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Checkpoint bpp – Die Montagsgespräche:
Familie oder lieber „Familienersatzstruktur?“
Ein Abend mit Birgit Kelle.

Der Artikel ist recht lang geraten.
Man kann ihn sich auch als PDF herunterladen.

Der eigentliche Titel der Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung lautete

Checkpoint bpb – die Montagsgespräche:
Familie? Familie! Aber – was ist das?!

Anwesende:

Birgit Kelle

Sigrid Klebba (SPD), Staatssekretärin für Jugend und Familie in Berlin,

Constanze Körner, Leiterin Regenbogenfamilienberatung Berlin,

Dr. Christian Schmitt, Wissenschaftler am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin.

Einführende Worte von Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung,

Moderation, wenn man es als solche bezeichnen mag: Dunja Funke.

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Meine Notizen

Die Einleitung von Thomas Krüger war eher ein nichtssagendes Blabla über Diskriminierungen und Familien“modelle“. Es blieb nichts hängen. Es waren eher Standardfloskeln, die auch eher andeuteten, dass es weg von der klassischen Familie geht.

Wie gesagt: Es blieb nichts hängen. Thomas Krüger verschwand dann auch relativ zeitig. Einen bleibenden Eindruck hat er nicht hinterlassen. Er wird aus Gründen „des Protokolls“ erwähnt.

Es folgte ein Interviewspiel. Dieses Interviewspiel hatte irgendwie etwas, das mich an meine Schulzeit erinnert hat. Man bekam einen Zettel mit drei Fragen, die man seinem Nachbarn stellen sollte.

Die Fragen lauteten:

  1. Haben Sie Geschwister? Wenn ja, wie viele?

  2. Waren Ihre Eltern zum Zeitpunkt Ihrer Geburt verheiratet? Sind sie es jetzt?

  1. In drei Worten:
    Was bedeuteten „Familienfeste“ für Sie?

Die Fragen wurden nach der Verteilung dahingehend kommentiert, dass es mittlerweile sehr „exotisch“ sei, wenn Ehepartner „immer noch verheiratet“ sind.

Nicht gerade tiefschürfend. Ich nehme an, es sollte gezeigt werden, dass klassische Familien zur Seltenheit geraten. Dies wurde mir aber wegen meiner Sitznachbarin nicht aufgezeigt.

Die junge Frau, mit der ich das Interview durchgeführt habe, hat nämlich zwei Geschwister und die Eltern sind nach wie vor verheiratet. Das waren sie zwar nicht bei ihrer Geburt, sie sind es aber jetzt und dann auch noch „nach wie vor“.

Auf die Frage, was ihr Familienfeste bedeuten, antwortete sie mir ganz ehrlich:

  1. Gespräche
  2. Essen
  3. Weihnachten

Nun, da wurde zumindest in meinem Fall mit meiner Nachbarin das Ziel verfehlt.

Dieses Interviewspiel wurde dann auch ganz kurz „ausgewertet“. Die Frage ist nun allerdings, warum sich ausgerechnet jemand aus einer homosexuellen Beziehung laut geäußert hat.

Dr. Christian Schmitt äußerte sich dann mit „Zahlen, Daten, Fakten“ zum Thema „Familien und der Variabilität“. Dafür präsentierte er einige Folien, die – zumindest für mich – nicht viel ausgesagt haben. Es ist wiederum nichts hängengeblieben. Insgesamt wirkte er auf mich wie ein Vertreter der Regenbogenfraktion.

Die Notizen, die ich noch einigermaßen zu seinen Äußerungen nachvollziehen kann:

  • Er sprach über Kinderlosigkeit.
  • Er sprach über kinderlose Akademikerinnen und dass man anhand der gegebenen Zahlen nicht viel ablesen könne, ob diese tatsächlich überdurchschnittlich ohne Kinder bleiben oder nicht.
  • Die Aussagen über kinderlose Akademikerinnen beruhen auf Schätzungen.
  • Er sprach auch Kinder aus gleichgeschlechtlichen Beziehungen an.
  • Er sprach immer wieder vom „Wohlfahrtsstaat“ und „Wohlfahrtsstaatsstrukturen“.

Kritisch anzumerken ist hier: Es gibt keine Kinder aus gleichgeschlechtlichen Verbindungen. Es gibt Kinder in gleichgeschlechtlichen Verbindungen, aber nicht aus.

Auch die ständige Verwendung des Ausdrucks „Wohlfahrtsstaat“ in Bezug auf Leistungen seitens des Staates in Bezug auf Familien und damit die Stärkung der Familie, indem ein Elternteil Zuhause bleiben kann, fiel mir sehr unangenehm auf.

Unter seinen Äußerungen befindet sich eine Notiz „Politisches Ziel Vollzeittätigkeit für Frauen“.

Die ganze Veranstaltung war darauf ausgelegt. Ich kann Dr. Schmitt aber diese Worte nicht guten Gewissens in den Mund legen. Sie stehen aber so zumindest erstmal auf Papier in meinen Notizen im Zusammenhang mit Dr. Schmitt.

Er referierte dann weiter über Familie und sagt u. a.:

Vater, Mutter, Kind und womöglich noch verheiratet“ sei ein Auslaufmodell. Das Podium hat gelacht. Ich glaube mich zu erinnern, dass nur Birgit Kelle diese Äußerung nicht lustig fand.

Der Weg ginge weg von der Monogamie und „Alleinerziehende werden von der Qualität her mehr“. Er sagte tatsächlich Qualität und nicht Quantität, weil dies meiner anderen Nachbarin ebenfalls aufgestoßen ist.

Dann fragte er sich laut, was denn eigentlich Familie sei. Seine Definition weichte den klassischen Begriff der Familie auf. Vater, Mutter, Kind sind seinen Schlussfolgerungen nach ein zu enger Begriff für die moderne „Familie“.

Anschließend erzählte Constanze Körner einiges über sich und ihren Aufgabenbereich als Leiterin Regenbogenfamilienberatung in Berlin-Kreuzberg.

Zu ihren Aufgaben zählt:

  • Wie kommen homosexuelle Paare zu einem Kind?
  • Vernetzung von Regenbogenfamilien.

Mal ganz kritisch angemerkt: Kinder sind keine Gegenstände, an die man einfach so kommt und die man einem Paar – egal welcher sexuellen Ausprägung – mal eben so einfach zuspielen sollte. Auch eine indirekte Kindervermittlung an (homosexuelle) Paare ist rechtlich zu hinterfragen. Sie ist generell zu hinterfragen.

Birgit Kelle kam dann zu Wort. Ob vorher Sigrid Klebba von der SPD noch etwas gesagt hat, kann ich nicht mehr nachvollziehen. Falls ja, dann war es nichtssagend.

Birgit Kelle wurde als Vorsitzende des Vereins Frau 2000plus. e.V. vorgestellt. Sie selbst umschrieb den Verein als Gruppierung von Frauen, die sich durch die Familienpolitik nicht vertreten fühlen.

U. a. nannte sie die folgenden Gründe für die Unzufriedenheit:

  • viele Frauen möchten ihre Kinder selbst erziehen
  • Politik ist familienfeindlich
  • Hausfrau und Mutter sein, wird negativ dargestellt
  • Mütter müssen berufstätig sein

Birgit Kelle sieht es als lohnenswertes Privileg an, Hausfrau und Mutter sein zu können.

Weiterhin führte sie aus, dass das finanzielle Risiko in der heutigen Gesellschaft von Menschen getragen wird, die es sich erlauben, Kinder groß zu ziehen. Menschen, die auf vieles verzichten müssen, weil sie sich Kinder erlauben.

