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Borderline – ein Vergleich der Höllen

Zu meinem Artikel „Borderline – Erinnerungen an die Hölle“ hat Emanzer einen sehr interessanten Link in die Kommentare gepackt. Man sollte sich auch nicht von meinem dramatischen Artikeltitel abschrecken lassen.
Für den, der durch eine Beziehung mit einem Borderliner geht, ist es nichts anderes als die Hölle.

Der Forumartikel Mechanismen einer Borderline-Beziehung im Forum der Trennungs-FAQ, macht dies sehr deutlich. Dort habe ich sehr viele Parallelen zu meinen Erfahrungen entdeckt. Nachdem ich mich mittlerweile etwas emotionsbefreiter an diese Zeiten erinnern kann, möchte ich – alleine zunächst einmal für mich – meine Erlebnisse den Erlebnissen aus dem Erfahrungsbericht des Forums gegenüber stellen. Ich bin nämlich überzeugt, dass es ein sehr deutliches Borderline-Krankheitsbild gibt.

Dieses Krankheitsbild scheint aber nicht von öffentlichem Interesse zu sein, weil oftmals Männer die Opfer des „borderlineschen Psychoterrors“ und erlittener häuslicher Gewalt sind. Immer wenn ich darüber reden wollte, wurde es damit abgetan, dass es sich ja „nur“ um eine psychische Erkrankung der Frau handele und ich einfach nur „Pech bei der Partnerwahl“ gehabt hätte. Den Ausspruch mit dem Pech hat mir gegenüber eine Gleichstellungsbeauftragte geäußert. Gewalt eines einzelnen Mannes wird direkt auf das gesamte Geschlecht „Mann“ übertragen. Gewalt durch Frauen grundsätzlich auf psychische Erkrankungen und auf ein Pech bei der Partnerwahl. Der Mann wird als ganzes dämonisiert, die Frau wird hinter der Krankheit versteckt. (Jetzt mal im Feministendeutsch: „Die Frau wird unsichtbar gemacht!“ – Diesmal ist es allerdings erwünscht.)

Meine Erfahrungen und Beobachtungen sind nämlich die: Borderline betrifft zum größten Teil Frauen. Daher ist es auch klar, warum es mehr Hilfsprogramme für den Borderliner (zumeist Frau) als für das Opfer des Borderliners (zumeist Mann) gibt. Ich selbst habe es erlebt, wie vor Gericht meine Gewalterfahrungen völlig unter den Tisch fallen gelassen wurden und eine Borderlinerin, die zu dem Zeitpunkt in die Tagesklinik musste den Familiengerichtsprozess gewonnen hat. Eine psychisch kranke, gewalttätige Frau, deren Drogenprobleme ebenfalls bekannt waren, bekommt also das Aufenthaltsbestimmungsrecht für Kinder. Halleluja.

Gut, ich wollte Erfahrungen vergleichen.

Erste Anzeichen für eine Borderlineerkrankung nahm ich schon zu Beginn der Beziehung war, kannte allerdings damals den Begriff der Krankheit noch nicht. Die Anzeichen waren absolutes „Schwarz-weiß-Denken“ auch auf Personen bezogen. Wenn jemand „schwarz“ war konnte er tun was er wollte, jede Handlung und sei sie noch so selbstlos war irrelevant und wurde nicht registriert.

Hier ist die Reihenfolge bei mir eine andere. Dinge, die später erwähnt werden, kamen bei mir zuerst. Ich hätte auch gewarnt sein müssen. Wenn ich allerdings darüber nachdenke: Sie sprach extrem negativ von ihrem derzeitigen Partner von dem sie sich wegen mir trennen wollte. Von einem anderen Lebenspartner schwärmte sie allerdings in den höchsten Töne.

Im Nachhinein wird mir dieses „Schwarz-weiß-Denken“ doch deutlicher. Allerdings wirkt auch erst in der nachträglichen Betrachtung so.

Hinzu kommt die absolute Unfähigkeit wirkliche Kompromisse einzugehen. Da die Welt eines Borderliners aus hell & dunkel besteht und die Fähigkeit zur kritischen Eigenreflexion fehlt, fühlt er sich wenn er/ sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat im Recht. Dieser Standpunkt wird bis aufs Messer verteidigt. Das ist kein Scherz.

Desweiteren fehlt jede Form des Unrechtsbewußtseins. Falls doch soetwas wie scheinbare Reue zu Tage tritt ist diese nur gespielt und dient der Beschwichtigung sowie der Manipulation.

„Mein Borderliner“ war eine Königin der Lüge. Sie hat ihre Lügen gelebt. Ich denke, sie hätte jeden Lügendetektortest bestanden, weil sie an ihre eigenen Lügen geglaubt hat. Offensichtliche Gegenbeweise waren für sie irrelevant, weil es sich nicht geben durfte/konnte. Wenn sie sich eine ihrer eigenen Wahrheiten in den Kopf gesetzt hat, gab es nichts anderes. Reflexion? Eigenreflexion? Ich denke, diese Begriffe sind sehr abstrakte Begriffe im Leben eines Borderliners. (In etwa so wie „weiß ist keine Farbe!“)

Dadurch, dass ihre ganz eigene Wahrheit die Wahrheit ist, kann es auch kein Unrechtsbewusstsein geben. In der Wahrnehmung des Borderliners wird die eigene Wahrheit zur Realität. Die Wahrnehmung ist völlig verschoben und irreal.

Ein Borderliner hat keine eigene Persönlichkeit. Was man sehen kann ist nichts weiter als Fassade. Die Moral- und Wertvorstellungen des aktuellen/potentiellen Partners werden übernommen und als die eigenen ausgegeben. Ganz böse Falle : Mann glaubt die Traumfrau gefunden zu haben weil man ja so ähnlich tickt und auf der gleichen Wellenlänge ist.

Hier zweifele ich ein wenig. Meine Partnerin hatte sehr wohl eigene Persönlichkeit. Diese Persönlichkeit liebe ich auch noch nach wie vor an ihr – auch wenn sie nun schon einige Jahre tot ist. Kann man Humor spielen? Kann man Zärtlichkeit spielen? Ich weiß es nicht. Wenn ich ehrlich bin: Ich will es auch an dieser Stelle gar nicht so genau wissen. Es ist für mich besser, auch Erinnerungen voller Liebe an Sie zu haben. Sie ist schließlich auch die Mutter meines Sohnes. Ich glaube sehr wohl, dass Borderliner eine eigene Persönlichkeit haben, diese wird oftmals lediglich von der Krankheit extrem überlagert. Das sind aber nur meine Gedanken dazu.

Daher kann ich auch den Absatz über die Empathie nicht so ganz unterschreiben. Es gab durchaus Momente, in denen sie klar und voller Empathie erschien. Das waren die wenigen kurzen Momente, in denen sie den hoffnungslosen Versuch unternehmen wollte, etwas gegen ihre Erkrankung zu tun.

Wie beschrieben fühlt sich der Borderliner absolut im Recht bei dem was er tut bzw. einfordert. Zum Erreichen des Ziels ist jedes Mittel Recht. Sie/er nimmt keine Rücksicht ob dein Ruf leidet und es gibt keine Hemmschwelle was Intimitäten betrifft, d.h. intimste Probleme, und damit meine ich wirklich alles, werden nach außen getragen und mit Dritten besprochen und später wenn du von der „weißen“ Seite auf die „dunkle“, aus Sicht des Borderliners, „wechselst“ gegen dich verwendet.

Ich möchte hier nicht in die tiefsten Details gehen und deute daher nur einiges an. Sie ist mir mehrfach fremdgegangen,  was ich erst später erfahren habe, als sie mir mein Handy zurückgegeben hat, was ich ihr geliehen hatte. Sie hatte vergessen ihre ganzen SMS sämtlicher Liebhaber zu löschen. Dort ging es um ziemlich üble sexuelle Dinge und es ging auch um mich und meine Sexualität, die sie auch in den SMS verbreitet hat. Ich nehme an, dass diese SMS nur Andeutungen waren, wie sie über mich gesprochen hat.

Sie wollte immer wieder unbedingt „erotische Fotos“ Fotos von mir machen. Solche Dinge lässt man in einer Beziehung oftmals zu. Ich wurde nach Ende der Beziehung mit diesen Fotos erpresst. Da ich keine Prominenz bin und sich jemand, der solche Bilder seines Ex-Partners durch die Gegend zeigt, eher unbeliebt macht als das Opfer der Erpressung, bin ich nicht darauf eingegangen. Diese Dinge bestätigen aber die Aussagen aus dem Forum.

Einen Aidstest hat mir das Ganze auch eingebracht. Zumindest weiß ich seitdem, dass ich negativ bin.

Ein Borderliner übernimmt keine Verantwortung für seine Handlungen bzw. sein Verhalten. Es sind immer die anderen Schuld. Abgegebene Versprechen haben keine Bindung.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Fähigkeit Sachverhalte inhaltlich & chronologisch richtig wiederzugeben sehr eingeschränkt ist. Ein Borderliner nimmt sich selbst als „weiß“ wahr, d.h. selbst wenn er sich objektiv daneben benommen hat wird er/sie den Sachverhalt vor Dritten verklären um selbst gut dazustehen und Zuspruch zu erhalten.

Als Konsequenz bedeutet es dass der Borderliner von Dritten gesagt bekommt wie toll er/sie ist und es vom Partner/in berechtigte Kritik gibt. Der Partner gerät „auf die dunkle Seite“ weil er kein unbeschränktes Lob verteilt wie der Rest der Menschheit.

Hier kommt z. B. die häusliche Gewalt ins Spiel. Die häusliche Gewalt ging immer von ihr aus. Es ging so weit, dass es zu Polizeieinsätzen kam. Diese Einsätze haben sie aber letztendlich nur bestätigt, weil ich als Gewaltopfer der Wohnung verwiesen wurde, weil es in vielen Gebieten Standard ist, den Mann der Wohnung zu verweisen. Gewalt geht im Bewusstsein des Staates ausschließlich vom Mann aus. Daher ist er auch der Wohnung zu verweisen. (Das dies alles verfälscht in die Gewaltstatistiken eingeht, muss man sich erst verdeutlichen. Der Mann taucht als „wegen häuslicher Gewalt der Wohnung Verwiesener“ in den Statistiken auf.)

Diese Gewalterfahrungen – sie hat sie ja auch gemacht, nur halt aktiv – wurden in ihrem Bekanntenkreis so verdreht, dass ich als Täter dargestellt wurde. Daher wurde ich dann auch von ihrem nahezu ausschließlich männlichen Freundeskreis mit weiterer Gewalt bedroht. Das Bewusstsein für das Thema häusliche Gewalt ist auch bei Männern gestört. Auch wir Männer werden schon seit Jahrzehnten feministisch erzogen. In den Augen von Feministen ist Gewalt ausschließlich männlich.

Sie stand nach der Darstellung der Gewalt natürlich als das arme bedauernswerte Opfer da. Sie stand wieder im Mittelpunkt und wurde bemitleidet. Das Thema Mittelpunkt ist in meiner Wahrnehmung eine ganz wichtige Sache bei Borderlinern. Viele Borderliner schlitzen sich selbst – zumeist die Arme – auf. Meine Beziehung hat das auch getan. Sie hat ihre Verletzungen aber immer wieder im Bekanntenkreis „unauffällig“ sichtbar gemacht. Da war ihr auch wieder Aufmerksamkeit und Mitleid sicher.

