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Auf einmal ist Mann konservativ.

Die Frage, die ich mir gerade stelle, ist die:

Ist Mann oder ist man auf einmal konservativ?

Ist es überhaupt konservativ oder ist es einfach nur „gesunder Menschenverstand“, dass ich mittlerweile so denke, wie ich denke? Sind es nicht auch die angeblich Linken, die allesamt als Feministen daherkommen, die einem irrationale Gedankengänge aufzwingen und einen gerne in die konservative Ecke stecken wollen?

Es betrifft unterschiedliche Einstellungen von mir. Da ist zum einen meine Ablehnung jeglicher Genderforschung und zum anderen meine Werte, die ich bezüglich Familien und sozialen Gefügen habe. Es tut mir ja sehr leid, aber ich finde es erstrebenswert, Kinder in gesunden Familien aufwachsen zu lassen. Ich finde es erstrebenswert, wenn eine Partnerschaft länger als nur einen kurzen Lebensabschnitt umfasst.

Vielleicht habe ich diese Werte, weil ich diese Dinge alle nicht habe und auch meinem Sohn nicht bieten kann. Klar, mein Sohn hat Glück, dass er bei einem Vater und nicht bei einer Mutter alleine aufwachsen kann. Er wird täglich genug mit weiblichen Einflüssen bombardiert. Da ist es für ihn schon gut, dass er wenigstens Zuhause recht frei Männlichkeit leben darf.

Ich habe es gestern auf dem Elternabend meines Sohnes auch wieder einmal erlebt, wie negativ Männlichkeit durch Frauen aufgenommen wird. Wenn Sprüche im Zusammenhang mit negativem Sozialverhalten wie „Man muss bedenken, dass die Klasse aus fast nur Jungs besteht!“ seitens der Mütter fallen, weiß man, wie das Sozialverhalten von Jungs gewertet wird.
Wer solche Sprüche bringt, bringt sie auch vor seinem Kind. Das Kind wächst mit der Gewissheit auf, es habe soziale Defizite – wenn es ein Junge ist.

Beim gestrigen Elternabend habe ich dann allerdings weibliches Sozialverhalten erlebt. Es ist ja schön, wenn man Emotion in die Belange seines Kindes legt, dann sollte aber auch das Kind mit seinen Eigenschaften und Talenten im Zentrum der Betrachtung liegen und nicht das eigene Wohlbefinden als Mutter. Als Mann darf ich mit meinen sozialen Defiziten solche Dinge aber wohl nicht beurteilen. 😉

Meine Betrachtungen scheinen ja nun komplett gegenteilig zu den Betrachtungen der meisten Frauen zu sein. Eben darin liegt auch einer der Gründe, warum ich eine funktionierende Familie als Einfluss für meinen Sohn gut finden würde. Wahrscheinlich ist genau der Weg der Mitte der beste für das Aufwachsen eines Kindes.

Was aber geschieht schon seit langem in der Gesellschaft? Der Feminismus erzählt uns, dass Familie und heterosexuelle Beziehungen soziale Konstrukte sind, die man auch direkt allesamt auflösen kann. Man erzählt uns, dass eine alleinerziehende Mutter völlig ausreichend für die Entwicklung eines Kindes sei. Alleinerziehende Väter sind nicht existent und werden daher auch nicht unterstützt.

Diese Dinge sollen nun auch Einzug in die Erziehung unserer Kinder erhalten. Im Zentrum steht nicht mehr die Familie, im Zentrum steht die „sexuelle Vielfalt“. Jetzt werde ich wieder konservativ – man entschuldige meine rückständige Meinung –:
Durch sexuelle Vielfalt entstehen keine Kinder. Kinder entstehen durch heterosexuelle Partnerschaften. Dieser ganze Gendermist hat doch nur eins zum Ziel: heterosexuelle Partnerschaften sollen „dekonstruiert“ werden. In einem Artikel bei nicht-feminist, wird deutlich gezeigt, was der lesbische Feminismus gerade mit Frauen vorhat: Sie sollen lesbisch werden:

Hierbei begegnet mir auf einmal die Lesbenbibliothek im Frauenzentrum Augsburg. Die Lesbenbibliothek begrüßt natürlich ausschließlich Frauen und Lesben und… …seht selbst:

„Liebe Frauen, liebe Lesben und solche die es werden wollen,
seit September 2013 ist sie nun eingerichtet, unsere kleine Bibliothek mit Literatur von und für Lesben.“

Bin ich jetzt konservativ, wenn ich weiß, wie Kinder entstehen und dass es grundsätzlich eben nur zwei Geschlechter gibt?
Ich habe mich bereits in meinem Leben vermehrt, ich kann das durchaus beurteilen. Im 9jährigen Leben meines Sohnes gibt es auch keine 50 Geschlechter. Für meinen Sohn existieren zwei Geschlechter.

Das sind Wahrheiten, die man auch nicht mit 1000jähriger Forschung und verpulvern von Steuergeldern verleugnen kann. Hier versucht eine lesbisch feministische Elite bewusst heterosexuelles, soziales Leben zu stören, es gar zu zerstören. Feministische Äußerungen dazu gibt es schon seit mindestens den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. (Kate Millett, Firestone etc.)

Es geht nicht um Intoleranz oder Inakzeptanz von andersartigen Sexualitäten. Es geht darum, dass der normale heterosexuelle Mensch weiterhin sein Leben so führen und planen kann, wie er es möchte. Wenn jetzt die Rufe laut werden, dass es eben darum bei den gender studies geht, kann ich nur entgegnen, dass man sich einmal fragen soll, woher die ganzen Rufe von wegen rape culture usw. denn kommen. Heterosexuelle Praktiken werden ja z. T. von Anfang an als Vergewaltigung durch den Feminismus, der uns die gender studies beschert hat, definiert.
„Penetration ist Vergewaltigung!“ – das ist doch ein Satz, den man oftmals in feministisch lesbischen Kreisen vernimmt.

Bin ich also jetzt konservativ, nur weil ich Werte verteidige, die tief in mir stecken? Wenn ich den Familienbund als etwas Positives erachte? Wenn ich weiß, dass nichts einem Kind so viel innere Sicherheit geben kann, wie eine gesunde Familie? Bin ich konservativ, wenn ich an mir runter sehe, einen PENIS entdecke und mich eindeutig als Mann einordne? Bin ich konservativ, wenn ich weiß, dass der Aufbau des Gehirns bei Mann und Frau unterschiedlich sind? Wenn ich weiß, dass Männer und Frauen durch unterschiedliche Hormonkonzentrationen beeinflusst werden? Wenn ich weiß, dass der größte Teil der Menschheit heterosexuell auf die Welt kommt?

Warum soll mir meine Normalität, die ja sogar ich streckenweise habe, vorgeworfen werden? Warum soll sie auf einmal falsch sein?

Ist es nicht eher falsch, Menschen aufzuzwingen, die sie nicht haben wollen? Ist es nicht falsch Menschen auch mit Gewalt eintrichtern zu wollen, dass schon Kinder durch Bildungsreformen sexuell belästigt werden sollen? Wenn ich mit meinem Sohn spreche, dann wehrt er sich gegen erzwungene Sexualaufklärung durch Erwachsene. Nun aber sollen Genderrollen vermittelt werden, die im Vergleich zu den eigentlichen Problemem der Gesellschaft absolut irrelevant sind.

Es gibt mehr Behinderte als Transsexuelle und Homosexuelle.

Es gibt mehr Analphabeten als Transsexuelle und Homosexuelle.

Es gibt Dinge wie Altersarmut.

Es gibt immer mehr Krisengebiete auf der Welt.

Was fällt Feministinnen ein? Nicht wirklich viel, was zur Lösung von unseren größten Problemen führt. Bin ich also nun konservativ, wenn ich diesen ganzen Gendermist als das sehe, was er ist? Bin ich also konservativ, wenn ich Feminismus als das sehe, was er ist? Feminismus ist eine gesellschafts- und vor allem männerfeindliche Ideologie.

Stoppt den Wahnsinn.

Ich bin nicht konservativ.


 

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36 Gedanken zu „Auf einmal ist Mann konservativ.