Zudem sprach sie von Steuervorteilen auch für Regenbogenfamilien und nichtverheirateten Paaren, wenn Kinder in diesen Beziehungen sind. Es geht um eine Gerechtigkeit für Menschen, die Kinder groß ziehen.

Es entbrannte kurz eine Diskussion über den Wert der Familie in der Gesellschaft. Zudem wurde der wirtschaftliche Nutzen von Hausfrauen und Müttern angezweifelt. Constanze Körner warf die Frage auf, ob „Hausfrauen und Mütter Leistungsträger der Gesellschaft“ seien. Das fand Birgit Kelle dann gar nicht lustig. Kurz blitzte aus ihrer extrem ausdauernden Geduld ein wenig Kampfeslust heraus, was mir sehr imponiert hat.

Steuervorteile sollten in unserer Gesellschaft an die Zahl der Kinder gekoppelt werden. Unabhängig davon, ob es Kinder in Regenbogen- oder normalen Familien sind. Auch sollen geschiedene Elternteile (zumeist Väter) auch weiterhin steuerlich so behandelt werden und nicht in eine andere Steuerklasse eingestuft werden, nur weil sie geschieden sind. Unterhaltspflichtig bleiben sie ja nach wie vor.

Birgit Kelle erwähnte kritisch, dass mehr Geld für Kitas und Krippen als für die Möglichkeit der Eltern, ihre Kinder Zuhause zu erziehen, ausgegeben wird.

Zwischendurch fiel so etwas wie der Ausdruck „Frauen in die Produktion“, da es ständig darum ging, Frauen in eine Vollzeitbeschäftigung bringen zu können, was B. K. zu dem entsetzten Ausruf: „Frauen in die Produktion! Dass man wieder mit einem solchen Ausdruck konfrontiert wird!“ bewegt hat.

Zwischendurch warf Dr. Schmitt immer wieder seinen fürchterlich wertend gemeinten Ausdruck des „Wohlfahrtstaates“ in die Diskussion ein. Wenn man diesen Ausdruck in Bezug auf ein klassisches Familienmodell anwendet und negativ benutzt wie Dr. Schmitt es tut, ist er an Widerwärtigkeit nicht zu überbieten.

Birgit Kelle stellt fest, dass Familien immer wenig die Wahlmöglichkeit haben, ob ein Elternteil Zuhause bleibt und sich um die Kinder kümmert oder nicht. Es ist eine finanzielle Frage. Sie stellt fest, dass die Politik den Familien sagt, wie sie zu leben haben und nicht umgekehrt.

Es scheint Sinn und Zweck der Politik zu sein, dass Familien diese Wahlmöglichkeit gar nicht erst haben. Schlussfolgerungen daraus kann jeder selbst ziehen. (Einnahmen für den Staat, Einflussmöglichkeiten des Staates auf die Kinder usw. – das sind meine Gedanken dazu.)

Dann kam die Staatssekretärin Sigrid Klebba zu Wort. Sie sprach von begrenzten Ressourcen und das daher Kinder eher in die Kita und die Krippe gehörten als Zuhause bei ihren Eltern zu bleiben. Dann fantasierte sie noch etwas von Hartz-IV-Familien, die nicht noch etwas dafür drauf bekommen sollten, wenn sie ihre Kinder nicht in die Kita schicken würden. Dass Hartz-IV-Familien Elterngeld u. ä. direkt auf das Alg II angerechnet bekommen, hat sie völlig ausgeblendet.

Auf die Argumentation mit den prekären Familien entgegnete Birgit Kelle, dass es sich um maximal 5 – 10 % der Familien handeln würde. Mir persönlich kam der Gedanke von Sippenhaft und Abschaffung einer Unschuldsvermutung in den Sinn.

Zwischendurch hatte Dr. Schmitt auch mal wieder etwas einzuwerfen und zwar ein Gerede über „religiös geprägte Staaten“. Damit meinte er wohl vornehmlich katholisch geprägte Staaten. Welche Staaten er genau meinte und den genauen Zusammenhang kann ich nicht mehr rekonstruieren. Schmitt wirkte so, als hätte er einen großen Topf mit ideologisch geprägten Ausdrücken dabei, aus denen er sich regelmäßig bedient hat.

Einen wichtigen Aspekt, der gerade für mich als Verfechter der Gleichberechtigung und eines vernünftigen Miteinanders ist, sprach Birgit Kelle an: Sie stellte innerhalb der Podiumsdiskussion fest, dass es immer mehr „Frauen und Kinder gegen Männer“ hieße.

Nun kam der „große Auftritt“ der „Moderatorin“ für den sie heftige Kritik aus dem Publikum erntete. Sie ideologisierte ebenfalls etwas über prekäre Familien und dass die Kinder doch in die Kita oder die Krippe gehörten. Dies tat sie derartig vehement, dass man ihr ebenfalls eine familienfeindliche Grundeinstellung zugestehen muss. Die Kritik aus dem Publikum war sehr deutlich. Ihre Funktion als Moderatorin wurde hinterfragt. Es fiel der Ausdruck „Ideologisierung“.

Im Anschluss an diesen Auftritt hat sich Sigrid Klebba dann noch einmal die Zeit genommen und ihre Weltanschauung deutlich gemacht: Sie redete die Situation in den Kitas schön, dass die Frage des Kindeswohls nicht durch Kitas berührt werde usw.

Birgit Kelle widersprach dieser Aussage heftig. Sie erwähnte den „Betreuungsschlüssel“ – wie viele Erzieher sind für ein Kind zuständig – in der Nötigkeit und in der Realität. Dass gerade in Krippen Erzieher gar nicht die Möglichkeit haben, sich adäquat um die Kinder zu kümmern, weil es einfach zu wenig Erzieher gibt.

Sigrid Klebba widersprach sich auch an einer Stelle selbst, als sie davon sprach, dass Erzieherinnen ebenfalls sehr schnell in prekäre Situatione geraten würden, weil sie zuwenig verdienten. Dass Erzieher zuwenig verdienen, ist klar. Die Frage ist allerdings die: Wenn Frau Klebba prekären Familien abspricht, sich ordentlich um ihre Kinder zu kümmern, muss sie dies auch für Erzieherinnen in prekären Lebenssituationen tun. Spricht sie damit also auch Erzieherinnen ab, sich ordentlich um ihre Kinder kümmern zu können?

Birgit Kelle, die die einzige war, die tatsächlich zum Begriff Familie erschienen war, äußerte sich widersprechend zu Frau Klebba. Sie rechnete vor, wie viel ein Kita- bzw. Krippenplatz den Staat monatlich kostet und welche Leistungen dagegen Eltern zu erwarten haben. Sie erwähnte, dass die Kosten bei 1.200 € pro Monat pro Krippenplatz liegen würden, aber mindestens 2.000 € pro Monat pro Krippenplatz ausgeben werden müssten.

Man kann sich hier zurecht fragen, warum Frauen aus einem Dasein als Hausfrau und Mutter staatlich in die Zwangssituation versetzt werden, unbedingt arbeiten gehen zu müssen.

Der schlechte „Betreuungsschlüssel“ wurde immer wieder durch Birgit Kelle angesprochen. Außerdem sprach sie von dem Treffenden Ausdruck der „Familienersatzstrukturen“. Der Staat investiert lieber in diese Familienersatzstrukturen als in „das Original“ – die klassische Familie.

Zitate

Birgit Kelle: „Die Politik sagt den Familien, wie sie zu leben haben. Nicht umgekehrt.

