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MGTOW – Die Bewegung wird größer

Nur mal eben kurz:

MGTOW – Men Going Their Own Way ist eine stark ansteigende Bewegung

Google Trends gibt folgenden Graphen zum Suchbegriff „MGTOW“ heraus:

google_trends_mgtow

Für die, die den Begriff nicht kennen:

Aus dem Urban Dictionary:

MGTOW
Men/Man Going Their Own Way.

MGTOW is basically the statement of self-ownership and saying that only you have the right to decide what your goals in life should be.

It is saying that, as a man I will not surrender my will to the social expectations of women and society, because both have become hostile against masculinity.

Male 1: Dude, why don’t you have a girl friend?

Male 2: Its not for me bro, I’m a MGTOW.

In kurz: Männer wollen sich nicht mehr sozialen Erwartungen – zumeist von Frauen – unterwerfen, weil sich viele Dinge als männerfeindlich erweisen. Man kann darüber viel in diesem Blog nachlesen. Habe meine Repeat-Taste deaktiviert. 😉

Männer wollen also immer weniger Bindungen eingehen, weil sich diese Bindungen als oftmals sehr schädlich für den Mann herausstellen. Man ist ganz schnell zahlender, entsorgter Vater, der seine Kinder nicht sehen darf usw.

Die Ursachen sind ganz eindeutig im Feminismus zu suchen. Es gab kürzlich Zahlen, dass immer mehr Frauen heiraten möchten. Die MGTOW-Zahlen sprechen auf der männlichen Seite aber genau die gegenteilige Sprache. Ich sehe auch immer mehr Männer verzweifelt gegen den faschistischen Feminismus ankämpfen. Verzweifelt. Die Betonung liegt auf verzweifelt.

Es wird Zeit, dass auch Frauen nicht nur alberne Schildchen in die Luft halten und den Feminismus bei Tumblr oder Twitter kritisieren. Bei Tumblr und Twitter werdet ihr kaum den Mann fürs Leben finden und Dinge verändern. Kommt in die Realität und ändert sie. Die meisten Männer sind nur wegen der derzeitigen Lage MGTOWs.

 


 

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54 Gedanken zu „MGTOW – Die Bewegung wird größer

  1. Ich bin mal echt gespannt, wie lange es dauern wird, bis man von staatlicher Stelle MGTOW-Anhängern das Leben schwer machen wird.

    Denn MGTOW bedeutet ja auch, sich auf seine Vorlieben zu konzentrieren, mehr Zeit in seine eigenen Kinder zu investieren, seine Hobbys nicht mehr zu vernachlässigen, nur so viel zu arbeiten, wie man für sich selbst und seine direkten Nachkommen braucht, etc.

    Volkswirtschaftlich wird das zu Verwerfungen führen, denn derzeit wird ja parasitär mit dem von Männern Erarbeiteten umgegangen.

    Der „Disposable Man“, blöd wenn er sich nicht mehr länger versklaven lässt 🙂

    1. Ich befürchte, dass die MGTOWs keine Nachkommen haben werden.

      Ich finde ja auch, dass man noch weitergehen sollte. Man sollte Feministen und Frauen einmal mit der ganzen Sch… allein lassen. Die Feministen, weil sie es nicht anders wollen und die Frauen, weil sie sich ebenfalls alles gefallen lassen.

      Wir Männer haben ja schon lange keine Stimme mehr.

    1. Ich verweigere mich ja schon radikal:
      Keine Beziehung, keine Literatur, keine Musik, keine Filme usw. alles ohne.

      Dass da auch die „normalen“ Frauen drunter leiden, ist mir klar. Aber auch sie haben eine Stimme. Wie schon gesagt: Wir haben keine mehr. Wir sind direkt Nazis, Maskutrolls usw.

      1. Oh ja, nachhaltig entehrt, ohne verbleibende Selbstsicherheit, ohne Identifikation, ohne sexuelles Selbstverständnis.

        Weil wir uns zu lange definiert haben über das, was uns das „Schöne Geschlecht“ ins Ohr säuselte, mit der (falschen) Mutter begann das Übel.

        Damit macht man Männer zu Junkies (im Bezug auf das „unverzichtbar“ Frauliche): Ohne Mami geht gar nichts.

        Anstatt man sie/uns zu selbstbewussten, stolzen Männern erzogen hätte! Wie es ab und zu im Orient noch stattfindet.

        Weil die westliche Propaganda gegen die Ehre der Männer wirksam wurde, der Vater musste sie schon aushalten, und jetzt wir selbst. Damit sind wir als Knechte erschaffen. Seit Esther Vilar hat sich nichts verbessert.

        Mit dem Rücken am Abgrund, winselnd um jedes bißchen Zusprache.

        David Deida kontert da sehr befreiend: „Wenn Sie sich dafür öffnen, nahe an Ihren Grenzen zu leben, wird sich Ihr tiefstes Lebensziel langsam zu erkennen geben.“ – „Der Weg des wahren Mannes: Ein Leitfaden für Meisterschaft in Beziehungen, Beruf und Sexualität.“ J. Kamphausen Verlag.

        Ich glaube langsam, dass das Leben mit Gegenwind mehr Spaß bringen wird.

        Siehe auch

        http://allesevolution.wordpress.com/2014/11/09/der-wunsch-der-manner-frauen-zu-gefallen-und-sie-zu-befriedigen-wie-eine-prostituierte-ihn-erlebt/

      2. MGTOW und Beziehung passen meines Erachtens schon zusammen. Es ist dann aber eine emanzipierte Beziehung.

        Womöglich verunsichert das die eine odere andere Traditionalisitin.

        Die „Richtige“ wird es zu schätzen wisen, dass Du weißt, was Dir im Leben selbst und nachhaltig wichtig ist. Was Du erreichen willst, für was Du lebst.

        Und sag jetzt nicht, Du lebst für eine Frau. Das ist nämlich nicht damit gemeint…

        Und damit ich hier nicht als Klugscheißer dastehe:

        Ich weiß es selbst noch nicht. Ich weiß aber, dass ich auf der Suche bin 🙂

        Und ich weiß, dass meine beiden Söhne auch dazu gehören werden.