  1. Du hast das falsch verstanden: Wenn Du gegen den Feminismus bist, bist Du nicht „konservativ“, sondern „rechtsradikal“: http://www.netz-gegen-nazis.de/category/lexikon/antifeminismus

    Ich weiß übrigens nicht, was an „konservativ“ schlecht sein soll. Zu Deinen übrigen Fragen kann ich nichts sagen, ich war nie „Links“, und der Quatsch kommt ja nun aus der „linken Ecke“… das ist das schöne daran, nicht „links“ zu sein – man hat mit Begriffen per se keine Probleme.

    Dennoch ein paar Gedanken:

    Als erstes, muss sein: „Wer mit 20 Jahren nicht Sozialist ist, der hat kein Herz, wer es mit 40 Jahren noch ist, hat kein Hirn“.

    Ist also wirklich nicht schlimm, sich von der radikalen Linken zu verabschieden.

    Ansonsten, um auf das Thema zu kommen: Jungs lernen von männlichen Bezugspersonen – durch deren Handlungen, nicht durch das, was ihnen erzählt wird. Jungs fragen nach, bis es Sinn ergibt. Und Jungs müssen ihre Erfahrungen selbst machen. Ich weiß nicht, wie das bei Mädchen ist; aber, wie man am Feminismus sieht, kannst Du ja selbst erwachsenen Frauen den größten Stuss erzählen und sie nicken zustimmend. Insofern ist es zwar – im Rahmen der Etablierung einer feministischen Ideologie – geboten, den kleinen Jungs den gleichen Stuss zu erzählen, aber, wie Du selbst merkst, funktioniert das im Großen und Ganzen nicht – zumindest nicht langfristig. Natürlich gibt es Männer, die das erst spät feststellen, zB bei der Frage „warum soll ich für meine Schlampe von Exfrau Unterhalt bezahlen“, aber irgendwann kommt die (männliche) Logik dann doch durch.

    Und dann bleiben die Feministen sitzen und fragen sich, wo denn die ganzen guten Männer geblieben sind. Derweil ist das recht offensichtlich: Die haben entweder schon lange eine gute Frau gefunden, leben ihr eigenes Leben oder vögeln junge Thailänderinnen – die machen halt, was sie selbst machen wollen, nicht das „vorgegebene“. Ist, finde ich, für Männer völlig normal.

    Und bezüglich Deines Sohnes würde ich mir nicht so sehr die Gedanken machen, dass er wirklich denkt, er hätte soziale Defizite. Bei der Extremberieselung geht es zunehmend schneller, bis die Jungs merken, dass das alles Deppen und/oder Lügner sind.

    1. Ich wollte nicht schon wieder die bösen Worte „rechtsradikal“ und „Nazi“ benutzen.

      Konservativ wird ja streckenweise als Synonym von so mancher Pfeife benutzt.

      Ich bin aus konservativem Haus und sehr kapitalistisch erzogen worden. Mein Vater war nachher alles, was ich gehasst habe: CDU-Mitglied, Schützenkönig usw. Mit meiner plötzlichen Vaterschaft habe ich aber Einstellungen entwickelt, die ich vorher nicht hatte. Meine eigene Familie war immer fürchterlich, jetzt finde ich es aber schade, dass ich nicht zumindest meinem Sohn eine Familie bieten kann. Daran ist auch nichts Verwerfliches. Mittlerweile habe ich auch ein anderes Empfinden für das Wort „konservativ“ entwickelt. Früher war es grundsätzlich schlecht und stand für Stillstand. Mittlerweile sehe ich, dass viele Werte sich bewährt haben und nicht schlecht sind.

      Auch hier gilt wie immer: Der Mittelweg ist der tolle. 😉

    2. Die „netz gegen nazis“ Spinner haben doch nicht alle Latten am Zaun. „Mein Körper gehört nicht Deutschland“, ne ist klar, hat er ja auch nie, musstet nie „allgemeine“ Wehrpflicht leisten – dümmliches Femivolk. Scheint auch so eine Antideutsche Veranstaltung zu sein.

