibt. Die Wehrpflicht ist zwar ausgesetzt, aber existiert immer noch – ausschließlich für Männer.

      Im Sorge- bzw. Familienrecht sind Männer stark benachteiligt usw. Männer werden durch Feministinnen und Medien ausschließlich als Täter dargestellt usw. usw. usw.

      Es gibt aber tatsächlich Frauen, die dem Märchen vom guten humanistischen Femininsmus aufgesessen sind. Das sind die normalen Frauen aus dem Volk, die sich nie mit dem Feminismus beschäftigt haben. Ich würde sagen, es ist der größte Teil. Die richtigen Feministinnen aber sind radikal, faschistisch und menschenverachtend, unterstützen sie doch ein System in dem der Mann nichts Wert ist.

      Ich selbst habe am eignen Leib erfahren, wohin diese Bilder vom einzigen Täter „Mann“ hinführen. Ich bin z. B. als Opfer häuslicher Gewalt durch eine Frau für zwei Wochen der gemeinsamen Wohnung verwiesen worden. Ich wurde bei der Polizei als Gewaltopfer ausgelacht usw. Staatsanwaltschaft und später der Richter beim Familiengericht haben sich einen Dreck darum geschert, was sich die Mutter meines Sohnes alles erlauben konnte. Feministinnen unterstützen dieses System. Feministinnen hetzen über den weißen, heterosexuellen Mann in einer faschistischen Weise, die bei Männern zu ganz bösen Beschimpfungen als Nazi führen würden.

      Das alles wird von einem kleinen Teil der Frauen unterstützt und gepusht. Der Aufschrei war eine einzige feministische Hetze gegen den Mann. Darf ich SCUM erwähnen? Oder die Forderung, Kunden von Prostituierten zu bestrafen, aber die Prostituierte nicht? Ist das nichts so, als würde man den Drogenabhängigen bestrafen, aber nicht den Dealer?

      Schonmal gesehen, wie das Bild des Mannes mittlerweile in Funk und Fernsehen ist? Das ist alles Feminusmus gestützt.

      Deswegen klage ich den Feminismus direkt an. Mit Humanismus hat der Feminismus nichts gemein. Richtet er sich ausschließlich nur an Frauen. Selbst Kinder sind dem Feminismus egal. Sorgt doch der Feminismus dafür, dass vielen Vätern die Kinder entzogen werden. Bei mir war es auch fast so. Ich habe allerdings Glück, dass mein Sohn nun bei mir aufwächst.

      Aber auch ihm begegnet der Feminismus schon in der Schule. Im Kindergarten war es so, dass er wegen feministischer Erzieherinnen eine Woche lang nur in die Puppenecke durfte, damit „Jungs lernen mit Mädchenspielzeug“ zu spielen. Die Mädchen durften in der Zeit mit allen Spielzeugen spielen. Schöne, gerechte feministische Welt, oder?

      Mein Sohn kommt aus der Schule und beschwert sich, dass alles was Mädchen machen, besser bewertet und honoriert wird als dass was Jungs machen. Ich sehe es an der Bewertung meines Sohnes – an seinen Schulnoten. Das ist der Feminismus.

      Schlimm ist nur, dass die meisten Frauen nach wie vor denken, der Feminismus sei für irgendetwas in unserer Gesellschaft gut. Das ist er eben nicht. Er zersetzt die Gesellschaft. Männer haben keine Lust mehr, Bindungen einzugehen; ist die Gefahr doch zu groß, auf der Strecke zu bleiben. Sei es finanziell oder als Vater. Es gibt soviele „entsorgte Väter“, es ist unglaublich.

      Um es aber deutlich zu sagen: Ich habe nur etwas gegen Feministinnen, weil ich das ewige Geheule wegen „rape culture“, Patriarchat, gender pay gap und die angebliche Gewalttätigkeit des Mannes nicht mehr ertragen kann. Ich kenne keine einzige Frau, die im selben Job mit der selben Qualifikation und der selben Arbeitszeit weniger als ein Mann verdient.

      Frauen leben über 5 Jahre länger als der Mann. Gibt es ein noch auffälligeres Zeichen dafür, dass es Frauen eigentlich ganz gut geht? Die Zeit, die Männer kürzer leben, machen sie dann noch zusätzlich an Überstunden. Jippie! Es lebe die Gleichstellung!

