Categories

A sample text widget

Etiam pulvinar consectetur dolor sed malesuada. Ut convallis euismod dolor nec pretium. Nunc ut tristique massa.

Nam sodales mi vitae dolor ullamcorper et vulputate enim accumsan. Morbi orci magna, tincidunt vitae molestie nec, molestie at mi. Nulla nulla lorem, suscipit in posuere in, interdum non magna.

Feministische Netzwerkbildung am Beispiel
der Partei „Die Frauen“

Der folgende Artikel soll am Beispiel der Partei Die Frauen zeigen, dass es für eine feministische Organisation nicht viel braucht, um Teil eines feministischen Netzwerkes zu sein.

 

Als ich im OFFLINE-Land war, hatte ich eine Menge Zeit, meine Daten zu sortieren. Dabei bin ich auf das Manifest der feministischen Partei Die Frauen gestoßen. Grund genug für mich, die Partei einmal näher zu betrachten. Ich habe es mir leicht gemacht und habe mir ihre Internetseite einmal genauer angesehen.

Die Partei Die Frauen ist zunächst einmal Mitglied im Deutschen Frauenrat. Was am Deutschen Frauenrat auffällt: Hier sind wieder einmal Frauen parteiübergreifend vernetzt. Feministinnen haben es im Hinblick auf die Durchsetzung von rein weiblichen Interessen drauf: Sie vernetzen sich parteiübergreifend und bilden Netzwerke, die ihre Ziele vehement durchsetzen wollen. Ich glaube, in meinem Artikel über Hannah Beitzer habe ich schon über feministische Netzwerke, die Parteien, Medien, Wikipedia und viele weitere Organe umfassen gesprochen.

Im Deutschen Frauenrat sind z. B. Mitglied:

Ich habe hier nur die Mitglieder (es heißt ja eigentlich Mitfrauen – dazu aber später!) herausgesucht, die unterstreichen, wie partei- und ideologieübergreifend die Netzwerke von Feministinnen sind. Es sind ja nahezu alle Parteien und Glaubensrichtungen darunter. Wo wir Männer schnell an unsere Grenzen stoßen würden, weil wir zu sehr an unterschiedlichen ethischen, moralischen Normen hängen, haben Feministinnen weniger Probleme. Es geht ihnen zunächst nur um die Herrschaft der Frau. (Man möge mir diese Ausdrucksweise verzeihen, aber der Feminismus lässt keine anderen Schlüsse mehr zu: Er ist eine Gefahr für die Gesellschaft und die Demokratie.)

Hier haben Frauen offensichtlich kein Problem, sich über Parteien, Glaubensrichtungen und Ethnien hinweg zu vernetzen und zusammenzuarbeiten. Den VdK und den VAMV habe ich aufgezählt, weil es sich beim VdK und den VAMV um eher getarnte feministische Organisationen handelt. Gerade der VAMV hat als väterfeindlicher Verein schon einige Male für Schlagzeilen gesorgt:

Ein Clip zum VAMV

(Falls jemand genug Zeit hat. Für den Artikel nicht weiter wichtig. Im Video geht es u. a. auch um unhaltbare Gewaltvorwürfe gegen Männer usw.)

Das Opfermodell (Opfer-Abo/Opferabo) wird direkt am Ende der Mitgliederliste des Frauenrats zelebriert:

Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Dichterin, 1830-1916)

Die gute Frau hat also festgestellt, dass eine kluge Frau direkt Millionen dumme Männer als Gegner hat. Es gibt also schon einmal Millionen dumme Männer. Wie immer auch hier: Würde ein Mann von Millionen dummer Frauen reden, er wäre ein Faschist.

Das Netzwerk der Partei Die Frauen ist also nun schon einmal aufgezeigt. An diesem Netzwerk sind offensichtlich männerfeindliche Organisationen (z. B. VAMV) beteiligt. Den Lesbenring habe ich in die Liste aufgenommen, damit wieder einmal deutlich wird, wie sehr weibliche Homosexualität und Feminismus zusammen hängen. Sehen wir uns aber einmal weiter auf der Webseite der feministischen Partei um.