Vorsicht vor Chatprogrammen aller Art.

Sie war auf vielen dieser „Wie-sehe-ich -aus-Bewertungsportalen“ angemeldet. Dort hat sich immer irgendwelche Bilder hochgeladen, die man eher seinem Partner zeigt als der Öffentlichkeit. Natürlich hat sie dort dann auch viele Männer kennengelernt, mit denen sie sich „nur unterhalten“ wollte. Als moderner Mann, der ständig von Frauen dazu erzogen wird, er dürfe überhaupt gar nicht den Anschein erwecken, eifersüchtig zu sein, weil es sie sonst einenge, habe ich das ganze guten Glaubens akzeptiert.

Später habe ich dann allerdings herausgefunden, dass sie es ausgenutzt hat, dass ich ohne Brille nicht wirklich etwas auf dem Rechner lesen konnte und daher auch rotzfrech Chats sexueller Natur in meinem Beisein geführt hat. Das sind meine Erfahrungen mit Chatprogrammen bzw. Chatseiten.

Sehr schnell sind auch weitergehende Bilder über diese Programme und Seiten getauscht. Das kann sehr weit gehen.

Ein weiteres Problem ist der Hang zur Gewalttätigkeit. In meinem Fall war es so, dass ich bei Streitereien daran gehindert wurde den Raum zu verlassen. Ich wurde von der Tür mit vollem Körpereinsatz zurückgeschubst, mein T-Shirt zerissen bis auf die blanke Brust und habe blutige Striemen im Gesicht gehabt.

Das Thema Gewalt habe ich bereits angesprochen. Sie ist meinen Sachen und mir gegenüber gewalttätig geworden. Die Polizei hat mich solange der Wohnung verwiesen oder mich weggeschickt, wenn ich Anzeige erstatten wollte, bis ich eines Tages blutüberströmt auf der Wache stand. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren dennoch eingestellt.

Vorsicht ist geboten beim Thema Geld. Ein Borderliner ist an einer „heilen Welt“ interessiert und lebt diese auch. Er/sie blendet unliebsame Probleme einfach aus. Wenn man zusammen lebt kann es schon einmal vorkommen das man einen gutversteckten Stapel ungemütlicher Post findet. Ein gemeinsames Konto kommt einem finanziellen Harakiri gleich.

Hier kommt nun der Punkt an dem ich ganz zu Anfang der Beziehung den Braten hätte riechen müssen:
Als wir zusammengezogen sind, habe ich sämtliche Umzugskartons von ihr in den 4. Stock tragen müssen, weil sie angeblich nichts Schweres tragen durfte. Dabei musste ich einige Kartons von ihr umpacken, weil sie einfach völlig hohl viel zu schwer gepackt waren. Dabei sind mir stapelweise ungeöffnete Briefe von Gläubigern, Gerichtsvollziehern und Gerichten begegnet. Als ich sie darauf angesprochen habe, hieß es nur: „Das ist alles schon erledig!“ Für mich aber hätte es mehr als eine Warnung sein müssen. Zumindest war ich seit diesem Zeitpunkt ihren Äußerungen gegenüber misstrauisch.

Nach ihrem Tod bekam ich dann die weiteren Bescherungen: Da wir – wie es oftmals in einer Beziehung halt so ist – die Kosten untereinander aufgeteilt, aber die meisten Verträge gemeinsam unterschrieben haben, war ich nun alleiniger Gesamtschuldner von Schulden, von denen ich gar nichts wusste.

Sie hat mich nicht nur sozial und beruflich ruiniert. Sie hat mir auch einen nicht geringen Betrag an Schulden beschert. Wäre ich beruflich nicht aus der Bahn geworfen worden, hätte ich diese Schulden schneller abbezahlen können. So kommt zu dem Verlust der Arbeit und der sozialen Kontakte noch ein Schuldenberg hinzu.

Dafür aber Gefühlsausbrüche wegen Kleinigkeiten. Ein „ich hasse dich und bring dich um“ gehörte dazu. Zerstörung deines Eigentums ist dabei obligatorisch.

In „Schwarz-Situationen“ wurde ihre Ausdrucksweise sehr unterirdisch. „Ich hasse Dich….“ war harmlos. Mit ihrer Ausdrucksweise hätte man sämtliche Nachschlagewerke zum Thema „übelster Slang“ füllen können. Die Zerstörung meines Eigentums… Ich erwähnte es bereits: Ich bin Metaller durch und durch. Metaller sind wahnsinige Sammler. Sie hat sich oftmals an meinen Tonträgern vergriffen. Was das emotional für mich bedeutet, kann ich wohl nicht verdeutlichen. Meine Kindheitserinnerungen – z. B. Fotos -, Jugenderinnerungen – Fotos und Konzertkaren – alles wurde vernichtet. Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend gibt es also nur noch in meinen Erinnerungen.

Es wird kleinlichst und mit höchster Akrebie darauf geachtet das ja kein anderer mitbekommt was der Borderliner mit dir macht.

Wüssten andere, was mit Dir passiert, könnte sie ja keine Bekannten mehr auf Dich hetzen. Ich habe mir nachher angewöhnt, die letzten Menschen aus meinem Bekanntenkreis anzurufen, wenn sie wieder einmal einen gewalttätigen Ausflipper hatte, damit auf jeden Fall andere Menschen zumindest telefonisch mitbekommen, was passiert.

Es ist die Politik der verbrannten Erde. Freunde, Familie, Kollegen, Arbeitgeber werden gegen dich aufgebracht. Ziel ist die völlige Isolation und der finanzielle Ruin.

Ja, diese Dinge habe ich bis hierhin auch allesamt schildern können. Es gab Telefonterror bei mir auf der Arbeit, ich war irgendwann arbeitsunfähig, Kontakt zu meinen Freunden war nicht möglich usw.

Der Forumsbeitrag beeinhaltet viele meiner Erfahrungen. Sie decken sich nahezu zu 100 %. Es müsste also deutlich sein, dass eine Beziehung zu einem Borderliner zu den größten Gefahren gehört, denen man sich aussetzen kann.

Warum ich alles über mich habe ergehen lassen?

Es war zum einen nach wie vor eine irrationale Liebe zu ihr und vor allem waren es die Kinder. Das eine Kind war nicht von mir. Ich wollte die Kinder nicht trennen und bin daher viel zu lange bei ihr geblieben.

56 Gedanken zu „Borderline – ein Vergleich der Höllen

  1. Aja, und…
    Bei mir ist es die Mutter.
    Da ich die Zerstörungswut schon früh erkannt habe, bin ich nicht so leicht auf ihre Manipulationen reingefallen, und dafür hasst sie mich bis in die 17. Generation, und das ist wörtlich zu verstehen: Sie hat es auch auf meine Kinder abgesehen, denen sie möglichst die gesamte Existenz vernichten möchte.
    Sie schafft es aber oft, durch ihr Auftreten Menschen für sich zu gewinnen. Das hält aber zum Glück nicht lange an, die von ihr Verblendeten kriegen aber gekonnt ein schlechtes Gewissen eingeimpft, so dass sie ihr dann doch noch lange die Treue halten.

    Es ist absolut krank und pervers. Man sollte das stärker thematisieren.

    1. Es ist traurig mit Deiner Mutter. Schlimm ist es, dass es dann noch auf die Kinder geht. Es war für mich als Erwachsenen schon schlimm genug.

      Wie wollen Kinder jemals Vertrauen fassen können? Von einer normalen Entwicklung einmal ganz abgesehen.

    1. Ich denke, dass diese Menschen es nicht absichtlich machen. Es sind richtig kranke Menschen. Ich habe festgestellt, dass eine „normale Kommunikation“ überhaupt nicht möglich war. Mein Borderliner hatte eine derartig verschobene Wahrnehmung. Es war unglaublich.

      Offensichtliche Wahrheiten und Beweise haben nicht interessiert. Es war z. B. bei Schriftstücken so, dass es so gewirkt hat, als seien sie gar nicht da. Sie lagen vor ihr auf dem Tisch. Sie hat sie praktisch nicht gesehen.

      Das ist für den auf der anderen Seite etwas, was einen an den Rand des Wahnsinns bringen kann, weil man seine eigene Wahrnehmung beginnt zu hinterfragen. Ich war zumindest nach allem fertig für die Therapie. Die Restwirkungen verspüre ich noch heute.

      Das andere Kind lebt bei der Oma mütterlicherseits. Ich hatte damals das Gefühl, es solle etwas an der kleinen wieder gut gemacht werden, was beim Borderliner in die Hose gegangen ist.
      Die Kleine wurde zunächst hin- und hergeschoben. Als NICHT-leiblicher Vater hatte ich keinerlei Möglichkeit, sie zu mir zu nehmen. Vielleicht war es aber auch Glück, weil sie ebenfalls Wirkungen zeigt.

      1. Genau wie bei mir. Auch handfeste Gegenbeweise ihrer Wahnideen hat sie einfach nicht wahrgenommen, bzw. projeziert ihre Gefühle auf meinen Sohn, hat zB in der Schule angerufen und geseufzt, wie unglücklich er ist und dass man ihm helfen muss. Und die Lehrerin hat ihn dann ein paar Mal verhört, was er denn für Probleme zuhause hat (nicht „ob“, denn DASS er welche hatte, war gesichert), und dann hat sie eine Gefährdungsmeldung am Jugendamt gemacht, weil er – wörtlich – nichts gesagt hat.

        Meine Mutter weiß aber, wem sie was erzählt hat und wer ihr noch glaubt. Sie sucht sich da immer ganz bewusst neue Personen aus, die sie noch nicht kennen.
        Sie greift auch bewusst zu Tricks, hat zB einmal meinen Sohn eingefangen und sich dann kreischend auf den Popsch fallen lassen, um dann zu behaupten, er hat sie vor Freude umgeschmissen. In solchen Momenten habe ich auch an meiner Wahrnehmung gezweifelt, aber er hat es mir bestätigt: Da war nix dergleichen.

        Wie sich die Geschichten gleichen… Bin erst heute so richtig drauf aufmerksam geworden.

        1. Wieso unterhalten sich überhaupt alle mit Deiner Mutter? Du bist die richtige Mutter.

          Wärst Du in einer richtigen Beziehung würde ich Dir sagen: Trenn‘ Dich und brich den Kontakt ab. Du solltest auch mit den Lehrern sprechen, dass die sich nicht mehr mit Deiner Mutter unterhalten.

          Sie fällt Dir ja völlig hinterhältig in den Rücken. Ach du je…

  2. Wir haben alle den Kontakt zu ihr abgebrochen, ist ja eh klar. Meine Zwillingsschwester, meine beiden erwachsenen Töchter, meine von ihr ebenfalls (finanziell) ruinierter Vater und sogar eine langjährige Freundin von ihr. ALLE waren schon mindestens einmal Opfer ihrer Zerstörungswut.
    Die Schule war an sich informiert, aber die Lehrerin, die auch ein bisserl problematisch war, musste noch einmal die Gelegenheit nutzen und sich an mir für eine sehr berechtigte Kritik rächen.

    Es reden eh nicht mehr alle mit ihr. Der momentan zuständigen (die anderen hab ich alle vergrault) Sozialarbeiterin reicht’s eh schon. Die hat auch gesagt, dass klar ist, dass da was nicht stimmt. Langsam kommt eh Hirn in die Sache.