      Was mir allerdings leid tut:
      Das was im Artikel festgestellt wird, dass Männer Frauenfeindlichkeit unterstellt bekommen, weil Frauen eigentlich einen Hass und eine Wut auf Männer haben, bekomme ich am eigenen Leib zu spüren. Dabei unterstellt mir z. B. die Uni Zürich ganz viele weibliche Eigenschaften und ich bin sehr auf Frauen fixiert und schätze Frauen, weil sie eben anders als Männer sind.

      Feministinnen wollen Frauen zu „anderen Männern“ machen. Was für ein Sch….

      Bitte verzeih mir meine engagierte Rede. Manchmal sprudelt es einfach so raus. Ich werde aber sehen, wie ich nun an Deine LInks komme. 😉
      Ich nehme an, ich muss nur auf Deinen Namen klicken. 🙂

      Heute habe ich übrigens eine Liebeserklärung an eine Frau gepostet. Nur damit Du weißt, dass ich Frauen auch sehr lieben kann. Meiner letzten Herzdame bin ich immer noch treu… *seufz*

      1. Sie checken nicht das der Ball mittlerweile in ihrem Tor liegt und Verantwortung dafür zu übernehmen angesagt ist. Weltweit schauen imer mehr Männer wie Jungen drauf. Und sie fangen an es zu sehen. In den USA wegen VAW, Rape Culture, … etc. auch kaum mehr zu übersehen.

        Der menschliche Eindruck dazu ziemlich widerlich. Ein Blick auf Tumblr reicht dazu. Und dad auch weltweit. Sie checken das noch nicht wirklich wie sichtbar sie sind.

        1. Es muss nur langsam aus vielen Köpfen heraus, dass Feminismus etwas mit Humanismus zu tun haben soll. Das Gegenteil ist eher der Fall. Solange es aber noch funktioniert, was die Feministinnen so perfide in die Welt setzen, so lange kann sich nichts ändern.

    2. @muschimieze
      Habe auf Deiner Seite vorbeigeschaut. Man bemerkt, was das Aufwachsen unter dem Feminismus für Spuren hinterlässt.

      Edit:
      Habe jetzt einiges bei Dir gelesen. Es ist mir tlw. zu platt Sex bezogen und Deine angebliche Toleranz ist zum Teil nur eine Toleranz solange sie sich im Bereich der lesbisch-feminnistischen Ideologie bewegt. Auch wenn ich – wie im Falle von Steel Panther durchaus positive Dinge sehe.

      Dein Blogroll hat mir aber dann den Rest gegeben: Ist die Mädchenmannschaft doch eine Horde faschistisch denkender Frauen, die gezielt und weniger gekonnt Amok laufen.

  3. Hej,
    danke für dein langes Statement 🙂

    Dann: ich stimme dir beispielsweise in puncto Bundeswehr oder Väterrechte vollkommen zu (habe ich auch schon auf meinem Blog angesprochen).

    Es gibt nicht diesen einen Feminismus. Ich habe mich sehr gründlich damit auseinander gesetzt und viel gelesen, auch viel dem ich so nicht zustimmen kann. Dennoch sind viele erfochtene Rechte (eben auch durch diese radikalen Feministinnen) sinnvoll gewesen – was im Gegenzug ein Weltbild „in dem ein Mann nichts Wert ist“ natürlich nicht rechtfertigt!

    Was dir persönlich passiert ist, ist furchtbar und das sollte so definitiv nicht ablaufen. Ich kann mich dennoch für Frauenrechte einsetzen – auch ohne dieses „System“ zu unterstützen.

    Thema Aufschrei: hier denkst du zu eindimensional. Wenn du den alltäglichen Sexismus mal am eigenen Leibe erfahren würdest, wie die meisten Frauen, würdest du vielleicht anders denken. Aufschrei hat vielen Frauen das erste Mal die Möglichkeit gegeben, sich überhaupt über sexistische Übergriffe auszutauschen. Ich würde nicht Aufschrei selbst kritisieren, aber höchstens, a) die teils überzogene Umsetzung und Dauerbeschallung bis ins Absurde und b) dass es keine vergleichbare Möglichkeit für Männer gibt (die ja auch unter Sexismus leiden), sich öffentlich zu äußern und sie dann höchstens müde belächelt werden (habe ich in meinem „Männerhass“-Beitrag auch erwähnt).
    Was die Prostitutions-Angelegenheit angeht, sehe ich das ähnlich. Ich finde übrigens, dass weder Freier noch Prostituierte für Prostitution bestraft werden sollten.

