Lange keine Pseudo-Poesie mehr…

geschrieben.

Da hatte ich eben einen romantischen Anfall unter der Dusche und beim Trockenlegen geht dann wieder alles verloren.

Tja, die Männerpolitik hält mich halt zu sehr in ihren Krallen. Es ist schon ärgerlich, das sowas überhaupt nötig ist. Ich kenne so viele intelligente, empathische und vor allem kreative Männer, die sich allesamt mit dieser Problematik abquälen müssen, weil ihnen Ungerechtigkeit und die fortschreitende Diskriminierung der Normalität so Schmerzen bereiten, dass sie gar nicht anders können, als sich geschlechterpolitisch zu engagieren.

Verdammt, ich habe mal Texte wie “Ficken“, “Ich war nur ein Fick“, aber auch sehr düster Schwarz ist keine Farbe. Schwarz ist momentan aber MEINE Farbe geschrieben. Ja, ja, ja – heftige Ausdrucksweise. Man sollte aber auf den Inhalt achten, das relativiert auch wieder alles. Außerdem: Pösie darf viel. 😉

Es ist halt schade, wenn manches gefühlsbetonte Wort verloren geht. Es ist immer eine gute Erinnerung, zu wissen, wie man “damals” gefühlt hat. Betrachtungsweisen werden durch die Sicht auf die Empfindungen wieder klarer. Ich bin sehr oft und sehr stark von meinen Gefühlen abhängig. Wer jetzt aber denkt, ich verlasse den Weg der Vernunft, der irrt. Meine Gefühle dienen mir zur Ortung von Ungerechtigkeiten. Manchmal sogar der Ortung von Menschenfreundlichkeit, von Liebe und von Zuneigung und einfach nur der Ortung von Freundschaft. Aus diesen Dingen sollten wir vielleicht hin und wieder einmal mehr positive Energien ziehen und diese ebenso positiv weiterreichen.

121212_friedhofDie Welt allerdings scheint immer böser, düsterer und gewalttätiger zu werden. Da hilft auch die ganze PC nicht, die ein mancher propagiert. Vielleicht aber ist gerade sie der Auslöser für so manches Unheil? Wie dem auch sei: Wohin man blickt, es herrscht Gewalt. Israel, Ukraine, Afrika, Afghanistan, Irak, Türkei – gibt es überhaupt noch Flecken auf dieser Welt, in der Gewalt kein zentrales Element ist?

Über den Feminismus brauche ich keine Worte zu verlieren. Der Feminismus isst aus gewalttätigen Vorstellungen geboren und hat immer mit Gewalt gearbeitet. Das fing bei den Sufragetten an und geht weiter zu den Radfems.

Womit habe ich eigentlich angefangen? Ach ja, es fing an mit Poesie. Poesie geht immer mehr verloren. Poesie verliert immer mehr Raum an die Gewalt und – Achtung: Kampfparole! – Hass. Dabei hätte der Mensch alle Möglichkeiten gehabt, dass wir uns mehr mit Musik, Bienchen, Blümchen, Literatur und vielen schönen anderen Dingen mehr beschäftigen könnten.

Selbst in mir herrschen andere Themen vor, die vieles andere überdecken. Schade, sehr schade.

 

 

 

 

4 Gedanken zu „Lange keine Pseudo-Poesie mehr…

    1. Danke. 🙂

      Eigentlich ging es mir nur darum, dass einen immer so anstrengende Dinge beschäftigen müssen. Vor allem machen Menschen immer alles so schwer. Gerade habe ich auch wieder eine unnötige Diskussion per Mail…

      Ich nehme mir jetzt öfter Timeouts von gewissen Dingen.

      Dir will ich nämlich auch noch schreiben. 😉

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