  3. Bei mir ist es die Adoptivmutter die all diese Verhaltensweisen von einer Borderline Hexe nach Lawsen „Borderline-Mütter und ihre Kinder“) aufweist ujnd gemischt mit üblem Narzissmuss. Kein Unrechtsbewusstsein, Lügen, Erpressen, Verdrehen, Schlechtes Gewissen machen, wenn sie gut ist nur um andere auszunutzen zu manipulieren, oder um geachtet zu werden, Macht zu bekommen (meist in öffentlichen Ämtern etc.) Niemand traut ihr zu was sie wirklich ist.

    Als Kind liebst du in einer perversen paradoxen Welt. Du weißt genau hier ist alles anders als bei anderen. Aber warum weißt du nicht und das du allein bist, das dir niemand glauben wird, weil du es selbst ja kaum glaubst. Der Vater schaut weg und schweigt, über die Jahrzehnte wurde er mit vergiftet und glaubt ihre Lügen. Das Kind das den Vater vergöttert hat, weil dieser es nicht geschlagen oder stundenlang verhört hat. Doch später im Erwachsenenalter, wenn das ehemalige Kind begreift ist es erschüttert, wie coabhängig der Vater war und ist und wie die Borderline-Hexe den Fischer (Mann der BL-Hexe nach Lawson) vergiftet hat durch ihre Lügen und durch Erpressen. Das ehemalige Kind ist wütend und unendlich traurig, was dem kleinen Kind damals angetan wurde.

    Und nie kann es mit diesen Eltern darüber reden. Es wird ausgelacht, als Lügner beschimpft oder dass es ja schon immer eine blühende Fantasie hatte.

    Wenn alles aufgearbeitet ist, will das nun erwachsene Kind den Kontakt nicht mehr – konsequent als Selbstschutz. Die BL-Adoptivmutter akzeptiert auch das nicht und schreibt böse Karten wo sie einfordert (es gibt kein liebes Wort, keine Einsicht!!!), ruft an um das Kind wieder zurück in die Spur zu holen. Denn so hat es das Kind erzogen, es war das einzige Ziel ein Kind zu haben was sie ewig versorgt und sich kümmert, kein eigenes Leben hat, das kein Selbstwertgefühl hat und kein Selbstbewusstsein (weil das hatte man versucht von Anfang an zu brechen) das Kind sollte den Eltern gegenüber immer bis ans Ende aller Tage loyal und verpflichtet sein, nie sollte es nur daran denken zu gehen, immense Schuldgefühle würden es immer davon abhalten ganz zu gehen.

    Das Kind wird schwach gehalten und ist es auch durch endlose doppeldeutige Botschaften, Erpressung, Isolation und Gewalt. Das Kind soll nicht klar kommen im Leben und es ist labil für immer, denn das hatte die Mutter ihr immer schon gesagt: Du bist labil! Du weißt dass du krank bist, du wirst nie wie andere Kinder sein!“

    Das schwang immer über dem Kind. Und es ist sehr schwer da heraus zu kommen!

    Heute bin ich was ich bin, nur durch mich selbst! Durch meine innere Stärke, den Wunsch zu leben und glücklich zu werden, die Vergangenheit hinter mir zu lassen.

    Was heute Gutes ist in meinem Leben all das ist nicht ihr Verdienst und ich will sie nie weider sprechen oder sehen, nie wieder!

    1. Ich finde jetzt gerade interessant, dass es auch immer mehr Kinder zu geben scheint, die unter Borderlinern zu leiden hatten. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass die Mutter meines Sohnes und seiner Halbschwester die Kinder zwar vernachlässigt, aber soweit es ging nicht aktiv geschädigt hat. (Dass Vernachlässigung zu einer Schädigung führt ist allerdings auch klar!)

      Ich habe es auch immer als quälend erlebt, wie wenig mir geglaubt wurde. Ihre Version war immer glaubwürdiger als die Version des Gequälten – solche Dinge macht ja keiner!

      Heute bin ich was ich bin, nur durch mich selbst! Durch meine innere Stärke, den Wunsch zu leben und glücklich zu werden, die Vergangenheit hinter mir zu lassen.

      Was heute Gutes ist in meinem Leben all das ist nicht ihr Verdienst und ich will sie nie weider sprechen oder sehen, nie wieder!

      Es ist schön zu hören, dass Du „loslassen“ konntest und Dich nun auf Dich selbst besinnst. Es wird ein sehr harter Weg gewesen sein, da die Realität des Borderliners, die er anderen aufzwingt, völlig an der tatsächlichen Realität vorbei geht. Man beginnt an sich selbst und seinem Wahrnehmen der Realität zu zweifeln.

      Ein Schlussstrich ist das Beste, was man tun kann. Ich sehe für Borderliner keine Chance, sich zu ändern. Ich habe bei der Mutter meines Sohnes auch nicht den Willen dazu gesehen.

      Besinn Dich auf Deine Stärke und Deinen Wunsch zu leben. Nur so kann es weiter gehen. Ich musste diese Dinge auch allesamt wieder mühsam erlernen. Mir hat allerdings indirekt mein Sohn dabei geholfen.

      1. Guten Abend, der Eintrag ist zwar schon vor einigen Jahren geschrieben worden aber vielleicht kann ich sie hier trotzdem noch erreichen. Ich bin eine alleinerziehende mutter und habe ein 2tes Kind mit einem borderline Mann bekommen. Ich habe mich entschieden mich zu trennen. Und jetzt bereitet er mir die Hölle auf Erden. Ich würde mich freuen wenn ich mich mit ihnen austauschen dürfe.

  4. Meine Geschichte ist sehr ähnlich… und vom Prinzip her (das „große Bild“) eigentlich identisch.

    Regelrecht unheimlich empfand ich ihre (durchgehende) hartnäckige Realtiätsverdrängungg und Verzerrung… selbst sogar wenn man ihr die eigenen übelsten Haßtritaden und schweren falsch-Anschuldigungen (zB der sexuellen Kindesmisshandlung an ihren Kindern…) die sie mir schriftlich machte vor Augen hielt… schwarz auf weis: Keine Reaktion darauf! Schweigen. Und natürlich weiterhin darauf beharren daß sie so etwas nie gesagt hatte.

    Nunja… die Behörden die gegen mich jedoch ermittelten (Jugendamt, Pädagogenschaften, Missbrauchsstellen etc…) aufgrund ihrer Falsch-Anschuldigungen gabs halt trotzdem. Allerdings hatte ich noch Glück, denn nach Monatelangen Ermittlungen kamen sie auf das Ergebniss dass es sich um ein „Missverstaendniss“ handelte… Derweil es natürlich eine vorsätzliche Falsch-Anschuldigung gegen mich war von „Ms. Borderline“ und ihren von ihr gegen mich aufgehetzten/manipulierten Kindern (alle ADHS Geschädigte und Suizid Gefährdete Kinder… wem wunderts)… das war auch allen klar aber kehrt man halt lieber untern Tisch. Frau „heilig Mutter“ darf man ja wegen sowas im Nachhinein nicht belangen…

    Auch jedesmal erschreckend (und genauso widerlich) war ihre pausenlose Verdrehung der Tatsachen und zwar immer nach gleichem Muster, sprich: Sie wirft mir ihre eigenen „Schandtaten“ vor. Pausenlos. Durchgehend!!! Egal welches Thema. Egal um was es ging. Zuerst beichtet sie mir ihre eigenen „Schandtaten“ in einer fast schon „bewundernswerten“ Selbstverständlichgkeit… nur um exakt genau diese dann kurze Zeit später in die Schuhe zu schieben… vor allem auch vor anderen Personen zB mein Freundeskreis etc..

    Ich hab mich informiert und das nennt sich dann wohl Projektife Identifzierung um psychologischen Fachjargon… und das passte auch wirklich wie die Faust aufs Auge.

    Hab gelesen daß (gute!) Psychotherapeuten sich diesen Umstand in der Therapie zu nutze machen in dem sie sich bewust als „Projketionsfläche“ benützen lassen und sich all die Projektierungen des Borderliners auf sich selbst dann anhören um in seinen „Leichenkeller“ dann entsprechend Einblick zu erlangen…

    Mir wird heute noch schlecht bei dem Gedanken, daß sie mich ja der sex. Kindesmisshandlung ihrer Kinder falsch-Beschuldigte und eben daß dies ebenfalls (wie all ihre anderen falschen Anschuldigungen) eine Fremd Projektierung ihrer selbst war/ist.

    Trau ich ihr – nach dem es ja Tag ein Tag aus nur nach diesem Muster der Falsch-Anschuldigungen abging – absolut zu… und auch das würde – wie alles andere – nur wie die Faust aufs Auge passen…

    Wie auch immer…

    Ihre Kinder liesen sich von ihrer Mutter zu diesen Falsch-Aussagen missbrauchen das steht zu 100% fest und dafür habe ich auch Beweise (die nur niemand interessiert… und am allerwengisten Ms. Borderline selbst)

    In was für ein schweren inneren-Konflikt solch eine (Sorry) Hexen-Mutter (denn so nenne ich eine Mutter die ihre Kinder zu solchen Falsch-Aussagen Missbraucht) ihre Kinder da reinreist muss ich ja nicht erwähnen…

    Mit dem Vater der Kinder machten sie (Hexen-Mutter und deren älteste „von Mutter manipulierte“ Tochter) übrigens exakt das gleiche.
    Eine gemeinschaftliche regelrechte Verteufelung vor Jugendamt und Gericht daß einem wenn man sich diese Aussagen durchlas (wie ich damals) nur schlecht wurde und einem kaum was anderes übrig blieb als ihm Sorgerecht und Umgangsrecht(!!!) per Gericht entziehen zu lassen… was auch geschah.

    Sprich: Er hatte nicht nur Sorgerechtstechnisch absolut nichts mehr zu sagen sondern durfte auch seine Kinder nicht einmal mehr sehen. Und musste sein ganzes Geld an „Ms Borderline“ abliefern (3 Kinder warens)

    Ich persönlich bezeichne das, was sich Frau Borderline mit (unbewußter) Beihilfe von Jugendamt und Pädagogen und Gerichte da abgezogen haben als schweres menschliches Verbrechen an den Vater der Kinder und auch an die Kinder selbst… denn eine Mutter hat nun mal einen starken Einfluß auf die gemeinsamen Kinder und wenn diese Macht dazu missbraucht wird deren eigenen Vater derart schwer zu mit zu verteufeln und ihm quasi alles damit raubt was man einem Vater rauben kann (Geld, Kinder, 50% Sorgerecht, Umgansrecht!!!) ist das auch ein schweres Verbrechen an den gemeinsamen Kindern.

    Da ich zu dieser Zeit der „weise Prinz“ noch war hatte ich vollen Einblick in all die Geschehnisse und Gerichts-Protokolle … aber ich roch den Braten was da ablief nach ein paar Monaten und sprach mich dagegen auch aus… eben daß man dies einen Menschen nicht antun darf… mit falschen Anschuldigungen ihn sein Leben zu zerstören.