    1. Da ist sie wieder die Arroganz: Männer erfahren nie alltäglichen Sexismus. Ich kann Dir gerne ein paar Geschichten von Sexismus durch Frauen erzählen, die es mir als alleinerziehenden Mann es zum Beispiel unmöglich gemacht haben, an einem bestimmten Wochentag zu arbeiten oder mich dazu genötigt haben, monatlich mein Einkommen nachzuweisen, oder die Gleichstellungsbeauftragten, die es nicht für nötig hielten, mir auf eine Anfrage zu antworten oder mir direkt unmögliche, sexistische Dinge an den Kopf geworfen haben…

      …oder der Sexismus durch das Jobcenter, das mich als Mann schwerstens diskriminiert hat… Ich könnte Dir viele Dinge erzählen. Ich könnte Dir auch von sexueller Belästigung bzw. Nötigung durch Frauen erzählen. …oder ein Erlebnis, dass in feministischen Kreisen als Vergewaltigung durchgehen würde… Du lehnst Dich ein bisschen weit aus dem Fenster, wenn Du behauptest, ich denke zu eindimensional. Mir hat das Leben gezeigt, dass Frauen in allem genauso gut oder schlecht wie Männer sind. Ich bin bestimmt nicht eindimensional.

      Ach so: Fernab von meinem Blog bin ich extrem ruhig, was Geschlechterfragen angeht; zu groß ist die Gefahr als Nazi abgestempelt oder wiederum diskriminiert zu werden. Als Feministin sieht das ganz anders aus. Die Feministin hat gesellschaftlich eine ganz andere Stellung als der Männerrechtler. Aber hier bin ich wohl wieder zu eindimensional. 😛

      Prostitution sollte nur für Zuhälter, die Zwangsprostition betreiben, strafbar sein. So sehe ich das. Ansonsten: Der eine bietet an, der andere zahlt dafür. Alles andere müssen die Beteiligten für sich moralisch ausmachen.

  4. Nunja, ich habe AUCH gesagt, DASS AUCH Männer unter Sexismus leiden und dafür kein Gehör gefunden wird – also ganz so arrogant war meine Aussage nicht. Ja, manchmal lehnt man sich im Internet schnell zu weit aus dem Fenster, weil uns die Möglichkeit des Schreibens in manchen Hinsichten auch beschränkt. Ich wollte dir jedenfalls nicht zu nahe treten.

    Was du zum Thema Toleranz in der „lesbisch-feministischen Ideologie“ sagst, da musste ich kurz lachen… ich bin nicht lesbisch. Lebe mit meinem Freund zusammen, der die Texte alle gegen liest und mir aus seiner (männlichen, weißen 😉 ) Sicht Tipps und Anregungen gibt. Was ich schreibe stammt also nicht aus einer radikalen, lesbischen Feder – ohne Männerkontakt (auch wenn das viele gerne glauben wollen… wäre ja aber so schön einfach!). Da wird wieder eine viel bediente Schublade aufgemacht: feministisch?! Natürlich frigide, intolerant, lesbisch, männerhassend etc. Aber was ich schreibe stösst eben nicht bei den meisten Männern negativ auf – im Gegenteil. Ich bekomme gerade von heterosexuellen Männern positives Feedback und gerade aus der etwas verbisseneren feministischen Ecke Kritik, weil ich denen nicht radikal genug bin.

    1. Du benutzt gerade Worte, die ich nie benutzt habe. Ich habe Dir auch nicht unterstellt lesbisch zu sein. Das müsstest Du mir zeigen. Man muss nicht selbst lesbisch sein, um eine Ideologie amzunehmen. Du hast mir sehr wohl eine Eindimensionalität unterstellt und Sexismus gegen Frauen in einen Zusammenhang gebracht. Du kannst gerne über meine Worte lachen. Das zeigt allerdings, dass Du sie nicht verstanden hast.

