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Beschneidung: Ausstellung „Haut ab!“

Über die Ausstellung „Haut/ab! Haltungen zur rituellen Beschneidung“ habe ich bereits geschrieben. Heute ist mir an einer Straßenbahnhaltestelle in Berlin in meinem Pankow aber ein Plakat zur Ausstellung begegnet.

Ich kannte es bisher nur aus weltweiten Netz und dem TV. Wenn man das Plakat aber dann in echt sieht, wird einem ganz anders. Vor allem dann, wenn man selbst von der Thematik betroffen ist. Ich habe z. B. schon oft darüber geschrieben, dass meine Sexualität ruiniert ist.

Nun habe ich meinen Eindruck vom Plakat festgehalten:

beschneidung

Über Beschneidungen habe ich schon einiges hier geschrieben. Diesmal möchte ich nur meinem Ärger Luft machen, was wohl wäre, wenn man ein Plakat in derartiger Form über die Beschneidung von Mädchen/Frauen machen würde. Wenn man ganz einfach eine andere Frucht nehmen würde. Sagen wir, ganz fantasievoll: Eine Pflaume. Eine Pflaume, die man derartig behandelt hätte und die das Thema weibliche Beschneidung präsentieren würde. Eine Pflaume, die man angeschnitten hätte und dann zum Thema

„Haut/ab! Haltungen zur rituellen Beschneidung bei Mädchen und Frauen“

als Werbebotschaft präsentieren würde.

Was wäre dann wohl los?

So allerdings ist es nur öffentlich gutgeheißene Männerverachtung.

 

 

 

15 Gedanken zu „Beschneidung: Ausstellung „Haut ab!“

    1. Schön, schön. Daß der Feminismus ein Teil des Problems der männlichen Genitalverstümmelung ist, ist Euch scheinbar nicht bewust!? Auch und gerade der Feminismus teilt Menschenrechte.

      Zitat aus dem verlinketem Text: „Zu einer umfassenderen Information für die AusstellungsbesucherInnen …“. Brrr, bei ernstgemeinten Binnen-I-s weiß ich meist was ich von den Leuten zu halten habe. Mir recht, macht mal schön einen auf Feminismus.

      Das sind „Traurige Allianzen“ … 🙁

      1. Es gibt z. B. eine Folge von „Sex and the City“, wo wohl ganz ätzend über die Beschneidung gesprochen wird.

        Vielen Frauen ist ihr eigenes „ästethisches Empfinden“ über das Aussehen wichtiger als die körperliche Unversehrtheit mit allen seinen Vorteilen wichtiger.

        Hier schreibe ich jetzt auch extra Frauen, weil es sich tatsächlich um „normale“ Frauen handelt.

        Dass es lesbischen Radikalfeministen um möglichst viel verbrannte Erde bei Männern geht, ist klar.

        Was bedeutet:

        Auch und gerade der Feminismus teilt Menschenrechte.

        „Teilt“ wie zerteilt?

        1. Feminismus teilt Menschenrechte den Menschengruppen unterschiedlich zu! Ja!! Denn Frauen haben für diese „Menschenfreunde“ mehr Rechte als Männer und mit solchen legen diese Leute von „MOGIS“ sich offensichtlich ins Bett. Ich traue ernsthaften BinnenIbenutzern nunmal nicht über den Weg und zwar deshalb, weil die wohl die Grundlagen des Feminismus befürworten.

          1. Mir ist heute schon an mehreren Stellen aufgefallen, wie ekelhaft schon „Männerrechtler“ gendern.

            Ich teile Dein Misstrauen gegenüber Binnen-I-Pfeifen.

              1. Selbst wenn es ironisch ist: Es ist falsch und es schleicht sich beim Leser das Gefühl ein, gendern SEI richtig.

                Gendern ist falsch. Ob ironisch oder nicht.

                Es sollte an keiner Stelle der Eindruck vermittelt werden, es könnte korrekt sein. Es ist nicht korrekt.

                  1. Vielleicht macht er sich ja noch Gedanken.

                    Mir fällt aber auf, dass dieser Genderdreck auch mir stellenweise unterläuft. Ich würde gerne mit jemanden einen eigenen Sprachleitfaden erstellen.

                    Der einfach nur darauf hinweist, wie Sprache in Deutschland korrekt gesprochen und geschrieben wird.

    2. Bei

      Die Ausnutzung des Machtgefälles zwischen Erwachsenen und Kindern wird hier als probates Mittel der Durchsetzung patriarchalischer Strukturen offensichtlich unhinterfragt hingenommen.

      habe ich dann aufgehört zu lesen. Sorry.

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