        1. Bei mir ist das so wie mit meinem „vegan straight edge“-Dasein. Es hat sich einfach ergeben. Ich bin ja kein überzeugter MGTOW. Die MGTOW-Bewegung hat halt zufällig viele Ähnlichkeiten zu meinem Leben. Genauso wie die STRAIGHT EDGE-Bewegung. Ich bin kürzlich erst darauf aufmerksam gemacht worden, dass ich einer sein könnte. 😉

          Die – für mich problematische – Sache mit all diesen Begriffen: Es stecken oft Ideologien dahinter, die die Anhänger radikal werden lassen. Ich bin zwar auch radikal, muss meine Ansichten aber nicht so vehement an den Menschen bringen.

          MGTOWs wirken oftmals verbittert und frauenfeindlich. Ich denke das ist ein großes Problem der Szene. Ich spreche jetzt nur von einem Teil. Dieser Teil ist aber deutlich spürbar. Frauenfeindlichkeit bringt uns aber genauso weit wie die Männerfeindlichkeit der Feministen. 😉

          …und als Veganer muss ich sowieso Hinweisschilder aufstellen, dass Fleischfresser hier nur geduldet sind. 😀
          Das war ein Scherz. Ich ernähre mich nur anders. Mein Ernährung hat zwar die entsprechenden Gründe dahinter, aber momentan gibt es viel wichtigere Dinge. 😉

      3. „Keine Beziehung, keine Literatur, keine Musik, keine Filme usw. alles ohne.“
        Das würde ich nicht aushalten.
        Die richtige Musik stiftet mir pure Freude (z.B. Vicente Amigo), wenn ich mir das auf Youtube 2h angeschaut habe ist mir so als wär ich sexuell absolut befriedigt 😉
        Gute Filme – klären auf und bewegen einen innerlich,
        Literatur, wie bloß ohne damit leben, z.B. ohne Thomas Bernhard? ohne Balzac?,
        und Beziehung, ja, eben mehr auf Augenhöhe und weniger als Knecht.
        Und eigene Kinder, unbedingt, wenn einem das wichtig ist.
        So lange Du nicht auf Google verzichtest, mache ich mir aber noch keine Sorgen 😉
        Ich halte – ganz im Ernst – die Suchmaschinen und das WWW für die größte Errungenschaft.

        1. Ähm… Du hast da etwas völlig falsch verstanden… 😀

          Ich verzichte auf

          Literatur,
          Musik und
          Filme

          von Frauen.

          Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Literatur von Frauen oftmals feministisch verseucht ist und weniger Tiefe hat. Außerdem muss ich immer die Literatur von befreundeten Schriftstellern lesen, wenn mir der Feminimus Zeit gönnt. (Da lese ich sehr viel Zeug, was Frauen geschrieben haben und es ist fürchterlich.)

          Musik kaufe ich mir keine von Frauen, höre allerdings bei Gratisanbietern Tina Dico und ein paar andere Frauen. Finanziell unterstütze ich sie nicht.

          Filme von Frauen – wenn ich ehrlich bin: Ich kenne keinen guten Film mit einer Frau als Regisseurin.

          Insgesamt fällt es einem sehr leicht auf diese Dinge von Frauen zu verzichten. Unser Patriarchat hat es ja so eingerichtet, dass Frauen bei diesen Dingen „andere Leistungen“ erbringen und mir daher nicht zusagen. 😉

          Seid aber froh, dass ich vieles von dem feministischen Hetzwerk nicht lesen müsst… 😀

            1. Ich bestreite nicht, dass Frauen schön singen können. 😉

              In meiner Hauptmusikrichtung, mit der ich mich so quere, sind Frauen sehr selten und singen zumeist weniger schön. Ich mag aber Opernarien von Frauen.

              Du kannst mir einen Film nennen. Schlimm, dass ich auf genau diesen einen Film verzichten muss, weil ich so bockig bin. 😀
              Ja, gut… Weiter…

              Ich habe aber heute festgestellt, dass Frauen sehr gut Kinderbücher schreiben können. Bis dann die Jungs halt blutrünstiger und realistischer werden. Harry Potter soll ganz gut sein. Als die gute Frau aber für Erwachsene geschrieben hat, hat sie auf ganzer Linie VERKACKT. 😉

              Nein, für mich bedeutet es kein Problem auf diese Dinge von Frauen zu verzichten. Sobald sie umsonst sind, verzichte ich ja auch nicht, aber ich meide sie.

              1. ^^

                Wir haben einen sehr unterschiedlichen Musikgeschmack – ach wenn ich nicht unbedingt behaupten würde, dass ich einen habe. Bei klassischer Musik muss es mir vor innerem Gefühl kalt den Rücken runterlaufen (wie Orffs Carmina Burana, Strauss Zarathustra oder ziemlich alles, was russische Männer singen). Opernarien lösen bei mir auch ein Gefühl aus, das ich jetzt mal als das beschreiben würde, was man hat, wenn man seine Eier in einen Eiskübel hängt.

                Trotz der unterschiedlichen Geschmäcker empfehle ich K-19 nochmal. Hey, das ist der einzige Film mit Han Solo und Oskar Schindler (für die Jüngeren: Das sind Indiana Jones und der Typ aus „Taken“; für Frauen: Der Pilot aus „6 Tage, 7 Nächte“ und der Kerl, der am Ende von „Tatsächlich Liebe“ Claudia Schiffer bekommt).

                1. Ich höre ja auch eher Avant-garde Black Metal, Symphonic Black Metal, Black Folk Metal, Symphonic Death Metal, Avant-garde Metal, Thrash Metal und so. 😀

                  Bei Filmen muss ich zugeben, dass ich mich geschmacklich immer auf der Höhe mit meinem Sohn befinde, da ich ausschließlich mit ihm zusammen Filme gucke. Er ist schon bei den ersten weniger kindgerechten angelangt.