      Ich habe Dir überhaupt nichts über DEINE Sexualität unterstellt. Als Du von einem schwulen Freund gesprochen hast, kam es mir z. B. so vor, als wäre dies in Deinem Bekanntenkreis schon etwas besonderes. Es klang für mich so.

      Zu Deinem Artikel von wegen „Weiblichkeit in der Männlichkeit“ – da habe ich auch einen Artikel zu meiner eigenen „Weiblichkeit“ zu geschrieben. Die Uni Zürich hat ja einige „weibliche Eigenschaften“ bei mir anhand eines Tests entdeckt. War im Endeffekt nichts Neues für mich. Allerdings muss ich auch feststellen, dass es sich um lediglich angeblich weibliche Eigenschaften handelt.

      Nochmal zusammenfassend:
      * Du hast mir sehr wohl unterstellt, ich hätte unter keinem Sexismus zu leiden gehabt und das daraus eine gewisse Eindimensionalität bei mir resultieren würde.
      * Ich habe Dir nicht unterstellt, dass Du lesbisch bist. Ich habe lediglich gesagt, dass Deine Argumentation aus einer lesbisch-femoinistischen Ideologie heraus stammt. Das heißt noch lange nicht, dass Du ebenfalls lesbisch seist.

      Jetzt fragst Du Dich bestimmt, wie ich darauf komme, dass eine heterosexuelle Frau eine lesbisch-feministische Ideologie haben kann. Dann solltest Du Dich fragen, woher viele feministische Texte stammen. Die Bildungspläne von Baden-Würtemberg sind z. B. stark lesbisch-feministisch. Toleranz gegenüber Schwulen ist nur vorgeschoben, um diese lesbisch-feministische Ideologie schon in den Kindergärten etablieren zu können. In feministischen Kreisen ist diese Ideologie schon derartig verbreitet, dass die heterosexuelle Feministin es gar nicht mehr bemerkt. Das ist so gewollt und darin liegt auch eine große Gefahr durch den Feminismus. Es soll eine Ideologie einer Minderheit zur „Leitideologie“ werden.

    2. Ach so: Genauso – Minderheiten sollen gepusht werden – ist es auch bei den Quoten. Es geht um Quoten für sowieso schon priviligierte Frauen. Es geht niemals um Verbesserungen für die Friseurin, die Verkäuferin oder Metzgerin. Es geht immer nur um Verbesserungen für eine kleine Elite.

      Eine kleine lesbische Elite hat sich bis ins Verfassungsgericht festgefressen. An den Unis ist die Szene anscheinend auch „recht gut“. Kommen doch viele Vorstöße aus den Unis. Werden doch sämtliche Studiengänge an „Mädchen“ angepasst und verlieren durch diese Anpassungen an Qualität. (Informatik, Medizin, Technische Studiengänge allgemein) Das mag Dir jetzt frauenfeindlich vorkommen, ist aber empirisch nachzuweisen. Werden doch fachspezifische Inhalte zugunsten der frauenfreundlicheren interdisziplinären Inhalte gekürzt. Inderdisziplinär heißt z. B. soziologisches Gelaber in der Informatik usw.

  5. Ich kann irgendwie nicht alles hier schreiben was ich gerne schreiben würde dein Spamschutz wehr mich ab 😉
    Ich erkenne es sehr wohl an, dass du unter Sexismus gelitten hast und habe während deiner Schilderungen mit dir gefühlt. Dass du im Gegenzug jedoch eine Aktion, die genau dieses Leid (das du ja schliesslich am eigenen Leibe erlebt hast) bewältigen will, derart kategorisch abwertest, hat mich gewundert und zu dem Schluss kommen lassen, dass du diesen strukturell verankerten Sexismus (der durch „Aufschrei“ an medialer Präsenz gewonnen hat) offensichtlich nicht nachempfinden kannst. Fehlende Empathie für eine andere Sicht, daraus leite ich Eindimensionalität ab. Verstehst du jetzt was ich meine?

    1. Ja, mein Spamfilter macht momentan ein paar Probleme. Was mir besonders missfällt, ist die offensichtliche Zensur, wenn es um Begriffe aus dem Bereich „Sex“ geht. Hier geht ja keine pornomäßiges Gelaber ab… Muss ich mich mal drum kümmern und eine andere Lösung finden. Ohne ist das Spamaufkommen allerdings nahezu unerträglich.

