DiskriminierungGleichberechtigungMännerPolitik

Ergänzt: Männlich ist jetzt
„nicht weiblich“…

Seit dem 24.09. – als der Artikel online ging – habe ich die Sache nicht mehr verfolgt. Jetzt bin ich über die Rechtfertigung, der Grünen Jugend zu „nicht weiblich“ gestoßen. Daher habe ich die Dinge in den Artikel hinzugefügt.


 

…wenn es nach den Grünen bzw. der Jugendorganisation der Grünen geht.

Die Grünen werden also immer extremer. Nachdem ja schon die Partei unwählbar geworden ist (und hier), legt die Grüne Jugend noch einen drauf.  In ihrem Formular für den Antrag der Mitgliedschaft, kann man sein Geschlecht nicht mehr als männlich angeben. Als „mit Penis Geborener“ darf man sich dort jetzt ausschließlich als „nicht weiblich“ bezeichnen. Das männliche Geschlecht wird also nicht mehr nur dem weiblichen Geschlecht untergeordnet, es wird schlichtweg verleugnet. Erinnert ein wenig an „arisch“ und „nicht-arisch“. Auch wenn es jetzt wieder Gemotze hagelt: Ich halte das für faschistisch. Ich habe mehrfach in meinem Blog darauf aufmerksam gemacht, dass der Neofeminismus faschistisch ist.

Diese offene Diskriminierung schlägt aber alles.

EintrittBeiDerGRUENENJUGEND

 

Passend dazu gab es auf Twitter auch einige Meldungen, von denen ich zwei Tweets hier wiedergeben möchte. Beide sagen genug, um ansonsten unkommentiert zu bleiben.

 

 

Hier nochmal der zweite Tweet – Firefox stellt ihn anscheinend nicht ordentlich dar:

PapaInTheVise @MRetsum@Raubadler So weit braucht man gar nicht gehen!Das wüde auch schon reichen,damit die Schätzchen aufschreien:
[ ] männlich
[ ] nicht männlich
8:13 AM – 24 Sep 2013

Edit:
In der Zwischenzeit nun hat die Grüne Jugend ihre Diskriminierung des Mannes fest in Worte gegossen. Sie haben die Seite

Warum unterscheiden wir an dieser Stelle nur zwischen weiblich und nicht-weiblich?

als Erklärung hinzugefügt. Dort lesen wir

Um es kurz zu machen: Wir haben mit dieser Abfrage das Ziel, Diskriminierung zu bekämpfen:

  • die Diskriminierung von Frauen, indem wir zu statistischen Zwecken und für Frauenförderungsmaßnahmen den Frauenanteil messen
  • die Diskriminierung von Menschen, die sich in dem Mann-Frau-Schema nicht wiederfinden können oder wollen (z.B. Intersexuelle, Transsexuelle und Transgender)

Deshalb fragen wir lediglich ab, ob eine Person, die bei uns Mitglied werden möchte, weiblich oder eben nicht weiblich ist. Eine Diskriminierung von Männern und Jungen liegt durch eine solche Abfrage keinesfalls vor. Weder das Allgemeine Gleichbehandlungs Gesetz (AGG) noch andere wissenschaftliche Quellen liefern dazu Anhaltspunkte.

Sie haben also das Ziel, Diskriminierung zu bekämpfen. Das gelingt natürlich am besten, indem man die Existenz einer ganzen Gruppe – hier: Männer – gänzlich verschweigt. Wie war nochmal einer der Lieblingssätze von Feministinnen? Ach ja: „Wir wollen, dass Frauen sichtbar gemacht werden!“ Das gibt mir jetzt zu denken. Frauen sollen sichtbar gemacht werden und Männer werden unsichtbar gemacht. Was bei Frauen Sexismus ist, ist es bei Männern noch lange nicht. (double standard – Feministenslang)

Das führt zu einer weiteren feministischen Aussage: „Diskriminierung findet gegen Cis-Männer nicht statt!“ Die Möglichkeit, dass heterosexuelle (weiße) Männer (Cis-Männer) diskriminiert werden, gibt es in den Augen von Feministinnen nicht. Dass dies ein massiver faschistischer, rassistischer Sexismus ist, wird in feministischer Argumentation ja ausgeschlossen. Das ist ungefähr so, als wenn ein Nazi seine Taten von vornerein als nicht rassistisch darstellt. Ein Täter macht sich seine moralische Umgebung also selbst. Der Feminismus ist hier nämlich Täter.