 

Birgit Kelle: „Es wird lieber in Familienersatzstrukturen investiert als in das Original.

Mein Fazit:

Die SPD-Dame Sigrid Klebba hat sich als wenig sozial gezeigt, als sie immer wieder auf prekären Familien herumgehackt und diese als Beispiel hervorgezerrt hat, um die aktuelle ideologisch geprägte Politik zu begründen.

Der „Wissenschaftler“ Dr. Schmitt ist mir lediglich durch seine Ausdrucksweise negativ in Erinnerung geblieben. Er benutzt einige ideologisch geprägten Ausdrücke, von denen mir vor allem „Wohlfahrtsstaat“ und „religiös geprägte Staaten“ in Erinnerung geblieben sind. Meint er mir „religiös geprägter Staat“ vielleicht Libyen, den Irak, Afghanistan? Oder meint er Griechenland, Italien usw.? Man weiß es nicht. Den Ausdruck „Wohlfahrtsstaat“ benutzte er vor allem für Staaten, die in die klassische Familie investieren.

Frau Klebba hat sich als das gezeigt, was die SPD mittlerweile für mich symbolisiert: Sie symbolisiert für mich eine Partei, die das S lieber durch ein A für asozial austauschen sollte. Familien, denen wenig Geld zur Verfügung steht, weil der Staat durch seine Politik eine solche Situation geschaffen hat, als unfähig darzustellen, ihre Kinder zu erziehen, ist menschenverachtend und damit asozial.

Der Regenbogendame Constanze Körner – die mit ihrer Lebensgefährtin – 5 Kinder versorgt, war aus rein lesbisch-feministischen Gründen da. Es ging ihr nicht um den Begriff Familie. Es ging ihr um die Aufweichung des Begriffs Familie. (Dr. Schmitt ging es ebenfalls darum, wie man an seinem Eingangsvortrag feststellen konnte.)

Man könnte sich nun fragen, wie Frau Körner ihren Lebensunterhalt bestreitet. Ich nehme an, sie ist mit ihrer Lebensgefährtin Doppelverdienerin. Es gibt da bestimmt noch Unterhaltspflichtige Männer zu den Kindern. Nur so als Gedanke.

Auf dem Podium saßen vier Frauen und ein Mann. Drei Frauen und der Mann waren von ihren Äußerungen eher der Regenbogenfraktion zuzuordnen. Die einzige Person, die zum eigentlichen Thema da war, war Birgit Kelle. Zufällig ist sie auch Expertin auf dem Gebiet. Und zwar aus familiären Gründen.

Mein Fazit aus einer männlichen Perspektive

Als alleinerziehender Vater – und damit auch als Mann – habe ich mich gar nicht in dieser Veranstaltung wiedergefunden. Von Männern wurde lediglich an drei Stellen gesprochen. An zwei Stellen wurden Männer in ihrem „Rollendenken“ negativ dargestellt. Sie wurden in derart dargestellt, dass man sie zu dem Thema gar nicht erst befragen dürfte.

Das nennt sich dann Misandrie, Herr Schmitt.

Das dritte Mal wurden Männer durch Frau Kelle ins Spiel gebracht, als es darum ging, dass sie es sehen würde, dass es immer mehr „Frauen und Kinder gegen Männer“ hieße. Ansonsten wurde die männliche Perspektive völlig außer acht gelassen.

Wo sind die Nöte und Probleme alleinerziehenden Männern gewesen? Wo sind die Nöte von Trennungs- und Scheidungsvätern? Sind diese Probleme und Nöte nicht auch eigentlich Teil der Familienpolitik?

Mir kam die ganz Veranstaltung wie eine feministische Pro-Regenbogenfamilien-Veranstaltung vor. Viele Dinge, die staatlich verursacht worden sind, wurden nicht hinterfragt, sondern als Argument für die aktuelle Politik herbeigezogen. Damit meine ich z. B. die Unmöglichkeit für Familien mit nur einem Einkommen zurechtzukommen. Dies war früher möglich. Die Politik der BRD hat dies aber nach und nach unmöglicher gemacht. Dies wird nun als Argument dafür hergenommen, dass beide Elternteile möglichst in Vollzeit arbeiten gehen müssen.

Der Begriff der Familie, der immer ein recht eindeutiger Begriff war, wird immer schwammiger definiert, um neue „Familientypen“ zu etablieren. Das große Problem dabei aber ist, da führt kein Weg dran vorbei:

Kinder werden nach wie vor in heterosexuellen Verbindungen gezeugt. Ohne Heterosexualität gibt es keine Kinder.

Was mir ganz extrem aufgefallen ist: Da es immer nur um radikal-feministisches Gedankengut ging, wurden dementsprechend Kinder entsprechend selten auf dieser Veranstaltung thematisiert. Ich bin ja der Auffassung, dass Kinder ein extrem wichtiger Bestandteil von Familien sind. Dies wurde auf dieser Veranstaltung aber nahezu völlig ausgeblendet. Wie schon gesagt: Die einzige Person, die tatsächlich etwas zum Thema Familie zu sagen hatte, war Birgit Kelle. Auch wenn sie den Aspekt Frau ebenfalls berücksichtigt hat, war sie tatsächlich die einzige, von der ich mich auch als Mann vertreten gesehen habe.

Die Veranstaltung war von Anfang an auf den Aspekt „Regenbogen“ – sprich Homosexualität und Familie – ausgelegt, was an der Zusammensetzung des Publikums deutlich wurde. Es waren überdurchschnittlich viele Homosexuelle anwesend. Lediglich dem „Magneten“ Birgit Kelle und ihr selbst war es zu verdanken, dass zumindest an den Titel der Veranstaltung an einigen Stellen erinnert wurde.

In Bezug auf Dr. Schmitt finden sich ganz schnell Ausdrücke wie Gender usw.

Was mir weiter positiv aufgefallen ist:

Es waren einige junge Menschen anwesend, die ebenfalls noch einen klassischen Familienbegriff – „Vater, Mutter, Kind“ haben. Auch wenn ich ein alleinerziehender Vater bin, spüre ich dennoch täglich, dass meinem Sohn und mir letztendlich etwas fehlt, um eine richtige Familie zu sein.

Ich würde die Bundeszentrale für politische Bildung nach dieser Veranstaltung gerne in Bundeszentrale für radikal-feministische Indoktrinierung umbenennen.

 

Edit

Ich muss ganz dringend hinterher schieben, dass ich sehr entsetzt über einige Entwicklungen bin. Vor allem darüber, wie sehr sich der Staatsfeminismus schon eingefressen hat. Es werden viele Dinge einfach nicht mehr hinterfragt, sondern als Wahrheit vorausgesetzt und auf diesen „Wahrheiten“ wird die Politik ausgerichtet.

Insgesamt ist es eine familienfeindliche und extrem männerfeindliche Politik. So langsam glaube ich, dass wir den aktuellen Karren vor die Wand fahren lassen müssen.

Einen Videomitschnitt gibt es mittlerweile hier.


 

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40 Gedanken zu „Checkpoint bpp – Die Montagsgespräche:
Familie oder lieber „Familienersatzstruktur?“
Ein Abend mit Birgit Kelle.

  1. „So langsam glaube ich, dass wir den aktuellen Karren vor die Wand fahren lassen müssen.“

    Yepp. Die Probleme zu benennen und zu beschreiben ist natürlich trotzdem sinnvoll. Aber ohne den „Aufprall“ vor der „Wand“ lernt die Masse der Menschen nicht, vernünftig zu sein, das ist ja oft so.