    Und seit dem war ich auf der „Black Liste“ von „Fr. Borderline“ und wurde mit gleichen Kanonen beschossen wie sie ihren EX beschoss… eben sex. Missbrauch und noch viele andere falsche Anschuldigungen wo man vor den Behörden und Umfeld letztendlich nur noch als „das Letzte „!$§“$!$!$$“§$ “ betrachtet werden kann (derweil es letztendlich auf sie in Wahrheit zutrifft)

    Nun wie gings weiter…

    Der Vater starb nach 3 Jahren. Aus seinen Tagebuchähnlichen Facebook Einträgen ging sein aller schwerster Schmerz hervor… Arbeiten bis zum Umfallen… alles Geld der (H)EX-Frau abliefern müssen und selbst nach Hartz4 Standard leben zu müssen und noch nicht mal seine Kinder mehr per Gesetz sehen zu dürfen… und das im vollen Bewustsein daß an all den falschen Anschuldigungen gegen ihn von Fr. Borderline und den gemeinsamen – aber von ihr dazu manipulierten – Kindern nichts wahres dran ist.

    Nach dem Tod des Vaters aber kam dann das (ich nenne es) „Echo des Lebens“… und zwar mit voller Wucht auf dieses extrem Heimtükische Verbrechen an diesen daran zugrunde gegsangen(!!) Mann.

    Zuerst: Seine Kinder vielen in eine schwere Depression… und sprachen es dann indirekt aus!! Verkündeten (in Facebook) daß ihr Vater ein sehr guter Mensch und auch ein sehr guter Vater in Wahrheit war… Woche für Woche… bis zum heutigen Tag… weinen sich sie buchstäblich Seele aus dem Leib… sind von daheim von Borderlin-Mutter ausgezogen (13, 16, 18 Jahre alt) zu Verwandten Väterlicherseits (die zuvor natürlich ebenso mit verteufelt wurden) die Behörden liesen es auch zu…

    Danach verlor Fr. Borderline auch noch „ihr“ Haus… konnte es nicht mehr bezahlen weil ab nun das Geld vom Vater fehlte ja sogar nicht mal mehr Kindergeld vorhanden war (bekommen ja nun die Vaerwandten wo die Kinder leben) und sie hat natürlich in ihrem Leben noch nie was gearbeitet und stand völlig Mittellos da… Harz4!!! Musste zur sog. Tafel gehn zur Nahrungsbeschaffung…

    Aktueller Stand ist: Brustkrebs Diagnose… Amputation steht vor der Tür.

    So schnell kann sich das Blatt also drehen…

    Gelernt hat Fr. Borderline aber nichts daraus… sie verzerrt nach wie vor noch jegliche Realität… hält sich auch noch für das Opfer und alle anderen für die Täter!!! Es ist schier Unglaublich… schier Unglaublich.

    Was auch immer Borderline für eine „Störung“ ist… sie ist teuflisch!!! Das steht für mich fest!

    Und das sage ich als wirklich nicht sonderlich religöser Mensch… aber dieses Wort trifft es!

    Auf der anderen Seite: Wer anderen Menschen derart schwer zusetzt… deren Leben regelrecht zerstört und am Ende somit am Verzweiflungs-Tod des Vaters mit derartigen Drecks-Methoden (die eigenen Kinder dazu auch noch missbraucht zu haben) sich maßgeblich verantwortlich gemacht hat… der muß sich am Ende auch nicht wundern wenn es einem am Ende mit gleicher Münze trifft…

    Es gibt ja das Sprichwort: Was man sät wird man ernten…

    In diesem Fall trifft das echt zu.

    Ich selbst bin mit einem blauen Auge davon gekommen (sie und ihre manipulierten Kinder hatten mir ja auch schwer falsche Anschuldigungen vor den Behörden gemacht… )… und ich bin froh darüber daß ich mich, sobald ich merkte was für ein dreckiges Spiel da gespielt wurde, dagegen war und es auch zu verhindern versuchte (keine Chance gehabt… im Gegenteil: ich geriet selbst ins Zielvisier…)

    Alles im allem aufjedenfall ziemlich heftig…

    Borderline gehört viel mehr ins Bewustsein der Familienbehörden und auch der Gerichte… man muss um die Heimtücke dieser Störung voll informiert und eignetlich auch Trainiert sein… denn Borderliner können perfekte Schausspieler sein… und das ist Fatal!!!

      1. @Wolf … ja… ich waere sogar sehr gespannt auf Deine Kommentare respektive eigener Artikel dazu.
        Und ja… auch Deine Geschichte, soweit ich sie hier im Blog las, erinnerte mich eben sehr an meine…

        Oder wie es @Dagmar auch schon schrieb: Es gibt auch wirklich viele ähnliche Geschichten dieser Art im Netz.
        Österreich scheint es sogar noch heftiger Abzugehen… rein meine subjektive Meinung.

        Ob die Jugendamtsmitarbeiter selbst Borderliner (etc…) sind… oder solche Sachen vorsätzlich untersützten… Staats-Feministinnen sind etc… kann ich nicht wirklich beurteilen außer daß ich das Jugendamt mit denen ich (bzw. auch ihr EX-EX) es zu tun hatte als absolut inkopmetent und buchstäblich Kindeswohl-zerstörend einstufe… so einer Frau überläßt man nicht die Kinder inkl. vollen Rechten und dem gesunden Vater entzieht man diese auch nicht im gleichem Atemzug… bzw. hätten die das dem Familiengericht wirklich eindringlich mitteilen müssen… aber das Gegenteil war ja der Fall.

        Entweder verkannten sie absolut die Schwere der Störung der Borderline-Mutter… dann wären sie total inkompetent… oder es war gar Absicht… aber ich kann deren Gedanken ja nicht lesen. Aufjedenfall: Totales Versagen des Jugendamts und des Gerichts… zum schweren Schaden der Kinder.

        Es kann und darf ja wohl nicht sein daß solche inkompetenten Halb-Amts-Personen auf Familien losgelassen werden… schlimmer noch falls die das mit Absicht machten… dann wären es Verbrecher in meinen Augen und zwar in der schwere von Kindesentführern- oder Verschleppern.

        Wie auch immer:
        Es passierten in der Zeit wo ich mit Fr. Borderline zusammen war derart viele extrem krasse Sachen wo ich bis zum heutigen Tag eigentlich noch geschockt bin…

        Das mich durchgehende(!) „bewerfen“ mit dem zuvor selbst „gebeichteten“ eigenen Dreck war nur ein Aspekt…

        Das andere war aber auch ihr absolut Schizofrenes Verhalten… auch durchgehend…

        Am Vortag war ich zB. noch der „Retter ihres Lebens“… (buchstäblich das)… jemand der ihr nur Glück bringe… jemand bei dem ihre Kinder aufblühen endlich jemanden zu haben der sie ernst nimmt denn der böse böse EX und Vater der Kinder war ja (angeblich) nur Grausam zu den Kindern… und all dies… Tonnenweise solche Berweihräucherungen… und gleichzeitig schwere Verurteilungen des Vaters ihrer Kinder…

        Und ein paar Wochen später war ich der Kinderschänder… der ihre Kinder bei ihrer Abwesenheit angeblich sex. Missbrauchte… angeblich so schwer zugesetzt haben soll daß sie Alpträume wegen mir hätten… Nichts davon ist Wahr… Absolut NICHTS!

        Ich bin ein ganz normaler Typ und geh mit Kindern ganz normal (sprich: GUT) um wie jeder andere normale Mensch auch…

        Und dann wiederum ein paar Wochen später war ich wieder „der aller Beste was ihr und ihren Kindern nur passieren konnte“ … nee echt also wenn ich an diese Zeit zurück denke wirds mir heut noch schlecht….

        Derweil sie es war (und zwar sie ganz allein), die ihre Kinder schwerer(!) psychischer Gewalt aussetzte. Was der Hauptgrund auch war warum ich sie verlassen habe!

        Nur eins von von vielen Beispielen: Aus heiteren Himmel (wir spazierten draußen alle gemeinsam bis es Nacht wurde) schleuderte sie ihre Tochter (ca. 10 Jahre alt damals) einfach so auf den rauhen Steinboden (Gehweg)… Kopf voraus. Einfach so… ohne Grund… und dann lachte sie sie auch noch hämisch aus… und ging ohne zurück zu blicken einfach weiter und lies sie weinend am Boden und Blutend(!) an den Händen einfach liegen. Exakt so ist es passiert!!!

        Ich dachte ich seh nicht richtig… ich war ganz perplex… ich rief ihr noch hinterher was das soll und sie soll jetzt zurückkommen… Kam nur noch mehr hämisches Gelächter zurück… und sie lief gnadenlos einfach weiter.

        Ich hab der Kleinen dann natürlich sofort aufgeholfen und sie getragen bis nachhause… sie weinte mir in die Schulter und konnte kaum mehr Reden… ich immer noch völlig perplex was da grad passierte… nach ca. 15 Minuten sprach die kleine Schluchtzend vor sich hin bzw. mir ins Ohr „Warum tut die Mami immer sowas“… und ich wusste darauf auch keine Antwort und sagte nur „ich weis es nicht…“…

        Daheim angekommen stellte ich Fr. Borderline zu Rede und fragte sie was das sollte. Antwort: „Ach… da musst du dir keine Sorgen machen… die hat auch nicht wirklich geweint sondern die Simuliert nur um Aufmerksamkeit zu bekommen“

        Das war jetzt nur eine von vielen Begebenheiten innerhalb kurzer Zeit wo ich zuerst meinen Augen und Ohren nicht traute was da grad geschehen ist… und als sich das immer und immer wieder häufte verließ ich sie… weil ich kann niemanden Lieben der so krass mit Kindern umgeht… allein das war schon ein Grund sie zu verlassen (nebst zig anderen Gründen auch…)

        Ich erzählte das alles (vieles hier nicht erwähntes aber gleichen schweren Kalibers) auch dem Jugendamt als ich der Kindesmisshandlung von ihr bzw. ihren Kindern falsch Beschuldigt wurde… aber die glaubten mir kein Wort… taten das als „Schlechtmacherei der Mutter“ gegenüber ab… „das tut jetzt nichts zur Sache“ etc…

        Fehlen mir heute noch die Worte.

        Generell war es so:
        Sie baute (schweren!!!) Mist ohne Ende… schiebte es dann im Ascnhluss glatt auf mich (bzw. auch auf andere)… verfluchte mich dann bis zum geht nicht mehr… ich solle mich aus ihrem Leben verpissen… ich sei ja der Scheißkerl überhaupt… ich sei ja ein Psycho sondersgleichens… ich solle mich nie wieder bei ihr melden (was ich nach solchen Ausbrüchen so oder so immer vorhatte)…

        Und nach ein paar Tagen.. spätestens nach ein paar Wochen kommt eine Mail als ob nie was gewesen wäre… freundlich… ob ich ihr nicht helfen könne bei XZY… oder ob ich ihr Geld überweisen könne weil sie (wie immer) total Pleite ist… sie müsse ja schon mit kaputten Bremsen Autofahren weils Geld (angeblich) nicht reichen würde zur Reparatur… sie habe ja nichts mehr zu Essen mit ihren Kindern… und sie freue sich schon von mir zu hören…

        Immer nach diesem ober-perversen und eigentlich Schizofrenen Muster…

        Dazwischen gabs dann wieder Kindes-Missbrauchs Falsch-Anschuldigungen und Hassanfälle gegen mich oder auch Anzeigen… Anwaltsdrohungen … wo ich gar nicht mehr wusste wo mir der Kopf stand… und danach dann so tun als ob nie was gewesen wäre… und mich auch noch um Geld anpumpen oder sonstige Hilfsleistungen fordern…

        Mogelte sich immer und immer wieder durch meine Telefon oder Emailsperren durch… nur um mich aufs heftigste zu verfluchen und im Anschluss dann ein paar Tage später um Geld-Hilfe oder sonstige Hilfen anzubetteln…

        Irgendwann hab ich all meine Nummern und Mails etc… geändert und das klappte dann. Seit dem ist Ruhe.