                  Er hat sämtliche Star-Wars-Teile durch, Zurück in die Zukunft, Gremlins, Ghostbusters, Herr der Ringe, Hobbit… Ich entwickle mich gerade mit ihm weiter. 😀

                  Er wird allerdings wohl später Wild at Heart immer hassen. Ich liebe diesen Film.
                  Aber gut… Ich werde mal sehen, ob ich K-19 irgendwo auftreiben kann. 😉

                  1. Deine Filmauflistung ist interessant… (teils) super, super, super, super, öde, gähn… Ich hätte jetzt eigentlich gesagt, K-19 ist nichts für Kinder, da passiert zu wenig, aber gut, beim Hobbit auch nicht (auch wenn ich den nur 40 Minuten ausgehalten habe).

                    Aber dann warte halt ein paar Jahre, der Film ist nicht oben auf der Liste der Filme, die man gesehen haben muss. Da fehlen mir The Rock, Pulp Fiction, Der Schakal, Der Patriot, Braveheart, Independence Day, Das Schweigen der Lämmer, Schnappt Shorty, Ein Fisch namens Wanda, Ritter aus Leidenschaft, Ice Age, Password Swordfish, Und täglich grüßt das Murmeltier, Matrix, Kill Bill, Wag the Dog, 5th Element, Blade, Robin Hood, Dogma, Terminator 1-3, Lethal Weapon, Stirb Langsam 1-3(4), Fluch der Karibik, Fight Club, The Saint, Broken Arrow, Bruce Allmächtig, Notting Hill, Auf der Flucht, Shrek, Mrs. Doubtfire, Hook, Findet Nemo, Top Gun, Eine Frage der Ehre, Die Tochtes des Generals, Truman Show, Transporter, Keine halben Sachen, Die Mumie, Eve und der letzte Gentleman, Eiskalte Engel, Bridget Jones, Auf immer und ewig, Terminal, Die Thomas Crown Affäre… nur, was ich spontan schauen würde, bevor ich mich K-19 zuwende.

                    Da könnten tatsächlich ein paar Kinderfilme dabei sein. Außer den Zeichentrickfilmen denke ich aber eher, dass Kinder das zwischen langweilig und verstörend finden würden.

                  2. Meine Frau findet, auf die Liste gehört noch Ironman, As good as it gets, Iron Sky, Jumper, Monster in Law, Maid in Manhattan, 50 erste Dates, Mickey Blue Eyes, Joe and the Volcano, der Film mit Pierce Brosnan, wo er den Bombenentschärfer spielt, bevor er Bond war, Teen Agent, Rush Hour (1-2), MiB (1-2), Django Unchained, Inglorious Basterds, Armageddon, Johnny Mnemoric, der Film mit Keanu Reeves und Jack Nicholson, The Proposal (mit Sandra Bullock), Miss Undercover, Music & Lyrics, Ungeküsst, Cast Away, Der Simpsons-Film, Verlockende Falle, Irgendwann in Mexico, Tango&Cash, Rambo 1-n, Rocky: Eye of the Tiger, Demolition Man, Judge Dredd (der alte), Tropic Thunder, Sum of all Fears, Roter Oktober, Thank you for smoking, V for Vendetta, Scream (1-3), True Lies, Cube (alle), Saw (alle), Final Destination (1-bis man es scheiße findet), American History X, Forrest Gump, Green Mile, The One, Big Fat Greek Weding, Phone Booth, Plötzlich Prinzessin, 30 über Nacht, Blues Brothers, Pretty Woman, Ferris macht Blau, Die Feuerzangenbowle, Der Name der Rose, Mr. & Mrs. Smith, Bambi, Triumph des Willens, Feivel, der Mauswanderer (1), Madagascar, Wall-E, Alien (1-3), AvP, Predator (1), Conan, der Barbar (1), Species, Galaxy Quest, Star Trek (zumindest die alten), Resident Evil 1-2-3-4), James Bond (1-20), Thor, XXX (1), Armee der Finsternis, My Name is Bruce.

                    Und ich muss ihr da Recht geben. Sind alle sehenswerter als K-19. Wie auch die eh schon erwähnten.

  2. Auf eine Freundin zu verzichten finde ich jetzt fast ein bissl übertrieben, und mMn eigentlich ein Zeichen, dass der betreffende Mann doch nicht so ganz efrauzipiert ist, wie er tut, denn wenn er seinen Willen im Griff hat und sich nicht manipulieren lässt, braucht er Frauen nicht zu meiden, denn dann ist er gegen das dem Weibe innewohnende Böse immun.
    Und es sind ja nicht alle Frauen vereinnahmende Monster.

    Als Mutter eines zukünftigen Mannes habe ich schon ziemlich eine Vorahnung bekommen, wie es ihm einmal gehen wird, wenn er erwachsen ist. Man glaubt es kaum, aber die masochistische Vereinnahmung fängt schon im Kindergarten an. Die konnte ich noch stoppen, die beiden Nachfolgerinen auch, aber da habe ich noch an den Folgen zu knabbern. Und das waren durchgehend Frauen, die ihre eigenen Probleme auf meinen Sohn projiziert haben und das hinter einer aggressiven Fürsorglichkeit versteckten.
    Ich kann also nur warten, wann die nächste kommt, die beschließt, dass mein Sohn in ihrem privaten Theaterstück als Statist mitspielen muss, ob er will oder nicht. Und jetzt kommt er bald in die Pubertät, da werden die Phantasien schon sexuell gefärbt sein. Und noch dazu wird der Frauen-sind-immer-die-Opfer-Feminismus immer mächtiger.
    Ich glaub, ich muss was tun…

    1. Ich verzichte ja nicht auf eine Freundin. Ich will einfach keine. 40 – 50 Jahre Feminismus haben ja nicht nur bei mir ihre Spuren hinterlassen. Die haben auch bei den Frauen ihre Spuren hinterlassen. Diese Spuren sind für den Mann nicht immer leicht zu ertragen.