    Interessant ist auch das hier:

    http://www.queer.de/detail.php?article_id=22779

    Und die Kommentare darunter. Hier ein Best of:

    „Ich weiß, die Kelle ist einfach nur scheiße (und kommt sich dabei noch neunmalklug vor -_- Die Tussi hat überhaupt kein Schamgefühl, so peinlich is die).“

    „Frau Kelle… In meinen Augen ein ganz furchtbare Person. Erst diese Woche sah ich sie bei „hart aber fair“ (ARD) und fand sie unmöglich. Sie hat irgendwie eine sehr unsympathische Art, auf mich wirkt sie fast aggressiv (Ausstrahlung) und voller Vorurteile.

    Warum lädt die Bundeszentrale für politische Bildung eine christliche Fundamentalistin (ist Fr. Kelle m.M. nach) ein? Völliges Unverständnis!“

    „Soweit sind wir in Deutschland schon, dass Homohassern ganz selbstverständlich ein Forum zum Verbreiten ihrer kruden Theorien geboten wird.“

    „Die Bundeszentrale für politische Bildung will also Lügen, Vorurteile, Diskriminierung und Hass fördern…

    Ich dachte, die fühlen sich ihrem Namen verpflichtet und würden Bildung fördern. Stattdessen fördern sie Dummhaltung und totalitäres Gedankengut…“

    „Aber ganz unabhängig von ihren Inhalten wirkt die Schnalle ja derart frustriert und verbissen (genauso wie diese unsägliche Person von Gabriele Kuby): soll sie nur recht giftig keifen, dass Schwule bestenfalls zu „tolerieren“ seien.“

    „So, jetzt reicht es aber wirklich! Diese „Bundeszentrale für politische Bildung“ wird sich den ‚Vorwurf gefallen lassen müssen, dass sie eine neofaschistische Steigbügelhalterfunbktion erfüllt, wenn sie diese „Journalistin“ der „Jungen Freiheit“ einlädt. D. h., diese Republik ist im Grunde genommen genau so faschistisch wie das Dritte Reich und versucht, die freiheitlich-demokratische Grundordnung auszuhebeln. Jetzt ist Widerstand Pflicht!“

    „Der §175-Staat bleibt seiner Linie und Tradition eben konsequent treu.“

    Tja, die Homos schreien ganz schön, wenn sie mit einer Kelle Vernunft konfrontiert werden. Aber das ist schon krass: Sie regen sich so auf, weil ihnen diese Bundeszentrale nicht radikal genug auf Regenbogenlinie (!) ist.

    1. Cool. Der Homo-Lobby gefällt es nicht, wenn Leute von „Homo-Lobby“ sprechen. Das passt ja schön zu den Feminazis, die es nicht mögen, Feminazis genannt zu werden.

      Aber einer der Kommentare ist doch zutreffend „Die Bundeszentrale für politische Bildung will also Lügen, Vorurteile, Diskriminierung und Hass fördern“, wenn ich Wolles Bericht nicht falsch verstehe.

      Das mit dem Karren gegen die Wand halte ich für unvermeidbar. Angenehm wird das aber nicht.

      1. Die Veranstaltung hat deutlich gezeigt, dass es nur noch um die Verbreitung einer Ideologie geht, die vom Volk nicht getragen wird.

        Nein, das mit dem Karren wird gewiss nicht angenehm. Es wird einiges kosten.

    2. Guck Dir allein den CSD an. Dann weißt Du, wie sehr die „Regenbogenpeople“ in der Realität leben.

      Die Bundeszentrale für radikalfeministische Indoktrinierung kommt schon noch dahin, keine Sorge. 🙁

  2. Diese C Schmitt ist wohl ein Genderdoktor der in seinem Büro Krötenelexier aus Genderfuh braut. Über Wohlfahrtsstaat scheint der auch was zu machen.Hat der wohl auch seine Dissertation drüber gemacht.

    http://sofis.gesis.org/sofiswiki/The_effects_of_labour_market_participation_on_fertility_decisions:_gender_differences_in_cross-national_perspective

    Aber sag mal, machst Du solche Kindereien, wie wildfremden Leuten dümmliche Fragen stellen, eigentlich immer mit? Ich tät’s nicht. 🙂

    1. Nein, meistens beantworte ich dümmliche Fragen. 😀

      Ich habe mich auf der Veranstaltung nicht zu Wort gemeldet. Meine Fragen wären für die Anwesenden zu realtitätsnah gewesen.

      Ich bin aber froh, dass ich auf dieser Veranstaltung war und gesehen habe, wie weit es schon ist.

  3. …dein Bericht gibt die Situation treffend wider. Es ist schrecklich traurig, dass für Selbstverständlichkeiten wie “Familie“ jetzt PR-Leute Fragebögen machen… Mal ehrlich, was soll man da denn innerhalb einer Veranstaltung drauf antworten? Außer: “…Weihnachten, Essen….blabla “.
    Was soll denn so eine blöde Fragerei? Dafür gibt es keine Worte, mir wären auch keine besseren Floskeln als deiner Interview-Partnerin eingefallen!
    Meine Oma war eine der wichtigsten Personen in meinem Leben und ist gestern verstorben, am Geburtstag meines Opas – der musste heute ins Altersheim einziehen mit viel Tränen. Seine jüngste Tochter, die in Südtirol lebt, war wegen Opas Geburtstag angereist, hat ihre Mutter aber dann beim Sterben begleiten müssen.… Eigentlich wollte ich mit meiner Tochter nach Berlin fahren und meine Freundin mit ihrem Baby besuchen. Meine Tochter ist ohne mich zu unserer Freundin, ich bin hier bei meinem Opa geblieben. Mein Onkel ist angereist und wir alle kümmern uns um alle Formalitäten der Beerdigung meiner Oma. Alle miteinander sind wir traurig und momentan extrem überfordert aber auch froh und dankbar, uns im traurigsten Moment als Verwandte wiederzusehen…. = Familie.
    Ich bin wie du alleinerziehend. Nun ist meine Tochter so groß, dass ich als Altenpflegerin im 3-Schicht-System arbeiten kann, aber auch nur mit ruhigem Gewissen, weil meine kleine Große so ein vernünftiges Kind und für ihre 15 Jahre sehr selbstständig ist. Meine verheirateten und in Beziehung lebenden Kolleginnen-Mütter haben kleinere Kinder, sind aber auch vollständig auf den Job und Verdienst mit angewiesen, weil: .. “ …wenn man seinem Kind was bieten will..“ …..Eigentlich … aber .. sollte man doch denken, dass Zweier-Eltern es besser hätten, als Alleinerziehende???
    Wie auch immer – ungerechte Welt … ich wünsch dir und deinem Sohn eine besinnliche Weihnachtszeit – LG, Sena

    1. Es ist viel schlimmer, dass der Fokus anscheinend eher auf „Regenbogenfamilien“ liegt als bei normalen Familien und Elternteilen.

      Mein herzlichstes Beileid. Tut mir echt leid.

  4. Ich verstehe nicht ganz warum immer gesagt wird Erzieherin verdienen schlecht:

    http://www.gehalt-tipps.de/Gehaltsvergleich/Gehalt/Erzieherin/11874.html

    http://www.meinchef.de/gehaltsvergleich/beruf-region/de/erzieherin-erzieher.html

    http://www.gehaltsvergleich.com/gehalt/Erzieher-Erzieherin

    Stimmen die Angaben da nicht? Weil Teilweise liegt das Durchschnittsgehalt im selben Bereich wie für Maurer, Maler oder Kfz-Mechaniker oder sogar darüber?

