DiskriminierungFeminismusMännerPolitik

Online: Mein Gespräch mit Birgit Kelle

Für ihre Sendung

Birgit Kelle: MÄNNER – Das neue schwache Geschlecht?

hat sie auch mit mir gesprochen. Den Mitschnitt habe ich nun endlich zu einem Clip verarbeitet.

 

 

Manchmal wirke ich im Gespräch etwas unsouverän. Das liegt daran, dass ich nicht wusste, wie weit ich mit meiner Feminismuskritik, die ich mir niemals verkneifen kann, gehen konnte, weil Birgit Kelle sich selbst als Feministin bezeichnet und das Gespräch aufgezeichnet wurde. Meine Befürchtungen waren aber alle völlig unnötig. Beim nächsten Mal bin ich dann auch souveräner.

Ich hatte jetzt schon mehrere Begegnungen mit Birgit Kelle und muss feststellen: Sie ist tatsächlich sehr nett. 😉

Weitere Infos zum Clip:

Radio: http://www.kingfm.net

Birgit Kelle: http://frau2000plus.net/

Fotos von Birgit Kelle: Kerstin Pukall

 

23 Gedanken zu „Online: Mein Gespräch mit Birgit Kelle

    1. Ich BIN Feministenversteher! 😉

      No, nay, never!

      Ich gebe mir ja hin und wieder noch Mühe, etwas zu verändern, da muss man schonmal artig sein. Ich befürchte aber, die Karre muss vor die Wand. Pech für meinen Sohn.

    1. Freut mich, wenn es ankommt. Danke! 🙂

      Ich würde auch lieber über andere Dinge schreiben, als ich hier mache. Wäre mein Sohn nicht, würde ich viele Dinge bestimmt auch nicht sehen (wollen).

            1. Mit der Birgit ist das alles recht einfach. Wir haben vorher und nachher noch ein wenig geschwätzt. Wir hatten denselben Eindruck von dieser Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung.

  1. Hi Wolle,

    nee Du, unsouverän wirkst Du dabei überhaupt nicht. Und die angesprochenen Punkte waren schön brisant und zitationswürdig.

    Also dieses eine Mädel SOLLTE Dir vor versammelter Mannschaft eine runterhauen? Auf Befehl des Lehrers bzw. der Lehrerin? Hab ich das richtig verstanden? Wenn ja, ist das übrigens auch nach damaliger Rechtslage eine klare Straftat dieser Lehrperson und hätte auch nach Beamtenrecht ein Disziplinarverfahren bedeuten können.

    Ich selbst habe im Grundschulalter auch einiges erlebt auf dem Gebiet. Einmal war irgendein Mädchen am heulen, weil ein Paar Jungs sie geschlagen hätten. Eine Lehrerin, bei der wir eigentlich gar nicht hatten, kam in unsere Klasse mit ihr. Sie bezichtige ein Paar Jungens – mich gottseidank nicht – der körperlichen Gewalt. Einen, der recht harmlos war, bezichtigte sie, den anderen dabei zugeguckt zu haben. Er kiregte DIESELBE Strafarbeit auf. So geht das, wenn Lehrerinnen ihr Willkür-Regime errichtet haben!

    Eine andere Lehrerin hat dann, als er schwer am heulen war – das Ganze ist ja für so ein Kind bitterster Ernst, da geht es ums Prinzip – die Strafarbeit erlassen, ihm aber noch Vorwürfe gemacht, was er denn für ein Herz hätte, dabei zuzugucken und nicht (gegen mehrere andere Jungen!) einzugreifen. Er beteuerte verzweifelt „Ich habe überhaupt nichts gemacht!“ und das glaub ich ihm auch, ich kannte ihn gut, der hatte auch nichts gemacht. Der hatte auch nicht zugeguckt, sondern war zur falschen Zeit am falschen Ort. ich selbst habe damals auch am laufenden Bande Gewalt auf dem Schulhof gesehen, ohne dass man mir seriös unterstellen könnte, dabei „zugeguckt“ zu haben. Ich kann ja schlecht mit verbundenen Augen da rumlaufen…

    Einmal hätte es fast mich erwischt, in der großen Pause, auch auf der Grundschule noch: Ein kleines, süßes blondes Mädchen war am Heulen. Es zeigte mit dem Finger auf mich. Ich hätte sie geschubst, dabei hatte ich rein gar nichts gemacht. Jedenfalls kam sie mit dem Lehrer an, der mich direkt fragte, ob ich sie geschubst hätte. Während ich das verneinte, baute sich ein regelrechter Mob aus finster dreinschauenden anderen Jungen um mich auf. Ich war schließlich der böse Schurke, der dem armen kleinen und niedlichen Engelswesen was angetan hatte. Doch bevor der Lehrer dazu kam, auf mein Abstreiten der bösen Tat einzugehen, zeiget das weinende kleine blonde Mädchen auf jemand anders, und der Mob mitsamt Lehrer zog weiter.