        Ab und zu krieg hör ich noch was über ein paar Ecken von ihr… und wie könnte es anders sein… Nur Kathastrophen.

        Unbegreiflich alles…

        Ich kanns mit dem Verstand zwar nachvollziehen wenn ich mir die Borderline-Symtomatiken halt durchlese und all die Beschreibungen … und dennoch drehts mir wenn ich zurück denke immer noch den Kopf und es erscheint mir alles irgendwie unbegreiflich…

        Und wenn ich mir dann noch vorstelle daß es laut offizieller Statistik Millionen von Borderliner allein nur in Deutschland gibt… 70% davon Frauen und wer weis wieviel davon alleinerziehende (eben solch durchgekanllte) Mütter sind… wird mir gleich noch viel schlechter als es eh schon ist wenn ich nur an meinen Fall zurück denke…

        Und ein Jugendamt und Familiengesetzte die solchen Frauen auch noch alle Karten zuspielen… einfach nur deshalb weil sie „die Mutter“ sind…

        Was ein Elend… wohin soll das führen?

        Soviel Therapeuten gibt es ja gar nicht die das alles austherapieren können… denn die Kinder tragen ja auch schwersten Schaden davon von solchen Müttern die vom Amt und Gericht und Gesetzt auch noch voll gedeckt werden… und der gesunde Vater weggedrängt und entrechtet wird und froh sein darf wenn er gändiger weise seine Kinder alle 2 Woche mal sehn darf… mit an sehen muss wie solch kranke Mütter die eigenen Kinder zugrunde richtet…

        Nee also kein Wunder daß manche daran verzweifeln… kein Wunder…

        1. Okay, momentan bin ich sehr in zeitnot. Ich versuche aber, sobald wie möglich mehr bei der Sache zu sein und auch einen neuen Artikel zu veröffentlichen. Dank Dir, schon einmal. 😉

    1. Solche Geschichten kenne ich mittlerweile viele.sie haben alle im Wesentlichen das gleiche Muster. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass das auf Jugendämtern und Gerichten nicht bekannt ist.
      Zu den spezialitäten gehören auch das fürsorgliche Erzeugen von (meist finanziellen) Abhängigkeitsverhältnissen, und aus diesem heraus erpresst sich die Täterin dann ihre Bedürfnisbefriedigung, zB unbedingtes stundenlanges Zuhören bei ihren Litaneien. Und wenn der Geschädigte dann auszuckt, ist die Täterin natürlich das arme Opfer.
      Hier wird mit dem Mittel der manipulativen Schuldgefühlerzeugung gearbeitet. Schuldgefühle werden als Waffe eingesetzt, und zwar ganz bewusst. Davon nehme ich auch das Jugendamt nicht aus, denn die Sozialarbeiterinnen dort sind mMn selbst alles Borderlinerinnen. Das geht so weit, dass es als ganz, ganz große Gemeinheit angesehen wird, wenn man für die Anschuldigungen irgendwelche Beweise oder wenigstens Beobachtungen anderer Leute verlangt. Wie kann man nur so böse sein zu so einer armen Frau??????

      Bei mir war es die Mutter, die so krank war. Ich habe das also mein ganzes Leben lang studiert. Meine Mutter hat sich dann meinen damals sechsjährigen Sohn als „Partner“ auserkoren, bei dem sie dieses Verhalten weiterexerzieren kann, was ich natürlich strikt unterbunden habe. Es folgte ein jahrelanger Gerichtsstreit ums Besuchsrecht, an dessen Ende meine Mutter sogar vom OGH Recht bekam, weil der argumentierte, sie wäre eine wichtige Bezugsperson für meinen Sohn sei (in Wirklichkeit mein Sohn für sie) und man dürfe dem Kind den Kontakt zu ihr nicht verweigern. Mein Sohn wurde also hochoffiziell vom österreichischen Staat dazu verurteilt, der kleine Liebhaber, Therapeut, Streichler, Masseur, Tröster,… für eine einsame, depressive Frau zu sein, und das gegen seinen willen, weil er in diesem Alter ja noch nicht weiß, was gut für ihn ist. Das habe ich natürlich trotzdem nicht zugelassen.
      Aber ich kotz mich an bei dem Gedanken, dass sich vielleicht irgendwo ein Kind zwangsweise regelmäßig Verhören von kranken Frauen aussetzen muss, in die Richtung: „Wärst du traurig, wenn ich tot wäre? Wie traurig genau?“…

        1. Ist jetzt für mich nicht wirklich notwendig, dass du mir antwortest. Nur kein Druck! Ich will nur, dass das bekannt wird, dass sich die Geschädigten irgendwo austauschen können und dass das aufhört.

  5. Aus deinen Beträgen ist zu erkennen wie sehr du immer noch an dieser Frau hängst und mit dem ganzen nicht fertig wirst.

    So beschämend und demütigend alle mit Borderline über einen kamm zu scheren. Das ist das letzte. Denn wie du sagtest hatte sie ein Drogen Problem und Drogen machen aggressiv und gewalttätig. Nicht jeder Borderliner wird gewalttätig oder ritzt sich. Ich bin derart schockiert und wütend über deine Beiträge. Unfassbar

    1. Schön. Genau das ist es, was auffällt: Der Täter, der Borderliner erhält das Mitleid. Auf das Opfer ist man wütend.

      Natürlich hat mir die Frau viel bedeutet. Sie ist die Mutter meines Sohnes.

    2. Wo bitte schön schert der Autor pauschal alle Borderline Betroffene über einen Kamm? Stimmt doch überhaupt nicht…
      Is schon gut dass er seine Geschichte veröffentlicht hat… sowas ist nämlich kein Einzelfall wo Behörden/Jugendamt und selbst auch die Polizei fast schon automatisch reagierend die Täter und Opfer Rollen vertauschen… ganz gemäß dem Spiegelverdreht-Verzerrten Krankheitsbild was Borderline halt nunmal häufig so mit sich bringt.

      1. Das mit den Täter-Opfer-Rollen habe ich ja auch festgestellt.

        Ich nehme an, dass sie eine Betroffene ist. Der Ton lässt sich nicht anders erklären.

        Danke für Deinen Kommentar! 🙂

  6. Meine 25 Jährige Tochter hat Borderline, Sie erzählt Ärzten das ich Sie als Kind misshandelt hätte,ich wäre als Mutter das letzte Sie glaubt fest daran und bringt Bekannte gegen mich auf.Das schmerzt mich sehr und macht mich unendlich Traurig.Zur Zeit ist Sie wieder in einer geschlossenen Abteilung.Der geringste Anlaß bringt Sie zum völligen Kontrollverlust.Sie schlägt Leute im öffentlichen Gebäuden nieder weil irgendwer Sie komisch ansieht.Hat Ihre Arbeit wieder und wieder verloren .Für all das gibt Sie mur die Schuld.Ich habe den Kontakt abgebrochen weil ich nicht mehr kann.Ich habe noch einen Pflegefall zu betreuen .Es geht nicht mehr mit meiner Tochter.Manchmal denke ich Sie will mich zerstören.

    1. Das klingt alles sehr böse. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Kraft: Auch wenn es wie tut, manchmal muss man Verbindungen kappen.

      Für mich war das größte Problem immer, dass mir niemand geglaubt hat. Alle haben ihr geglaubt, sie schien ja so sympathisch, nett und lieb für alle zu sein. Ich hoffe, wenigstens Dir glaubt man. Du wirst wahrscheinlich zu hören bekommen: „Aber sie ist doch Deine Tochter!“ Das hilft Dir nur nichts, wenn sie dabei ist, Dein Leben zu zerstören.

      Sei stark.

      Ich überlege gerade, ob ich nicht Erfahrungsberichte sammeln und anonymisiert veröffentlichen soll. Deiner wäre z. B. gut dafür geeignet.

    2. Borderliner(innen) suchen sich immer ein Opfer, das für ihr ganzes Leid verantwortlich ist. Und das wird dann auch mit einer nicht zu steigernden Besessenheit unerbittlich verfolgt, und das sicher bis zur völligen Zerstörung. Wenn der/die Kranke keine Hilfe bekommt, wird das anvisierte Opfer völlig vernichtet, und dann ist der/die Kranke befriedigt.
      Aber irgendwas muss trotzdem in ihrer Kindheit schiefgelaufen sein, sonst wäre sie nicht Borderlinerin.

  7. Ich bin selber Borderliner und ich führe eine wundervolle Beziehung mit meinem Freund. Er ist mein Ruhepool. Wir streiten nicht.
    Wenn man weiß was man hat und Tabletten bekommt und oder in Therapie ist kann man damit leben.
    Nicht jder Borderliner ist gleich und nicht mit jedem ist es schwierig eine Beziehung zu führen.

  8. auweia… ich lese im moment einiges über borderliner. habe einen kerl kennengelernt, der diese diagnose gleich zu beginn des kennenlernens offen aussprach… das fand ich zunächst eher positiv. so ein wenig misstrauisch war ich dann aber eben schon… ich werde mich gar nicht erst weiter mit ihm beschäftigen. habe schon einen psychopathen hinter mir. borderliner scheinen denen recht ähnlich zu sein. allein die ähnlichkeiten reichen um mich in die panische flucht zu schlagen.