    1. Stimmt. Wenn man den Durchschnitt nimmt, scheint es jetzt nicht soooo schlecht zu sein.

      Da habe ich in einer NGO als Systemadministrator leider weniger verdient.

    1. 🙂

      Im Gegensatz zum Hadmut macht es mir aber offensichtlich mehr aus.

      Mal sehen, was es nächstes Jahr so alles gibt. Ich befürchte allerdings wirklich, dass es zu spät ist. So sehr, wie sich der Feminismus eingefressen hat, macht es richtig Sorgen.

      1. Ach Gott, Du kennst doch den Spruch „Die Ratten verlassen das sinkende Schiff“. Der kommt daher, dass Du Dich echt drauf verlassen kannst, das das Ding sinkt, wenn die Ratten gehen. Das ist ursprünglich keine negative Aussage über Ratten oder Leute, die das sinkende Schiff verlassen, das ist Selbstschutz. Das ist nur die pseudo-moderne Sicht, dass man was tun müsste, wenn ein Schiff sinkt.

        Aber ich find’s auch bewundernswert, dass Du solche Veranstaltungen aushältst. Danisch geht da ja eher hin, um die vorzuführen, was natürlich schwierig ist, weil die nicht zuhören.

  5. Na ja, auch wisst ihr… 😉

    Nur mal ein reales Beispiel. Ich kenne 2 Männer, schwul, seit 20 Jahren zusammen, paar Jahre verheiratet, 2 Kinder adoptiert (Junge und Mädchen), beide Ärzte (Psychiater und Zahnarzt). Das sind erstmal die Fakten. Und nun soll mir mal einer verständlich erklären, warum es diesem Paar schlechter gehen soll (Steuern, Erbrecht, Familienrecht etc.), also einen heterosexuellen Paar mit Kinder oder sogar einem Paar ohne Kinder, wo auch keine mehr kommen, weil es das Alter nicht mehr zulässt.

    Warum?

    Geht wegen diesen homosexuellen Paaren die Welt unter, schadet es der Hetero-Ehe und wenn ja, wie konkret, also bitte ganz konkret, in Zahlen, nachvollziehbaren Beispielen etc. Und bitte, Bibelwahn in dem Fall mal ausblenden.

    Warum wird so eine Weltuntergangsstimmung verbreitet, auch von Kelle oder als wenn man den Heteros was wegnimmt, sie ins Abseits schießt? Überlegt doch mal bitte die Relationen! Die Welt ist zu min. 95 % hetero. Wer oder was soll denn da wen benachteiligen?

    1. Ich weiß nicht, was Du mit diesem Kommentar zur Sache beitragen willst. Es hat niemand etwas gegen homosexuelle Paare. Zumindest nicht die meisten, die hier kommentieren und ich auch nicht.

      Es ist nur beängstigend, dass auf eine Veranstaltung des Bundes – wir reden hier von einer Veranstaltung der BUNDESzentrale für politische Bildung auf dem Podium eine feministische Vertreterin aus Politik, ein feministischer Genderwissenschaftler und eine Vertreterin der Regenbogenfraktion zum Thema Familie sitzt. Birgit Kelle war als Vorzeigeexemplar einer angeblichen „hassenden Fraktion“ gedacht. Dass sie sich so gut verkauft hat, lag einzig und allein an ihr und ihren besseren Argumenten für eine gute Familienpolitik.

      Während es den anderen ausschließlich nur um feministische Rechte und die Rechte der Homosexuellen ging, ging es Birgit Kelle auch themengerecht um die Familie. Die Bundeszentrale für politische Bildung wollte eine Werbeaktion für homosexuelle Patchworkfamilien daraus machen.

      Das nervt. Ich bin alleinerziehender Vater und ich habe mich und meine Situation nicht in der Veranstaltung wiedergefunden.
      Bin ich und mein Sohn weniger Teil der Gesellschaft als ein homosexuelles Paar? Warum geht es nicht mehr um die Mehrheit? Warum geht es an jeder Stelle fast nur noch um homosexuelle Paare?

      Ein weiteres Beispiel?
      München: Es gibt nur noch “Homofamilien”

      Wir sollen uns noch vorrangig um homosexuelle Familien kümmern. Die normalen Familien werden vernachlässigt. Männer sind bei Scheidungen die Dummen und werden als Elternteil entsorgt. Hauptsache aber die Regenbogenfamilien erfahren Unterstützung. Das ist es was nervt und was gefährlich ist. Das Normale wird vernächlässigt, das Unnormale (hier sprechen die Zahlen des Vorkommens eine deutliche Sprache) wird gefördert. Das kotzt an.

      Am Allerschlimmsten für mich allerdings war, dass eine Veranstaltung des Bundes so feministisch besetzt war, dass einem für die Zukunft richtig bange werden kann.

      Deinen Kommentar kann ich nicht nachvollziehen. Ich glaube, Du hast nicht verstanden, dass eine Veranstaltung, in der es um Familie ging, regenbogenmäßig verzerrt wurde. Wir sollen eine substanzlose Conchita W. bejubeln. Wir sollen Regenbogenfahnen auf offiziellen Plätzen hissen, wir sollen unsere Kinder durch die Bildungspläne sexuell belästigen… Wann aber tut man etwas für die klassische Familie, die nach wie vor die Mehrheit stellt?

      Ich finde es absolut asozial, wie die Rolle des Mannes in dem ganzen Spiel verkauft wurde. Der Mann wurde als rückständig und in alten Bildern gefangen dargestellt. Allein der homosexuelle Mann war wenigstens in der positiv benannten Gruppe der Regenbogenfamilie enthalten. Aber der Schwule von heute merkt gar nicht, dass es eigentlich nur um eine lesbische Politik geht.

      Auf der Bühne saß nämlich auch nur eine Lesbe und Schwule wurden im Gegensatz zu Lesben nicht namentlich benannt.

      Was wolltest Du also beitragen? 😛

      1. Mein Kommentar mag ein wenig aufgeregt erscheinen, wenn man aber bedenkt, welche Diskriminierung ich bisher als alleinerziehender Vater erlebt habe, wird es verständlich.

        Außerdem ist es rhetorisch völlig daneben Leuten, einen Bibelwahn zu unterstellen. Sorry, das macht mich sauer. Frau Kelle ist Christ. Das hat sie aber an keiner Stelle thematisiert. Ich auch nicht. Ich bin Atheist. (Edit: Vielleicht bin ich auch Agnostiker. Das Thema ist mir aber schlicht egal.) Das heißt aber nicht, dass es zwischen geselschaftlichen Normen und dem Christentum keine Schnittmenge gibt.

        Und natürlich werden normale Familien benachteiligt. Wo sind diese z. B. in den Bildungsplänen wiederzufinden?

        Es ist früh am Morgen. Ich hätte vielleicht später antworten sollen. 😀

    2. @ Namensbruder Matthias

      „Nur mal ein reales Beispiel. Ich kenne 2 Männer, schwul, seit 20 Jahren zusammen, paar Jahre verheiratet, 2 Kinder adoptiert (Junge und Mädchen), beide Ärzte (Psychiater und Zahnarzt). Das sind erstmal die Fakten. Und nun soll mir mal einer verständlich erklären, warum es diesem Paar schlechter gehen soll (Steuern, Erbrecht, Familienrecht etc.), also einen heterosexuellen Paar mit Kinder oder sogar einem Paar ohne Kinder, wo auch keine mehr kommen, weil es das Alter nicht mehr zulässt.“

      Aus meiner Sicht soll es ihnen in Sachen Steuern und Erbrecht usw. ja gar nicht schlechter gehen. Bin ich jedenfalls nicht für und sonst hier wohl kaum einer.