      Es war bei mir z. B. immer so:
      Wenn ich mich näher für sie interessiert habe, wurde es mir als Eifersucht ausgelegt. Alles was ich sagte, wurde darauf überprüft, ob ich nicht ein besitzergreifendes Monster sei.
      Hausarbeit ist immer an mir hängengeblieben: Alles andere wären ja veralterte Rollenbilder. Die Frau entledigt sich also Aufgaben, die man sich teilen sollte. Das ist oft so: Frauen verweigern Tätigkeiten, weil sie „alten Rollenbildern“ entsprechen, der Mann muss aber zu seinen „alten Rollenbildern“ noch die die Rollenbilder der Frau übernehmen. NEIN, DANKE!

      Natürlich träume ich noch von einer Frau mit der ich in Gleichberechtigung leben kann: Ich befürchte nur, dass Frauen mehr Probleme mit der Gleichberechtigung haben als Männer. Diese Erfahrungen habe ich in meinen Beziehungen gesammelt. Ein Hinweis darauf ist z. B., dass Feminismus überhaupt gar nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun hat. Es geht irgendwann immer um eine „Überberechtigung“ und das habe ich in meinen Beziehungen gelernt.

      Daher: Ich verzichte momentan auf nichts.

      Das mit dem Sex: Ich habe mehrfach darüber geschrieben, dass ich aufgrund meiner Beschneidung, eine feste Beziehung benötige, um Spaß zu empfinden. DAS sehe ich momentan nicht. 😉

    2. …denn wenn er seinen Willen im Griff hat und sich nicht manipulieren lässt…

      Nicht falsch aber verkürzt gedacht. Die rechtlichen Konsequenzen einer Langzeitbeziehung ( auch ohne Trauschein ) kann einem Mann auch das finanzielle Genick ( eheähnliche Beziehung u.s.w. ) brechen und die Frau hat in unseren Kulturkreisen immer die rechtliche und kulturelle Dominanz. Ob es um Sorgerecht, finanzlielles oder körperliche Unversehrtheit geht liegt das Hauptaugenmerk ( ich würde das einzige Augenmerk sagen ) bei der Frau und ihren Bedürfnissen. Das geht übrigens von beiden Geschlechtern aus.

      Als Mann ist es also ein Risiko eine Beziehung einzugehen, weil man einfach einen wesentlich kürzeren Hebel hat, selbst wenn keine Manipulation und vergleichbares vorliegt. Von Immunität kann man nur im persönlichen Kontext sprechen, aber ich stimme zu das diese von immenser Bedeutung ist.

      „Und es sind ja nicht alle Frauen vereinnahmende Monster“

      Meiner Erfahrung nach schon, aber sie meinen es zumeist nicht böse und diese Vereinnahmung ist etwas was sich die meisten Männer auch wünschen. Weibliche Anerkennung ist die Währung die die meisten Männer begehren und dafür sind sie auch bereit ihr Leben auf’s Spiel zu setzen. Gnothi seauton

      Ich hoffe ich konnte etwas Klarheit in das Thema bringen. Viel Erfolg und Freude bei der Aufzucht des Nachwuchses und gehabt dich wohl.

  3. „Die Ursachen sind ganz eindeutig im Feminismus zu suchen“

    Ja und nein. Der Feminismus ist lediglich ein Symptom. Und zwar einer Lebensrealität das Frauen ab einem gewissen technischen und gesellschaftlichen Stand einer Zivilisation nicht mehr direkt von einem Mann ( oder seiner Arbeitskraft ) abhängig sind. Oder zumindest die Vorteile ohne Mann die Nachteile überwiegen. Das ist auch kein kulturelles Ding denn sonst würden wir die gesellschaftlichen Veränderungen hin zum Feminismus auch in unterentwickelten und arbeitsintensiven Gegenden vorfinden.

    Der Feminismus ist also lediglich die Beschreibung/Offenbarung wie sich Frauen verhalten wenn sie keine Notwendigkeiten des Überlebens mehr in ihrem Leben zu berücksichtigen haben. Das die Frauen ( allgemein ) beschlossen haben dem männlichen Model der Lebensplanung zu folgen ( Beschützer u. Ernährer ) ohne jedoch deren Rollenverpflichtungen konsequent zu tragen ( Versorgung des Ehepartners, Armeedienst, Beitrag zum Staat durch Geld/Produktion ) ist unser Staatswesen in eine Schieflage geraten. Ohne Sozialstaat und industrieller Revolution wäre der Feminismus nicht möglich. Nur hat dieser Vorgang nur Frauen ( außer sehr arme Frauen ) liberlalisiert während Männer immer noch ihren alten Obligationen verpflichtet sind ( häufig sogar de jure ).

    Nun gibt es einen Haufen Männer die dies für untragbar halten und da ihnen zum größten Teil andere Rollen verwehrt werden ( persönlich, kulturell und rechtlich ) bleibt diesen nichts anderes übrig als sich der Gesellschaft zu verweigern.

    Aber Feminismus bekämpft man am besten indem man billige Energie von der Erde verschwinden lässt. Oder man lässt es bleiben und wartet auf den Tag an dem sich die Bestie vor Hunger selbst zerfleischt während man lernt „nein“ zu Frauen zu sagen. Fast jedes gesellschaftliche Fehlverhalten von Frauen kann nur existieren weil Männer nicht „nein“ gesagt haben. Besiege deinen inneren „Pussybegger“ und fange an die gleichen Maßstäbe an Frauen anzulegen die man sonst exklusiv für Männer reserviert. Ich hoffe das klappt.

    1. Ich glaube, Du hast eine völlig falsche Wahrnehmung vom Feminismus. Feminismus ist eine menschenfeindliche Ideologie.

      Es geht auch nicht um Rollen. Es geht mittlerweile voller Misandrie zu Werke. Was heißt „mittlerweile“ – die Misandrie durchsetzt den Feminismus seit mindestens den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Wenn die meisten Frauen in die Abgründe geblickt hätten, wie ich es anhand von feministischer Literatur getan habe, dann wäre die Situation vielleicht eine andere.