Die feministische Partei bezieht sich direkt auf die Konvention von Istanbul. Ich habe schon lange vor, mich einmal ausführlicher damit zu beschäftigen. Im Link findet man eine deutsche Version. Diese Konvention birgt ein riesiges Gefahrenpotential für Männer. Es sagt einiges aus, dass die Partei schon direkt auf der Startseite ein solches Geschütz gegen Männer auffährt. In dieser Konvention geht es um den „Schutz der Frau vor Gewalt“. Wir alle wissen, worauf ein solcher Schutz hinausläuft: Es läuft auf die weitere Entrechtung des Mannes in Strafverfahren hinaus.

Unter „Aktivitäten und Veranstaltungen“ findet man einen Link auf eine Antwort von Bundesminnisterin Schwesig auf die „Petition gegen sexistische Werbung“ (PDF). In diesem PDF heißt es u. a.

Sie sprechen mit Ihrer Petition ein Thema an, das mich ebenfalls bewegt und bei dem auch ich mich frage, ob das vorhandene Kontroll- und Sanktionssystem ausreichend ist. Wir sind uns sicherlich einig darin, dass alle Formen von Sexismus zu verurteilen sind.

Auch wenn der Rest des Briefes zunächst einmal eher beruhigend für die Damen der Partei gehalten ist, lässt der hervorgehobene Teilsatz nur die Schlüsse zu, dass es dem Feminismus immer nur darum geht, „Kontroll- und Sanktionssysteme“ für Verstöße gegen ihre feministische Ideologie zu etablieren. Diese Verstöße werden aus der Sicht der Feministinnen ja nahezu ausschließlich von Männern begangen. Es ist im Endeffekt ein Angriff gegen den Mann.  Er soll kontrolliert und sanktioniert werden.

Eher putzig geht es auf der Seite „Kriegstreiber-Blaming“ zu. Ein paar Bildchen zu einer mickrigen Protestaktion mit ein wenig albernem Text. Wenn das feministische Netzwerk nicht im Hintergrund stehen würde, könnte man getrost die Seite schließen und sich sagen: „Wenn die weiter nix zu tun haben!“ Die Sache ist nur leider die: Sie sind Teil eines großen feministischen Netzwerks.

Die Seite „Feminismus“ startet mit einem Zitat von Alice Schwarzer

Der Feminismus ist die Theorie und die Praxis der Befreiung der Frau.
(Alice Schwarzer, Deutsche Publizistin)

Wir alle wissen, was von Alice Schwarzer zu halten ist. Ansonsten ist die Seite eher uninteressant.

Unter „Feministische Politik“ wird die Ausrichtung der Partei anhand eines Schaubildes verdeutlicht. Die drei bzw. sechs Kampfbegriffe

  • Macht für Frauen/Gleichstellung
    „Frauen müssen überall anteilig vertreten sein.“
  • Geschlechtergerechtigkeit/Chancengleichheit
    „Diskriminierung von Frauen beseitigen.“
  • Feministische Herrschaftskritik/Feminismus
    „Vision einer gewaltfreien und demokratischen Gesellschaft.“

Was zunächst auch alles demokratisch und gewaltfrei erscheint, ist es allerdings nicht. Schon beim ersten Punkt ergeben sich zumindest erst einmal zwei Fragen.

  1. Was ist mit „anteilig“ gemeint?
    Anteilig meint hier im Sinne der Gleichstellung nicht etwa eine gleiche Beteiligung nach Engagement und Qualifikation, sondern eine rechnerische Beteiligung anhand der Bevölkerungszahl – also eine reine Gleichstellung.
    Dies führt in vielen Parteien schon zu abenteuerlichen Quoten bei denen ca. 25 % der Mitglieder (die weiblich sind) 50 % der Positionen in der Partei wahrnehmen (sollen). Dies scheitert oftmals allein schon an der Bereitschaft der Frauen, sich aktiv zu engagieren. Bei offiziellen Ämtern wird dies natürlich nicht der Fall sein. Es gibt Geld.
  2. Warum wird nicht „gerechtverteilte Macht“, sondern „Macht für Frauen“ gefordert?
    Es geht der Partei „Die Frauen“ nicht um Schnick-Schnack wie Humanismus und eine gerechte Welt. Es geht der Partei um die Durchsetzung der feministischen Ideologie, in der Männer nicht viel Platz haben. Daher wird hier auch nicht von Humanismus, sondern von Feminismus gesprochen. Feminismus ist separierend und selektierend und hat nichts mit Humanismus zu tun.