      Will Frau Kelle das denn? Und wenn, wo hat sie das geäußert?

      Meines Wissens nach lehnt Frau Kelle lediglich das Adoptionsrecht Homosexueller ab, weil sie der Meinung ist, dass ein Kind einen Vater und eine Mutter braucht, und nicht zwei Mütter oder zwei Väter. Und dass das Ganze eher vom Kind aus gesehen werden sollte.

      Ich finde, solange es noch sehr viel mehr zur Adoption bereite/zugelassene Hetero-Paare gibt, als zur Adoption freigegebene Kinder, stellt sich gar nicht die Frage danach, ob man Homosexuellen das Adoptionsrecht gewähren sollte.

      Okay, wenn es jetzt so viele Kinder gäbe, die noch Adoptiveltern bräuchten, oder wenn im Einzelfall ein Homopärchen unter viel besseren Bedingungen lebt als ein entsprechendes Hetero-Paar, dann wäre es aus meiner Sicht was anderes.

      Jetzt können Sie natürlich mir unterstellen, ich wolle Homosexuelle in Sachen Adoptionsrecht diskriminieren. Das will ich nicht, sondern nur ein weiteres Experiment mit Kinder verhindern. Denn mit denen wird z.B. im Bildungssystem genug experimentiert.

      Heiraten und steuerlich und ansonsten können Homos ruhig, hab ich nichts gegen. Ich glaub, Frau Kelle wollte nicht, dass das dann auch „Ehe“ heißt – aber das ist bei näherem Hinsehen nur eine Begrifflichkeit. Aus meiner Sicht jedenfalls. Okay, und sie war halt mehr fürs Tolerieren als fürs Akzeptieren, aber Frage ist, im Bezug auf was genau bei der Homosexualität.

      Ich denke, dass auch sie die Tatsache als solche akzeptiert, dass ein Homosexueller sich seine sexuelle Orientierung nicht ausgesucht hat und sie ausleben will.

      „Warum?

      Geht wegen diesen homosexuellen Paaren die Welt unter, schadet es der Hetero-Ehe und wenn ja, wie konkret, also bitte ganz konkret, in Zahlen, nachvollziehbaren Beispielen etc. Und bitte, Bibelwahn in dem Fall mal ausblenden.“

      Die Welt geht wegen keinem Homo der Welt unter und ist mit und ohne Homos nicht mehr zu retten.

      Ich glaube, es wird den Homosexuellen schaden, dass der Staat immer so auf ihrer Seite ist, dass immer so viel „Toleranz“ und „Akzeptanz“ gepredigt wird, auch mit Bildungsplänen, die ziemlich radikal und ideologisch sind (man will dabei Kindern in der Schule z.B. einreden, es gebe mehr als zwei Geschlechter!), das wird so überdosiert, dass es Homophobie eher noch auslöst oder verstärkt. Es gibt genug Heteros, die es schlecht haben und die vom Staat in vielen Hinsichten im Stich gelassen werden, vor allem Männer. Wenn die das Gefühl kriegen, dass sich der Staat mehr um Homos kümmert als um sie, dann wird das bei manch einem Homosexuellenfeindlcihkeit auslösen.

      „Warum wird so eine Weltuntergangsstimmung verbreitet, auch von Kelle oder als wenn man den Heteros was wegnimmt, sie ins Abseits schießt? Überlegt doch mal bitte die Relationen! Die Welt ist zu min. 95 % hetero. Wer oder was soll denn da wen benachteiligen?“

      Homos benachteiligen keine Heteros, klar. Aber wir leben in einem Zeitalter, in dem der Staat – zumindest aus meiner Sicht – so handelt, als sei es ihm scheißegal, ob wir in 20-30 Jahren überhaupt noch Familien haben.

      Es werden immer weniger Ehen geschlossen, immer mehr Ehen gehen kaputt, es gibt immer weniger Kinder, und die sind unter den Verhältnissen heute oft, wie manch ein Lehrer sagt, „völlig von der Rolle“. Wir haben Riesenprobleme. Der Partnermarkt „brennt“ regelrecht, und keiner will ihn löschen. Immer mehr junge Männer kriegen keine Frau ab, denn der einst monogame Hochzeitsmarkt wandelt sich immer mehr in einen seriell-polygynen Partnermarkt. Durch die demographische Entwicklung werden wir noch riesige Probleme kriegen.

      Und um was kümmert sich der Staat? Um Homos, Homos und nochmals um Homos. Denn könnten sich ja „diskriminiert“ fühlen, während niemand auch nur ausspricht, dass auf dem normalen Hetero-Partnermarkt Männer bei der Partnerwahl weitaus stärker von Frauen diskriminiert werden als umgekehrt.

      Der Staat kümmert sich um Homos, und natürlich auch um Frauen – allerdings nicht um alle, sondern nur um die, die gemäß der feministischen Ideologie versuchen, zu leben.

      Frau Kelle kritisiert völlig zurecht, dass der Staat Hausfrauen im Regen stehen lässt und deren Lebensentwurf zum Armutsrisiko hat verkommen lassen.

      Und bei alle den Problemen haben eben einige Leute die Nase voll von dem X.ten „Antidiskriminierungsprogramm“ für Homos.

      Damit Sie mich nicht falsch verstehen: Ich weiß, es gibt wirklich Homophobe. Leider. Es gibt sogar Leute, die glauben, man könnte Homos „heilen“ oder „umpolen“. Das sind alles auch Probleme.

      Und ja, es gibt zu konservative Eltern, bei denen das Outing eines ihrer Kinder als homosexuell die Hölle sein muss. Leider. Das sind auch Familienfeinde, denn eine Familie kann daran zerbrechen, wenn wirklich homophobe Eltern mit einem ihrer Kinder brechen, nur weil es am anderen ufer zuhause ist.

      1. Ach ja. Ich denke, er war einer der Regenbogenfraktion. Da wittert man gerne und schnell homophobie.

        Ich bin weder homophob noch homosexuellenfeindlich. In dem Kommentar, den ich nicht durchgelassen habe, ging es nur darum, ohne Argumente gegen jemand Propaganda zu betreiben.

        Die Veranstaltung war auch schon im Publikum nicht wirklich repräsentativ besetzt. Die Regenbogenfraktion hat es halt drauf, Spektakel zu veranstalten.

        Die Sorgen und Nöte der normalen Familien bleiben aber dennoch bestehen. 😉

        1. Das kann man wohl sagen. Wenn man heute sagt „Ich bin grundsätzlich für Ehe & Familie“, dann wird man im nächsten Moment zum „extrem“ Konservativen, für reaktionär oder gleich zum Nazi erklärt. Egal, wie weit man davon entfernt ist.

  6. Also zu Frau Kelle kann man definitiv sagen, sie sieht die Sache generell fundamentalistisch oder um es genauer zu sagen, christlicher Fundamentalismus. Und damit fällt sie eigentlich schon raus, weil sich das gegen jede Demokratie stellt, Gleichberechtigung und Achtung aller Menschen. Fundamentalismus bedeutet hier, die Grundalge allen Handelns ist die Bibel und danach kommt nichts.