      Dein Vorschlag zur Bekämpflung läuft auf das hinaus, was ich die letzte Zeit sehr oft gehört habe:
      Das System muss sterben, bevor es wieder leben kann.

      1. „Feminismus ist eine menschenfeindliche Ideologie“

        Da will ich ja gar nicht widersprechen. Aber Männerhass kann sich nur dann entfalten wenn genügend direkte Unabhängigkeit vom Manne besteht. Damals ging es nicht so flächendeckend wie heute. Aber schon tausende Jahre vor unserer Zeit gab es Damen die über genügend Wohlstand verfügten um keine negativen Konsequenzen für ihre Aussagen zu fürchten. Aristokratinnen aus Persien, Rom und Griechenland haben ähnliches raus gehauen wie Solana und Dworkin heute. Ob der Aufstieg der vormuslimischen Araber oder der Venedigs macht keinen Unterschied. Der Mann war und ist den Frauen die eine finanziell sorgenfreie Existenz genießen egal. Sie möchte noch mit den „Alpha’s“ turteln und der Rest ist ihr schnuppe. Da sie aber trotz allem Gehütet und Beschützt wird ( Physikalisch und Finanziell ) fängt die Restgesellschaft an zu verrotten zum Nachteil der ca. 85% der Männer und ca. 20-40% der Frauen. Dann bricht der Kram zusammen und beginnt auf’s neue.

        „die Misandrie durchsetzt den Feminismus“

        Auch das halte ich für wahr aber die Misandrie herrscht auch unter Männern ( Konkurrenten um Materielles und somit Weibchen ). Wir können nicht nur mit dem Finger auf die Feministas zeigen und denken alle geschlechterrelevanten Probleme seien auf ihrem Mist gewachsen. Es ist die biologische Programmierung von Mann und Frau gleichermaßen. Wir Männer müssen unser Verhalten so verändern das wir Frauen nicht noch dafür belohnen uns abzuziehen. Und was der Feminismus so alles durchgesetzt hat, ich habe noch von keiner Frau gehört die besonders gegen die fundamentalen Ungerechtigkeit der Familiengerichte wetterte. Oder gegen Unihilfen exklusiv für Frauen u.s.w.. Was ich sagen möchte ist das die RADFEM’s das Dickicht mitsamt seiner Nutzplanzen zersäbeln und keine Frau fällt ihnen uneigennützig in den Arm. Vielmehr freuen sie sich über das Fahrwasser/Windschatten. Und da konnten Frauenvereine schon 1860 gegen Männer schießen wie sie lustig waren. Weil es KEINEN interessiert. Männer, Frauen, ALte, Junge, Reiche oder Arme, niemand. Das sich niemand für die Leiden von Männern interessiert ist nicht die Schuld der Feministen, die reiten lediglich die Welle.

        „Das System muss sterben, bevor es wieder leben kann.“ Ich würde eher sagen das das System bald sterben wird, was wir davon halten ist eher unerheblich, und dann wieder dem Phönix aus der Asche gleich auferstehen wird um die gleiche Fehler wieder zu begehen. Mein Vorschlag möchte ich eher so begriffen sehen das man das System seinem wohlverdienten Tod entgegen gehen lässt während man selbst sieht was man selber und andere falsch gemacht haben. Aktiv gegen das System zu kämpfen hat noch nie geklappt und die Kämpfer zu Systemlingen gemacht.

        Ich hoffe wir sind noch Freunde 😉

        ps: Habt ihr schon Willow gesehen und falls ja hat es dem Knirps gefallen?

        1. Ich hoffe wir sind noch Freunde 😉

          Aber nur, wenn Du mir zugestehst, Deinen Beitrag morgen nochmal in Ruhe zu lesen.

          Willow – stimmt, den hatte ich total vergessen. Muss mal sehen, wo ich den herbekomme…!

          Danke! Willow… Wie konnte ich den nur wieder vergessen…!

        2. Zu Deinem Kommentar: Ich befürchte, Du hast ein paar Stufen mehr hinter Dir als ich. Ich bin noch guter, aber trügerischer Hoffnung. 😉

          Willow habe ich jetzt besorgt und Willow steht morgen auf dem Programm.

          Danke fürs Erinnern!

  4. Hmmmm… ich wollte dazu eigentlich nichts kommentieren, aber nach den Kommentaren hab ich dann doch das Bedürfnis.

    Weil: [Hartmut] „MGTOW und Beziehung passen meines Erachtens schon zusammen. Es ist dann aber eine emanzipierte Beziehung.“

    und dann Wolle zu Dagmar „Hausarbeit ist immer an mir hängengeblieben: Alles andere wären ja veralterte Rollenbilder.“

    Ich halte von der MGTOW-Sache nicht viel. Das, was die schreiben, verstehen sie ja selbst nicht. Der volle Text lautet:

    M.G.T.O.W – Men Going Their Own Way is (1) a statement of self-ownership, where (2) the modern man preserves and protects his own sovereignty above all else. It is (3) the manifestation of one word: “No”. (4) Ejecting silly preconceptions and cultural definitions of what a “man” is. (5) Looking to no one else for social cues. (6) Refusing to bow, serve and kneel for the opportunity to be treated like a disposable utility. (7) And, living according to his own best interests in a world which would rather he didn’t.

    Von den 7 Aussagen unterschreibe ich alle – mit zwei kleinen Ausnahmen: das ist nichts „modernes“, das ist das, was Männer schon immer gemacht haben. Also, respektable Männer, nicht Frontlinienkanonenfutter. Und die „silly preconceptions“ müssten näher definiert werden. Sind aber, wie ja aus 5 hervorgeht, eh egal, ein Mann weiß selbst, wer er ist. Und steht dazu. Ich koche ja auch gerne.

    Ich mach da mal ein praktisches Beispiel: Sehr früh in unserer Beziehung hat sich meine jetzige Frau auch mal „beschwert“, dass sie immer die ganze Hausarbeit macht. Ich hab ihr da voll zugestimmt: „Ja, und du könntest dich dabei wenigstens sexy anziehen“. Thema war damit nicht gegessen, dauerte eine Weile… „du könntest auch mal den Müll rausbringen“ – „Du könntest den Boden auch mit einem knappen Minirock wischen“. Hat sich aber erledigt. Und fairerweise bestehe ich nicht darauf, dass sie im Minirock wischt. Was kann eine Frau denn mehr wollen?