      Ich verstehe, was Du meinst. Du hast Dich aber anscheinend mit dem #Aufschrei-Tag nicht richtig beschäftigt. Unter diesem Tag war nahezu kein Inhalt zu finden. Außerdem ist es so anstrengend, immer diese Heulerei von Frauen zu ertragen, wie schlimm doch alles sei. Uns Männern fällt Sexismus uns gegenüber oftmals gar nicht auf. Wir haben ja auch keinen Feminismus, der an jeder Stelle Sexismus findet. Die Welt wird immer verklemmter – Feminismus sei Dank.

      Und nochmal: Das, was ich durch und mit Frauen erlebt habe, ist um einiges schlimmer härter als das meiste, was unter dem Deckmantel #Aufschrei verbreitet wurde. Du weißt aber, dass die Medien fast ausschließlich feministisch berichten? Wie erklärst Du Dir sonst, dass z. B. Gewaltstudien so derartig verfälscht werden? Der Mann ist und bleibt das zahlenmäßige weit größere Opfer von Gewalt und Mord. Es wird aber immer so dargestellt, als gäbe es ein Problem rein gegenüber Frauen. Das ist doch erlogen. Es werden mehr Männer umgebracht, es werden mehr Männer Gewaltopfer im allgemeinen usw.

      Warum werden auch die Studien über häusliche Gewalt gegen Männer so totgeschwiegen? Selbst die Tagesschau hat dieses Jahr die kürzliche Studie vollkommen verfälscht wiedergegeben.

      Nochmal zu Aufschrei: Was meinst Du, wieviel Prozent der Frauenbevölkerung Deutschlands hat sich daran beteiligt? Was meinst Du wie sehr sich die normale Frau für den Aufschrei interessiert hat? Du sagst es ja selbst: „mediale Präsenz“. Medial gemachter männerfeindlicher Bullshit. Es war eine einzige Kampagne gegen den Mann. Anne W. lässt sich das mit dem Aufschrei immer noch bezahlen. Ansonsten kann sie ja nichts.

      Twitter ist nicht die Welt. Twitter ist vor allem nicht die Realität. Das hätte man vielleicht auch mal den Piraten verraten sollen. Aber die Piraten sind ein weiteres Beispiel dafür, wie destruktiv der Feminismus ist. Sind die Piraten doch durch Feministinnen komplett kaputt gemacht worden. Zuletzt von Fräulein Helm.

      1. Ich würde dir gerne ausführlich antworten, hätte auch einiges dazu zu sagen. Aber es macht keinen Spaß, wenn man sich (wie letztes Mal) Zeit in eine Antwort investiert und das Spamprogramm einem dann einen Strich durch die Rechnung macht 😉 Habe dir meinen letzten Kommentar per Kontaktformular geschickt. Hast du den bekommen?

        1. Habe diesen Spamfilter wieder rausgeschmissen und den alten wieder aktiviert. Der war zeitweise platt und mein Spamaufkommen war nervig ohne Ende. Eine doofe Lösung wäre natürlich den Kommentar im Texteditor zu schreiben und dann per Copy und Paste… Aber das ist doof. Ich möchte ja Kommentare haben, dann muss ich mich auch bemühen, dass das klappt. Ich glaube aber, dass es mittlerweile wieder funktioniert. Ich werde es genauestens beobachten.

          Falls Du mit mir Auge in Auge sprechen möchtest: Ich bin heute im Vego Foodworld, Prenzlauer Berg, Lychener Straße 63. 😛

          Ich lese meine Mails auch zwischendurch: stuff@nuklearsprengkopf.de 😀

    1. Wir sind sowieso nicht dageblieben. Die hatten keinen Pizzateig. Mein Sohn will da nur Pizza. Ich musste dann krampfig ein (hoffentlich) veganes Dingens beim Subway futtern.