Man könnte sich nun Fragen, ob die Übergehung des männlichen Geschlechts bei der Machtvergabe nicht schon ein Gewaltakt ist, aber das überalssen wir jetzt großzügig den Philosophen.

Gehen wir schnellen Fußes weiter auf der Webseite hin zum „Feministischen Manifest„. Das Manifest startet schon extrem „wortgewaltig“, um uns „Freude auf mehr“ zu geben.

Es wird immer wieder behauptet, dass das Patriarchat seit Anbeginn der Zeiten existiert und sich aus dem Recht des Stärkeren, das auch in der Natur herrscht, herleitet. Wäre dies der Fall, so wären Elefanten oder Wale die Herrscher der Welt.

Es wird auch immer wieder behauptet, dass es so etwas wie ein Patriarchat überhaupt gibt. Auch die feministische Partei kommt wieder einmal ohne ein Hinterfragen oder eine Definition des Begriffes aus. Patriarchat als Begriff wird immer grundsätzlich als Basis für folgende Ausführungen von Feministen hergenommen.

Was aber ist das Patriarchat? Gibt es das Patriarchat überhaupt? Woher kommt der Begriff des Patriarchats?

„Seit Anbeginn der Zeiten“– ich habe von der interessanten Lektüre von Bernhard Lassahn – Die Ehe stirbt an vergiftetem Obstsalat gelernt, dass politische Schriften oftmals mit ins unendlich gesteigerten Umschreibungen versehen werden. Ist es in Bernhard Lassahns hervorragender Schrift, die jeder Gymnasiast mit Deutsch LK lesen sollte, die gesteigerter Form von menschlich – menschlicher! – ist es hier die Zeit, die der Unendlichkeit ausgesetzt wird.

„Seit Anbeginn der Zeiten“ – also vor dem Mensch, vor dem Tier, vor unserem Heimatplaneten, vor unserem Universm – schon immer – praktisch also gottgegeben. Wo dies behauptet wird, bleibt unklar und wird nicht erwähnt. Es wird genauso wenig hinterfragt, wie die Existenz des Patriarchats.

„Wäre dies der Fall, so wären Elefanten oder Wale die Herrscher der Welt.“ – Da dies aber nicht der Fall ist, sind Affen und Feministen die Herrscher dieser Welt. Man kennt den Ausruck des Vergleiches der Äpfel und der Birnen. Warum werden auf einmal Tiere als Herrscher der Menschenwelt in Betracht gezogen? Was noch nichtmals auf den ersten Blick schlau erscheint, ist es auf den zweiten noch lange nicht.

Der Einstieg des Manifests ging also schon einmal gründlich in die Hose. Lesen wir weiter und versuchen den „Lassahn“ zu geben. Hoffnungslos, aber ein Versuch ist es wert.

Schon im nächsten Absatz macht man uns deutlich, dass wir nicht in einer Hochkultur leben. Das Patriarchat lässt uns in einer Kultur leben, die aus der Hochkultur des Matriarchats entstanden ist. Es wird deutlich, dass die Partei die Herrschaft der Frauen anstrebt, da sie die bösen Zeiten des Patriarchats den goldenen Zeiten des Matriarchats gegenüber stellt.

Die Existenz eines Patriarchats in der menschlichen Gesellschaft lässt sich erst seit 1750 vor Christus im Codex Hammurabi wissenschaftlich nachweisen. Frühere Funde belegen, dass die menschliche Gesellschaft davor vorwiegend aus matriarchalen Kulturen und Hochkulturen bestand. Das sind Gesellschaften, in denen sich das Gemeineigentum in Frauenhand befand und zum Wohl aller eingesetzt wurde.

Der gesunde Mensch fragt sich nun, was denn 1750 vor Christus passiert ist, dass das Patriarchat seit diesem Jahr existiert, wo doch jeder behauptet, es gäbe das „Patriarchat seit Anbeginn der Zeiten“. Wir füttern eine Suchmaschine mit dem Begriff „Hammurabi“ und stellen fest, dass der Begriff als Hamurabi und Hamurapi auftaucht.