    Kann mal als „reaktionär“ sehen. Bin ich halt reaktionär. Mir geht’s hervorragend. Deswegen kann es mir auch egal sein, wenn mich irgendwelche Idioten für einen homophoben, frauenhassenden Nazi halten. Was interessiert mich die Meinung von Vollidioten?

    Zum Kämpfen und was tun halte ich es eher mit Vortex – warum sollte ich was dagegen tun? Die Gesellschaft hat ganz demokratisch beschlossen, immer schneller auf eine Wand zuzufahren. Ich kann ihnen das sagen, aber wenn sie mir nicht zuhören, steige ich halt kurz vor der Wand aus. Das ist übrigens dann, wenn Paris brennt (also, nicht so ein bisschen wie jeden Tag, sondern so richtig). Dann bin ich hier erstmal weg, bis sich eine Art von nachrevolutionärer Normalität einstellt. Wenn das keine faschistische Diktatur ist, komme ich wieder. Sonst halt ein paar Jahre später, Faschisten halten sich nicht lange. Und ich wollte eh mal um die Welt segeln.

    Der Kern zum Glücklichsein ist, dass man, wie Vortex korrekt erklärt, an Frauen die gleichen Maßstäbe anlegt wie an Männer. Da stellt man sehr schnell fest, dass die wenigsten was reißen können, und wenn man sich dann eine der übrigen gesucht hat, sollte man das mit den Maßstäben sein lassen, da du wirklich keine Beziehung mit einer Frau willst, die an dich die gleichen Maßstäbe legt wie an andere Frauen. Da reißen Männer nämlich analog in der Regel nichts. Das ist aber nicht wichtig. In einer Beziehung muss die Frau auch Frau sein dürfen. Also nervtötend, irrational und emotional. Solange sie dabei sexy und nett (also weiblich) ist, ist das in Ordnung. Wenn sie aber anfängt, sich wie ein Mann zu benehmen und rumkommandiert, muss man da halt eine klare Grenze setzen.

    Erzählmirnix fasst das gut zusammen:

    http://erzaehlmirnix.wordpress.com/2013/08/31/aufschrei-2/

    1. Mir ging es ja auch gar nicht darum, zu zeigen, wie toll die MGTOW-Bewegung ist.
      Es sind viele Dinge, die mich gewaltig daran nerven. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass sich immer mehr Männer festen Beziehungen verweigern.

      In einer Beziehung muss die Frau auch Frau sein dürfen. Also nervtötend, irrational und emotional. Solange sie dabei sexy und nett (also weiblich) ist, ist das in Ordnung. Wenn sie aber anfängt, sich wie ein Mann zu benehmen und rumkommandiert, muss man da halt eine klare Grenze setzen.

      Weiblich: nervtötend, irrational, emotional, sexy und nett
      Mann: rumkommandieren

      Sollte man mal drüber nachdenken. 😀

      Ich stelle fest: Ich bin eine Frau. Am sexy-Sein arbeite ich noch. Die Zeit ist aber gegen mich. Nebenbei: Ich bezweifle die Emotionalität der Frau. Frauen sind in Bezug auf Emtionen nicht „besser“ ausgestattet als Männer.

      MGTOW ist einfach ein soziales Phänomen, dass gerade Frauen zu spüren bekommen. Sie sind nicht unschuldig daran. Ich bin so etwas wie ein MGTOW, weil mich Beziehungen (vor allem immer das Ende) immer völlig aus der Bahn geworfen haben. Außerdem hat meine Beziehungssehnsucht ganz stark unter dem Thema Feminismus gelitten.

      Ich habe bisher noch Hoffnung an die Gesellschaft, komme aber immer mehr zu dem Schluss, dass der Karren schon zu sehr an die Wand gefahren ist. Eine Weltumseglung ist für mich allerdings keine Alternative. 😉

      1. In meiner Welt kannst Du Dir Dein Geschlecht nicht aussuchen. Nur Dein Verhalten. Wenn Du Dir also mehr von den (in meinem Augen) „weiblichen“ Eigenschaften zuschreibst, musst Du Dich nicht wundern, wenn Du in einer Beziehung den Abwasch machst.

        1. Du begehst hier den Fehler, dass Du von Deiner Welt und meinen Aussagen auf die Gesamtwelt schließt.

          Ich habe auch lediglich Deine Aussagen ein wenig weitergedacht. 😛

          1. Ich glaube, das verstehe ich nicht. Wenn ich aus meinen Gedanken und Deinen Gedanken ein für beides kohärentes Gesamtbild zeichne, was ist daran falsch?

            Ich schreib unten mehr…

            1. Meine Gedanken war ja durchaus ironischer Natur.

              Du hast also aus meinen ironischen Aussagen, die sich auf die deinigen bezogen, und keinesfalls ein festes Weltbild von mir vermitteln sollen, ein eben nicht „in sich stimmiges“ Gesamtbild gezeichnet.

              Es konnte aufgrund meiner Ironie nur ein verzerrtes Gesamtbild ergeben. 😉

        2. Meine Erstäußerung ist wertneutral, da ich finde, dass gewisse Dinge, wie die Art eine Beziehung zu führen, immer nur die etwas angeht, die sie führen1.

          Ich weiß sehr wohl, dass ich mich nicht darüber wundern muss, wenn ich den Abwasch machen muss. Das ist aber ein Problem, dass mein Therapeut auch nicht lösen konnte. 😀

          Wie gesagt: Ein jeder soll so glücklich werden, wie er will. Mir ist es ja beziehungstechnisch bisher nicht gelungen. 😉 Außerdem habe ich bereits festgestellt, dass am ehesten Frauen mit gelebter Gleichberechtigung Schwierigkeiten zu haben scheinen.

