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Danisch.de: Wenn die Presse gesteht, eine Lügenpresse zu sein

Ich nehme an, dass die meisten, die hier lesen natürlich auch „den Danisch“ lesen. Heute hat er mal wieder einen bemerkenswerten Artikel online gestellt, der leider nicht auf einem verlinkbaren Artikel beruht. Wäre der Artikel online würde er wohl für ein reichliches Rauschen in der politisch-korrekten-Szene sorgen.

Danisch.de – Wenn die Presse gesteht, eine Lügenpresse zu sein.

Hadmut Danisch hat es also getan – er hat sich einen Spiegel gekauft. 😉

Ich habe mir gerade aufgrund eines Zitats, das ein Leser als Kommentar hier eingeworfen hat, den neuesten SPIEGEL (7/2015) gekauft. Darin findet sich eine unerhörte, geradezu fundamentale Aussage.

Normalerweise will man das nicht mehr, weil der Spiegel als DAS Organ schon lange ausgedient hat. Der Artikel vom Hadmut ist in seiner Gänze lesenswert, gut dass er es also dennoch getan hat. Ich bemühe mich nun, zurückhaltend zu zitieren.

Demnach war das, was uns die Presse da anfangs auftischte, um einige wenige dünne Fakten herum zusammengesponnen. Weil man nicht fragte, was passiert ist, sondern schrieb, was gekauft wird. So, dass das Ideal von Gut und Böse optimal bedient wurde.

Der Ausdruck „Lügenpresse“ wird nicht umsonst verwendet. Es wird ein so starker Ausdruck verwendet, weil anscheinend nur noch Propaganda in der Presse erscheint. Mit der Geschichte um heldenhafte, junge Studentin, die sich heldenhaft aufopfert, hat man versucht, die ganzen „politisch-korrekten-feministisch-gender-mainstreaming-verseuchten“ Menschen zu bedienen, die lieber ganz schnell Nazi oder Maskutroll brüllen, bevor sie sich mit irgendetwas ernsthaft auseinandersetzen. „Das Ideal von Gut und Böse“ kann man hier mit dem feministischen Ideal des Staatsfeminismus gleichsetzen. Ob dieses ganze Lügenmärchen – ein Schelm, wer hier Parallelen zu einem anderen Wort sieht – allerdings verkaufsfördernd gewirkt hat, ich weiß es nicht.

Weil man das jetzt als Aufgabe der Presse ansieht. Nicht mehr Untersuchen und Berichten, sondern Erziehen und Moralisieren, Political Correctness und vorgegebene Sichtweisen festigen.

Das fällt schon lange auf. Man muss nur über Begriffe wie „häusliche Gewalt“ oder „gender pay gap“ nachdenken. Beides wird völlig verzerrt zugunsten der Frau dargestellt. Es wird mittlerweile schon seit Jahrzehnten das Opfer-Abo der Frau zementiert, was sich auch hier in der Geschichte der „heldenhaften“ Tugce äußert.

 Ebenfalls sollte man daran erinnern, dass man hier automatisch und zwanghaft unterstellte, dass Frau = unschuldiger selbstloser Engel mit Bundesverdienstkreuz, Mann = fieser Verbrecher galt, obwohl sich das Verhalten beider an diesem Abend praktisch kaum unterschied und der Ausgang eher ein Zufallsprodukt war. Bemerkenswerterweise war Gender Mainstreaming nicht da, um gegen solche „Geschlechterstereotype“ anzugehen, sondern hat noch fleißig draufgehauen, um das Klischee vom fiesen Belästiger und der unschuldigen tapferen Frau zeichnete, als die Geschlechtereinteilung sogar extrem überzeichnete.

Auf der einen Seite DIE FRAU mit MIGRANTENHINTERGRUND, die sich heldenhaft für andere aufopfert und mit einem Bundesverdienstkreuz posthum geehrt werden soll und auf der anderen Seite der böse Mann – hier wird der Migrantenhintergrund nicht derartig plakativ betont. Das Ganze bekommt einen noch faderen Beigeschmack, wenn man an die Bundesverdienstkreuzhalde denkt.

Emannzer hatte z. B. einen Artikel – Männerhalde: Bundesverdienstkreuz.

Gender Mainstreaming und die Presse sind nicht nur beide verlogen. Sie sind nicht mehr zu trennen, und dass das passieren konnte, war nur durch Verlogenheit möglich. Weil man nicht mehr schreibt, was wahr ist oder was man untersucht hat, sondern was – um den SPIEGEL selbst zu zitieren – auf zwei idealtypische Figuren, Gut und Böse, herunterbrach, um Wunschvorstellungen zu genügen.

Gender Mainstreaming und Presse sind nicht nur verlogen, sie sind auch absolutes Gift für unsere Gesellschaft. Eine Gesellschaft, in der für eine feministische Ideologie Wahrheit nicht mehr zählt und sich die Welt männerfeindlich zusammengebastelt wird, kann nicht gut für die Gesellschaft sein. Um es einmal ganz einfach auszudrücken: Was dem Mann schadet, schadet auch der Gesellschaft und damit auch der Frau. Dafür sind die radikalfeministischen Kräfte aber zu dumm. Ihnen geht es um die leichte Finanzierung einer (momentan noch) kleinen Elite.

War es nicht das – vorgebliche – Ziel von Gender Mainstreaming und der Presse, Stereotype, die Einteilung in zwei Geschlechter, die Zuweisung von Eigenschaften, die Voreingenommenheit, die Bevorzugung eines Geschlechts abzubauen? Oder ist es nicht doch eher so, dass hinter der edlen Fassade sich nur jemand verbirgt, der streitsüchtig ist und keine Gelegenheit auslässt, um sich in fremde Angelegenheiten einzumischen und herumzupöbeln?

Das Ziel war immer vorgeschoben. Es gibt nichts, was die s. g. Stereotype und Geschlechterunterschiede so sehr verfestigt, wie gender mainstreaming und der Feminismus. Worauf bauen Frauenquoten denn auf? Die gesetzliche Benachteiligung des Mannes baut auf einer Verfestigung der Geschlechter auf.

Die sprachlichen Vergewaltigungen:

Hat man früher mit einem Begriff beide Geschlechter gemeint, muss man nun zwei unterschiedliche gegenderte Begriffe benutzen, um beide zu meinen. Hier wurde eine ganz klare Trennung vorgenommen, weil sich lesbische Radikalfeministen nicht mitgemeint gefühlt haben. Sprachlich waren und sind sie aber immer mitgemeint. Es geht daher um eine strikte Trennung von Mann und Frau. Es geht nicht um eine Aufhebung von Unterschieden, wie vorgeschoben, es geht um eine Zementierung.

Dass es soweit geht, dass der Mann im Endeffekt aus der Sprache gestrichen werden soll, wenn man sich manche Unsprachleitfäden so ansieht, wollen viele gar nicht erkennen.

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