    Zu dem anderen Punkt, also das mit den Regenbogenfamilien und überhaupt, auch Homosexualität, Lehrpläne etc., es wird von den Gegnern völlig dramatisiert. Die sehen plötzlich überall nur noch Homos. Tut mir leid, völliger Unsinn! Um es mal zu verdeutlichen, Frau Kelle schreibt: „Wenn man Zeitungen liest, könnte man ja den Eindruck bekommen, die gibt es vor lauter gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gar nicht mehr.“

    http://www.familien-schutz.de/umerziehung-zum-neuen-menschen-interview-mit-birgit-kelle/

    Das kann man doch nicht für voll nehmen! Aber das ist die typische Übertreibung. Wenn ich 100 Stunden fern sehe und 100 Stunden Zeitungen lese, dann hab ich 100 Stunden Hetero Beiträge im TV gesehen und 99,9 Stunden Hetero Themen in Zeitungen gelesen. So sieht es doch aus. Warum wird von diesen Leuten so getan, als wenn wir 24 Stunden am Tag zu 100 % mit Homothemen konfrontiert werden?

    Oder dieses ständige Gerede von einer Homo-Lobby, wie in obigem Artikel von Kelle. Totaler Quatsch.

    Einige Leute haben wahrscheinlich eine Wahrnehmung, in die Wahnvorstellungen mit einfließen. Ich lebe in einer Großsiedlung in Berlin Spandau, bin aber oft auch überall in Berlin. Ob es TV ist, die Presse oder das ganze Leben in der Stadt, also ich empfinde in der Summe eigentlich alles zu 99,9 % als Heterowelt.

    Aber da gibt es bei Frau Kelle ja noch einige andere Punkte, um nun nicht nur bei Homo und Regenbogenfamilien zu bleiben. Familie, die Rolle der Frau etc. Sie beklagt, die Familien oder halt die Eltern sollten wieder mehr die Erziehung übernehmen, nicht die Schule. Dazu müssten Frauen wieder mehr zu Hause bleiben können, was aber aus finanziellen Gründen oft nicht geht, so Kelle.

    Ok, nur in welcher Welt lebt die Frau? Was erwartet sie? Das der Staat das finanziell mehr fördert, Mutter bleibt immer zu Hause am Herd, kümmert sich um die Kinder, Mann arbeitet, verdient gut und dann am besten noch pro Kind 1000 Euro vom Staat oder wie? Was stellt sie sich vor?

    Die gute Frau vergisst hier den entscheidenden Fakt, viele Frauen wollen das gar nicht. Frau Kelle spricht hier auch definitiv nicht für die Mehrzahl der Frauen. Und was der Erziehung angeht, wenn Kinder in der Schule sind, danach vielleicht noch bei Freunden, in einem Verein oder was auch immer, wie viele Stunden sehen sie denn ihre Eltern? Will sagen, stundenmäßig ist die Prägung außerhalb von zu Hause sehr groß und darum kann Erziehung nie nur Elternsache sein. Aber das fordert Kelle, nämlich das Erziehung nur Elternsache ist.

    Hinzu kommt, seht euch mal bitte manche Eltern an. Gerade im Sommer bekomme ich manchmal den Fön, wenn ich durchs Wohngebiet laufe. Die Bolzplätze und Spielplätze rammelvoll, nicht wenige Eltern (die den ganzen Tag zu Hause sind) sitzen mit am Spielplatz oder Bolzplatz, rauchen pausenlos, Bierflasche in der Hand am Morgen schon und auch Frauen! Das ist sicher nicht die Regel, aber solche Eltern gibt es auch. Und da kann man froh sein, wenn in der Schule etwas Prägung stattfindet.

    Frau Kelle soll mal nicht vergessen, es gibt genug Eltern, die strunzdumm sind, faul, keinen Plan haben etc. und immer pleite sind. Aber dann etliche Kinder.

    1. Kannst Du lesen oder kannst Du nicht lesen?

      Wo warst Du auf dieser Veranstaltung?

      Frau Kelle war die einzige auf der Veranstaltung, der ich einigermaßen demokratische Einstellungen abnehmen konnte. Alles andere war feministisch ideologisch geprägt.

      Hinzu kommt, seht euch mal bitte manche Eltern an. Gerade im Sommer bekomme ich manchmal den Fön, wenn ich durchs Wohngebiet laufe. Die Bolzplätze und Spielplätze rammelvoll, nicht wenige Eltern (die den ganzen Tag zu Hause sind) sitzen mit am Spielplatz oder Bolzplatz, rauchen pausenlos, Bierflasche in der Hand am Morgen schon und auch Frauen! Das ist sicher nicht die Regel, aber solche Eltern gibt es auch. Und da kann man froh sein, wenn in der Schule etwas Prägung stattfindet.

      Das hatten wir alles schon mit Pimpfen, Jungvolk, Hiterlerjugend und BDM. Du solltest Deine Aussagen einmal hinterfragen und Dich fragen, welche Prägung in den Kindergarten und den Schulen stattfinden soll bzw. schon stattfindet.

      Du kennst die Geschichte von den Bildungsverlierern Jungs?

      Frau Kelle soll mal nicht vergessen, es gibt genug Eltern, die strunzdumm sind, faul, keinen Plan haben etc. und immer pleite sind. Aber dann etliche Kinder.

      Was soll das aussagen? Kinder erst ab einer bestimmten Intelligenz oder einem bestimmten Besitzstand? Was soll das jetzt für ein Gedankengut sein? Näherst Du Dich da nicht einem Gedankengut, dass Du anderen Leuten hier unterstellst?

      Sorry, Dein Kommentar erweckt ihn mir gerade nur Übelkeit.

      Frau Kelle spricht für die meisten Frauen. Die meisten Frauen wollen nämlich nicht dazu gezwungen sein, arbeiten zu gehen anstatt ihre Kinder zu erziehen. Sie wollen die Wahl haben. Diese Wahlmöglichkeit wird aber schon ganz im Sinne von Simone de Beauvoir langsam aber sicher abgeschafft.

      Du widersprichst also dem Eindruck von Leuten, die selbst Familie haben und sich mit dem Thema beschäftigen? Du widersprichst also den Fakten, dass dort auf dem Podium kein offizieller Vertreter aus dem Bereich „heterosexuelle Familien“ saß? Du widersprichst also dem Eindruck, dass das System momentan schon eher kaputt ist, aber dennoch immer mehr Kinder in dieses System gekippt werden sollen, damit der Staat ideologisch Zugriff auf die Kinder hat?

      Btw.: Es werden auf öffentlichen Plätzen Regenbogenfahnen aufgehangen usw. Gibt es noch deutlichere Zeichen?

      Wo fordert Birgit Kelle denn, dass Erziehung ausschließlich Elternsache sei?

      Du hast schon ganz schön viel Scheiße gefressen.

    2. @ nochmal an den anderen Matthias

      „Also zu Frau Kelle kann man definitiv sagen, sie sieht die Sache generell fundamentalistisch oder um es genauer zu sagen, christlicher Fundamentalismus. Und damit fällt sie eigentlich schon raus, weil sich das gegen jede Demokratie stellt, Gleichberechtigung und Achtung aller Menschen. Fundamentalismus bedeutet hier, die Grundalge allen Handelns ist die Bibel und danach kommt nichts.“

      Sie begründet aber nie oder fast nie was mit ihrem Glauben. Sie zeichnen ein Zerrbild von Birgit Kelle.

      „Zu dem anderen Punkt, also das mit den Regenbogenfamilien und überhaupt, auch Homosexualität, Lehrpläne etc., es wird von den Gegnern völlig dramatisiert. Die sehen plötzlich überall nur noch Homos. Tut mir leid, völliger Unsinn! Um es mal zu verdeutlichen, Frau Kelle schreibt: “Wenn man Zeitungen liest, könnte man ja den Eindruck bekommen, die gibt es vor lauter gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gar nicht mehr.”“

      Ach meine Güte, lassen sie es die Frau doch so überspitzt ausdrücken. Es ist viel Wahres dran.