          1: Natürlich nur so lange bla bla bla. 😛

          1. Dein Einwand ist ja gut, ich hatte da so nicht vorher drüber nachgedacht, aber im Endeffekt sehe ich „hängengeblieben“ nicht als wertneutral. Es ist natürlich jedem seine Sache, wie er seine Beziehungen gestaltet, in meinen Augen auch ohne jegliche Zusätze.

            Ich habe halt den Eindruck, dass Frauen nicht in der Lage sind (oder zumindest nicht die Motivation haben), sich selbst Grenzen zu setzen. Wenn man das als Mann in einer Beziehung nicht macht – die Frau macht es sicher nicht – also, für sich. Vielleicht meinst Du das mit „gelebter Gleichberechtigung“ – das funktioniert mE nicht. Ich kenne kein Pärchen, wo das funktioniert. Ich kenne welche, wo das so ist, aber die haben in meinen Augen halt keine Zukunft. Davon wünsche ich ihnen, vor allem wenn ich sie kenne, natürlich trotzdem viel Glück und rede ihnen da nicht rein. Ist ihr Problem, sind erwachsene Menschen.

            Was Frauen wollen, ist der „Fels in der Brandung“. Das ist so lange romantisch, bis man mal an einem Felsen in der Brandung hochgeklettert ist, um eine Landleine zu befestigen. Das mit nur leicht blutenden Schürfwunden zu schaffen ist „erfolgreich“. Tief in ihrem Inneren wissen Frauen, denke ich, schon, dass Felsen in der Brandung kantig, hart und unangenehm sind. Wie Segler das auch wissen. Davon hält halt das Schiff gut. Und die Beziehung. Das Schiff will ja auch lieber abtreiben. Dafür ist der Fels da.

            Frauen wollen das aber nicht wissen. Deswegen wirst Du auch nie von irgendeiner Frau hören, dass sie daran Schuld wäre, dass eine Beziehung kaputtgegangen ist. Aus das Schiff übertragen gibt es ganz, ganz viele Gründe, woran das liegen könnte – es gibt ja nicht nur Felsen, es gibt auch Bäume und Poller, an denen man sein Schiff festbinden kann. So ein schnuckeliges kleines Ruderboot an einer jungen Pappel mag toll halten, weil die Pappel ja auch wächst und stärker wird. Ein Kreuzfahrtschiff hingegen wird nur die Pappel aus dem Boden reißen. Und dann gibt es natürlich noch Boote ohne ordentliche Klampen, die dann recht schnell ausreißen, und, vor allem in südlichen Ländern, aus Stein gemeißelte Kais, die halt schlicht keine ordentlichen Befestigungspunkte haben.

  5. Hi Wolle,

    sehr guter Artikel, Nagel auf dem Kopf getroffen!

    Die MGTOW-Bewegung muss auch größer werden, viel größer und sie wird es mit Sicherheit auch. Und ich habe Angst vor dem, was diese Bewegung stark macht, also vor den ganzen gesellschaftlichen Veränderungen, der demographischen Entwicklung. Das kann auf Dauer nur schief gehen.

    Es ist leider ein „Stirb langsam“-Prozess, den unsere Gesellschaft durchmacht. Die Masse kapiert erst, wenn sie komplett auf der Schnauze liegt, was überhaupt los ist.

    Und dann werden sich die Menschen noch schäbiger gegenseitig behandeln, als sie es eh schon tun.

    Ich hatte neulich dazu auf „The European“ geschrieben:

    „Ich habe neulich noch Zahlen zu dem Thema gesehen. Eines habe ich mir dabei gemerkt: 1990 waren unter den 20-30-Jährigen noch etwa 4,5 Mio. Menschen verheiratet. 2011 waren es in derselben Altersgruppe nur noch knapp 1,2 Mio.

    DAS wird Folgen haben, schlimme demographische und soziale Folgen. Es ist eine geradezu dramatische Entwicklung, die zwar nicht nur, aber maßgeblich auch was mit Feminismus bzw. der falschen Form von Feminismus zu tun hat. Das ist ein Feminismus, der einen der zentralsten Wünschen der meisten Frauen nicht respektiert: nämlich den Wunsch auf eigene Kinder und eine intakte Familie mit Ehemann.

    Schlimm ist, dass viele Menschen sich geradezu bedroht davon fühlen, wenn sich jemand für die Rettung von Ehe und Familie ausspricht. Dafür wird man von Manchem direkt irgendwo zwischen erzkonservativ und Nazi verortet.

    Der Feminismus ist jedenfalls einer der großen Probleme im Zusammenhang mit Ehe, Familie und Demografie.“

    1. So what ?
      Bin ein MGTOW und der einzige dem ich irgendwelche Verantwortung gegenüber habe bin ich.
      Und wenn es die Gesellschaft zerbröselt…
      Egal, hopst man halt mit Kreditkarte in der Tasche in den Flieger und macht wo anders weiter.

        1. Man kann auch nach Innen emigrieren. Denke das ist auch was die allermeisten Männer machen werden die noch nicht genügend (Lebens)Zeit hatten etwas beiseite zu legen. Mir standen zum Glück 2 Jahrzehnte zur Verfügung (werde 40) in denen ich mich voll und ganz dem Gelderwerb widmen konnte.

          Grund: Frauen waren von mir so angetan wie mein Hund von Quantenphysik. Also .. gar nicht *lol* und 2000 oder so habe ich schlichtweg aufgegeben.

          Ob jetzt einer auf die Insel verduftet oder den Rest seines Lebens damit verbringt in der kostengünstigen Männer-WG mit der Playstation vor dem Fernseher abzuhängen ist erstmal egal, in beiden Fällen steht der Mann nicht mehr als besteuerbarer Arbeitssklave oder als Ehemann, Vater oder für das Ehrenamt zur Verfügung.

          Wieso ich das Ehrenamt angeführt habe ?
          Egal ob Feuerwehr, Musikverein, Parteien oder die frühjährliche Müllsammlung der Gemeinde in Wald und Flur … junge Männer juckt das alles nicht mehr, massive Nachwuchs- und Freiwilligenprobleme.