    Ich war aus dem Schneider, aber besonders rechtsstaatlich kam mir das nicht vor.

    Man ist schuldig, solange was niedliches, kleines, tränenüberströmtes Blondchen mit dem Finger auf einen zeigt. Und andere – egal, welches Geschlecht sie haben – glauben einem in der Situation rein gar nichts mehr. Punkt.

    Es sei denn, das Blondchen zieht seine Anschuldigungen zurück.

    Und das Allerschlimmste ist: Unter Erwachsenen ist das genauso, auch wenn es um Sexualstraftaten geht und Polizei & Staatsanwaltschaft mit von der Party sind. Am besten zieht man sich einfach nur noch zurück…

    Die Frage ist: Was machen die Damen eigentlich in solchen Situationen ohne die instinktiven Dispositionen der Menschen? Eines ist sicher: Ohne Letztere kämen sie mit sowas und mit vielem anderen nicht durch!

    Die leben regelrecht davon, dass sie instinktiv als Engelswesen und nicht als böse Schurken empfunden werden wie wir. Der Haken daran ist nur: In jedem Menschen steckt unabhängig vom Geschlecht doch eine gleichwertige Seele, sollte man meinen!

    1. Ja, das hast Du richtig verstanden: Ich sollte vor der ganzen Klasse geohrfeigt werden. Diese Geschichte habe ich mal einem Schriftsteller erzählt, der hat die Geschichte dann in sein Buch einfließen lassen. Die Story ist ja auch zu krass.

      Wie hatten noch eine andere Lehrerin, die hat Jungs immer tierisch die Ohren umgedreht. Einer hatte danach sogar ein eingerissenes Ohrläppchen. Die Sache war aber die: Wir sind alle in so eine Art Dorf in die Schule gegangen, da haben die Uhren streckenweise noch anders getickt. Nur die „feministische Klassenlehrerin“ war auf der Zeit – feministisch. Fragt sich jetzt nur, ob das so toll war.

      Interessant an diesen Geschichten ist aber, dass es widersprüchlich gegenüber der Meinung ist, dass Frauen allesamt nichts mit Gewalt am Hut haben. Ist spätestens nach solchen Erlebnissen ein eher schlechter Scherz. Wenn man dann noch das Glück wie ich hat und mehrfach häusliche Gewalt erlebt, weiß man, dass das alles nur Gelaber ist, um das Bild der heiligen, empathischen Frau zu zeichnen. In manchen Beziehungen sind Frauen Männern völlig ebenbürtig. Nur halt nicht im Boxen, im Fußball, im Karate, im Judo, in der Leichtathetik, im Schwimmen… …aber das ist alles sozial konstruiert…

      huch? Wie bin ich jetzt hier gelandet? Auf jeden Fall haben es Frauen mind. genauso mit der Gewalt wie Männer. Sie bringen ihre Kinder ja auch mit einer größeren Wahrscheinlichkeit um als Männer.

      Die leben regelrecht davon, dass sie instinktiv als Engelswesen und nicht als böse Schurken empfunden werden wie wir. Der Haken daran ist nur: In jedem Menschen steckt unabhängig vom Geschlecht doch eine gleichwertige Seele, sollte man meinen!

      Da sind wir uns wohl einig. 😉

      1. „Ich sollte vor der ganzen Klasse geohrfeigt werden.“

        Und die hat Dir dann auch eine verpasst oder sollte nur?

        Feministische Lehrerinnen jedenfalls gehen gar nicht. Die führen dann u.U. als erwachsene frau Geschlechterkämpfe gegen Kinder. Eigentlich verbietet sich sowas ganz von selbst.

        Robin U-Bahn ist bald auch eine Lehrerin. Und dann steigert sich vermutlich die Bettnässerquote von den männlichen Schülern…

        1. Die Klassenlehrerin hat nicht damit gerechnet, dass ich mir soetwas auf keinen Fall gefallen lassen konnte. Irgendwie habe ich die Hand des Mädels abgefangen oder abgelenkt. Zumindest habe ich keine Ohrfeige kassiert und fast die ganze Klasse hat gejubelt. Da durfte ich mich mal wie ein Star fühlen. Die Konsequenz davon war dann, dass ich ab da noch schlechter bewertet wurde (- so rein aus dem Gefühl heraus).