      „http://www.familien-schutz.de/umerziehung-zum-neuen-menschen-interview-mit-birgit-kelle/

      Das kann man doch nicht für voll nehmen!“

      Ich nehme es aber für voll. Ich denke, die Mehrheit nimmt das für voll. Warum auch nicht?

      Gucken Sie sich nur mal die heftigen Anfeindungen gegen Frau Kelle an.

      http://genderama.blogspot.de/2012/12/hassattacken-nach-hart-aber-fair-wdr.html

      „Aber das ist die typische Übertreibung.“

      Ich finde, dass Sie auch ziemlich übertreiben.

      „Wenn ich 100 Stunden fern sehe und 100 Stunden Zeitungen lese, dann hab ich 100 Stunden Hetero Beiträge im TV gesehen und 99,9 Stunden Hetero Themen in Zeitungen gelesen. So sieht es doch aus. Warum wird von diesen Leuten so getan, als wenn wir 24 Stunden am Tag zu 100 % mit Homothemen konfrontiert werden?“

      Das stimmt zwar, aber es geht hier um Politik. Und da kann man sehr wohl sagen, dass Homos eine stärkere Lobby als Heteros haben. Also in Politik UND Medien.

      „Oder dieses ständige Gerede von einer Homo-Lobby, wie in obigem Artikel von Kelle. Totaler Quatsch.“

      Wieso Quatsch?

      „Einige Leute haben wahrscheinlich eine Wahrnehmung, in die Wahnvorstellungen mit einfließen. Ich lebe in einer Großsiedlung in Berlin Spandau, bin aber oft auch überall in Berlin. Ob es TV ist, die Presse oder das ganze Leben in der Stadt, also ich empfinde in der Summe eigentlich alles zu 99,9 % als Heterowelt.“

      Okay, das kann ich verstehen.

      „Aber da gibt es bei Frau Kelle ja noch einige andere Punkte, um nun nicht nur bei Homo und Regenbogenfamilien zu bleiben. Familie, die Rolle der Frau etc. Sie beklagt, die Familien oder halt die Eltern sollten wieder mehr die Erziehung übernehmen, nicht die Schule. Dazu müssten Frauen wieder mehr zu Hause bleiben können, was aber aus finanziellen Gründen oft nicht geht, so Kelle.

      Ok, nur in welcher Welt lebt die Frau? Was erwartet sie? Das der Staat das finanziell mehr fördert, Mutter bleibt immer zu Hause am Herd, kümmert sich um die Kinder, Mann arbeitet, verdient gut und dann am besten noch pro Kind 1000 Euro vom Staat oder wie? Was stellt sie sich vor?“

      Sie will doch nur, dass Hausfrauen & Mütter nicht gegenüber berufstätigen schlechter gestellt werden, also z.B. in der Rente.

      Wussten Sie eigentlich, dass Kinder, die zu früh in die Krippe kommen, dort offenbar einen Riesenstreß haben? Die haben Cortisolprofile wie Manager. Das ist kein Witz. Leider. Aber kein Wunder: Wenn man bei einem Säugetier Mutter und Kind trennt, ist das eben für ein Kind ein tierischer Stress.

      Diese Kinder sind auch später im Leben infolgedessen oft noch gestört, egal ob homo oder hetero. Man kann noch Jahre später den Stress nachmessen (!).

      „Die gute Frau vergisst hier den entscheidenden Fakt, viele Frauen wollen das gar nicht. Frau Kelle spricht hier auch definitiv nicht für die Mehrzahl der Frauen.“

      Genau in dem Punkt vertun Sie sich. Sie spricht mindestens einmal für viele Frauen.

      „Und was der Erziehung angeht, wenn Kinder in der Schule sind, danach vielleicht noch bei Freunden, in einem Verein oder was auch immer, wie viele Stunden sehen sie denn ihre Eltern? Will sagen, stundenmäßig ist die Prägung außerhalb von zu Hause sehr groß und darum kann Erziehung nie nur Elternsache sein. Aber das fordert Kelle, nämlich das Erziehung nur Elternsache ist.“

      Sie fordert hier für die Eltern nur die „Richtlinienkompetenz“ in der Erziehung. Ich finde mit Recht.

      „Hinzu kommt, seht euch mal bitte manche Eltern an. Gerade im Sommer bekomme ich manchmal den Fön, wenn ich durchs Wohngebiet laufe. Die Bolzplätze und Spielplätze rammelvoll, nicht wenige Eltern (die den ganzen Tag zu Hause sind) sitzen mit am Spielplatz oder Bolzplatz, rauchen pausenlos, Bierflasche in der Hand am Morgen schon und auch Frauen! Das ist sicher nicht die Regel, aber solche Eltern gibt es auch. Und da kann man froh sein, wenn in der Schule etwas Prägung stattfindet.

      Frau Kelle soll mal nicht vergessen, es gibt genug Eltern, die strunzdumm sind, faul, keinen Plan haben etc. und immer pleite sind. Aber dann etliche Kinder.“

      Ja, sowas gibt es auch, ist aber ein anderes Problem.

        1. Er kann sogar im Gegensatz zu uns in den Kommentarspalten der Mainstreammedien lästern & hetzen. Wir nicht. Jedenfalls nicht gut. Also jetzt nicht hetzen und lästern, sondern unsere Meinung dort sagen. Die meisten meiner Versuche, dort feminismuskritische URLs zu verbreiten, scheitern bislang.

          1. Deswegen verschwende ich dort auch nicht meine Zeit. Die Kommentare sind insgesamt total gesteuert.

            Deinem Namensvetter ging es auch nur um die Verbreitung seiner Botschaft. Warum können Homosexuelle nicht nachvollziehen, dass Familien halt normalerweise heterosexuell geprägt sind und die Unterstützung der Politik zunächst an die Mehrheit in der Bevölkerung gehen muss?

            Schwule werden sich aber noch wundern. Irgendwann werden sie sehen, dass sie für Feministen auch „nur“ Männer sind.

  7. Edit: Kommentar gelöscht

    Ich werde hier keine Beiträge mehr freischalten, die sich nur darum drehen, eine bestimmte Person zu diskreditieren und sich inhaltlich von dem eigentlichen Thema entfernen. Ein jeder darf schlussfolgern, was er will. Plattitüden und Hetze dulde ich hier allerdings nicht.

    Leute, die mit gewissen Ausdrücken um sich schmeißen und besser als Heterosexuelle wissen, was Heterosexuelle wollen, können dies gerne in ihren Foren und auf ihren Seiten kundtun, der Staat ist da momentan ganz auf ihrer Seite.

    Mir geht es hier auch keineswegs um eine Vergötterung von Birgit Kelle. Ich stelle lediglich fest, dass sie als einzige demokratische Dinge angesprochen hat, während die staatliche Seite voll auf Regenbogen, Bevormundung, ideologische Indoktrination und ausschließlich auf Rechte aus war, die zumeist in lesbisch-feministischen Kreisen verbreitet sind.

    Es ist traurig, dass sich Homosexuelle vor den feministischen Karren spannen lassen. In meinem Blog allerding erlaube ich mir ein Karrenverbot für solche Vehikel und deren Hetzpropaganda gegen einzelne Menschen und den Personenkreis der normalen Familien, der alleinerziehenden Männer usw.

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