Achtung Wikipedia, das etwas andere Nachschlagewerkt: Codex Hammurapi. In kurz: Es hanndelt sich hier um sehr alte Gesetzestexte, die gerade auch das Fehlverhalten von Männern behandelten. Was dies nuu mit der Existenz eines angeblichen Patriarchats zu tun hat, müssen uns die Damen erst einmal erklären. Den Text des Codex gibt es hier als PDF. Es gibt ältere Gesetzestexte z. B. in Codex Ur-Nammu und Codex Lipit-Ištar. Beide lassen keine Rückschlüsse auf ein Matriarchat oder ein Patriarchat zu.

Die dort behandelten unterschiedlichen Bestrafungen sind – so nehme ich an – darin zu suchen, dass der Mann schon damals zumeist für die Ernährung der Familie zuständig war. Das ist aber reine Vermutung. Den Zusammenhang zwischen Matriarchat, Patriarchat und Codex von Hammurabi erschließt sich mir nicht. Die Damen haben also bedacht gehandelt, als sie nicht tiefer in die Materie eingestiegen sind. So wirkt der ganze Text doch annähernd wissenschaftlich. (Ein jeder Wissenschaftler möge mir diese Beleidigung verzeihen!)

Ein Beleg für die goldenen Zeiten eins Matriarchats oder gleich mehrerer findet sich nicht.

Man verliert nach diesen Absätzen sehr schnell die Lust an der weiteren Lektüre des Manifestes. Es folgt dann eine Aufzählung vieler negativ gewerteter Begriffe, die man gemeinhin mittlerweile allesamt dem Mann unterschiebt:

  • Krieg,
  • Gewalt
  • Unterwerfung und Ausbeutung von Frauen

Die Fortpflanzung wird zur alleinigen Sache der Frau erklärt („die selbstbestimmte Kontrolle der Frauen über ihre Fortpflanzung.“), körperliche Unversehrtheit und freie Sexualität gibt es nur als Rechte für die Frau („folgt das Recht der Frauen auf körperliche Unversehrtheit sowie Selbstbestimmung in Bezug auf Sexualität“) und hier wird es auch deutlich gesagt:

Politische und ökonomische Teilhabe von Frauen gemäß ihrem Bevölkerungsanteil auf allen Entscheidungsebenen und in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Kritikpunkte sind hier das alleinige Recht der Frau auf Unversehrtheit (siehe Beschneidungsdebatte) und Sexualität und die mangelnde Beteiligung aufgrund von Leistung, sondern allein anhand von Existenz.

Zudem gehören zur Fortpflanzung die beiden unterschiedlichen Geschlechter – also Mann und Frau, Fortpflanzung ist also nicht allein Frauensache. Wäre sie es, könnte man den Mann auch aus den daraus entstehenden Folgekosten entlassen. Das würde eine Feministin aber niemals fordern. Es geht um Geld.

Mich strengt die Webseite der feministischen Partei nun etwas an. Wir werden uns noch gemeinsam die Seite „Mitarbeit und Unterstützung“ ansehen. Dort wird ein interessanter, aber absurder Begriff eingeführt. Der Begriff der Mitfrau, der gegensätzlich zum Begriff des geschlechtsneutralen Mitglieds stehen soll.

Die Damen, die die Webseite geschaffen haben, leiden wohl unter einer sehr bedenklichen Form der Misandrie. Sie versuchen offensichtlich jeden Begriff zu eliminieren, der auch nur entfernt an den Mann erinnern soll. In diesem Fall sind es nicht die Gliedmaßen oder das Glied einer Kette oder ein Teil einer mathematischen Formel, nein, das Wort Mitglied erinnert an den Penis des Mannes! Daher muss dieser Begriff ausgetauscht werden. Aus Mitglied wird Mitfrau. Egal, wie dumm es ist. Es wird durchgezogen. Es wird genauso durchgezogen, wie die allmähliche Entfernung von allen Sprachgebilden, die auch nur entfernt an den Mann erinnern.

Sollte es das Patriarchat geben oder gegeben haben: Der Feminismus ist mit seinen Methoden brutaler. Der Feminismus will das Männliche auf jedem Gebiet ausrotten – sprachlich und auch gesellschaftlich.

