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Distanzierungen und Solidarität

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Eigentlich habe ich gar keine Lust, die folgenden Dinge zu schreiben, weil sie unnötig sein sollten. Da es aber immer wieder zu idiotischen Kommentaren wie diesem:

Heute ist so ein sonniger Tag, da bin ich in Geberlaune:

Wir Gemäßigten wollen allein euch drei verunglimpfen und aus dem Netz verbannen, weil wir euch als die größte Gefahr für unsere Alleinherrschaft im Maskulismus ansehen!!!

Gern geschehen! 🙂

kommt, sehe ich mich dazu genötigt. Arne Hoffman hat einen ähnlich schwachsinnigen Kommentar bei Gaywest abgelassen. Dort hat er auch durch indirekte „Zensur“ in den Diskussionsverlauf eingegriffen. Die Darstellung und die Wortwahl bezüglich gewisser Tatsachen verdeutlicht einiges.

Epirates steht aber außer Frage, wer hier gemeint ist – Arne Hoffmann spricht uns ja direkt an.
Daher muss ich hier noch einmal für das Protokoll laut kund tun: Die Äußerungen von Männerstreik sind einzig und allein Männerstreiks Äußerungen. Er spricht weder für mich, noch für Elmar, noch für irgendwelche anderen Fundamentalisten. Er spricht einzig und allein für sich. Seine Wortwahl und auch seine Inhalte kann ich an vielen Stellen nicht gutheißen.

Es ist eine leicht zu durchschauende Methode, die hier versucht wird: Es wird versucht, einer Gesamtheit kritikwürdige Äußerungen zu unterstellen. Das ist schwach. Es ist ganz schwach und auch erschreckend für Leute, die sich intellektuell so auf der Höhe sehen. Nachdem also eine Schlammlacht voller Lügen „abgefeiert“ wurde, geht es nun auf diese Art weiter – die Methodik ist ja schon erfolgreich erprobt. Schwach, sehr schwach.

Nun möchte ich mich an dieser Stelle aber auch solidarisch erklären. Ich möchte mich mit Wikimannia solidarisch erklären. Es geht nicht, dass ein Portal, das sich bemüht, viele Dinge zu dokumentieren, derartig mit Schmutz beworfen wird. Ich glaube, an manchen Stellen ist der Größenwahn ausgebrochen und es wird tatsächlich mit feministischen Methoden versucht, eine Männerbewegung in die eigene Richtung zu drücken und andere Stimmen durch Diffamierungen klein zu bekommen.

Sehr erschreckt war ich, als ich bei Wikimannia gewisse Dinge gelesen habe, die völlig absurd und kontraproduktiv für eine humanistische Szene ist, die sich um Männerrechte bemüht. Arne Hoffmann hat in einer Mail neben Wikimannia einen sehr wichtigen Namen der Szene diskreditiert. Es ist völlig inakzeptabel, dass anscheinend mittlerweile einer nach dem anderen dran ist, der nicht in die Gesinnung von C&A passt. Es ist völlig inakzeptabel, dass gerade Stimmen, die sehr wichtige Dinge für Männer und deren Rechte tun, mit Dreck beschmissen werden.

Ich habe ja schon in einem anderen Beitrag eine „Aktennotiz“ über feministische Verbindungen von Genderama – sprich Arne Hoffmann – angelegt. Im Artikel von Wikimannia lassen sich weitere Verknüpfungen zu Feministinnen erkennen. Ich komme zu dem Schluss, dass meine Äußerungen bezüglich einer gewissen Nähe von C&A zum Feminismus durch gewisse Fakten sogar noch übertroffen werden.

Ich nenne an dieser Stelle keine Namen von Leuten, die mit Schmutz beworfen werden. Über meine Verlinkung sind gewisse Dinge nachvollziehbar und ich möchte wichtige Namen durch Nennungen in negativen Zusammenhängen nicht weiter schädigen, weil ihre Arbeit zu wichtig ist.

Ich bin vielleicht politisch nicht unbedingt einer Meinung mit anderen Stimmen aus der Männerrechtler-Szene, aber diese ganzen Rufschädigungen sind völlig inakzeptabel. Es geht hier um eine Art der Zensur, die alles auslöschen will, was jenseits einer bestimmten Meinung ist.

Meine Solidarität gilt Wikimannia und allen Männerrechtlern, die nach und nach mit Schmutz beworfen werden.

Wir sollten so langsam von den Feministinnen lernen und uns politisch übergreifend vernetzen. Nachdem die Gefahr durch den Feminismus beseitigt ist, können wir gesamtpolitisch weitersehen. Zunächst gilt es eine große faschistoide Gefahr zu bekämpfen. Mit feministischen Männern möchte ich aber nicht in einen Zusammenhang gebracht werden. Ich kann aufgezeigte Praktiken nicht dulden, möchte aber alle Männerechtler, die sich dieser Schlachschlachten verweigern wollen, auffordern eben dies auch zu tun.

Es ist völlig daneben, dass sich eine Plattform, die der Dokumentation von Zusammenhängen gewidmet ist, verteidigen muss und sich auf einmal in Anfeindungen wiederfindet.