  9. Ich habe Borderline diagnostiziert bekommen, mittlerweile mehrere Male in verschiedenen Kliniken sowie ambulant. Ich muss jedoch sagen, dass eine kritische Selbstreflexion bei mir an der Tagesordnung liegt (in nahezu jedem Streit suche ich die Schuld bei mir und leide massiv unter dem Resultat, während ich meine Freunde etwas zusammen stauche, wenn ich das Gefühl habe, sie teilen mir nur mit, was sie glauben, das ich diesbezüglich hören wollen würde). Massive und entgleiste Wutausbrüche durch meine eigene Hand, die meinerseits einschneidend in meinem Leben waren, kann ich an der Hand abzählen und gruseln mich selbst noch nach mehreren Jahren. Ich lernte meinen Freund kennen in dem Glauben, ein Monster zu sein, da ich Zuhause nichts anderes über mich hören durfte. Überrascht war ich selbst maßlos, als ich mitbekam und noch immer mitbekomme, wie sehr er von mir schwärmt, nicht bloß auf Oberflächlichkeiten bezogen, sondern empathische Fähigkeiten, Rücksicht, Kooperation, Vertrauen. Eigenschaften, die ich nie von mir erdacht hätte. Hauptsächlich schwärmt er von mir in dem Sinne, dass ich ihm Sicherheit biete, das sowie Selbstvertrauen. Meine dissoziativen Aussetzer/Entgleisungen sind wirr und unbestimmt; meinem Exfreund habe ich mal das Zimmer verwüstet vor 4 Jahren (allerdings weniger im materiellen Wert, selbst bei Entgleisung konnte ich da eine gewisse Grenze ziehen) und ihm mehrfach mit Suizid gedroht, seitdem ist dergleichen nie wieder passiert. Seit ich mein Zuhause verlassen habe, habe ich nie wieder über mich gehört, egoistisch oder etwa manipulativ zu sein. Ich schließe nicht einmal aus, dass meine Eltern Borderliner sind – oder vielmehr Narzissten. Meine Eltern ähneln der Beschreibung der Frau dieses Artikels enorm. Ich bin in absoluter Verwirrung über mich selbst aufgewachsen, da meine Eltern mich verprügelt haben, um im Anschluss zu behaupten, ich sei wohl wahnsinnig und habe mir das so ausgesponnen. Als Kind habe ich mich derartig manipulieren lassen, zu glauben, dass alles, was ich sehe, eventuell nicht real sein könnte. Als ich dann gen Volljährigkeit ansteuerte, war es für mich normal und alltäglich, abenteuerliche Ausreden über meine Veilchen zu erfinden. Ich glaubte vor Beendigung meiner Pubertät, es verdient zu haben. Als dann die Borderline-Diagnose folgte, wurde diese von meinen Eltern gegen mich verwendet. Meine Eltern haben es als Freifahrtsschein gesehen, alles mit mir anstellen zu können, ohne Folgen befürchten zu müssen, denn jeder weiß, welchen Wert die Wahrnehmung eines Borderliners in der Gesellschaft hat. Ich träume jede Nacht von der Zeit mit meinen Eltern und starte dementsprechend depressiv in einen unberührten Tag. Die Artikel über Borderline als angeblich solches wirken auf mich ähnlich wie meine Eltern: Zweifeln in schlechten Phasen alles Gute an, das ich je an mir zu finden glaubte. Die Fremdbeeinflussung von außen lässt mich manchmal im Insgeheimen die Komplimente meines Partners anzweifeln, während ich nichts Ferneres bestrebe, als nur ein einziges Mal als etwas Friedliches, Harmonisches, Wohltuendes betrachtet zu werden. Zu manipulativen „Glanzleistungen“ fehlt mir die Kraft – werde ich verlassen, kotze ich mir erstmal wochenlang die Seele aus dem Leib, bis mein Verstand sich sofort umfokussiert und ich die Erinnerungen an die jeweilige Person verliere. (Ich erinnere mich noch immer, aber „es ist nicht meine Erinnerung“. Nicht mehr. Praktisch nichts Wahrhaftiges. Das Resultat des inneren Sterbens nach wenigen Tagen bis Wochen. Woran ich mich fortwährend erinnere, ist das Schockerlebnis, wenn eine verlorene Bindung dich körperlich in die Knie zwingt.) Wenn meine Ängste mich übermannen, halte ich an manipulativen Ideen sogar fest, was jedoch daran scheitert, dass ich die Umsetzung in der Praxis doch nicht erleben will. Ich bin sehr dankbar über meine Fähigkeit des „Erinnerungen fortschließens“, das auch Menschen, die nicht länger in meinem Leben sein wollen, in sich verschluckt. Auch, wenn es mitunter dafür sorgt, dass ich nicht weiß, wo auf all der Strecke ich abgeblieben bin. Nur meine Eltern kann es nicht verschlucken.

  10. Ich kann davon ein Lied singen. Zweimal hatte ich das „Glück“, an eine Borderlinerin zu geraten, und zwar 2006 und 2013. Mit der ersten musste ich bereits nach einem halben Jahr zusammenziehen,da sie nur zu diesem Zeitpunkt ihre Wunsch-Arbeitsstelle in meiner Stadt antreten konnte. Also zog sie pünktlich samt ihrer beiden Kinder hier her und wir suchten uns eine schöne Wohnung. Wir renovierten und machten es uns hübsch. Allerdings dauerte es nicht lange und das Drama nahm seinen Lauf. 2 Ausraster an einem Tag samt zweier Polizeieinsätze und antanzen beim Chef, der davon Wind bekommen hatte, weil ich selbst Beamter bin. Die Polizei beließ es bei einer Ermahnung. Dies müsste ihr doch wohl eine Lehre gewesen sein, so dachte ich. Weit gefehlt. Einige Wochen später der nächste Ausraster, wo sie mich leicht mit dem Messer verletzt und einen Laptop kaputtgeschlagen hat. Diesmal 10 Tage Wohnungsverweisung wegen häuslicher Gewalt, 150 Sozialstunden für sie und die fristlose Kündigung der gerade fertig renovierten Wohnung durch den Vermieter. Ich wurde auf eine andere Dienststelle versetzt, da sich die Sache schon im ganzen Kollegenkreis herumgesprochen hatte. Also wenn ihr das nun keine Warnung gewesen ist, dann weiß ich es auch nicht, dachte ich so. Wieder weit gefehlt. In der neuen Wohnung folgten dann so im Abstand von 2-3 Monaten Ausraster 4 und 5. Beim 4. wurde sie erneut für 10 Tage aus der Wohnung verwiesen, beim 5. auf einmal ich. Ich hab die Welt nicht mehr verstanden. Erst danach habe ich die Reißleine gezogen und mich getrennt. Heute weiß ich, dass das viel zu spät war.

    2013 lief mir dann erneut die Liebe meines Lebens über den Weg, zumindest dachte ich das. Die ersten Wochen liefen harmonisch, ich schwebte im 7. Himmel, und zwar so sehr, dass ich mich sogar schon nach 3 Monaten von ihr dazu habe überreden lassen, uns gegenseitig unsere Namen tätowieren zu lassen. Irgendwann habe ich dann aber gemerkt, dass das, was sie so von sich gibt, hinten und vorne nicht zusammenpasst. Sie hat mich permanent angelogen, Tatsachen verdreht, mir für alles die Schuld gegeben, mir Sachen vorgeworfen, die sie selbst nicht anders machte und regelrecht versucht, mich mit frei erfundenen Geschichten zu manipulieren. Das kam schon einer Gehirnwäsche gleich, wo man irgendwann denkt, ob man verrückt geworden ist und überhaupt nichts mehr mitbekommt. Bei jedem kleinen Streit hat die nur rumgeschrien wie eine Verrückte und einen gar nicht zu Wort kommen lassen. Die hat so dermaßen gelogen, dass ich immer noch denke, dass sie ihre Lügen irgendwann selbst geglaubt hat. Irgendwie habe ich gemerkt, dass die in einer ganz anderen Welt lebt und die Realität gar nicht mehr mitbekommt. Sie wollte mir den Umgang mit weiblichen Bekannten verbieten und hat versucht, die Oberhand zu gewinnen.Die Reißleine habe ich hier gezogen, als sie so dermaßen abhob meinte, sie müsste sich in medizinische Dinge einmischen und diesbezüglich das Ruder übernehmen. Was ich für Medikamente bei bestimmten Krankheiten einnehme entscheidet immer noch mein Arzt und keine kaufmännische Angestellte. Die Trennung erfolgte Mitte 2015 nach 1 1/2 Jahren. Seitdem hat sie meinem Kenntnisstand nach ca. 10 neue „Beziehungen“ gehabt. Na herzlichen Glückwunsch. Ihre beiden Kinder werden sich bestimmt jedesmal freuen, wenn sie wieder ankommt und denen erzählt, dass Mama einen neuen Freund hat.

    Ich rede nur für mich, aber merke ich bei einer Frau noch einmal, dass da irgendwas nicht stimmt, bin ich sofort verschwunden.

    1. Entschuldige, dass ich bis jetzt nicht reagiert habe. Meine Webprojekte fressen mich momentan aber auf.

      Ich werde Deine Geschichte aber in einen eigenen Artikel packen. Ich danke Dir!

  11. Hallo Ihr alle,
    es ist so ‚gut‘ zu lesen, dass andere Leute den gleichen ‚Scheiß‘ durchmachen, jeder auf seine Art und Weise… Ich bin nach Australien gezogen, um dort mit meiner großen Liebe zusammen zu leben. Wir waren verliebt, hatten viele gleiche Interessen und viel Spaß, ich wusste nichts von seiner inneren Angst, Leere, kolossaler Wut und dass ich die nächsten Jahre als Energiequelle herhalten müsste. Ich hatte keine Ahnung, dass ihm niemand in seiner frühen Kindheit jemals faire Grenzen gesetzt hat. Zwei Kinder (jetzt 8 und 10) später und viele Jahre Auf und Ab, Auf und Ab, verstehe ich endlich (12 Jahre später!!) was das eigentliche Problem ist und warum ich das nicht mit ihm diskutieren kann und nie konnte. Sein merkwürdiges Verhalten, meine Einsamkeit in dieser kranken Beziehung, seine fiesen, sarkastischen Bemerkungen, keine Hilfe mit den Kindern (zum Glück vielleicht…) ich wusste nichts über die Borderline Persönlichkeitsstörung. Mein Mann macht mich krank und ich kann nicht weg, ich würde so gerne heute noch weglaufen!! Er ist suchtkrank, hat sich aber so gut unter Kontrolle, dass er als ‚workaholic‘ gerade seinen Doktor gemacht hat und nach aussen glänzen kann. Konfliktgespräche sind ’selbstverständlich‘ unmöglich und ich, die jahrelang versucht hat, mit ihm über Medikamente und Alkohol zu sprechen, Lösungen zu finden, selbst bei zig Therapeuten sass und ihn mitgeschleppt hat, habe erst in den letzten Monaten begriffen, dass die eigentliche Störung ‚Borderline‘ heisst und was das bedeutet. Er ist vor 3-4 Jahren mit einer PTBS diagnostiziert worden und nimmt daher zusätzlich seine krassen Medikamente zum Einschlafen (zum Glück haben wir eigene Zimmer, aber was bitte ist das für ein Zustand, das ist keine Beziehung, das ist eine Krankheit, ein Gefängnis für alle anderen… Weder sein Psychologe, noch sein Psychiater haben die Bordeline Störung erkannt. Ich habe dann in den letzten Monaten bei Dr. google sooo viele Berichte über die Störung gelesen und endlich, endlich ist der Groschen gefallen). Seelischer Missbrauch (seine Mutter war wahrscheinlich selbst Borderline, mindestens war/ist sie aber abhängig von der ‚Liebe‘ ihrer Kinder, die sie einforderte und super ist sie auch im Manipulieren, sein Vater leckte seine eigenen Wunden als erster Sohn eines brutalen Alkoholikers und hat jedenfalls nicht viel Lebensfreude in die nächste Generation weitergeben können, und Grenzen gesetzt hat keiner, die haben jetzt noch Angst vor seinen infertilen Wutausbrüchen und Launen…). Nach vielen Jahren mit schönen Momenten und unzähligen, unerträglich unschönen Szenen habe ich keinen Bock mehr. Ich bin ausgelaugt, angespannt und müde. Ich kann ihn nicht mehr achten, oder lieben, muss aber vorerst das dreckige Spiel weiterspielen… Manipulation, krasse unberechtigte Wutausbrüche (er weiss, wo er mich packen kann, wenn er Angst hat und mich zurück auf mein ‚Plätzchen‘ drücken will, wie einen gehorsamen Hund, dann schafft er das über die Kinder, die er als Werkzeug missbraucht, um seinen Willen durchzusetzen). Ich will meine Kinder vor schwerem Trauma und emotionalen Missbrauch schützen und das kann ich nur, wenn ich bleibe, bis sie älter sind… was für ein Zeitgefängnis. Denn wenn er denkt alles ist ok, dann kümmert er sich nicht um die Kinder, er arbeitet nur, die beiden haben noch nicht viele schlimme Szenen erleben müssen, sind aber gestresst, klar merken sie, wie doll ich kämpfe…
    Ich habe Angst, krank zu werden, weil ich mich zuhause fast nicht entspannen kann. Ich habe zum Glück Unterstützung im Freundeskreis und ich habe eine gute Therapeutin (viele Suchtkranke haben Borderline ohne es zu wissen, sie behandelt Suchtkranke plus Familien) aber wenn ich gehen würde (ich bin im März für 2 Wochen ausgezogen, um nachzudenken und habe einen Vorgeschmack von widerlichem Hass, finanzieller Manipulation, verbalen Drohungen usw. bekommen, emails über emails in Rage geschrieben, zuhause hat er gewütet und viel zerstört und dann immer wieder – ‚wo sind meine Kinder‘ usw., wie konnte ich sie ihm vorenthalten? Aber die mussten dann ein paar Tage durch ‚wen hast Du lieber‘ usw., oder er wollte einen Urlaub nur für sich und die Kinder buchen usw. (alles nur leere Drohungen) usw. kein Sinn und kein Ende. Er ist so krank im Kopf und ich kann und werde meinen Kindern das nicht antun. Eine Trennung ist traumatisch genug, aber eine volle Ladung Borderline-Verhalten über Jahre auszuhalten, als Kind, ohne dass jemand dabei ist, und das würde passieren, wenn er die Kinder die Hälfte der Zeit (oder mehr… ich habe genug Geschichten über Gerichtsurteile gelesen) hätte, das kann ich nicht verantworten und er würde mich mit den Kindern nicht nach Deutschland reisen lassen. Ja, ein klebriges Spinnennetz ist das, da kann ich alle anderen, die so etwas durchmachen müssen nur einmal tröstend umarmen, niemand würde eine solche Beziehung eingehen, wenn er/sie vorher wüsste, was ein Borderliner im Gepäck für Überraschungen mit sich trägt. Ich wusste nicht, dass es so etwas gibt. Meine Kindheit war schön und stabil, meine Freunde sind ’normal‘ und ich kämpfe täglich (oder sollte ich sagen ich versuche meine Grenzen in stetem Orkan aufrecht zu halten) mit einem kranken Tiger, den ich geheiratet habe (!), der seine eigenen Lügen glaubt und denkt unsere Beziehung sei völlig ok und er müsse nur mal sein widerliches Büro aufräumen (der Spiegel seines mentalen Stadiums), ansonsten ist doch alles in Ordnung… Euch allen viel Kraft! Und schwarzer Humor….oder weisser??? 😉