Dann wird es albern und lächerlich:

…Diskriminierung von Frauen, indem wir zu statistischen Zwecken und für Frauenförderungsmaßnahmen den Frauenanteil messen…

Ich verstehe hier nicht, warum hier die Erfassung der männlichen Neumitglieder ein Hemmnis für diese Messung sein soll. Das wird aber die Grüne Jugend auch nicht verstehen, da sie es ja einfach herunter plappert, ohne es zu begründen. Die Erfassung des männlichen Geschlechts ließe es sogar zu, Menschen, die sich weder als männlich noch als weiblich ansehen, zu erfassen. Man stelle sich das einmal vor. Sorry, aber es geht hier einzig und allein um eine Diskriminierung des Mannes.

„…die Diskriminierung von Menschen, die sich in dem Mann-Frau-Schema nicht wiederfinden können oder wollen (z.B. Intersexuelle, Transsexuelle und Transgender)…“

Nun ja, eben das passiert aber, indem man sie in der böse Masse der Männer untergehen lässt. Die feministische Argumentation ist hier nicht wirklich schlüssig. Sie ist gar dumm und fehlerbehaftet.

„… Weder das Allgemeine Gleichbehandlungs Gesetz (AGG) noch andere wissenschaftliche Quellen liefern dazu Anhaltspunkte…“

Das AGG ist also eine wissenschaftliche Quelle. Nach dieser Logik, dass Diskriminierung ausschließlich durch wissenschaftliche Anhaltspunkte und Quellen belegt werden soll, liefert der Diskriminierung einen Freifahrtschein: Solange Dinge wissenschaftlich nicht untersucht worden sind, dürfen sie ruhig diskriminierend, sexistisch, rassistisch und faschistisch sein. (Das alles ist dieses Formular nämlich.)

Seite der Grünen Jugend als PDF (falls die Seite entfernt wird).

End Edit.

 

Was mir immer mehr aufgeht:
Ich muss mich in meiner Kritik am Feminismus ständig rechtfertigen, aber die Welt da draußen wird immer sexistischer gegenüber dem Mann.

Denkt drüber nach. Ihr habt hier genug zu lesen. 😉

Die Grünen sind auf jeden Fall unwählbar.


 

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20 Gedanken zu „Ergänzt: Männlich ist jetzt
„nicht weiblich“…

    1. Gerade geguckt: Der Firefox verschluckt den Kommentar, der Chromium bringt ihn.
      Muss ich ich drum kümmern.

      Nachdem ich Hausfrau und Mutter gespielt habe. 😉

      DANKE!

  1. Mir ist grade aufgefallen, aber die Unterteilung in weiblich und nichtweiblich diskriminiert ja die ganzen Sternchenbindeunterschrägstrichmitbürger. Sie werden einfach mit den bösem patriarchalischen Unterdrückern alles Nichtmännlichen zusammengesteckt. Ist das nicht unsensibel gegemüber diesen Leuten? Ich finde, die Grüne Jugend sollte sich mal ein bisschen über Diskriminierung schlau machen und nicht weiter so eine unsensible, wenn nicht gar sexistische Unterteilung vornehmen.

    Viel Spaß noch, ich gehe jetzt Frauen unterdrücken, als reicher weißer heterosexueller Mann habe ich nichts anderes zu tun, z.B. abwaschen.