      Außerdem willst Du bestimmt nicht mit einem alten, kleinen Sack und seinem Sohn gesehen werden. 😀

  6. Hier erstmal der Kommentar, den ich eigentlich schon am 22.4. schreiben wollte:

    Ich habe dir zu keinem Zeitpunkt in unserer Diskussion abgesprochen, unter Sexismus gelitten zu haben. („Was dir persönlich passiert ist, ist furchtbar und das sollte so definitiv nicht ablaufen.“ etc…). Du hast „Aufschrei“ als „einzige Hetze gegen den Mann“ kategorisiert und entwertet. Doch so viel man auch am „Aufschrei“ kritisieren könnte – er hat zahlreichen Frauen(Opfern) eine Stimme gegeben. Wer das verleugnet und einfach nicht in sein Urteil mit einschliesst, denkt meiner Ansicht nach (in dieser Hinsicht) zu eindimensional. Mit „alltäglichem Sexismus“ meinte ich einen ominipräsenten, allgegenwärtigen Sexismus den Frauen nun Mal viel eher als Männer* Tag für Tag, mal mehr oder weniger subtil ausgesetzt sind. (*das geschieht nicht, weil Männer böse und gemein sind, sondern weil dies eine patriarchal strukturierte Gesellschaft überhaupt erst durch Erziehung, Werbung etc. möglich macht, letztlich ein Schaden für beide Seiten, weil genau diese Strukturen dazu führen, dass Männer sich öffentlich nicht als Opfer zeigen können und ihr Leiden abgewertet und nicht anerkannt wird>> Männer sind daher auch immer die ewigen Täter sind/Frauen die Opfer was natürlich unfair und nicht richtig ist!). Ich erkenne es (entgegen deiner Behauptungen) also sehr wohl an, dass du unter Sexismus gelitten hast und habe während deiner Schilderungen mit dir gefühlt. Dass du im Gegenzug jedoch eine Aktion, die genau dieses Leid (das du ja schliesslich am eigenen Leibe erlebt hast) bewältigen will, derart kategorisch abwertest, hat mich gewundert und zu dem Schluss kommen lassen, dass du diesen strukturell verankerten Sexismus (der durch „Aufschrei“ an medialer Präsenz gewonnen hat) offensichtlich nicht nachempfinden kannst. Fehlende Empathie für eine andere Sicht, daraus leite ich Eindimensionalität ab. Verstehst du jetzt was ich meine?

    Das Schwul-Sein hab ich in diesem Zusammenhang nur deshalb hervor gehoben, weil es wichtig für den Text ist. Ich schreibe ja nicht als lesbische Frau über Männerhass, er jedoch als schwuler Mann über Frauenhass und darum geht es letztlich im Text. Normalerweise würde ich es sonst nicht extra betonen.

    Du musstest mir lesbisch-sein übrigens nicht „unterstellen“. Ich sehe das nicht als „Vorwurf“, weil ich Sexualiäten nicht bewerte. Und ich habe dich auch nicht „ausgelacht“ (du hast in deiner Nachricht so angegriffen deshalb geklungen), ich fand es nur lustig, dass gleich wieder dieses Wort fällt, sobald man sich im weitesten Sinne „feministisch“ äußert. Ok, du wolltest damit nicht sagen, dass ich lesbisch bin, hab’s verstanden 😉

    „Jetzt fragst Du Dich bestimmt, wie ich darauf komme, dass eine heterosexuelle Frau eine lesbisch-feministische Ideologie haben kann. “ >> Nö, ehrlich gesagt habe ich mich das nicht gefragt. Ich habe mich höchstens gefragt, wie du jetzt im Umkehrschluss darauf kommst, dass ich heterosexuell bin. ;D