      Wolle, warum hasst Du eigentlich Schützenkönige? Mein Nachbar ist jetzt hier Mützenkönig geworden. Ich finde die Mützen eigentlich putzig … 🙂

      1. Hassen ist immer so anstrengend. Sagen wir es so: Ich habe eine ziemliche Abneigung gegen dieses Volk. Es ist halt alles sehr heuchlerisch. Dass der Schützenkönig abgesprochen ist und kein wirklicher Wettkampf stattfindet, ist dann irgendwie egal. 😉

        Ich mag auch freiwillige Uniformierung nicht so wirklich. Na gut, als Metaller habe ich mich ja auch irgendwie früher uniformiert… Das zählt aber nicht…. 😉

    3. Wer mit 20 kein Sozialist ist ,hat kein Herz,wer es mit 40 nicht mehr ist ,hat kein Rückrad.
      Vom Genderwahn halte ich übrigens genau so wenig wie vom Marktwahn.Beides extrem familienzerstörende Aberrationen.

  2. Danisch schrieb dazu kürzlih was. Sinngemäß, dass das Überspannen des Bogens von links automatisch die Gegenbewegungen / den Widerstand erzeugt bzw. verstärkt. Macht Sinn. Sieh die FN in Frankreich, die lehnen Immigration, Gender-Müll usw. ab, darunter Männer, Frauen und – der Witz dabei – Migranten. Aber eben auch eher vernünftige als so primitiv-aggressive Kopfzertreter, wie sie in Berlin usw. rumlaufen. Remember Jonny!

    1. Mein engerer Freundeskreis besteht zu gut der Hälfte aus „Migrantenkindern“. Kommt wohl daher, dass ich aus dem „erzkonservativen“ Bayern bin. Die meinten, es wäre rassistisch, dass ich fände, dass man kriminelle Ausländer ausweisen sollte. Und da hatten sie Recht; ich finde seitdem, man sollte alle Kriminellen ausweisen. Da sind wir d’accord.

        1. Da hast Du absolut Recht. Ich sah das aber nicht als rummeckern, das war ein ganz vernünftiges Argument, das in etwa so lautete: „Findest du es nicht rassistisch, nur kriminelle Ausländer auszuweisen? Warum weisen wir nicht die kriminellen Deutschen aus?“

          Und ich sehe echt keinen Grund, warum man da nach Nationalität differenzieren sollte.

          Die Antwort auf die Frage nach dem „wohin“ stellte sich dann auch. Natürlich will die Leute keiner haben – wir ja auch nicht – insofern haben wir uns für Madagaskar entschieden. Warum Madagaskar? Nun, die können wenig dagegen machen und wir fanden Somalia irgendwie unmenschlich – waren uns da aber nicht einig.

  3. Zitat des SPD- Mannes Sarrazin: „Wenn die NPD sagt, die Erde ist eine Kugel, stell ich mich nicht hin, und behaupte, sie sei eine Scheibe.“
    Kluges zu formulieren ist nicht parteibuchabhängig.
    Und konservativ zu sein bedeutet nicht, das bewahren der Asche, sondern die Weitergabe der Flamme. Wofür stehst, wofür glühst du?
    Wenn Du morgen sterben müsstest, (und so unwahrscheinlich ist das nie!) was müsstest du, was könntest Du noch weitergeben?
    Bekomme Kinder, und du wirst sehen: konservativ sein, das Beste, das Dir Dein Vater (und dessen Vater ihm!) weitergegeben hat, das ist nicht ganz so furchtbar, wie du als pubertärer Rebell hormon- und hybris- gepeitscht (den anderen) geglaubt hast.
    Dein Freund Mahmut weiß mehr darüber….