Bei Twitter gab es dazu einen lustigen Tweet, den ich ja niemals auf diese Art und Weise verfasst hätte: 😉

Fazit:

Es war ein leichtes im Vorbeiflug die anti-humanistische Einstellung der Partei Die Frauen nachzuweisen. Sie sprechen ja auch nicht vom Humanismus, sondern vom Feminismus. Feminismus schließt allein schon sprachlich den Mann aus. Allein daher ist die Partei schon zu verurteilen. Außerdem habe ich einige Dinge aufgezeigt, die deutlich machen, dass es sich eben nicht um eine demokratische Partei handelt.

Ihre Teilhabe am Deutschen Frauenrat verdeutlicht daher, dass es keiner demokratischen Gesinnung bedarf, um – Achtung böses Wort! – Mitglied eines feministischen Netzwerks zu werden. Die Teilhabe nahezu sämtlicher Parteien zeigt zum einen den Zustand unserer Parteien als ernstzunehmende demokratische Organe und zum anderen zeigt es auf, dass es dieen Netzwerken nur um das eine geht:

Die Durchsetzung einer Frauenherrschaft ohne wirkliche Beteiligung des Mannes.

 


 

Mein Buch im Handel.

liebe, chaos, dunkelheit - Das Buch

liebe, chaos, dunkelheit - Das eBook

 
(Besuche: 244 insgesamt, 1 heute)

18 comments to Feministische Netzwerkbildung am Beispiel
der Partei „Die Frauen“

  • jck

    Ich muss mir ganz dringend irgendeinen Verein suchen, da Mitglied (bin ja ein Mann) werden, dann für die Rundschreiben zuständig werden und dann die Schreiben beginnen mit „Liebe Mitglieder und Mitmösen, …“, natürlich mit einer Fußnote, dass das der Geschlechtergerechtigkeit dient.

    Weil: So dumm ist das Zitat von der Doppelnamenfrau nicht, es ist nur nicht vollständig (Sachen zu Ende denken ist nicht gerade eine weibliche, und ganz sicher keine feministische Stärke): „Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer [UND ALLE ANDEREN FRAUEN]“. Das Problem der Feministen ist halt, dass sie eher dumm sind, es aber nicht einsehen wollen, wenn man ihnen das sagt. Und nachdem irgendwelche männlichen Deppen ihnen das nicht sagen, denken sie, sie sind nicht dumm. Das funktioniert so lange, bis sie in ihrer (natürlich gesteigerten) Überheblichkeit denken, sie könnten sich mit intelligenten Männern anlegen. Das tun sie gerade. Mit Erfolg, da intelligente Männer in der Politik eher schwer zu finden sind, insofern steigert sich die Selbstwahrnehmung der dummen Feministen (natürlich) weiter.

    Definitionsmacht für Dumme, staatlich sanktioniert. Wird sicher gutgehen.

    Wo mir gerade auffällt, dass ich mir vorwerfen lassen müsste, dass, wenn ich mich schon für so intelligent halte, ich ja was dagegen tun könnte. Kann ich leider nicht. Wir leben in einer Demokratie. Da darf jeder (auch die Dummen) mitentscheiden, und die Dummen sind nicht so dumm, sich nicht für die für sie selbst bequemste Alternative zu entscheiden. Das ist nicht die, die ich anzubieten habe, insofern brauche ich sie gar nicht erst anzubieten. Ich finde Demokratie per se nicht schlecht, ich weiß aber auch, dass jede Herrschaftsform (also auch die Demokratie) früher oder später daran scheitert, dass die Herrschenden zu viel für sich selbst nehmen, ohne adäquat zurückzugeben. Dass „alle“ in einer Demokratie die Herrschenden sind, ist dann auch egal; es geht immer vor die Hunde – regelmäßig. Als Widerspruch akzeptiere ich eine seit 1000 Jahren stabile Regierung. Insofern ist es intelligent, darauf vorbereitet zu sein, dass alles vor die Hunde geht. Das geht nur bedingt und es wird eh fürchterlich (zeigt die Geschichte), aber zumindest bin ich nicht entsetzt und verwundert, wenn es soweit ist.

    • Wolf Jacobs pelz

      Korrekt müsste es doch „Liebe Mitmösen und Mitglieder“ heißen. Feministinnen verzichten auf viel, aber nicht auf die Erstnennung und übertriebene Wertschätzung. 😉

      Demokratie – ja, das ist so ein Thema. Ich finde ja nicht, dass wir in einer wirklichen Demokratie leben. Zumindest scheren sich die Gewählten einen Scheiß um Demokratie. Da hilft auch eine ach-so-empathische-weil-Frau Bundeskaiserin nicht.