Heute ende gibt es kein „Ich – äh – liebe Euch alle“, weil die Schlammschlachten und die mittlerweile offensiven Aktionen s. g. Männerrechtlern gemeinsam mit Feministinnen zu weit gehen. Solche Dinge kann ich nicht lieben.

 

2 Gedanken zu „Distanzierungen und Solidarität

  1. Was zur Hölle ist eigentlich los? Alles was ich mitbekommen habe ist das Wortschrank aufgehört hat weil über drei Ecken sein Klarname offenbart wurde ( was wiederum vom Beschuldigten abgestritten wird ). Daraufhin gab es die Unterscheidung der deutschen „Manosphere“ in „Gemäßtigte“ und „Fundamentalisten“ wobei Gemäßtigt wohl bedeutet mit Robin und Onyx befreundet zu sein. Seitdem kabbeln sich die Autoren verschiedener Blogs und ich bin an eine Szene meiner favorisierten Klamaucktruppe erinnert; https://www.youtube.com/watch?v=6pwmffpugRo

    C&A: Christian und Arne?

    Als MGTOW und als Naturbeobachter habe ich wenig vertrauen darauf das Menschen (w/m) sich irgendwann einmal systemrelevant sympathisch gegenüber Männern die „nutzlos“ sind ( im Sinne von Gesellschaft )verhalten werden. Darum halte ich einen Großteil der dt. Männerrechtsszene für Don Quijotes. Ehrenwert aber durch ihren ( nutzlosen? ) Kampf gebunden. Verbitterung spüre ich für diejenigen die Kinder haben und nicht die gleichen Rechte genießen wie die „besseren Menschen“. Aber hilft es? Die Menschliche Natur ist meines Erachtens gegenüber der Menschlichen
    Kultur ( vor allem technische Entwicklung ) schon seit mehreren Jahrtausenden im Hintertreffen was bedeutet das unsere biologische „Hardware“ in der modernen Zeit zwangsläufig zu Verwerfungen führen muss.

    Die beste Alternative ist die Schaffung einer anderen Kultur ( Kinderleicht und so ) durch Aussteiger welche eine Zivilisation erbauen die so gemütlich, reich und prosperierend ist das Frauen dämlich wären nicht mitzumachen. Womit wir wieder bei der Ausgangssitauation wären. Kurzum, es ist unmöglich. Leihmutterschaft und komplette Selbstversorgung ist eine weitere Alternative.

    Irgendwie bin ich abgeschwoffen. Achja, wegen gemäßigte und so. Seit über hundert Jahren versuchen Männerrechtsvereine die juristische Situation für Männer ins positive zu verändern. Dem Erfolg von Frauenrechtsvereinen laufen sie seitdem meilenweit hinterher. Ergo: Lieb und Nett bringt eher das Gegenteil ( Mimimi und anderer Spott ), sachlich und kompetent interessiert kein Schwein und Aggressiv/Emotional macht einen Angreifbar ( was seltsam ist, denn das ist die natürliche Reaktion auf rationalisierte Ungerechtigkeit ). Aber Schisma und Bürgerkrieg bringt warscheinlich noch weniger. Chirio!

    1. Wenn hier einer viel Text schreibt, dann bin ich das! 😀

      Zunächst einmal: Wortschrank… Es ist nie ein Klarname veröffentlicht worden. Es ist auch keine E-Mail-Adresse veröffentlicht worden. Oder ein Geburtsdatum. Das haben sich die Gemäßigten alles zusammen fantasiert. Diese Fantasien haben dann eine schöne Märtyrer- und Rufmord-Geschichte ergeben. Mir ist das alles zu blöd. Christian wollte mich aufgrund dieser Idiotengeschichte erpressen, dass ich erst wieder in seine tolle Blogliste käme, wenn ich Dinge in meinem Blog löschen würde.

      Zu sowas sage ich nur eins: Fuck you! Ich lösche etwas, wenn ich meine, etwas löschen zu müssen.

      Tschuldige, ich rede mich wieder in Stiummung. 😉

      Ja, ich gehöre auch mittlerweile zu einer Bewegung, die nichts davon hält, sich ewig lang mit Feministen auseinanderzusetzen. Feministen haben überhaupt kein Interesse, die Anliegen von Männern zu berücksichtigen. Die Gemäßigten aber wollen immer hippieartig ihren Frieden, ihre Freue und ihren Eierkuchen. Den gibt es aber mit Feministen nicht.

      Wohin dieses Gelaber geführt hat bzw. wohin es führt sehen wir gerade: Frauenquoten, Profesorrinenprogramm, Jungs als Bildungsverlierer, Männer als Falschbeschuldigte Vergewaltiger, Männer als Verlierer im Gesundheitssystem usw.

      Die Gemäßigten haben sich aber mittlerweile eine Menge bei Feministen abgeschaut und benehmen sich mindestens genauso übel. Da kann ein bestimmter Männerrechtler 1000 Mal einen erzählen, dass er seit 15 Jahren etwas für Männer tut. Was hat sich denn getan? Im Gegenteil: Es wird immer schlimmer.

      Wir sind aber immer für neue Impulse von Leuten zu haben, die sich nicht ewig lang mit Feministen ärgern wollen. 😉

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