  4. Wolle, fang bloß nich an, dein linkes Zeckendasein zu bezweifeln, nur weil du ein paar konservative Werte an dir entdeckst. Viele, auch ich, die deine Beiträge lesen, haben unkonventionelle Biographien. Wir sind aber nicht unbedingt diejenigen, die den Mut haben, das öffentlich zu sagen. Du bist hier echt ein Vorbild. Die Männerrechtsbewegung ist wahrscheinlich die heterogenste Bewegung, die es gibt. Vermutlich ist der Anteil der Homosexuellen in dieser Bewegung sogar höher als im gesellschaftlichen Durchschnitt. Wer weiss? Deswegen sind auch die links/rechts-Kategorien so unproduktiv. Meine Motivation hier mitzumachen ist klar: Abwehr der Abwertung des Männlichen ( = ich bin ein Mann), der Familie ( = ich bin in einer fünfköpfigen Familie groß geworden mit einer berufstätigen Powerfrau als Mutter und einem Vater, der schon mit 18 angefangen hat,den Ernährer zu geben). Ich bin links sozialisiert (mein Vater war im Vorstand einer Gewerkschaft): daher habe ich meinen Sinn für Solidarität. Zum großen Teil bin ich immer beruflich selbstständig gewesen. Ich kann mit beiden Welten (links progressiv, rechts konservativ) etwas anfangen. Und das ist glaube ich das Lbensgefühl der meisten,d ie sich in der Männerrechtsbewegung engagieren. Hugh, ich habe gesprochen.

    1. Ich bezweifle nicht mein linkes Dasein. Ich bezweifle den Weg der Linken. Es kann nicht angehen, dass die Linke klammheimlich die Arbeiterklasse gegen die die Klasse „Frau“ ausgetauscht hat. Mit dem kritiklosen Einzug des Feminismus in sämtliche linke Parteien wurde die Arbeiterklasse systematisch durch die arme verfolgte und von einem angeblichen Patriarchat untedrückte Frau ersetzt.

      Die Linke – damit meine ich jetzt nicht nur die eine Partei gleiche Namens sondern die ganze Linke – schert sich aber einen Dreck um die Probleme der Frau aus den unteren Schichten, nein, es geht auch bei der Linken nur um Jobs in Elitekreisen oder um Parteiposten. Es geht nicht um die Friseurin oder die Erzieherin. Es geht auch bei der Linken nur um Elitejobs und Quoten in diesen Bereichen.

      Ich habe Parteiprogramme gelesen, in denen die Arbeiterbewegung mit ihren ganzen Erfolgen und den Gewerkschaften als eine Bewegung von Frauen – an erster Stelle – und Männern – an zweiter Stelle – beschrieben worden ist. Weiter ging es dann in Richtung Nazizeit. Die Nazizeit wiederum wird als rein männliche Zeit dargestellt.

      Das ganze Parteiprogramm war eine ganze Lüge. Diese ganzen Lügen bauen sich auf dem Feminismus auf. Schaut man allerdings dahinter, schafft der Feminismus ein System, in der Mann als einziger ausgebeutet und vernichtet wird. Karl Marx hätte seine wahre Freude an den Dingen, die für uns Männer vorgesehen sind.

      Es ist nie die Rede von Frauen und Männern, die gemeinsam durch das Leben gehen. Es ist mittlerweile auch in der Linken nur noch die Rede vom testosterongesteuerten Mann, der ein angebliches Patriarchat stützt und sich darauf ausruht und die Frau ausnutzt. Dass es nach wie vor die Oberschicht ist, die die darunterliegenden Schichten ausbeutet, ist völlig egal.

      Ich gehe gerne gegen Ausbeutung auf die Straße. Ich werde mich aber nicht neben einen Genossen stellen, der sich vom Feminismus vor den Karren spannen und verarschen lässt. Ich stehe gerne neben der Friseurin, der Verkäuferin oder der Erzieherin, aber ich werde mich nicht für verwöhnte lesbische Feministinnen einsetzen, die nicht nur die Piraten, sondern auch die Linke kaputt gemacht haben.

      Was sehr schön war: Bei meinem Parteiaustritt habe ich den Feminismus als Grund angegeben. Mir wurde dann durch die Partei mitgeteilt, dass ich dann ja wohl doch nicht in die Partei passen würde. Es wurde gar nicht erst der Versuch unternommen über den Feminismus und seine zerstörerische Wirkung in der Partei nachzudenken. Es müssen nur endlich ein paar Leute erwachen, dann ist die Linke völlig zerstört. Wäre die Linke etwas realistischer, wären die Diskussionen rund um die AfD um einiges kleiner.