    Und zum Thema Minderheiten… jetzt nur mal ein 0815-Beispiel: im Friseurberuf besteht kein Gehaltsgefälle zwischen Mann und Frau. Das eine Friseurin/oder Friseur grundsätzlich mehr Geld verdienen sollte stimmt zwar, ist so gesehen aber kein FEMINISTISCHES Anliegen. Es geht im Feminismus schliesslich um die Benachteiligung aufgrund des biologischen Geschlechts – und die waren nun mal extrem lange Zeit vor allem in akademischen Zweigen zu finden. >> Feminismus greift da, wo Frauen aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden. Feminismus setzt nicht automatisch da an, wo es Frauen an sich schlecht geht/besser gehen sollte.
    >> NATÜRLICH sollte man sich als Mensch für die Gleichbehandlung aller Menschen/Geschlechter einsetzen. Es waren nun aber schlicht und ergreifend Frauen, die über einen langen Zeitraum hinweg systematisch politisch und gesellschaftlich unterdrückt worden sind. Nachwehen davon sind bis heute spürbar und diese sollten durch feministische Bemühungen aus der Welt geschafft werden. Und ja, es gibt auch die andere Seite. Auch Männer leiden unter Sexismus oder unfairen Gesetzen (mittlerweile sogar eher als Frauen) oder unter unmöglichen Rollenbildern, denen doch bitte entsprochen werden soll. Auch dagegen muss was getan werden. Leider gibt es kein postives Wort dafür, wenn man sich für Männerrechte einsetzt (Maskulinismus ist so negativ behaftet). Natürlich ist auch die Entwicklung eines positiv wahrgenommenen „Maskulinismus“ erstrebenswert. Frauen und Männer haben in unserer Gesellschaft unterschiedliche Probleme und Benachteiligungen. Und dass ich mich (als Frau) nun mal tendenziell eher mit der weiblichen Seite und du dich (als Mann) mit der männlichen Seite auseinandersetzt ist doch mehr als nachvollziehbar. Es bestehen auch Ungerechtigkeiten gegenüber Behinderten, Alten, Armen, Menschen unterschiedlicher Hautfarben etc.
    Gegen das eine Unrecht zu sein, heißt ja nicht das andere Unrecht zu legitimieren.

  7. Das ist mir jetzt gerade zuviel.

    Ich habe aufgegeben, als das mit „heterosexuell“ kam. Es ist mir doch scheißegal, ob Du heterosexuell, bi oder sonstwas bist. Du hast es thematisiert. Okay, ich gebe es zu: Ich habe eine total eindimensionale Sicht auf Sexualität, bin ich doch ne Hete. Ich muss das mit dem Sex aber nicht immer thematisieren. Das ist mittlerweile eher so ein Feministending.

    Ich werde mich morgen in Ruhe mit Deinem Kommentar beschäftigen. Das war mir jetzt aber gerade zu anstrengend.

    Ich habe die letzten Tage wieder alltäglichen Sexismus genossen und wenn ich ehrlich bin, ich bemerke ihn nur, weil Feministinnen überall Sexismus erkennen. Es ist doch schon lange kein normales Zusammenleben mehr möglich.

    Sorry, aber manche Dinge nerven einfach nur noch. „Gehaltsgefälle“ – ja ja ja—- gender pay gap… Das ist doch schon lange ad absurdum geführt. Wie viele Frauen kennst Du denn, die im selben Job weniger verdienen? Lass mich raten…

    Busfahrerinnen, Polizistinnen, Ministerinnen, Richterinnen, Rechtspflegerinnen, Justizfachangestellte… Die verdienen alle viel weniger als Männer klar. Klärchen in der Pommesbude auch nicht. Die Verkäuferin im Netto sowieso nicht.

    Es ist anstrengend mit immer denselben Märchen….

  8. Hm… von was für Märchen sprichst du denn? Ich tische dir überhaupt nichts auf. Bin wie gesagt auf das mit den „Minderheiten“* eingegangen – mit einem „0815“-Beispiel… Ich habe überhaupt nichts zu Lohnverhältnissen in Deutschland gesagt. Du nimmst irgendwie einige Sachen ziemlich ernst (ich setze nicht umsonst „;D“-Smileys hinter Aussagen, die ironisch gemeint sind) und sobald irgendein Stichwort fällt, geht die nächste Schublade (Feministending etc.) auf, ein unvoreingenommenes Gespräch ist so kaum möglich. Ich studiere übrigens auch nicht. Aber egal, wenn dich unser Austausch hier so nervt, dann belassen wir es lieber dabei. Ich finde Diskussionen manchmal ja ganz anregend, aber vielleicht ist es in diesem Fall tatsächlich etwas mühsam.
    Bis dann! 🙂

    *(„Ach so: Genauso – Minderheiten sollen gepusht werden – ist es auch bei den Quoten. Es geht um Quoten für sowieso schon priviligierte Frauen. Es geht niemals um Verbesserungen für die Friseurin, die Verkäuferin oder Metzgerin. Es geht immer nur um Verbesserungen für eine kleine Elite.“)

    1. Mich nerven die sich ständig wiederholenden feministischen Argumente, die allesamt schon lange wiederlegt worden sind. …und diese ständige Sexualisierung.

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