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Wir brauchen keine Bildungspläne (mehr) –
sie sind schon lange unter uns.

Mein Sohn und ich hatten heute einen recht schönen Tag. Wir waren im Gemeindepark Lankwitz in Berlin. Dort haben wir Minigolf gespielt, ein wenig Dammwild beobachtet und uns am Ententeich herumgetrieben.

Auf dem Rückweg bekamen wir die Sexualisierung der Gesellschaft direkt mitten ins Gesicht „gespuckt„.

An der S-Bahn-Station Berlin-Marienfelde wurden wir mit einer Werbung konfrontiert, die so völlig in die Bildungspläne passt, dass es nicht mehr zu ertragen ist.

berlin_marienfeldeErwachsenen Menschen wird es vielleicht nicht auffallen, was mit Werbung dieser Art verursacht wird. Mir fallen diese Dinge auf, seitdem ich Vater bin und mich um die Belange eines Kindes kümmere.

Mein Sohn (10 Jahre) hat mich entsetzt auf die folgende Werbung aufmerksam gemacht:

anal_vaginal

Ich finde nicht, dass man an öffentlichen S-Bahnhaltestellen bzw. in der Öffentlichkeit allgemein Werbung für Anal-Vaginal-Erotik-Spielzeug machen sollte. Zunächst dachte ich, mein Sohn würde diese Werbung nicht verstehen. Misstrauisch wurde ich erst, als er mich richtig angewidert auf diese Werbung aufmerksam gemacht hat. Er war entsetzt. Er fühlte sich belästigt. Eine Feministin würde von sexueller Belästigung sprechen, wenn diese Werbung nicht genau auf dem feministischen Weg liegen würde.

Ich habe vorsichtig nachgefragt, ob mein Sohn weiß, wofür der „abgebildete Gegenstand“ sei und was „multiple Orgasmen“ hieße. Er hat mich richtig entsetzt angemault:

Hey, was meinst Du, warum ich mich so aufrege? Klar, weiß ich, wofür das ist!“

Genau an diesem Beispiel wird deutlich, wie sehr die Bildungspläne und Werbungen wie diese Grenzen überschreiten. Es werden nicht nur Grenzen von Kindern überschritten. Es werden mit vehementer grün-linker politischer Gewalt Schamgrenuzen von Menschen verletzt. Hier sieht man, wie verlogen die politische Korrektheit dieser Menschen ist. Jedes kleine Wehwechen feministischer Frauen führt zu einem #Aufkreich nach dem anderen. Kinder und normale Menschen dürfen aber über Bildungspläne verletzt werden.

Auf Slutwalks und dem Christopher-Street-Day ist es doch ebenso. An Tagen mit diesen Veranstaltungen suche ich die Stadt mit meinem Sohn nicht auf. Feministische und homosexuelle Menschen müssen alles sexualisieren. Da wird auch nicht vor Kindern und Menschen aus dem gemeinen Volk Rücksicht genommen. Man nimmt es in Kauf, dass für eine angebliche Vielfalt Kinder und andere traumatisiert werden.

Ich will nicht, dass ich oder mein Sohn mit Anal-und-Vaginal-Spielzeug konfrontiert werden.

Es sieht so aus, als würde der feministischen Gewalt mit ihren Bildungsplänen zugearbeitet.


 

Ich habe diesen Text sehr wütend geschrieben. Ich verstehe keinen Spaß, wenn es um meinen Sohn geht. Er soll seine sexuellen Erfahrungen machen, wenn es an der Zeit dafür ist. Er soll sie alleine (oder mit einem Partner natürlich) machen und er soll sie nicht aufgezwungen bekommen. Das ist eine Grundsätzlichkeit, die Linke und Grüne völlig vermissen lassen.

Wenn also Schreibfehler drin sind: Man verzeihe mir. Ich bin sauer.

Das einzig Gute an der Sache: Ich habe mich mit meinem Sohn über die Herkunft von „multiple“ unterhalten.

 

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11 Gedanken zu „Wir brauchen keine Bildungspläne (mehr) –
sie sind schon lange unter uns.

  1. Ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie die Gesellschaft von einem Extrem ins andere gefallen ist, was ja typisch für die Menschheit ist. Während meiner Oma auf der Schule der durchaus lange Rock durch das Aufmachen des Saumes verlängert wurde, kommt dann heute Sexpsielzeug im Unterricht vor – gemäß neuer „Bildungs“-Pläne. Die Menschheit hat schon eine Meise. Mal so, mal so.

    Und dann heute: Einerseits sexuelle Inhalte überall, wo man hinguckt, aber der „Fensterln“-Wettbewerb unter Studenten darf nicht sein, weil die arme Frau damit zu „Objekt“ degradiert würde…

    …und die Hirschbrunft muss dann auch zernsiert werden, weil sie ja schließlich „stereotype Geschlechterrollen“ fördert.

    Hatte die Menschheit eigentlich jemals eine gesunde Einstellung zur Sexualität?

    1. Ein berühmter Feminismuskritiker sagte heute zu mir: „Feminismuskritiker Feministen haben überhaupt keine Schwierigkeiten mit ihren eigenen Widersprüchlichkeiten.“

      Das sagt alles. Leider muss der Rest drunter leiden.

  2. Wie immer gilt natürlich: Ein Sexspielzeug für Frauen ist Empowerment, ein Sexspielzeug für Männer ist Bäh und zeigt nur, dass Männer Schweine sind. Eine entsprechende Werbung für ein Sexspielzeug für Männer in dieser Größe in der Öffentlichkeit wäre wohl undenkbar. Man stelle sich den Aufruhr vor über eine Plakatwand mit sowas:
    http://sexshop-dildo-king.de/shop2/index.php/user/dildoking/hkat/132/vskats/1/refid/google-travelpussy?gclid=CMiI9K73kccCFUHJtAodsEAEJg

    Hilfe! Sexismus! Objektifizierung der Frau! Panik! Protest! Aufschrei!

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