      Ich bin auch gerne dabei, eine neue Linke aufzubauen – auch wenn man mir weis machen wollte, dass Familie und Marx sich überhaupt nicht vertragen. Als Linker muss ich aber nicht alle Dinge von Herrn Marx unterschreiben.

      So, das war jetzt ein weiterer RANT. 😉

      1. Super erkannt,eine neue Linke ohne Genderwahn,Weissmännerhass,Verachtung für Normalmalocher(bei Antideutschen zu finden) und Elitenweibchenfetisch aber mit einem Sinn für Familie der über die Steuerbefreiung von reichen Erben hinausgeht würde mich auch sofort ansprechen.

        1. Mittlerweile bin ich der Ansicht, dass es eine reine Illussion war, zu denken, dass es sich bei meinen Werten um „linke Werte“ handelt.

          Ein gesunder Humanismus bringt diese Werte allesamt mit. Der Humanismus macht auch nicht vor „rechter Politik“ halt.

          Ich habe mich von links und rechts verabschiedet und versuche alles nur nach Gesichtspunkten des Humanismus und der allgemeinen Vernunft zu beurteilen. Leider rutscht immer wieder die Emotionalität rein, aber ich versuche es. 😉

  5. Das lustige ist ja: Wir tun uns schon mit dem Label „potentiell ein bisschen konservativ“ schwer, aber die Feministinnen und deren Propaganda-Mietmäuler bei Böll & Co. haben kein Problem, unsereins geradewegs in die rechte Ecke zu stellen oder mit Breivik zu vergleichen. Wie wissenschaftlich und seriös sind eigentlich solche „Studien“, bei denen sich die Leute nicht einmal mit dem Studienobjekt real auseinandersetzen? Ich glaube, sowas hat man in früheren Tagen im Ministerium von Goebbels gelehrt und gelernt…

    1. Wir sind völlig in die Defensive gedrängt worden. Wir alle sind eher Humanisten als jede Feministin. Wir aber müssen auf unsere Worte aufpassen, dass wir nicht in die Naziecke gesteckt werden, sobald wir es wagen, den Feminismus zu kritisieren.

      Das ist ein ganz übler Erfolg des Feminismus. Ich habe keine Lust mehr, überall über meine Worte nachzudenken, nur damit kein Shitstorm folgt.

      Stürme werden ab sofort so gut es geht ignoriert. 😉

      Es geht um Humanismus, Gleichberechtigung und eine gesunde Zukunft für unsere Kinder.

      1. Ein Problem bei Arnelika war wohl, dass er sich mit dem Thema Breivik zu wenig befasst und total in die Defensive hat drängen lassen, seinerzeit ja sogar das Bloggen einstellte. Wenn man über Monate oder teils gar Jahre ide Deckung unten läßt, ist klar, dass man x Mal aufs Maul bekommt und die Gegner sich freuen…

  6. „Das ganze Parteiprogramm war eine ganze Lüge. Diese ganzen Lügen bauen sich auf dem Feminismus auf. Schaut man allerdings dahinter, schafft der Feminismus ein System, in der Mann als einziger ausgebeutet und vernichtet wird. Karl Marx hätte seine wahre Freude an den Dingen, die für uns Männer vorgesehen sind…“