  2. Aaaah. Ich verstehe… Hatte mir ein „und“ dazu fantasiert.

    Mille grazie! Dann würden wir wohl weniger diskutieren, sondern uns eher unterhalten. 🙂

  3. Ich frage mich vor allem, warum sich diese ganzen Gender-Bekloppten dauernd auf die paar Prozenzt-Bruchteile der Leute stürzen, „die sich in dem Mann-Frau-Schema nicht wiederfinden können oder wollen“ – meine Güte, warum wird jetzt die totale Entgleisung glorifiziert und wegen dieser paar Leute alle normalen Menschen beiderlei Geschlechts als sexistisch verhetzt?

    Das ist kranker, absolut kranker und faschistischer Scheiss! Der Vergleich mit dem „arisch“ und „nicht-arisch“ passt da echt wie Ar*** auf Eimer…

  4. Die grüne Jugend wird auch schon mal mit der SA verglichen – ich fürchte teilweise berechtigt.

    Und ja: In geschlechterpolitischen Hinsichten sind die irgendwo faschistisch, und vor allem auch ziemlich dumm.

    Interessant ist: Es gibt ein Thema, bei dem die Grünen gegen Bio sind. Nämlich beim Geschlechterthema…

    1. Interessant ist: Es gibt ein Thema, bei dem die Grünen gegen Bio sind. Nämlich beim Geschlechterthema…

      Das habe ich noch gar nicht SO betrachtet. Stimmt auffallend.

      Bioläden sind aber schon irgendwie sozial kontruiert… Na toll, jetzt denke ich nach… Das bringt doch in dieser Welt nichts mehr! 😉

      1. „Das habe ich noch gar nicht SO betrachtet. Stimmt auffallend.“

        Das habe ich irgendwo so gelesen, wo es um Baden-Würtenberg und die Zusammenlegung von Physik, Chemie und Bio zu einem Schulfach in Klasse 5 und 6 ging.

        „Bioläden sind aber schon irgendwie sozial kontruiert… Na toll, jetzt denke ich nach… Das bringt doch in dieser Welt nichts mehr!“

        Wieso sollte das nichts bringen? Okay, diese Bio-Siegel halten nicht immer, was sie versprechen, und Bio-Landwirtschaft ist nicht in jeder Hinsicht, sondern nur in manchen Hinsichten ökologischer als konventionelle. Kommt halt drauf an, wie genau und worum es geht.

        Die Öko-Richtlinien in der Landwirtschaft sind halt veraltet. Und dann gibt es da ausch so Probleme wie das, dass konvestionelle Milchviehbetriebe eine bessere CO2- und Methanbilanz haben als Öko-Milchviehbetriebe, letztere dafür aber eine höhere Artenvielfalt aufweisen, weil die Wiesen nicht so oft gemäht werden wie bei konventionellem Betrieb. Weil die im Öko-Betrieb wohl Heu statt Grassilage machen. (Ob das auf jede Form der ökologischen Landwirtschaft zutrifft, weiß ich nicht.)

        Öko kann schon was bringen, aber halt nicht immer. Und das Produkt wird auch nicht besser dadurch…

        …wie auch immer. Aber als Slogan ist „Die Grünen sind beim Geschlechterthema gegen Bio“ genauso gut zu gebrauchen wie „Die Femis verbrennen Bücher!“

        1. nicht-feminist hatte die Bücherverbrennung übrigens recht schnell. 😉

          Hat uns aber auch nicht geholfen.

          Milchbetriebe. Ich habe ein sehr „belastetes Verhältnis“ zum „Milchanbau“. Bin ja vegan geprägt.

          Wenn wir es schaffen würden, finanzielle Aspekte möglichst auszublenden, wäre das mit der Ökologie einfacher. Wir schaffen das aber nicht.

          Natürlich kann Öko was bringen. Öko bringt auch was. Nur leider nicht, wenn es nur vereinzelte tun.