          Auch im „Nachtleben“ tut sich hier nichts mehr, die einzige Kneipe/Disco/Bar die noch gut geht wird hauptsächlich von Männern besucht die nach dem Schichtwechsel bei BMW noch einen Trinken gehen.

          Tja, wozu auch in der Freizeit für Lau schuften, teuer fortgehen und eventuell jemanden vom anderem Geschlecht kennenlernen wenn mittels Internet jedwede sexuelle Neigung per simplem Mausklick befriedigt werden kann ohne dabei gesundheitliche, emotionale oder finanzielle Risiken eingehen zu müssen.

          Männer können hervorragend substituieren wenn Preis / Leistung nicht mehr zusammenpassen.

  6. Ich bin ein unabhängiger Mann geworden und habe mich zu dem entwickelt was meine Ex eben nicht haben wollte aber solange an mir herumgedoktort hatte, bis ich es selbst wollte. Bei mir gibt es keine Gnade mehr. Wenn ich eine Dame zurückrufe ist das schon mein maximales werben um sie.

    Und Männer haltet euch fest. Ich habe seitdem ein Freiheits Gefühl, dass ich nie für möglich gehalten hatte. Dafür habe ich allerdings zwei Jahre lang im Akkord recherchiert und die Zusammenhänge verstanden nach dem ich betrogen worden bin. Ich bin wach!

    Seitdem bieten sich Frauen an und werben um mich, als sei ich ein Rockstar! Dabei sage ich einfach nur IMMER was ich denke und HANDEL konsequent. Ich tu was ich will und lasse mir von niemanden etwas sagen, erst Recht nicht von Frauen. Ich handel nach gesundem Menschenverstand und respektiere Menschen die Respekt verdient haben, egal welches Geschlecht. Ich achte auf mich und auf die Natur. Mehr ist es nicht. Ich lasse mich nicht auf emotionale Diskussionen ein und beende Kontakte konsequent.

    Die Machtspielchen der Damen gehen schon in den ersten Wochen ins leere und die Frauen werden ganz handzahm. Wenn eine Frau meint, sie könne mich mit „Entzug“ bestrafen oder mit „Eifersucht“ kontrollieren, dann entziehe ich ihr mir ganz. Damit Frauen lernen wie sie mit mir umzugehen haben, mit Respekt. Es ist bisher jede einzelne (und es sind einige) wieder zurückgekommen und hat es nur im geringen Maße versucht mich wieder zu manipulieren.

    Meine Altergruppe. Ich bin Ende 20 und date Frauen zwischen 20-37 mit vollem Erfolg. Eine Ehe oder Kinder? Ich bin vasektomiert und eine Ehe kommt nicht in Frage. Monogam? Nein und ich spreche das auch aus! Geld? Die Frauen laden mich ein. Auto? Hatte ich nie. Körper? Untergwichtig und unter 1,80.

    Warum das so ist? Weil es keine MÄNNER mehr gibt und die die wieder zu welchen geworden sind, sind die heißeste Ware im ganzen Land.

    Es ist ganz einfach. Kein Pick-Up. Keine Geschenke. Kein werben. Keine Bringschuld. Kein irgendetwas. Macht was IHR als MANN wollt und schert EUCH einen Scheißdreck um die „Ansprüche der modernen Frauen“. Wie ich Frauen kennenlerne? Überall!

    Ach und für die Damen. Meine Frauen sind alle selbstständig, studiert oder gar wohlhabend. Also gesunde und keine „schwachen“ Frauen, die selbst von sich aus sagen, wir brauchen richtige Männer und was ein Mann ist, kann sie mir nichts genaues sagen außer: „Du“.

    Salut!

    1. Das klingt nach einem guten Weg.

      Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Frauen oftmals Schwierigkeiten haben, wenn man ihnen gleichberechtigt begegnet. Diese Stichwörter wie „auf Augenhöhe“ begegnen, sind bei mir immer in die Hose gegangen. Gut finde ich das nicht, es ist in meiner Erfahrung aber so.

      Ich bin ein wenig älter als Du und habe erstmal die Schnauze von Frauen voll. Vielleicht versuche ich es aber irgendwann noch einmal so, wie Du.

      Danke für Deinen Kommentar. Und sorry, dass ich ihn erst so spät freigeschaltet habe – ich bin momentan ein wenig „netzbehindert“. Ab jetzt müsste die Freischaltung automatisch gehen.

      Hau rein!

  7. Es gab auch schon Versuche, die MGTOW-Bewegung zu diskreditieren, u. a. mit der Behauptung, diese Männer würden „streiken“ bis Frauen wieder an den Herd gekettet würden. Diese Versuche gehen aber alle unter. Warum, ist ganz einfach: Die Männerrechtsbewegung an sich lässt sich leicht in Verruf bringen; Nazis, Frauenhasser, usw. Aber MGTOW ist als Bewegung so ziemlich unangreifbar. Es gibts nichts zum verbieten, unterdrücken oder wegklagen. Keine Leitung oder Sprecher, die man denunzieren kann und die meisten Männer wissen nicht mal was von MGTOW obwohl sie nach diesen Prinzipien leben. Deswegen ist MGTOW ja so genial.

    1. ich habe letztens nur gehört, dass jemand meinte MGTOW wäre mit Sexverzicht gleichzusetzen. Haben wir direkt aufgeklärt.
      Ich bezeichne mich selbst nur als eine Art MGTOW, weil ich für meinen Sohn noch kämpfe. 😉

  8. Wenn MGTOW bedeutet, daß man abseits vom Mainstream und den feministischen Massenmedien und Gesellschaftsnormen agiert, ist es gut. Wenn man jedoch seine Sexualität mit Frauen gar nicht mehr auslebt, dann bin ich nicht dafür.

    1. Sex kann man als MGTOW so viel haben, wie man will. Man unterwirft sich aber nicht mehr den Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Frauen, die diese erwarten. Eigene Wohnung, getrennte Rechnungen, keine Ehe, keine gemeinsamen Kinder usw.

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