    1. Wäre super, wenn ich aus dem Erfahrungsbericht einen eigenständigen Artikel machen könnte. Natürlich alles anonym.

      Viele Grüße und alles Liebe

      Wolle

        1. Mach das! Ich weiß noch, dass es mir richtig gut getan hat, als mir das erste Mal jemand zugehört und geglaubt hat, als ich in Therapie gegangen bin. Das war ja so ein Wahnsinn, das hat niemand geglaubt. Wenn man mir ansatzweise geglaubt hat, hat man mir viel Schuld dafür gegeben. Wenn dann noch die Wahrnehmung des Borderliners hinzukommt, der alles komplett verdreht, kann man so richtig an sich zweifeln. Ich habe mich tlw. gefragt, ob ich nicht irgendwie kaputt bin und alles verdrehe. Zum Glück hatte ich genug Beweise, dass dem nicht so war. 😉

          Ne, schreib Dir mal ruhig etwas herunter. Ich mache dann daraus und Deinem Kommentar einen Beitrag.

      1. Hier ist der Zusatz zu meinem ersten Kommentar, ist vielleicht etwas lang geworden…
        Was ich ganz allgemein über die Borderline Persönlichkeitsstörung denke… – und das ist viel, denn wir, als Partner, werden zu Experten und gewinnen ein Wissen, das wir lieber nie gehabt hätten. Ich denke, dass man Borderliner bestimmt nicht über einen Kamm scheren kann und darf. Unser Gehirn ist plastisch und Menschen, die sich ihren Problemen bewusst sind und in der Lage sich zu reflektieren, vor Allem aber beginnen, die Verantwortung für ihr Verhalten zu übernehmen, die sind den ‘anderen’ Borderlinern um galaktische Entfernungen voraus. Ausserdem denke ich, dass die Borderline Persönlichkeitsstörung ein Name für ein Verhalten ist, das mal mehr, mal weniger ausgeprägt sein kann, genauso wie frühkindliche Traumata auf viele schreckliche Arten und Weisen ein Leben beinflussen können. Über die genetische Komponente kann ich nichts sagen, das finde ich nach wie vor interessant: wie viel kommt im Zellpaket, wie viel wird geschmiedet? Ich denke, dass Borderlineverhalten eine Anpassung an emotionale Manipulation und Missbrauch in der Kindheit ist, in dem Fall meines Mannes gab es diese ungesunde ‘Liebe’, oder Symbiose zur Mutter (vielleicht auch Borderlinerin), die ihren Kindern A keine Grenzen gesetzt hat und sie B nicht in Ruhe gelassen hat. Und das beginne ich jetzt gerade erst zu begreifen: Sie hat nicht nur keine Grenzen gesetzt, sondern die ganze Babyzeit und Kindheit die persönlichen Grenzen (die es ja nie gab, weil die Kinder sie nicht lernen durften) ihrer Kleinstkinder überschritten und damit deren intimen Persönlichkeitsbereich und ihr Recht, eine andere Person sein zu dürfen, unwissentlich ‘vergewaltigt’. Ich habe gelesen, dass es in der frühkindlichen Entwicklung zu hirnorganischen Identitätsstörungen kommen kann, das Kind versteht sich nicht als eigene Person, weil die Mutter es emotional von ihr abhängig hält (‘ohne mich kannst Du nicht überleben’). Die Mutter ‘braucht’ das Kind, um ihre eigene Leere zu stopfen, ein Energievampier, der glaubt, die Liebe der Babies und Kleinkinder wie ein Blutegel aufsaugen zu dürfen, um selbst überleben zu können. Mein Mann weiss nicht, wer er ist, er weiss immer noch nicht, dass er manipuliert wurde (wenn ich versuche, so etwas mit ihm zu besprechen, macht er dicht) noch kann er Verantwortung für sich selbst, oder seine emotionalen Reaktionen übernehmen, alles wurde für ihn gemacht und sein Verhalten wurde entschuldigt. Seine Mutter glaubt bis heute, er wäre so ‘schwierig’ geboren, dabei hat sie einen emotional verkrüppelten Erwachsenen kreiert. Intelligent, im Job erfolgreich und im ‘Spiegeln’ natürlich auch. Er hat, seit er klein war, mit Wutanfällen, Opfergehabe usw. manipulieren gelernt, und seine Aggession (wahrscheinlich darüber, dass er nie verstanden, oder gehört wurde und zudem niemand da war, der hätte sagen können – das hier ist cool, das aber nicht) an seinem kleinen Bruder ausgelebt. Leider bekommt man den Liebsten, oder die Liebste nicht mit einem Zettel am Ohr serviert: “Schwierige Kindheit, Borderline Persönlichkeitsstörung, trinkt zuviel, die netten Eltern sind ein passiver, traumatisierter Vater, der sich als Marionette umherschieben lässt und eine unterschwellig aggressive, manipulierende Mutter, herzlich Willkommen in der Familie”.
        Auch glaube ich, dass die Borderlinestörung fälschlicherweise prozentsatzmäßig öfter bei Frauen diagnostiziert wird, weil viele Borderline-Männer sich hinter ‘Alkoholismus’ oder ‘Drogensucht’ verstecken.
        Zu Spiegeln/Projezieren: schon ganz früh in der Beziehung hat mein Mann meine Werte und Stimmungen übernommen, davon gelebt, Energie bezogen und ich habe es nicht gesehen und ich habe auch nicht gewusst, dass es so etwas gibt. Was ich jetzt deutlich sehe: er hat die Wahl, jeden Tag, will aber immer noch umsorgt werden, wie ein Baby und darum ist er sauer auf sich selbst und will dann diese Wut an mir auslassen, weil ich nun gerade da bin. Ein Beispiel: seit Januar will er Feuerholz schneiden (unsere Hauptheizquelle ist ein Holzofen) und tut es nicht. Er kann weder vorausplanen, noch sich selbst motivieren, oder Verantwortung übernehmen. Wir haben jetzt Mitte Juli (australischer Winter, auf den Bergspitzen liegt Schnee) und vor ein paar Wochen ist er betrunken von der Terasse gefallen und hat sich den Knöchel verstaucht. Im betrunkenen Zustand wollte er kein Kühlpaket, am nächsten Morgen hat er es in einer aggressiven Art und Weise eingefordert, als müsse ich sofort und jetzt Verantwortung für seinen Schmerz, oder seinen Unfall übernehmen. Widerliches Verhalten, einfach ekelhaft. Ich sage oft ‘Nein’, aber er ist ja nicht mein Kind. Ich habe einfach keine Energie und auch keine Lust mehr, mich mit den Aufs und Abs eines Kranken zu befassen. Seitdem muss ich mir täglich das Gejammer anhören und wenn ich sage: ‘Immer noch kein Mitleid’, wird er wütend (ja, er hasst mich dann geradezu) und geht. Obwohl er trinkt und Medikamente aller Art einwirft, ist er geradezu besorgt um seine Gesundheit. Er isst nur glutenfrei (meiner Meinung nach ist es chronischer Stress-Durchfall und die Reaktion auf Alkohol und Medikamente). Er macht keinen Sport und isst zuviel Fleisch und Süßes, ich muss mir aber immer wieder Vorträge über Ernährung und seine neuen Absichten anhören, es gibt keinen einzigen Morgen an dem er aufsteht und vielleicht sagen würde: ‘Guten Morgen, wie geht es Euch?’ Er hat immer schlechte Laune, beleuchtet alles negativ, hat entweder schlecht geschlafen, oder Ohrenschmerzen, oder Durchfall, Artrithis, sein Köchel schmerzt, eine Erkältung ist im Anmarsch, oder, oder, oder. Hier glaube ich auch, dass seine Mutter ihm das nötige Mitleid gegeben hat (und immer noch über das Telefon gibt) und er verwechselt das irgendwie mit Liebe. Jedenfalls säge ich jetzt unsere Holzreste klein…
        Wenn er, in seiner ‘Opferrolle’ (ohne Grund) seinen gesamten Müll auf einem Tischchen am Flughafen hinterlässt (er hatte sich Kopfhörer für den Flieger gekauft) und beleidigt und stumm zum Gate geht, dann sehe ich, wie sehr er sich sonst an meinen Werten bedient, wenn er ‘stabil’ ist, oder gerade versucht, sich zu benehmen. Seine liebevolle Fassade kann sich von einer Sekunde zur nächsten zu purem Hass wandeln, er ist das Opfer, aber dazu braucht er einen Täter, ja, da ist sie ja!!! Und ich stehe da und denke: ‘Häh? Hat der noch alle? Ich habe ihm doch gerade eine Frage gestellt. Wie kann er denn darauf wütend und bleidigt reagieren, davon stürmen und rufen: ‘Siehst Du! Das tust du mir immer an!!’
        Was denn bitte?? Wenn man einmal verstanden hat, dass es sich um eine ‘hirnorganische Psychostörung’ handelt, dann kann man sich einen Tee machen und etwas enttäuscht mit den Schultern zucken, denn so hatte man sich seine Beziehung ja nicht gerade vorgestellt. Diskussion jeglicher Art, vor Allem aber natürlich emotionaler Art, oder Konfliktgespräche kann man knicken, geht leider nicht. Es muss so viele Leute geben, die mit so jemandem zusammen leben, das Verhalten der anderen Person nicht verstehen, oder deuten können und im Dunkeln tappen. Sie versuchen sich zu erklären, Kompromisse zu finden und dem anderen, der ja durchaus intelligent erscheint, klar zu machen, warum sie sich in der Beziehung allein und nicht gehört fühlen. Diese Leute leiden, wie ich, wie wir alle, als Partner, jahrelang, bis ihnen irgendwann die Augen geöffnet werden, oder eben nicht. Im Moment bleibe ich der Kinder wegen, bin aber, solange mein Mann uneinsichtig und unbehandelt bleibt, allein in dieser ‘Beziehung’ und weiss, dass es zu gefährlichen Situationen kommen kann. Jederzeit. Ich bin dabei viele Sicherheitspläne umzusetzen, obwohl ich die Energie gerne in andere, nettere Dinge stecken würde und ich kann auch versichern, dass es ganz doll weh tut, wenn einige Leute einem keinen Glauben schenken…als ob man sich so etwas gerne ausdenken würde. Ich würde so gerne vor Allem junge Leute warnen, die in der Liebe blind sind und nicht wissen, dass es so etwas, wie Borderline überhaupt gibt, die die Anzeichen nicht sehen können, denn nicht immer sind die klar erkennbar. Leider wird es aber immer, immer wieder Leute geben, die in die Falle gehen und leider wird es immer, immer wieder Eltern geben, die ein Trauma in die nächste Generation weiterreichen (natürlich gibt es sicher auch andere Situationen, die ein Trauma und damit eine Persönlichkeitsstörung auslösen können): ‘Hier, bitte, ein Geschenk für’s Leben. Vielleicht kannst Du es mit anderen teilen…’
        (Tip bei youtube: Zwischen Himmel und Hölle – Borderline und Krisen beenden, von PD Dr Katharina Klees; Buch: Schluss mit dem Eiertanz von P. Mason und R. Kreger)
        Euch allen alles, alles Gute!