          Bei Bioprodukten bin ich allerdings auch sehr misstrauisch.

    2. Nachtrag: In welcher meiner drei Diplomprüfungen war die Verhaltensbiologie der Sexualität eines von drei Prüfungsthemen?

      Aus Sicht der Grünen muss man sagen: Ausgerechnet in der Ökologie-Prüfung.

      Also in dem Fach, für das die Grünen doch sonst immer so sind…

      …aber die Ökologie ist eben eine Teildisziplin der Biologie, da geht es nicht nur um Umweltprobleme, und in einer solchen Prüfung werden auch andere Teildisziplinen der Biologie geprüft, die mit Ökologie im Zusammenhang stehen…

      1. Ach ja, die Grünen…

        Die bräuchten zunächst einmal ein paar Lehrgänge zum Thema „Demokratie“ und „Humanismus“. Dann kann man weitersehen…

  5. Die Sprache der Feministen ist faschistisch. Die Sprache einer Jasna Strik aehnelt in vielen Bereichen dem Jargon kommunistischer Fanatiker aus den 20er Jahren („sei immer wachsam!“) und von daher wuerde ich mit Fug und Recht solche Leute als Faschisten bezeichnen.
    Faschismus ist ja der zu allem entschloseene Wille einem anderen meinen Willen, meine Ueberzeugung, meine Gewaltbereitschaft aufzuzwingen, ausgehend vom Gedanken auserwaehlt und der Herrschaftsstrultur anzugehoeren.
    Ich habe im laufe meines Lebens mit vielen alten Faschisten ebenso gesprochen wie mit Kommunisten und/oder ehemaligen kommunistischen Widerstandskaempfern. Sie alle dachten so wie heute viele Feministen.
    Sprache, das ist bekannt, veraendert das Denken, somit das Bewustsein (daher gibt es die Genderverseuchte Sprache, die den „neuen Menschen“ schaffen will, wie einst Hitler/Himmler mit „Lebensborn e.V.“ und der arischen Rasse einen neuen Menschentypus schaffen wollte).
    Die Sprache einer Strik zielt genau darauf hin, auch wenn es ihr –vielleicht- nicht bewust sein waere. Aber auch wenn es ihr bewusst ist, waere es ihr wohl gleichgueltig, dient es doch „der Sache“. So wie die Massenmorde Stalins, die Schauprozesse „der Sache“ gedient haben. Der einzelne Mensch verschwindet dahinter komplett (harmlos ausgedrueckt).
    In Deutschland waechst eine Generation heran, die all dies nur noch als 2.oder 3.Hand wissen (wenn si es denn wissen) und somit keinerlei Hemmmungen aufbringen, sich ebenso faschistisch zu verhalten, wie einst Hitler ode/und Stalin. Es ist ein Zeichen von Paranoia ueberall Gegner und Feinde, Sexismus und Unterdrueckung zu wittern. Paranoia schliesst Logik und Geschichtsbewustsein nicht aus. Im Gegenteil, mit uebersteiger „Kreativitaet“ werden Hinweise auf die Richtigkeit des eigenen –krankhaften- Verhaltens gesucht.

    Es gibt einen Begriff, den ich hier anwenden wuerde: Unrecht scheut Oeffentlichkeit.
    Das bedeutet, soviel Oeffentlicheit wie moeglich und zwar in direkter klarer Sprsche. Faschisten muessen auch als Faschisten genannt werden. Insofern ist das schon richtig wie es hier gehandhabt wird.Aber nicht nur „mich erinert das an….faschismus“. Erinnerungen sind in so einem Fall so harmlos wie ein Traum.
    Diese paranoiden Famatiker entwicklen ja eine ungeheuere Energie wenn es darum geht ihren Faschismus zu legitimieren. Es ware begrussenswert, wenn sich seitens der Maenner eine ebensolche Energie entwickeln koennte.

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