        2. Ach so: Zur U-Bahn… Was soll ich über eine Frau sagen, die nachts – wahrscheinlich angetrunken – durch Blogs von männlichen Bloggern taumelt und diese dort der Reihe nach beleidigt? Dass man jemanden nicht so einfach mit Nazigrößen vergleicht, geht auch nicht in ihr feministisch vertrocknetes Hirn.

          Was soll aus so jemanden wohl für eine Lehrerin werden? Da können Jungs ja nur zur Bildungsverlierern werden.

          Edit:
          Man entschuldige meine Ausdrucksweise, aber das Huhn wird schon an anderen Stellen unnötig mit Samthandschuhen angefasst und lernt so nie, sich zu benehmen.

      2. „Auf jeden Fall haben es Frauen mind. genauso mit der Gewalt wie Männer.“

        Aktuell im FemokratieBlog ein Beitrag über Kindesmörderinnen in der DDR. Das Transkript über die Aussagen der Frauen dort, lassen einem teilweise den Atem stocken:

        http://femokratie.com/kindermoerderinnen-im-ddr-stasi-gefaengnis/02-2015/

        Zu dem Ohrfeigen-Thema: Matthias hat völlig recht, dass hätte ein Disziplinarverfahren geben müssen. Mir kommen da auch Erinnerungen aus der zweiten Klasse hoch, als mich drei Mädchen in das Mädchen-WC zerrten und ein viertes die Klassenlehrerin alarmierte, dass da ein Junge auf ihrem Klo war.

        Ergebnis: Sofortiger Vollzug per Ohrfeige durch Frau Lieblein, die hieß wirklich so und alle Jungs hassten sie. Ich habe dann zurückgehauen und sollte einen Verweis bekommen – man ließ es dann aber lieber auf sich beruhen, denn meine Mutter konnte recht furios werden, wenn es ungerecht wurde.

        Oder meine liebe Cousine, die triezte und piesackte, als wir beide bei Oma waren, bis ich mich wehrte und nach Hause geschickt wurde. Ohne Anhörung und Unschuldsvermutung, denn Mädchen sind ja per se die kleinen Unschuldslämmer …

        Es fing damals schon an, was sich heute karzinomartig weiter steigert mit seinen Metastasen.

        PS: Und sowas wie @Marenleinchen und U-Bahn auf Kinderseelen loszulassen, lässt nicht gerade auf Besserung hoffen.

        1. Die Ungerechtigkeiten innerhalb der „staatlichen Erziehung“ gibt es schon lange. Wir Jungs wurden grundsätzlich schärfer beobachtet als die Mädels. In meiner Grundschulklasse war es so, dass sich eine richtige Mädchenclique gebildet hatte, die auf einzelne Jungs in der Gruppe losgegangen ist. Das Intermezzo mit mir habe ich ja geschildert. Das war aber für die Pädagogen aber so unwahrscheinlich, dass grundsätzlich nur wir Jungs als Täter in Frage kamen. Schon damals wurde also die Welt in männliche Täter und weibliche Opfer eingeteilt.

          Marenleinchen und U-Bahn… Mit Marenleinchen hatte ich bisher nur einmal ein Kurzintermezzo hier – glaube ich mich zu erinnern. Irgendwann bin ich dann nach U-Bahns Attacken, die durch lila Pudel aus dem Bereich der linken Maskulisten allesamt gedeckt und geschützt wurden, zu dem Schluss gekommen:

          Mit Feministen diskutiert man nicht – sie sind nicht in der Lage argumentative Beiträge zu leisten.

          An meine Cousine kann ich mich auch noch erinnern – die hatte genauso viel Mist im Kopf wie wir Jungs, musste aber nie mit den Konsequenzen leben wie wir. Heute ist sie Feministin bei den Grünen. Sie hatte schon in der Kindheit ein schweres Los zu tragen, musste sie doch nie Konsequenzen für ihr Handeln ertragen. Aber auch bei ihr greifen einige Vorurteile: Feministische Mutter, die sich mehr um ihren Feminismus als die Kinder gekümmert hat und ein sehr vergeistigter, intellektueller Vater, der ebenfalls nicht richtig greifbar war. Was soll da anderes draus werden als eine Feministin?

    1. Ich befürchte, dass Petitionen nicht mehr bringen, als das Gewissen von vielen zu beruhigen, etwas getan zu haben.

      Selbst Demonstrationen mit großem Zulauf ändern doch nichts. Damit meine ich jetzt nicht nur Pegida. Es gibt auch andere Demos, von deren Existenz wir nichts erfahren, weil es totgeschwiegen wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.