        1. Liebe Anne,
          ich habe deinen Blogbeitrag sehr interessiert gelesen, danke für die sensible Darstellung deiner Einsichten und Erfahrungen.
          Du schreibst: „Im Moment bleibe ich der Kinder wegen, bin aber, solange mein Mann uneinsichtig und unbehandelt bleibt, allein in dieser ‘Beziehung’ und weiss, dass es zu gefährlichen Situationen kommen kann. Jederzeit.“
          Ich bin als Kind in einer solchen Beziehung aufgewachsen, das wurde durch eine Begegnung mit einem Borderline, bei mir vor kurzem in Erinnerung gerufen. Deshalb setze ich mich gerade intensiv mit diesem Thema auseinander.
          Seltsamer Weise projiziere ich die Krankheit gerade auf mich selbst: Ich suche die Schuld bei mir und so verrückt es klingt, halte mich selbst für krank. Obwohl mein Leben und meine eigene Familie intakt sind …
          Ich weiß, dass mich meine Kindheit schwer traumatisiert hat, ich habe auch heute in der Mitte meines Lebens noch Schwierigkeiten mit meinem Selbstwert. Mein Umfeld jedoch liebt und schätzt mich für meine Aufrichtigkeit und Fürsorglichkeit. Das alles ziehe ich gerade in Zweifel; ich bin emotional außer Kontrolle geraten, weil ich mit meinem Kindheits-Schema in Kontakt gekommen bin. Ich verliere mich und traue mir selbst nicht mehr, obwohl ich über lange Jahre wirksame und konstruktiver Coping-Strategien gegen meine Selbstzweifel entwickelt habe.
          Wenn ich dir an dieser Stelle einen Rat geben darf: Schütze deine Kinder! Verlasse deinen Mann, auch wenn du ihn von Herzen liebst und ihn nicht aufgeben möchtest, weil du seine Verletztheit spürst. Der einzige sinnvolle Weg für ihn ist eine Therapie.
          Deine Kinder leben in einem Umfeld, das ihnen Furcht lehrt. Furcht vor dem nächsten Streit, vor der mießen Stimmung im Haus und Furcht vor deiner Verzweiflung darüber – aber auch Traurigkeit über deine Unfähigkeit, ihnen die Sicherheit zu geben, die sie brauchen. Nicht nur dein Mann hinterlässt Narben auf der Seele deiner Kinder, auch du fügst ihnen diese zu – weil du zulässt, was ihnen im Alltag begegnet und völlig normal erscheint, obwohl es destruktiv und gefährlich für ihre gesunde psychische Entwicklung ist.
          Ich habe Jahre gebraucht, mich an Wochenenden zu gewöhnen, an denen einfach nichts los war. Erst da ist mir bewusst geworden, wie unbarmherzig sich unser krankes Familienleben in mein Bewusstsein eingebrannt hat. Das ist etwas, was mich bis heute im Leben erschüttert. Denn ich sehe die Welt durch den Filter psychisch kranker Eltern, nicht des gesunden Kindes, das vorbehaltlos und offen in ein manipulatives Familienumfeld hineingeboren wird.
          Alles Gute für dich und deine Familie.

  12. Liebe, oder lieber N.,
    vielen lieben Dank für Deine Sicht und eine dicke Umarmung, ja, ich weiss…Traumata jeder Art werden von Generation zu Generation großzügig weitergegeben und die Menschen, die daran zu knapsen haben, haben nie darum gebeten. Hätte ich gewusst, dass hinter der liebenswerten Fassade meines Mannes Abgründe liegen und dass seine Launen wechseln wie Aprilwetter, hätte ich ihn sicher nicht geheiratet, oder Kinder bekommen. Meine Kindheit war wunderschön und es tut weh zu wissen, dass meine Kinder ihre Kindheit anders erleben. Du rätst mir zu gehen und wenn das so einfach wäre, hätte ich es sicher längst getan. Und zu ‚gefährliche Situationen jederzeit‘: ich meine damit, dass es ‚möglich‘ ist, weil ich ihn schon ‚psycho‘ erlebt habe. Ich meine nicht, dass es an der Tagesordnung steht. Mein Mann ist eher der co-abhängige, leidende Borderliner, der sich isoliert, andauernd arbeitet und Wut und Hass meist nach Innen richtet. In all den Jahren kam es zu 2 Situationen, in denen ich die Polizei hätte rufen sollen – daraus habe ich gelernt, das nächste Mal wird alles dokumentiert. Was mich und die Kinder mürbe macht sind seine schlechte Laune, diese emotionale Abhängigkeit, das infantile Gehabe und die Trinkerei (meist geht er früh zu Bett, damit er nicht zuviel trinkt, er nimmt seine Medikamente für oder gegen 🙂 seine PTBS und pennt ein – er schläft in einem eigenen Zimmer). Ich zerbreche mir täglich den Kopf um ehrlich zu sein – welchen Weg soll ich einschlagen und welcher Weg führt zu ‚weniger‘ Trauma, denn eins ist klar, beide Optionen (gehen oder bleiben) hinterlassen Narben. Für meine seelische Gesundheit wäre eine Trennung von Vorteil, ich finde es schwer, mich zuhause zu entspannen, weil ich nie weiss, was als nächstes wieder los ist: ist er stabil, oder instabil? Und wann kippt es wieder… Es wäre keinem geholfen, wenn ich in 5 Jahren an Stress-Krebs stürbe…das ist klar. ABER… die Kinder… ich weiss nicht, ob Du meinen ersten Beitrag weiter oben gelesen hast. In einer Borderline-‚Beziehung‘ ist man sicherer, als in dem Moment, in dem man sie aufgibt. Wenn ich einen Schlussstrich ziehen würde, wären die Kinder mindestens 50% der Zeit beim Vater (es gibt so viele schlimme Geschichten von Gerichtsurteilen, die zugunsten des kranken Elternteils ausfallen). Ausserdem wäre ich ewigem Hass ausgesetzt und mein Mann würde die negativen Emotionen mir gegenüber an unseren Kindern auslassen. Er würde zB. mit ihnen wochenlang in den Urlaub fahren (um mich zu ärgern), er würde mich nicht mit den Kindern in die Heimat reisen lassen, vielleicht würde er trinken, wenn er die Kinder hat usw. So wie es jetzt ist, habe ich als die einzig emotional stabile Erwachsene einfach mehr Kontrolle, die Kinder vor destruktivem Verhalten und negativer Laune zu schützen. Mein Mann und ich streiten fast nicht, weil ich nicht anbeiße. Die Kinder sind sicher, an denen lässt er sich nicht aus (dh. er ist nicht in der Lage Grenzen zu setzen und wenn die beiden streiten, kann es bei ihm mit seiner niedrigen Frustrationstoleranz sehr schnell zu Wut kommen) und darum muss ich hier sein… Ich lasse mir nichts gefallen und wenn mein Mann unmöglich ist, gehe ich/machen die Kinder und ich einen Ausflug, besuchen Freunde usw., es ist nur tierisch anstrengend, weil man manchmal auch gerne in Ruhe zuhause aufräumen, oder etwas anderes machen wollte. Ich organisiere viele Spielnachmittage bei ‚gesunden‘ Familien, die Bescheid wissen. Wenn die Kinder dem Borderline- Auf-und-Ab alleine ausgesetzt wären, würden sie siegessicher in den co-abhängigkeits-Strudel rutschen, sich für die Launen meines Mannes verantwortlich fühlen und wären seinem Leiden und seiner Unfähigkeit faire Grenzen zu setzen, oder seiner Unzuverlässigkeit ausgesetzt. Sie könnten sich nicht schützen. Ich finde das unverantwortlich. Klar sehen die Kinder, dass ich ab und an an meine Grenzen komme. Dass ich weine, oder oft müde und erschöpft bin. Aber wenn ich hier bin, kann ich ihnen erklären, warum ihr Vater so, oder so reagiert, ich gehe mit ihnen zu einer Therapeutin, wir machen ganz viele tolle Sachen ohne den kranken Vater und natürlich wäre es toll wenn man sich darauf freuen könnte, nach Hause zu kommen und entspannt durch die Tür zu treten…
    Mein Mann hat in den letzten Wochen 2 Therapiestunden gemacht und will wieder hingehen. Ich werfe mich ihm nicht himmelhochjauchzend zu Füßen, weiss aber, dass dazu eine gewisse Bereitschaft gehört.
    Jetzt gerade kann ich unsere Situation drehen und wenden, es gibt keinen Gewinner. Entweder kommt mein Mann schleichend zu mehr Einsicht, oder ich warte ein paar Jahre, bis die Kinder mehr verstehen, sich selbst schützen können und ziehe dann die Reißleine.
    Ich hoffe, dass Du Deine Balance und Lebensfreude bald wieder ausgräbst!!!
    Alles, alles Gute,
    Anne

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