      Außerdem ist der Feminismus schon so tief drin, dass man nicht mehr von „des Volkes Wille“ in der Regierung sprechen kann. Heiko Maas ist ja ein ganz besonders toller Feminist, der hervorragend zu Schwesig, von der Leyen und Nahles passt. Bei allen genannten weiblichen Politikern sehe ich keinerlei Qualifikatin fürs Amt. Das sehe ich auch bei der Bundeskaiserin nicht.

      Es ist aber irgendwie bezeichnend, dass Du vom Zusammenbruch der Demokratie sprichst, nachdem ich etwas von feministischen Netzwerken geschrieben habe. Genau diese Gefahr sehe ich ja auch.

  • Terth

    Wenn wir Mitglieder sagen muesten wir doch eigentlich gender korrekt Mitmoesen sagen.
    und was ist mit den Menschen die sich mit keinem Geschlecht identifizieren Diskriminierung über all.

    • Wolf Jacobs pelz

      Sehr geehrte Mitmösen und Mitglieder! Wir haben uns heute hier zu unserer Mitmösen- und Mitgliederversammlung eingefunden….“

      …und tatsächlich…! Die Transen wurden unsichtbar gemacht!!!!!!111111 Wie aber macht man Transen sichtbar? 😀

      • HansG

        Da die Ansprache die Menschen auf die primären Geschlechtsorgane reduziert sind die Transen voll enthalten. Eins von beiden ist ja schließlich vorhanden. 😉

  • […] ist ein Artikel über die Feministische Netzwerkbildung am Beispiel der Partei “Die Frauen”. Er hat einige interessante Aspekte herausgearbeitet, die auch hier bei uns gut aufgehoben gewesen […]

  • […] Artikel Feministische Netzwerkbildung am Beispiel der Partei “Die Frauen” im pelzblog und der […]

  • […] Feministische Netzwerkbildung am Beispiel der Partei “Die Frauen” […]

  • […] Feministische Netzwerkbildung am Beispiel der Partei “Die Frauen” – dazu: Feministennetzwerke: Gemeinnützigkeit gegeben? oder auch die feministischen Stolpersteine. […]

  • […] in den Artikeln zu Kate Millett, den feministischen Stolpersteinen, dem Artikel im pelzblog über die Partei “Die Frauen” oder den feministischen Netzwerken wird deutlich, dass es sich beim Feminismus nicht um eine […]

  • […] Nun ja, wenn man sich die Dinge betrachtet, die ich so mache – wenn auch tlw. im Hintergrund… Egal, es gibt immer Leute, die eher ihre eigene Person im Zentrum sehen. Ich sehe die Gesellschaft im Vordergrund und die wird momentan systematisch durch den Feminismus zerstört. Man sollte sich nur meinen Artikel über Kate Millett durchlesen, der deutet vieles an. Oder meine Artikel über feministische Netzwerke und Parteien. […]

  • […] er als “Mit-Mösen” bezeichnet ist schon lange als “Mitfrauen” durch. Im pelzblog kann man es z. B. im Artikel über die Partei Frauen nachlesen. “Mitfrauen” sind die schöngefärbten […]

  • […] u. a. im Artikel über Hannah Beitzer aufgezeigt habe. Desweiteren habe ich es im Artikel über die Partei “Die Frauen” und einen Artikel über Gesche Joost gezeigt. Bei Nicht-Feminist gab es “Feministennetzwerke: […]

  • […] selbst. Dass dem  nicht so ist, habe ich mehrfach gezeigt. Die Vernetzung von Hannah Beitzer, der Partei die Frauen und bei NICHT-Feminist gab es die Feministische Stolpersteine. Soviel zum Thema Netzwerke. Es ist […]

  • […] der Feministischen Partei habe ich mich bereits im pelzblog beschäftigt. Es ist einige Zeit vergangen. Das habe ich als Grund genommen, mich erneut mit dieser Gruppierung […]

  • […] es am Frauenrat, der muslimische Frauenvereine als Mitglieder […]

  • […] muss man als Hinweis auf die Stärke des Feminismus sehen: Feministische Frauennetzwerke haben gezeigt, dass es für die Verwirklichung feministischer Ziele zweitrangig ist, welche […]

Leave a Reply

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>