    Das Parteiprogramm ist bestimmt keine Lüge, da hier der Feminismus das Mittel zum Zweck ist. Die Auflösung der Familie ist ausdrückliches Ziel des Marx´schen Kommunismus (gibt es einen anderen? ) … als kleinste bürgerliche Einheit mit privatem Eigentum und privaten Herrschaftansprüchen innerhalb der Familienhierarchie. Da die Familie sich staatlicher oder parteilicher Kontrolle entziehen kann, ist sie mit Kommunismus und linken Herrschaftsformen nicht kompatibel. Diese Auflösung kommt heutzutage in der Gesellschaft in „freundlicher“ Tarnung in Form von staatlicher Bezuschussung daher sowie Förderung von Kinderbetreuung (staatl. Erziehung ist die favorisiertere), Erleichterung von Scheidung (=Termin wie Friseur, bei Abtreibung läuft es genauso) etc. All diese Familienzersplitterungen werden Familien fördernde dargestellt (mit Speck fängt man ja Mäuse). Der Feminismus ist für diesen Zweck eine Wunderwaffe. Er spricht so ziemlich jedes weibliche Wesen mit Problemen, Problemchen, Minderwertigkeitskomplexen, Enttäuschungen (..hoffentlich krieg ich nicht Haue von Artgenossinnen, autsch…) an, weil er im Namen des Staates ein halbwegs finanzierbares „bürgerliches“ Dasein auch ohne Partner/Ernährer in Aussicht stellt. Was das humanistische Ziel ist, im Sinne einer besseren Welt, kann ich nicht sehen. Der Sinn ist wohl absolute staatliche Kontrolle über alle menschlichen Bereiche (s. angestrebte Sexualerziehung in den Schulen). Meiner Meinung nach bleiben die Kinder auf der Strecke. Alleinerziehende, die gezwungenermaßen in diesen Status gerieten, haben es doch trotz staatlicher Förderungen doppelt schwer. Sie müssen sich doppelt anstrengen (Job, Erziehung, Haushalt, Freizeitgestaltung), wenn sie ihren Kindern eine sorglose Kindheit in einer Art „Nest“ bieten wollen, das einen Anschein von „normaler“ Familie hat. Ich glaub immer noch, dass Kinder eine „private“ Familie brauchen, als Basis für den Start ins eigene, selbstbestimmte Leben.

    Der Begriff konservativ stört dich sicher, weil er negativ besetzt wurde, um so großartigen Neuerungen und gesellschaftlichen Revolutionen zu rechtfertigen. Die Konsequenzen dieser Spielchen/Menschen-Experimente haben wir ja jetzt und sehen wem es schadet und wem es nutzt. Schaden = dem Großteil, den Unterprivilegierten und nutzen = einer kleinen und eher dekandenten Elite.
    http://issuu.com/fazitmagazin/docs/fazit101/46

    PS: Deinen Blog finde ich sehr, sehr gut – deine und die anderen Beiträge – hat mir in vielerlei Hinsicht den Horizont erweitert und schlummernde Fragen ins Bewusstsein gebracht, bei deren Klärung ich hier viele Anhaltspunkte finde. Dafür vielen Dank!

    1. Erstmal danke für das Kompliment.

      Ich finde Deinen Kommentar sehr interessant und auch sehr ergiebig. Ich hoffe, ich komme mal dazu ganz im Stil von Christian dem Sozialen einen eigenen Artikel draus zu machen. Interessant ist es auf jeden Fall.

      Bei mir ist die Zeit momentan nur etwas knapp…

  7. … keine Ahnung, ich dachte, du bemühst eine heilige Figur, die ich nicht kenne. Nein, diesen Herrn und dessen Blog kenne ich nicht. Google gibt nichts her. Hm, wie darf ich das nun verstehen? Ironie? ..oder Missverständnis?

    1. Der gute Mann hat sich mir gegenüber ein wenig daneben benommen. Egal.

      Es ist der Christian von allesevolution.wordpress.de.

      Mit Heiligen habe ich nicht viel zu tun. 😉

  8. …ja, das hatte meine Google-Recherche auch erbracht. Es kamen zig- CDU-Reportagen 😀 zu “Christian dem Sozialen“ oder so ä. Aber erklär mir bitte deine Ironie.

  9. Ich sagte doch:

    Es ist der Christian von allesevolution.wordpress.de.

    Richtig verlinken werde ich ihn nicht. Er ist ein sehr unsympathischer Zeitgenosse. Daher gibt es auch keine Ironie. Gut, ihn als „sozial“ zu bezeichnen ist vielleicht Ironie. 😉

  10. …nun ja: “Warning! Domain mapping upgrade for this domain not found. Please log in and go to the Domains Upgrades page of your blog to use this domain.”
    …. soviel zu deinem Christian. Ich wollte doch nur wissen, was er mit mir und meinem Kommentar zu tun hat. Das weiß ich immer noch nicht so richtig. Ich wollte das nur nicht falsch verstanden wissen. Wenn ich in irgendwelche Zusammenhänge gebracht werde, dann gehe ich dem nach ..weil es mich verstört. ..

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